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ZUWA Flachsaugset Restwasser, 230 V, Matte 15 mm flach

Beschreibung

Lieferumfang

  • Impellerpumpe UNISTAR 2000-B mit Motor, Kabel und Stecker
  • Pumpentragegestell
  • 3 × 3 m Spiralschlauch 1" mit GEKA-Kupplungen
  • Flachsaugmatte 460 × 265 × 15 mm

Technische Daten

HerstellerZUWA-Zumpe GmbH
ProduktartFlachsaugset mit Impellerpumpe
PumpentypUNISTAR 2000-B
Max. Fördermenge60 l/min bzw. 3,6 m³/h
Max. Förderdruck5 bar
Ein- und Ausgang1" Außengewinde
PumpengehäuseAluminium EN AW-6060 / AC-43400
ImpellerPerbunan® (NBR)
WellendichtringPerbunan® (NBR)
BuchsePolyamid
Nennspannung230 V, 50 Hz
Nennleistung0,55 kW
Nennstrom4,3 A
Anlaufkondensator40 µF
Betriebskondensator20 µF
Max. Drehzahl2.800 min⁻¹
SchutzartIP 55
Motorschutzthermisch, 130
Schlauch3 × 3 m Spiralschlauch 1" mit GEKA-Kupplungen
Flachsaugmatte460 × 265 × 15 mm
Gewichtca. 17 kg
Verpackungsmaß600 × 400 × 450 mm
MedienWasser, Schmutzwasser, Wärmeträgermedium

Produktbeschreibung

Flachsaugset für die restlose Entleerung

Die Flachsaugtechnik ermöglicht ein komplettes Abpumpen von Flüssigkeiten auf großen Flächen. Das Set umfasst die Impellerpumpe mit 60 l/min, ein Tragegestell, 9 m Schlauch und die Flachsaugmatte.

Die Flachsaugmatte – darum geht es bei diesem Set

Sie ist nur 15 mm hoch. Das ist der technische Kern.

Das Problem, das sie löst: Eine Tauchpumpe steht auf ihren Füßen. Unterhalb der Ansaugöffnung bleibt Wasser stehen – je nach Bauart zwischen zwei und zehn Zentimetern.

Was das bei einem Kellerschaden bedeutet:

  • Der Estrich bleibt durchfeuchtet. Restwasser zieht in den Aufbau und verlängert die Trocknungszeit um Wochen.
  • Schimmel bekommt Zeit. Stehende Nässe ist die Grundlage.
  • Handarbeit folgt. Der Rest wird mit Nasssauger, Schieber und Lappen aufgenommen – bei 50 m² Kellerfläche stundenlang.

Die flache Matte saugt dort ab, wo eine Tauchpumpe nicht mehr greift – bis auf wenige Millimeter Restwasser.

Warum die Matte so breit ist

Mit 460 × 265 mm hat sie eine große Ansaugfläche.

Der Grund: Bei sehr geringer Wasserhöhe zieht eine kleine Öffnung sofort Luft. Eine breite Matte verteilt den Sog – sie zieht flächig an, statt punktuell trockenzufallen.

Der zweite Effekt: Die Matte lässt sich über den Boden ziehen und folgt dem Wasser, statt an einer Stelle zu verharren.

Warum eine Impellerpumpe und keine Tauchpumpe

Impellerpumpe mit FlachsaugmatteTauchpumpe
Restwasserhöhewenige Millimeter2 bis 10 cm
Aufstellorttrocken, außerhalb des Wassersim Wasser
Luftansaugungunkritisch, fördert Luft-Wasser-GemischTrockenlauf droht
Förderdruckbis 5 barmeist geringer
Wartungzugänglichim Wasser stehend

Der entscheidende Punkt: Impellerpumpen sind trocken selbstansaugend und verkraften Luft im Fördermedium. Beim Flachsaugen ist genau das der Normalzustand – zum Ende hin kommt mehr Luft als Wasser.

Eine Kreiselpumpe würde dabei abreißen und den Förderstrom verlieren.

5 bar Förderdruck – warum das zählt

Das ist ein hoher Wert für eine Entwässerungspumpe.

