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Scheppach Wippkreissäge 400 V, 3.000 W, 505-mm-Blatt, bis 170 mm

Beschreibung

Scheppach Wippkreissäge 400 V, 3.000 W, 505-mm-Blatt, bis 170 mm

Lieferumfang

  • 1 × Wippenverlängerung
  • 1 × Sägeblatt (vormontiert)
  • Fahrvorrichtung mit 2 Rädern, Radachse, Beilagscheiben und Splinten
  • 1 × Anschluss (Absaugung)
  • Montagematerial und Montagewerkzeug
  • 1 × Betriebsanleitung

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerScheppach
MaschinengruppeWippkreissäge
AntriebsartElektro, 400 V Drehstrom
Motorleistung3.000 W
Motordrehzahl2.800 U/min
Sägeblattdurchmesser505 mm
Sägeblatt-TypHW (Hartmetall)
Schnittdurchmesser30 – 170 mm
Min. Schnittlänge300 mm
Max. Schnittlänge1.000 mm
Wippenverlängerungmontierbar, mit Schnittlängenanzeige 250 mm / 330 mm
AbsaugungAbsaugvorrichtung für externe Staubabsaugung
Schutzklappepatentiert, Sägen nur bei geschlossenem Sägebereich
Sägebereichgeschlossen und gesichert
Wippensperrefür sicheren Transport und platzsparende Lagerung
Fahrvorrichtungserienmäßig
Gestellrobustes, geschweißtes Stahlgestell
Maschinenlänge887 mm
Maschinenbreite1.114 mm
Maschinenhöhe1.120 mm

Produktbeschreibung

Wippkreissäge von Scheppach mit Drehstromantrieb – große Holzmengen zu ofenfertigem Kaminholz

Mit dieser Wippkreissäge können schnell und sicher auch große Holzmengen zu ofenfertigem Kaminholz verarbeitet werden. Dank ihres leistungsstarken 3.000-Watt-400-V-Motors und einer Schnittlänge von 300 bis maximal 1.000 mm sorgt sie rasch für optimale Schnittergebnisse.

Die patentierte Schutzklappe ermöglicht ein sicheres und komfortables Arbeiten.

400 Volt Drehstrom – die Ausführung für den Dauereinsatz

Angeschlossen wird die Säge an einen 400-Volt-Stromanschluss. Das ist der entscheidende Unterschied zur baugleichen 230-V-Version – und für den intensiven Einsatz die technisch bessere Wahl:

Höheres Anlaufmoment. Ein Drehstrommotor zieht kraftvoller an. Bleibt das Blatt in einem starken Scheit stehen, kommt die Maschine leichter wieder in Fahrt.

Gleichmäßigerer Rundlauf. Drehstrommotoren erzeugen ein kontinuierliches Drehfeld statt pulsierender Wechselstromleistung. Das bedeutet ruhigeren Lauf, weniger Vibration und geringere mechanische Belastung.

Geringere thermische Belastung. Bei gleicher Abgabeleistung arbeitet ein Drehstrommotor kühler – die Voraussetzung für längere Arbeitsphasen ohne Pause.

Niedrigere Stromaufnahme je Phase. Die Leistung verteilt sich auf drei Phasen statt einer. Das entlastet Zuleitung und Absicherung erheblich.

Bessere Wirkungsgrade – über eine Saison gerechnet ein spürbarer Unterschied beim Stromverbrauch.

Wer welche Ausführung braucht

Die Entscheidung ist einfach:

400 V, wenn ein Drehstromanschluss vorhanden ist und regelmäßig größere Mengen verarbeitet werden. Wer als Selbstwerber, Landwirt oder im Nebenerwerb mehrere Klafter im Jahr aufarbeitet, profitiert von der ruhigeren, kühleren und dauerbelastbareren Auslegung.

230 V, wenn kein Drehstrom verfügbar ist oder die Säge nur gelegentlich in Garage, Schuppen oder beim Nachbarn eingesetzt wird.

