Scheppach Wippkreissäge 400 V, 5.200 W, 700-mm-Blatt, bis 270 mm
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Scheppach Wippkreissäge 400 V, 5.200 W, 700-mm-Blatt, bis 270 mm
Lieferumfang
- 1 × Scheppach Wippkreissäge, einsatzbereit montiert
- Innensechskantschlüssel oder Gabelschlüssel
- Bedienungsanweisung
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Scheppach |
| Maschinengruppe | Wippkreissäge |
| Herkunft | Made in Germany |
| Antriebsart | Elektro, 400 V Drehstrom (380 – 420 V) |
| Leistungsaufnahme Betriebsart 1 | 5.200 W |
| Motordrehzahl | 1.400 U/min |
| Frequenz | 50 Hz |
| Kraftübertragung | Keilriemenantrieb |
| Kabellänge | 600 mm |
| Sägeblattdurchmesser | 700 mm |
| Sägeblatt-Typ | HW (Hartmetall) |
| Anzahl Zähne | 42 |
| Bohrungsdurchmesser | 30 mm |
| Schnittdurchmesser | 270 mm |
| Scheitholzbreite | 420 mm |
| Schnittlänge | 250 – 1.500 mm |
| Schutzklappe | patentiert |
| Sägebereich | geschlossen und gesichert |
| Wippendrehpunkt | ideal positioniert, kräftesparendes Arbeiten |
| Gestell | stabiles, geschweißtes Winkeleisengestell |
| Lieferzustand | einsatzbereit montiert |
| Schallleistungspegel unter Belastung | 107,0 dB(A), KwA 3,0 dB |
| Schallleistungspegel ohne Belastung | 105,0 dB(A) |
| Schalldruckpegel unter Belastung | 97,0 dB(A), KpA 3,0 dB |
| Schalldruckpegel ohne Belastung | 95,0 dB(A) |
| Maschinenlänge | 1.060 mm |
| Maschinenbreite | 820 mm |
| Maschinenhöhe | 1.150 mm |
| Nettogewicht | 152,0 kg |
| Bruttogewicht | 166,0 kg |
Produktbeschreibung
Wippkreissäge von Scheppach mit 5.200 W – große Holzmengen zu ofenfertigem Kaminholz
Diese Wippkreissäge ist mit einem leistungsstarken HW-Sägeblatt mit 700 mm Durchmesser ausgestattet, das ein optimales Schneiden von sämtlichen Hölzern ermöglicht. So können auch große Holzmengen schnell und sicher zu ofenfertigem Kaminholz verarbeitet werden.
Sie ist nicht nur „Made in Germany", sondern sorgt dank ihrer maximalen Schnittlänge von bis zu 1.500 mm für optimale Schnittergebnisse.
Die patentierte Schutzklappe ermöglicht dabei ein sicheres und komfortables Arbeiten.
5.200 W Drehstrom – die stärkste reine Elektroausführung
Der leistungsstarke 5.200-Watt-Motor mit 1.400 min⁻¹ sorgt für einen raschen Arbeitsfortschritt. Angeschlossen wird die Säge an einen 380–420-Volt-Stromanschluss.
Fünfeinhalb Kilowatt sind für eine Wippkreissäge eine außergewöhnliche Motorisierung. Der Nutzen zeigt sich an der Leistungsgrenze:
Kein Drehzahleinbruch, auch bei 270 mm Hartholz. Ein Sägeblatt, das an Drehzahl verliert, schneidet schlechter und klemmt eher.
Zügiges Nachlegen. Man muss nicht nach jedem Schnitt auf die Drehzahl warten – bei größeren Mengen summiert sich das auf Stunden.
Reserven bei ungünstigem Holz. Astiges, verwachsenes oder gefrorenes Holz verlangt deutlich mehr Leistung als geradfaseriges Scheitholz.
Die Vorteile des Drehstromantriebs
Über die reine Leistung hinaus bringt der 400-V-Anschluss konstruktive Vorteile:
Höheres Anlaufmoment. Ein Drehstrommotor zieht kraftvoller an. Bleibt das Blatt in einem starken Scheit stehen, kommt die Maschine leichter wieder in Fahrt.
Gleichmäßigerer Rundlauf. Drehstrommotoren erzeugen ein kontinuierliches Drehfeld statt pulsierender Wechselstromleistung – ruhigerer Lauf, weniger Vibration, geringere mechanische Belastung.
