Remet CNC Holzhacker R120 Zapfwelle mit 2,3m Förderband
2.092,44 €
Zubehör / Ersatzteile
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Remet CNC Holzhacker R120 Zapfwelle mit 2,3m Förderband
Lieferumfang
- 1 × REMET CNC Walzen-Holzhacker mit Zapfwellenantrieb
- Schneidmechanismus mit 6 Messern
- Ausklappbares Förderband, 2,3 m
- Betriebsanleitung mit CE-Konformität
Optional erhältlich:
- Schwungmasse oder Antriebsrad
- Doppelter Sackhalter
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | REMET CNC Technology |
| Produktart | Walzen-Holzhacker mit Förderband, Zapfwellenantrieb |
| Förderband | ausklappbar, 2,3 m |
| Förderbandmontage | parallel oder senkrecht zum Gerät |
| Mindestleistung | 25 PS |
| Empfohlene Leistung | 35 PS |
| Max. Schnittdurchmesser frisches Weichholz | 110 mm |
| Max. Schnittdurchmesser frisches Hartholz | 100 mm |
| Max. Schnittdurchmesser trockenes Hartholz | 90 mm |
| Anzahl Messer | 6 |
| Hackgutlänge | 5 – 10 cm |
| Messerstärke | 10 mm |
| Einlauftrichter | 62 × 38 cm |
| Schneidmechanismus | CNC-gefertigt, gleichachsiges Getriebe |
| Kupplung | Spannkupplung mit Messerjustierung und Überlastschutz |
| Konstruktion | geschweißt, vollständig zerlegbar |
Produktbeschreibung
Walzen-Holzhacker von REMET CNC mit Förderband – Hackgut direkt dorthin, wo es hin soll
Wer schon einmal ohne Förderband gehackt hat, kennt das Grundproblem: Das Hackgut fällt vor der Maschine auf einen Haufen. Nach kurzer Zeit türmt es sich bis zum Auswurf, der Hacker muss abgestellt und der Haufen weggeschaufelt oder die Maschine umgesetzt werden.
Das Förderband löst genau das – es ist die Komponente, die den Arbeitsfluss überhaupt erst möglich macht.
2,3 Meter Förderband – der eigentliche Produktivitätsgewinn
Mit 2,3 Metern Länge wirft das Band das Hackgut auf Distanz und in die Höhe. Was das praktisch bedeutet:
Direkt auf den Anhänger. Das Hackgut landet dort, wo es hinsoll – kein Zwischenhaufen, kein zweiter Ladevorgang mit Schaufel oder Frontlader. Bei einem Kubikmeter Hackgut spart das mehrere Minuten; über einen Arbeitstag summiert sich das auf Stunden.
Höherer Haufen. Das Band wirft über die Kante hinaus, sodass ein Haufen aufgeschüttet werden kann, statt sich flach auszubreiten. Bei begrenzter Lagerfläche ist das entscheidend.
Kontinuierliches Arbeiten. Kein Unterbrechen zum Wegräumen. Wer zu zweit arbeitet, kann einer zuführen, während das Material selbstständig abtransportiert wird.
In den Bunker oder Silo. Bei fest installierten Hackschnitzelheizungen lässt sich direkt in den Vorratsbehälter fördern.
Parallel oder senkrecht – die Anpassung an die Arbeitssituation
Das Förderband kann parallel oder senkrecht zum Gerät montiert werden. Das ist kein Detail, sondern bestimmt, wie man arbeitet:
Senkrecht (seitlich) – der Anhänger steht neben dem Gespann. Diese Anordnung ist die üblichste beim Arbeiten am Wegrand oder auf dem Hof: Traktor mit Hacker steht, Anhänger daneben, Material wird seitlich abgeworfen.
Parallel (nach hinten) – der Anhänger wird hinter dem Hacker mitgeführt oder das Material auf einen Haufen hinter der Maschine geworfen. Sinnvoll bei beengten Verhältnissen, in Reihenkulturen oder wenn seitlich kein Platz ist.
Die Wahl lässt sich der jeweiligen Baustelle anpassen – ein Vorteil gegenüber fest angebauten Auswurfsystemen.