Ideal zum Ablängen von Hart- und Weichholz

Die Säge eignet sich ideal zum einfachen und effektiven Ablängen von Hart- und Weichholz. Das ist keine Selbstverständlichkeit: Viele Sägen dieser Klasse kommen bei Buche, Eiche und Esche an ihre Grenzen. Die Kombination aus 3.000 W Drehstromleistung und 505-mm-Hartmetallblatt ist ausdrücklich für sämtliche Hölzer ausgelegt.

Gerade bei Hartholz zahlt sich der Drehstromantrieb aus: Das höhere Anlaufmoment und der gleichmäßigere Lauf zeigen sich genau dort, wo eine Wechselstrommaschine an ihre Grenzen kommt.

505-mm-Hartmetall-Sägeblatt – für sämtliche Hölzer

Das leistungsstarke HW-Sägeblatt mit 505 mm Durchmesser ist für das optimale Schneiden von sämtlichen Hölzern ausgelegt.

Der große Durchmesser ist die Voraussetzung für den Schnittdurchmesser von 170 mm.

Hartmetall statt Werkzeugstahl bedeutet:

Deutlich längere Standzeit. Hartmetallschneiden halten ein Vielfaches länger – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern der entscheidende Punkt.

Bleibt länger scharf. Ein stumpfes Blatt schneidet nicht, es reibt: mehr Kraftbedarf, mehr Wärme, höheres Klemmrisiko.

Nachschärfbar. Hartmetallblätter lassen sich mehrfach professionell nachschärfen.

Das Blatt ist vormontiert und muss nicht separat angebracht werden.

3.000 W mit 2.800 U/min – der rasche Arbeitsfortschritt

Der leistungsstarke 3.000-Watt-Motor mit 2.800 min⁻¹ sorgt für einen raschen Arbeitsfortschritt.

Der Nutzen zeigt sich an der Leistungsgrenze: Kein Drehzahleinbruch beim Durchtrennen starker Scheite. Ein Sägeblatt, das an Drehzahl verliert, schneidet schlechter und klemmt eher.

Gerade bei Hartholz mit 170 mm Durchmesser ist diese Reserve entscheidend.

Schnittdurchmesser 30 bis 170 mm

Der Bereich deckt praktisch das gesamte Brennholzaufkommen ab:

170 mm Maximaldurchmesser – auch stärkere Rundlinge lassen sich direkt ablängen, ohne vorher zu spalten. Das spart einen kompletten Arbeitsgang.

30 mm Mindestdurchmesser – auch dünnes Astmaterial und Anzündholz lassen sich verarbeiten.

Schnittlänge 300 bis 1.000 mm

1.000 mm Maximallänge – Meterholz, die verbreitete Anlieferungsform, kann direkt aufgelegt werden.

300 mm Mindestlänge – die Sicherheitsgrenze. Kürzere Stücke lassen sich nicht mehr sicher halten und dürfen nicht gesägt werden.

Wippenverlängerung mit Schnittlängenanzeige 250/330 mm – das Ausstattungshighlight

Eine bei Bedarf montierbare Wippenverlängerung mit Schnittlängenanzeige (250 mm / 330 mm) ermöglicht ein exaktes Ablängen der Holzscheite sowie ein besonders sicheres Arbeiten.

Warum genau diese beiden Maße? Weil sie den gängigen Ofenholzlängen entsprechen:

25 cm – die verbreitete Länge für Kaminöfen und Kaminkassetten
33 cm – die Standardlänge für Heizkessel, Küchenherde und größere Öfen

Das ist der praktische Kern: Man stellt einmal ein und sägt durch. Kein Messen, kein Anzeichnen, kein Nachkontrollieren – und am Ende passt jedes Scheit in den Ofen.

Der Sicherheitsaspekt ist mindestens ebenso wichtig: Ohne Anschlag muss man das Holz von Hand positionieren, oft nah am Blatt. Mit Anschlag schiebt man das Holz bis zum Stopp – die Hände bleiben in sicherem Abstand.

Und der Stapelvorteil: Gleichmäßige Scheite ergeben einen Stapel, der hält und dicht packt. Ungleichmäßige Längen kosten Lagerraum und rutschen.