Geringere thermische Belastung. Bei gleicher Abgabeleistung arbeitet ein Drehstrommotor kühler – die Voraussetzung für längere Arbeitsphasen ohne Pause.
Niedrigere Stromaufnahme je Phase. Die 5.200 W verteilen sich auf drei Phasen. An Wechselstrom wäre diese Leistung gar nicht darstellbar.
1.400 U/min – die konstruktiv richtige Drehzahl
Vierzehnhundert Umdrehungen sind für ein 700-mm-Blatt genau richtig. Bei großem Blattdurchmesser legt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurück – eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten.
Zugleich bedeutet die niedrige Drehzahl bei 5,2 kW ein außergewöhnlich hohes Drehmoment – genau das, was beim Durchtrennen starker Scheite gebraucht wird.
Motorschonender Keilriemenantrieb
Dank Keilriemenantrieb ist ein motorschonender und langlebiger Betrieb möglich.
Der technische Hintergrund ist dreifach:
Übersetzung. Der Riemen bringt die Motordrehzahl auf die passende Blattdrehzahl.
Schwingungsentkopplung. Ein Riemen dämpft Drehmomentspitzen. Anlaufstöße und Lastwechsel werden nicht direkt ins Sägeblatt und die Lager übertragen.
Überlastschutz. Klemmt das Blatt, rutscht der Riemen, statt dass Motor oder Lagerung Schaden nehmen. Ein Keilriemen kostet wenige Euro – ein Motorschaden bei 5,2 kW ein Vielfaches.
Bei dieser Leistungsklasse ist der Riemen als Schutzelement besonders wertvoll: Je stärker der Antrieb, desto größer der Schaden, den er im Blockierfall anrichten kann.
Made in Germany
Das Siegel ist bei einer Wippkreissäge mehr als ein Herkunftsnachweis. Es steht für Fertigungsqualität an einer Maschine, bei der die Präzision der Konstruktion unmittelbar über die Sicherheit entscheidet: Rahmensteifigkeit, Fluchtung von Wippe und Sägeblatt, Funktion der Schutzeinrichtungen.
700-mm-Hartmetall-Sägeblatt mit 42 Zähnen
Das leistungsstarke HW-Sägeblatt mit 700 mm Durchmesser ermöglicht das optimale Schneiden von sämtlichen Hölzern.
Hartmetall statt Werkzeugstahl bedeutet:
Deutlich längere Standzeit. Hartmetallschneiden halten ein Vielfaches länger – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern der entscheidende Punkt.
Bleibt länger scharf. Ein stumpfes Blatt schneidet nicht, es reibt: mehr Kraftbedarf, mehr Wärme, höheres Klemmrisiko.
Nachschärfbar. Hartmetallblätter lassen sich mehrfach professionell nachschärfen.
Blattdaten für den Ersatzkauf: Durchmesser 700 mm, 42 Zähne, Bohrung 30 mm. Die zulässige Blattdrehzahl muss der übersetzten Drehzahl entsprechen – die Betriebsanleitung nennt den maßgeblichen Wert.
Schnittdurchmesser bis 270 mm
Ein Wert, der über allen kleineren Modellen der Baureihe liegt: Diese kommen auf 135 bis 250 mm.
Was das praktisch bedeutet:
Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen – ohne vorher zu spalten. Das spart einen kompletten Arbeitsgang und ist bei nassem, schwerem Holz ein erheblicher Vorteil.
Stammabschnitte statt nur Astmaterial. Der Einsatzbereich reicht damit weit über klassisches Meterholz hinaus.
Erst mit 5.200 W voll nutzbar. Der maximale Durchmesser ist das eine, ihn zügig zu durchtrennen das andere – hier zeigt sich der Vorteil der starken Motorisierung am deutlichsten.
Scheitholzbreite 420 mm – der übersehene Leistungswert
Die Scheitholzbreite von 420 mm beschreibt, wie viel Material insgesamt auf der Wippe Platz findet.
Der praktische Nutzen ist erheblich: Mehrere dünne Scheite lassen sich gleichzeitig auflegen und in einem Schnitt durchtrennen.
Bei Astmaterial und Schwachholz vervielfacht das die Leistung – statt zwanzig Einzelschnitte macht man fünf Bündelschnitte. Gerade bei der Aufarbeitung von Kronenholz und Durchforstungsmaterial ist das der eigentliche Zeitgewinn.