Ausklappbar – für Transport und Lagerung
Das Band ist ausklappbar. Im eingeklappten Zustand bleibt die Maschine kompakt: Transport auf der Straße, Durchfahrt durch Tore, Abstellen in der Halle – alles ohne Rücksicht auf ein sperriges Anbauteil.
Das ist der Punkt, an dem sich fest montierte Förderbänder im Alltag rächen: Sie stehen immer im Weg.
Zapfwellenantrieb – kraftvoll und wartungsarm
Der Antrieb erfolgt über die Zapfwelle des Traktors: kein zweiter Motor, kein Kraftstoff, kein separater Ölwechsel. Ein Traktor mit 35 PS liefert an der Zapfwelle konstant Leistung – Benzinmotoren dieser Geräteklasse haben typischerweise 13 bis 15 PS. Der Unterschied zeigt sich sofort beim Schnittdurchmesser.
Schon 25 PS genügen; empfohlen sind 35 PS – mit dieser Reserve arbeitet die Maschine auch bei starkem Astmaterial ohne Drehzahleinbruch durch.
Walzenhacker statt Scheibenhäcksler
Ein Walzenhacker arbeitet mit gegenläufigen Messerwellen, die das Material einziehen und zerkleinern: Selbsteinzug, gleichmäßiges Hackgut, deutlich geringerer Leistungsbedarf bei gleichem Durchmesser und kompaktere Bauweise.
110 / 100 / 90 mm – die drei Werte richtig lesen
| Material | Max. Durchmesser |
|---|---|
| Frisches Weichholz | 110 mm |
| Frisches Hartholz | 100 mm |
| Trockenes Hartholz | 90 mm |
Frisches Holz ist weicher und lässt sich leichter schneiden als trockenes. Praxis-Tipp: Astmaterial möglichst frisch verarbeiten – das schont die Messer, erhöht den Durchsatz und erweitert den verarbeitbaren Durchmesser.
6 Messer für Hackgut von 5 bis 10 cm
Die Bestückung mit 6 Messern (3 pro Welle) erzeugt Hackgut von 5 bis 10 cm Länge. Je mehr Messer, desto kürzer das Material; Ausführungen mit 4 Messern liefern 8 bis 15 cm.
Hackschnitzelheizungen verlangen definierte Größen – zu langes Material verstopft Förderschnecken. Die Herstellervorgabe der Heizung ist zu prüfen. Für Mulch darf das Material gröber sein, für Einstreu und Kompost ist kürzeres Material besser.
10 mm Messerstärke – die Standzeitfrage
Dicke Messer lassen sich mehrfach nachschleifen, bevor sie ersetzt werden müssen. Bei einem Verschleißteil im Dauereinsatz ist das ein direkter Kostenfaktor über die Maschinenlebensdauer.
Spannkupplung – Messerjustierung und Überlastschutz
Die Spannkupplung erfüllt zwei Funktionen: Sie erlaubt die Justierung der Messer – nach dem Nachschleifen unverzichtbar – und verhindert Beschädigungen durch Überlastung. Gerät ein zu starker Ast, ein Stein oder ein Metallteil zwischen die Walzen, rutscht die Kupplung durch, statt dass Wellen, Getriebe oder Zapfwelle Schaden nehmen.
Eine durchgerutschte Kupplung ist ein kurzer Arbeitsstopp, ein gebrochenes Getriebe ein Reparaturfall.
Einlauftrichter 62 × 38 cm
Über einen halben Meter Einwurfbreite bedeuten: Verzweigte Äste müssen nicht vorgeschnitten werden. Genau dort entscheidet sich die Arbeitszeit – nicht bei der Hackleistung selbst, sondern bei der Materialvorbereitung.
CNC-gefertigter Schneidmechanismus
Präzise Fertigung auf CNC-Bearbeitungszentren sorgt für gleichachsige Zentrierung des Getriebes. Ein nicht fluchtendes Getriebe erzeugt Zwangskräfte in Lagern und Wellen – die Maschine läuft unruhig, wird laut, und Lager verschleißen vorzeitig. Präzision ist damit unmittelbar Lebensdauer.
Geschweißte, vollständig zerlegbare Konstruktion
Steifigkeit im Betrieb, Zugänglichkeit bei der Wartung: Messer wechseln, Lager tauschen, Getriebe warten – alles erreichbar, ohne zu schneiden oder zu schweißen. Für die Ersatzteilversorgung über Jahrzehnte entscheidend.