Wofür er gebraucht wird: Das Wasser muss aus dem Keller heraus – über Treppen, durch Lichtschächte, in den Hof oder in einen Kanalanschluss.

Die Faustregel: 10 Meter Höhe entsprechen etwa 1 bar. 5 bar decken damit auch mehrgeschossige Förderhöhen ab – mit Reserve für den Widerstand in 9 Metern Schlauch.

Die Pumpe steht trocken

Das Tragegestell nimmt die Pumpe auf, angesaugt wird über den Schlauch.

Was daraus folgt:

  • Kein Elektrogerät im Wasser. Ein realer Sicherheitsvorteil bei Kellerschäden.
  • Zugänglich während des Betriebs. Ein- und Ausschalten ohne ins Wasser zu greifen.
  • Kein Verschleiß durch dauerhafte Nässe am Motorgehäuse.

Die Schutzart IP 55 schützt die Pumpe dennoch gegen Staub und Strahlwasser – bei Arbeiten in nasser Umgebung die richtige Einstufung.

9 Meter Schlauch in drei Abschnitten

Der Spiralschlauch liegt als 3 × 3 m mit GEKA-Kupplungen bei.

Warum geteilt statt am Stück:

  • Anpassbare Länge. Im engen Keller genügen drei Meter – der Rest bleibt in der Kiste.
  • Saug- und Druckseite getrennt konfigurierbar.
  • Einfacherer Transport und leichteres Handling beim Verlegen.
  • Erweiterbar. Weitere Abschnitte mit GEKA-Kupplung lassen sich anschließen.

GEKA-Kupplungen sind der verbreitete Standard in der Wasserwirtschaft – Schläuche, Übergänge und Armaturen sind überall verfügbar.

Der Spiralschlauch knickt nicht und behält seinen Querschnitt, auch wenn er um Ecken und über Treppenstufen geführt wird.

Für Wasser, Schmutzwasser und Wärmeträgermedien

Der Impeller aus Perbunan® (NBR) ist unempfindlich gegen Partikel.

Was das bedeutet: Schmutzwasser mit Schwebstoffen ist der vorgesehene Anwendungsfall. Eine empfindliche Pumpe wäre nach wenigen Einsätzen verschlissen.

Der Werkstoff deckt zudem ab: Frostschutzmittel, Wärmeträgermedien, mineralische und pflanzliche Öle sowie Fette – bei Drücken bis 5 bar.

Die Grenze: Das Medium darf nicht abrasiv und nicht korrosiv sein. Sand und Schleifpartikel zerstören den Impeller.

17 Kilogramm – eine Person trägt das Set

Das Verpackungsmaß von 600 × 400 × 450 mm entspricht einer Eurobox-Grundfläche.

Warum das im Ernstfall zählt: Ein Wasserschaden wird nicht geplant. Das Set muss schnell aus dem Lager, ins Fahrzeug und in den Keller – ohne Hebehilfe und ohne zweite Person.

Der Trockenlaufschutz – die wichtigste Option

Der Hersteller empfiehlt ihn ausdrücklich: Er unterbricht die Stromversorgung bei Überhitzung.

Warum das gerade hier wichtig ist: Beim Flachsaugen läuft die Pumpe zwangsläufig gegen Ende leer. Das Fördermedium schmiert und kühlt den Impeller – ohne Wasser reiben die Flügel trocken an der Gehäusewand.

Die Situation ist typisch: Der Keller ist fast leer, die Arbeit scheint getan, die Pumpe läuft noch. Der Impeller ist das teuerste Verschleißteil der Anlage.

Wofür das Set eingesetzt wird

  • Kellerentwässerung nach Rohrbruch oder Hochwasser
  • Restwasserentleerung auf großen Flächen
  • Swimmingpool entleeren
  • Soforthilfe bei Rohrbruch
  • Leerpumpen von Schächten und Gruben
  • Umfüllen von Behältern

Für wen sich die Anschaffung rechnet

Der Hersteller nennt das Basis-Set als preisgünstige Variante für Soforthilfe.