Schnittlänge 250 bis 1.500 mm – der größte Bereich
1.500 mm Maximallänge ist ein Ausnahmewert. Die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 oder 1.200 mm.
Der Nutzen: Auch überlanges Material lässt sich verarbeiten – 1,25-m-Ware, unregelmäßig abgelängte Stämme, Reste aus dem Waldeinschlag. Was sonst erst nachgeschnitten werden müsste, geht direkt auf die Wippe.
250 mm Mindestlänge – auch kürzere Stücke lassen sich noch sicher verarbeiten.
Idealer Wippendrehpunkt – kräftesparendes Arbeiten
Der Wippendrehpunkt sorgt für ein angenehmes und kraftsparendes Arbeiten.
Das ist ein ergonomisches Konstruktionsmerkmal, dessen Wert sich erst nach der zwanzigsten Wippenbewegung zeigt. Die Hebelverhältnisse bestimmen, wie viel Kraft jeder einzelne Schnitt kostet.
Bei einem Scheit von 270 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde. Ein ungünstiger Drehpunkt macht daraus Schwerarbeit.
Der praktische Effekt: Man arbeitet länger, ohne zu ermüden – und ermüdungsfreies Arbeiten ist an einer Kreissäge zugleich sicheres Arbeiten. Gerade bei einer Maschine, die durch ihre Leistung zum Durcharbeiten einlädt, ist das ein wesentlicher Punkt.
Patentierte Schutzklappe
Die patentierte Schutzklappe ermöglicht ein schnelles und ergonomisches Handling bei zugleich sicherem und komfortablem Arbeiten.
Warum das zählt: Die Wippkreissäge ist statistisch eine der unfallträchtigsten Maschinen im land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Die typischen Unfallhergänge sind immer dieselben – Griff in den Sägebereich, Kontakt mit dem auslaufenden Blatt, herausgeschleuderte Holzsplitter.
Bei einem 700-mm-Blatt mit Keilriemenantrieb ist die Nachlaufzeit besonders lang, weil die Schwungmasse von Blatt und Riemenscheiben zusammenwirkt.
Sicherheit, die nicht bremst
Der entscheidende Punkt bei Schutztechnik: Eine Schutzeinrichtung, die den Arbeitsablauf stört, wird demontiert oder überbrückt. Genau das ist die häufigste Ursache schwerer Sägeunfälle.
Die patentierte Klappe ist deshalb so konstruiert, dass sie in den natürlichen Bewegungsablauf integriert ist: öffnen, Holz einlegen, schließen, sägen. Kein Zusatzhandgriff, kein Grund zur Manipulation.
Geschlossener und sicherer Sägebereich
Der geschlossene und sichere Sägebereich bietet zusätzlichen Schutz – vor dem Blatt und vor herausgeschleuderten Spänen und Holzsplittern. Bei Brennholz mit Rinde, Ästen und Rissen ein realer Faktor.
Stabiles, geschweißtes Winkeleisengestell
Das stabile, geschweißte Winkeleisengestell macht die Maschine extrem robust, kraftvoll und komfortabel in der Anwendung.
Winkeleisen ist bei Maschinengestellen eine bewährte Profilwahl: Der rechtwinklige Querschnitt bietet hohe Biegesteifigkeit in zwei Ebenen bei überschaubarem Gewicht – genau die Belastung, die an einem Sägegestell auftritt.
Die geschweißte Ausführung ist einer geschraubten überlegen: Schraubverbindungen können sich unter Dauervibration lockern, Schweißnähte nicht.
Und die Steifigkeit ist Sicherheitsvoraussetzung: Ein nachgebender Rahmen führt dazu, dass Wippe und Sägeblatt nicht mehr fluchten. Das Blatt läuft schief im Schnitt, verklemmt und neigt zum Rückschlag – bei einem 700-mm-Blatt und 5,2 kW Antriebsleistung eine ernste Gefahr.
152 kg – schwer genug für sicheren Stand
Das Gewicht ist bei dieser Maschine gewollt: Ein leichtes Gerät würde beim Sägen wandern. Bei 270 mm Schnittdurchmesser und 5,2 kW Antriebsleistung ist Masse Voraussetzung für ruhigen Lauf.