Weiteres Zubehör
Schwungmasse oder Antriebsrad – die Schwungmasse speichert Energie und hilft über Lastspitzen hinweg; bei grenzwertigem Astmaterial oder kleinerem Traktor spürbar.
Doppelter Sackhalter – als Alternative zum Förderband für die Direktabfüllung in Säcke.
Was zu beachten ist
Nur bei stehender Maschine eingreifen. Vor Wartung, Messerwechsel und Störungsbeseitigung Zapfwelle abschalten, Motor abstellen und Stillstand der Walzen abwarten.
Beim Förderband zusätzlich: Nicht in den laufenden Bandbereich greifen; beim Aus- und Einklappen auf Quetschstellen achten und den Schwenkbereich freihalten.
Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz, Schutzbrille, Handschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen oder lose Kleidungsstücke, die eingezogen werden können.
Fremdkörper vermeiden: Steine, Draht, Nägel und Metallteile beschädigen die Messer und können ausgeschleudert werden.
Hacker unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Typische Einsatzgebiete
Land- und Forstwirtschaft, Baum- und Landschaftspflege, Garten- und Landschaftsbau, Baumschulen und Gärtnereien, Obst- und Weinbau (Rebschnitt, Baumschnitt), kommunale Bauhöfe und Grünflächenämter, Friedhofs- und Parkpflege, Hackschnitzelgewinnung für Heizanlagen, Lohnarbeiten im Hackbetrieb, Mulchmaterialgewinnung, Kompost- und Substratbetriebe, Reitanlagen (Einstreu).
Häufige Fragen
Was bringt das Förderband?
Es transportiert das Hackgut direkt auf den Anhänger, in den Bunker oder auf einen aufgeschütteten Haufen – ohne Zwischenhaufen und zweiten Ladevorgang. Das ist der größte Produktivitätsgewinn an der Maschine.
Wie lang ist das Förderband?
2,3 Meter, ausklappbar.
Kann ich die Förderrichtung wählen?
Ja. Das Band lässt sich parallel oder senkrecht zum Gerät montieren – seitlicher Abwurf auf einen danebenstehenden Anhänger oder Abwurf nach hinten bei beengten Verhältnissen.
Warum ist das Ausklappen wichtig?
Weil die Maschine eingeklappt kompakt bleibt: Straßentransport, Torddurchfahrten und Abstellen in der Halle funktionieren ohne sperriges Anbauteil.
Wie viel Traktorleistung brauche ich?
Mindestens 25 PS, empfohlen 35 PS.
Welchen Durchmesser schafft der Hacker?
Frisches Weichholz bis 110 mm, frisches Hartholz bis 100 mm, trockenes Hartholz bis 90 mm.
Wie lang wird das Hackgut?
5 bis 10 cm durch die Bestückung mit 6 Messern. Ausführungen mit 4 Messern liefern 8 bis 15 cm.
Eignet sich das Hackgut für meine Hackschnitzelheizung?
5 bis 10 cm liegen im brauchbaren Bereich für viele Anlagen – die Vorgaben des Heizungsherstellers sind zu prüfen.
Was macht die Spannkupplung?
Sie erlaubt die Justierung der Messer und schützt vor Beschädigung durch Überlastung: Bei Blockade rutscht sie durch, statt dass Getriebe oder Zapfwelle Schaden nehmen.
Kann ich die Messer nachschleifen?
Ja, die Messerstärke von 10 mm erlaubt mehrfaches Nachschleifen. Anschließend werden die Messer über die Spannkupplung neu justiert.
Wie groß ist der Einwurf?
62 × 38 cm – verzweigte Äste müssen nicht vorgeschnitten werden.
Brauche ich trotz Förderband einen Sackhalter?
Nur wenn Hackgut in Säcken abgefüllt werden soll. Förderband und Sackhalter sind alternative Austragslösungen.
Was ist beim Förderband sicherheitstechnisch zu beachten?
Nicht in den laufenden Bandbereich greifen, beim Aus- und Einklappen auf Quetschstellen achten und den Schwenkbereich freihalten.
| Antrieb: | Zapfwelle |
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