Die Rechnung im Schadensfall: Ein Trocknungsunternehmen berechnet Anfahrt und Stundensätze. Wer in einem Hochwassergebiet wohnt oder mehrere Objekte betreut, hat das Set nach dem ersten Einsatz amortisiert.

Für Betriebe kommt hinzu: Im Schadensfall zählt die erste Stunde. Wer wartet, bis ein Dienstleister kommt, verliert genau die Zeit, in der das Wasser noch nicht in den Estrich gezogen ist.

Einsatzgebiete

Hausverwaltungen und Facility Management, Gebäudereinigung und Trocknungsunternehmen, Feuerwehr und Hilfsorganisationen, Kommunen und Bauhöfe, Hausmeisterdienste, Schwimmbadtechnik, Handwerksbetriebe, Privathaushalte in Hochwassergebieten.

Hinweise zum Betrieb

  • Impellerpumpen dürfen nur begrenzt trocken laufen – ein Trockenlaufschutz ist als Zubehör erhältlich und wird vom Hersteller empfohlen.
  • Nur nicht abrasive und nicht korrosive Medien fördern – Sand und Schleifpartikel zerstören den Impeller.
  • Beständigkeit des Mediums gegenüber NBR prüfen.
  • Den maximalen Förderdruck von 5 bar nicht überschreiten.
  • Netzanschluss 230 V mit ausreichender Absicherung; Kabel und Stecker vor jedem Einsatz prüfen.
  • Bei Arbeiten in nasser Umgebung auf eine Absicherung über Fehlerstrom-Schutzschalter achten.
  • Pumpe auf trockenem, sicherem Untergrund aufstellen.
  • Saugleitung möglichst kurz halten; jeder Meter und jeder Bogen kostet Leistung.
  • Bei Überflutungsschäden vor Betreten die elektrische Anlage des Gebäudes freischalten lassen.
  • Abgepumptes Wasser ordnungsgemäß ableiten; die örtlichen Vorgaben zur Einleitung beachten.
  • Nach dem Einsatz Pumpe, Schläuche und Matte spülen und entleeren.
  • Frostfrei lagern; Impeller bei längerer Standzeit entspannen oder ausbauen.
  • Impeller ist ein Verschleißteil – regelmäßig prüfen und rechtzeitig ersetzen.

Häufige Fragen

Wie viel Restwasser bleibt stehen?

Die Flachsaugmatte ist nur 15 mm hoch und saugt bis auf wenige Millimeter ab. Eine Tauchpumpe hinterlässt je nach Bauart zwischen zwei und zehn Zentimetern.

Wie viel fördert die Pumpe?

Bis zu 60 l/min beziehungsweise 3,6 m³/h bei maximal 5 bar Förderdruck.

Steht die Pumpe im Wasser?

Nein. Sie steht trocken auf dem Tragegestell und saugt über den Schlauch an. Kein Elektrogerät im Wasser – bei Kellerschäden ein realer Sicherheitsvorteil.

Warum eine Impellerpumpe?

Sie ist trocken selbstansaugend und verkraftet Luft im Fördermedium. Beim Flachsaugen kommt gegen Ende mehr Luft als Wasser – eine Kreiselpumpe würde dabei abreißen.

Wie lang ist der Schlauch?

3 × 3 m Spiralschlauch mit GEKA-Kupplungen, zusammen 9 Meter. Die Abschnitte lassen sich je nach Situation einzeln oder gemeinsam einsetzen.

Reicht der Druck, um aus dem Keller zu fördern?

5 bar entsprechen rechnerisch rund 50 Metern Förderhöhe. Auch mehrgeschossige Wege sind damit abgedeckt – mit Reserve für den Widerstand im Schlauch.

Kann ich auch Schmutzwasser abpumpen?

Ja. Das Set ist für Wasser, Schmutzwasser und Wärmeträgermedien geeignet. Das Medium darf allerdings nicht abrasiv sein – Sand zerstört den Impeller.

Was passiert, wenn die Pumpe leerläuft?

Impellerpumpen dürfen nur begrenzt trocken laufen. Der Hersteller empfiehlt deshalb einen Trockenlaufschutz, der die Stromversorgung bei Überhitzung unterbricht.