Für den Transport ist das Gewicht einzuplanen – zu zweit, mit Hebehilfe oder Frontlader. Zu beachten: Der Aktionsradius ist durch den CEE-Anschluss begrenzt.
Kompakte Abmessungen: 1.060 × 820 × 1.150 mm
Im Vergleich zu den zapfwellengetriebenen Modellen der Baureihe ist diese Maschine deutlich kompakter – rund 35 cm kürzer und 8 cm schmaler.
Der Grund: Ohne Dreipunktbock und Gelenkwellenanschluss braucht sie weniger Bauraum. Für den stationären Einsatz in Halle, Schuppen oder unter dem Vordach ist das ein realer Platzvorteil.
Einsatzbereit montiert geliefert
Die Maschine ist bereits einsatzbereit montiert. Bei einer Maschine dieser Größe ein realer Vorteil: Auspacken, aufstellen, anschließen, arbeiten.
Kein Zusammenbau von Baugruppen, kein Ausrichten, keine Frage, ob alles korrekt montiert wurde – gerade bei einem sicherheitskritischen Gerät ein beruhigender Punkt.
Innensechskant- oder Gabelschlüssel liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei.
Anschluss durch Elektrofachkraft
Der Drehstromanschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen. Besonders wichtig: Auf die richtige Drehrichtung achten. Läuft der Motor falsch herum, schneidet das Sägeblatt nicht – und ein Weiterbetrieb kann die Maschine beschädigen.
Das Anschlusskabel ist mit 600 mm bewusst kurz gehalten. Bei Verwendung einer Drehstrom-Verlängerung ist auf ausreichenden Leitungsquerschnitt zu achten; Spannungsabfall führt bei 5.200 W zu erheblichem Leistungsverlust und thermischer Belastung.
Lärmwerte – differenziert ausgewiesen
Scheppach weist die Schallwerte unter und ohne Belastung getrennt aus:
| Schallleistung Lw(A) | Schalldruck Lp(A) | |
|---|---|---|
| Unter Belastung | 107,0 dB | 97,0 dB |
| Ohne Belastung | 105,0 dB | 95,0 dB |
Die geringe Differenz von nur 2 dB zwischen Leerlauf und Schnitt spricht für den ruhigen Lauf des Drehstromantriebs in Verbindung mit dem Keilriemen.
Gehörschutz ist Pflicht: Ab 85 dB(A) ist er vorgeschrieben, 97 dB(A) liegen deutlich darüber. Gehörschäden sind irreversibel.
Was zu beachten ist
Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz (zwingend), Schutzbrille, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine losen Kleidungsstücke, lange Haare zusammenbinden.
Nur bei stehender Maschine eingreifen. Vor Wartung, Sägeblattwechsel und Störungsbeseitigung Antrieb abschalten und Stillstand des Blattes abwarten – die Nachlaufzeit ist erheblich.
Nie in den Sägebereich greifen.
Mindestlänge 250 mm einhalten. Kürzere Stücke nicht sägen.
Holz auf Fremdkörper prüfen. Nägel, Draht und Steine zerstören Hartmetallzähne und können ausgeschleudert werden.
Nur einwandfreie Sägeblätter verwenden. Rissige, verbogene oder mit fehlenden Zähnen bestückte Blätter sind sofort auszutauschen.
Standsicherheit. Ebener, tragfähiger Untergrund; ausreichend Platz zum Auflegen und Ablegen des Holzes – bei bis zu 1.500 mm Schnittlänge entsprechend großzügig bemessen.
Wippkreissägen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Typische Einsatzgebiete
Brennholzaufbereitung in großem Umfang, gewerbliche und semiprofessionelle Nutzung, stationärer Einsatz in Halle, Schuppen oder unter dem Vordach, Verarbeitung starker Rundlinge bis 270 mm, überlanges Material bis 1.500 mm, Kronenholz und Durchforstungsmaterial, Kaminholz- und Ofenholzherstellung, Land- und Forstwirtschaft, Selbstwerber und Waldbesitzer, Brennholzhandel im Nebenerwerb, Hof und Werkstatt mit Drehstromanschluss, Kommunalbetriebe und Bauhöfe.
Häufige Fragen
Wie stark ist der Motor?
5.200 W bei 1.400 U/min an 380–420 V Drehstrom – eine außergewöhnliche Motorisierung für eine Wippkreissäge. Der Nutzen zeigt sich an der Leistungsgrenze: kein Drehzahleinbruch, auch bei 270 mm Hartholz.
Brauche ich einen Drehstromanschluss?
Ja. Bei 5.200 W ist Drehstrom Voraussetzung – an Wechselstrom wäre diese Leistung gar nicht darstellbar.
Welchen Durchmesser kann ich schneiden?
Bis 270 mm. Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen, ohne vorher zu spalten. Mit 5.200 W wird dieser Durchmesser zudem zügig durchtrennt.
Was bedeutet die Scheitholzbreite von 420 mm?
Das ist die Breite der Wippe, also wie viel Material insgesamt aufgelegt werden kann. Mehrere dünne Scheite lassen sich damit gleichzeitig auflegen und in einem Schnitt durchtrennen – bei Astmaterial und Kronenholz vervielfacht das die Leistung.
Welche Holzlängen sind möglich?
Von 250 bis 1.500 mm. Die Maximallänge von 1,5 m ist ein Ausnahmewert – die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 oder 1.200 mm.
Was bringt der Keilriemenantrieb?
Er übersetzt die Drehzahl, dämpft Drehmomentspitzen und wirkt als Überlastschutz: Klemmt das Blatt, rutscht der Riemen, statt dass Motor oder Lagerung Schaden nehmen. Bei 5,2 kW ist dieser Schutz besonders wertvoll.
Was für ein Sägeblatt ist verbaut?
Ein Hartmetall-Sägeblatt (HW) mit 700 mm Durchmesser, 42 Zähnen und 30 mm Bohrung.
Warum Hartmetall?
Hartmetallschneiden halten ein Vielfaches länger als Werkzeugstahl und bleiben länger scharf – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern entscheidend. Zudem sind sie mehrfach nachschärfbar.
Warum nur 1.400 U/min?
Weil bei einem 700-mm-Blatt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurücklegt. Eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten. Zugleich bedeutet niedrige Drehzahl bei 5,2 kW außergewöhnlich hohes Drehmoment.
Was macht die patentierte Schutzklappe?
Sie ermöglicht sicheres und komfortables Arbeiten bei zugleich schnellem und ergonomischem Handling. Eine Schutzeinrichtung wirkt nur, wenn sie nicht stört – umständliche Abdeckungen werden im Alltag entfernt, und das ist die häufigste Unfallursache.
Was bringt der ideale Wippendrehpunkt?
Er sorgt für angenehmes und kraftsparendes Arbeiten. Bei einem Scheit von 270 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde. Ermüdungsfreies Arbeiten ist zugleich sicheres Arbeiten.
Was ist ein Winkeleisengestell?
Ein Gestell aus Winkelprofilen. Der rechtwinklige Querschnitt bietet hohe Biegesteifigkeit in zwei Ebenen bei überschaubarem Gewicht – genau die Belastung, die an einem Sägegestell auftritt. Die geschweißte Ausführung ist einer geschraubten überlegen, weil sich Schraubverbindungen unter Dauervibration lockern können.
Wie schwer ist die Maschine?
152 kg netto, 166 kg brutto. Das Gewicht ist gewollt – bei 270 mm Schnittdurchmesser und 5,2 kW ist Masse Voraussetzung für ruhigen Lauf.
Wie groß ist die Maschine?
1.060 × 820 × 1.150 mm – deutlich kompakter als die zapfwellengetriebenen Modelle der Baureihe, weil Dreipunktbock und Gelenkwellenanschluss entfallen.
Muss ich die Säge montieren?
Nein, sie wird einsatzbereit montiert geliefert. Schlüssel liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei.
Wer darf die Säge anschließen?
Der Drehstromanschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen. Besonders wichtig ist die richtige Drehrichtung – läuft der Motor falsch herum, schneidet das Blatt nicht.
Wie lang ist das Anschlusskabel?
600 mm – bewusst kurz gehalten. Bei Verwendung einer Drehstrom-Verlängerung ist auf ausreichenden Leitungsquerschnitt zu achten; bei 5.200 W führt Spannungsabfall zu erheblichem Leistungsverlust.
Wie laut ist die Maschine?
Unter Belastung 97,0 dB(A) Schalldruck bzw. 107,0 dB(A) Schallleistung, im Leerlauf 95,0 bzw. 105,0 dB(A). Gehörschutz ist zwingend.