Patentierte Schutzklappe – Sägen nur bei geschlossenem Sägebereich

Dank der patentierten Schutzklappe ist das Arbeiten nur bei komplett geschlossenem Sägebereich möglich. Dadurch ist das Sägen besonders sicher.

Das ist der springende Punkt: Es gibt keinen Zustand, in dem gesägt wird und der Sägebereich offen ist. Die Klappe ist nicht Empfehlung, sondern Bedingung.

Warum das zählt: Die Wippkreissäge ist statistisch eine der unfallträchtigsten Maschinen im land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Die typischen Unfallhergänge sind immer dieselben – Griff in den Sägebereich, Kontakt mit dem auslaufenden Blatt, herausgeschleuderte Holzsplitter.

Sicherheit, die nicht bremst

Zugleich ermöglicht die Klappe ein schnelles und ergonomisches Handling.

Das ist der Unterschied zwischen guter und schlechter Schutztechnik. Eine Schutzeinrichtung, die den Arbeitsablauf stört, wird demontiert oder überbrückt – und das ist die häufigste Ursache schwerer Unfälle.

Hier ist die Klappe in den natürlichen Bewegungsablauf integriert: öffnen, Holz einlegen, schließen, sägen.

Absaugvorrichtung für staubarmes Arbeiten

Eine Absaugvorrichtung zum Anschluss an eine externe Staubabsaugung saugt anfallende Holzspäne ab und ermöglicht so staubarmes Arbeiten.

Das ist mehr als ein Komfortmerkmal. Holzstaub ist gesundheitlich nicht harmlos: Buchen- und Eichenholzstaub gilt als krebserzeugend, andere Holzstäube reizen Atemwege und Augen.

Wer regelmäßig größere Mengen sägt – und dafür ist besonders diese Drehstromausführung gebaut –, sollte die Absaugmöglichkeit nutzen.

Zweiter Nutzen: Späne, die abgesaugt werden, liegen nicht am Boden. Das reduziert Rutschgefahr und Aufräumaufwand erheblich.

Fahrvorrichtung – die Säge kommt zum Holz

Mit Hilfe der Fahrvorrichtung kann die Säge ganz einfach an den jeweiligen Einsatzort gebracht werden.

Bei einer Maschine dieser Größe ist das kein Nebenaspekt, sondern entscheidend für die Praxistauglichkeit. Ohne Räder wäre jeder Standortwechsel ein Zwei-Mann-Job.

Mit Fahrvorrichtung gilt: anheben, rollen, abstellen – vom Schuppen zum Holzstapel, vom Hof unters Vordach.

Zu beachten bei der Drehstromausführung: Der Aktionsradius ist durch den CEE-Anschluss begrenzt. Bei größerer Entfernung ist eine passende Drehstrom-Verlängerung mit ausreichendem Querschnitt erforderlich.

Wippensperre – Transport und Lagerung

Die praktische Wippensperre ermöglicht einen sicheren Transport und eine platzsparende Lagerung.

Sicherer Transport. Eine frei bewegliche Wippe kann beim Rollen oder Verladen ausschwenken – Verletzungs- und Beschädigungsgefahr.

Platzsparende Lagerung. Die arretierte Wippe schwenkt nicht aus; die Maschine braucht nur ihre Standfläche.

Robustes, geschweißtes Stahlgestell

Das robuste, geschweißte Stahlgestell sorgt für lange Lebensdauer. Die stabile, verwindungssteife Stahlkonstruktion ist besonders robust und langlebig – so können auch große Brennholzmengen problemlos verarbeitet werden.

Ein geschweißtes Gestell ist einem geschraubten überlegen: Schraubverbindungen können sich unter Dauervibration lockern, Schweißnähte nicht.

Und die Steifigkeit ist Sicherheitsvoraussetzung: Ein nachgebender Rahmen führt dazu, dass Wippe und Sägeblatt nicht mehr fluchten. Das Blatt läuft schief, verklemmt und neigt zum Rückschlag – bei einem 505-mm-Blatt eine ernste Gefahr.

Montage erforderlich

Die Säge wird teilmontiert geliefert; das Sägeblatt ist bereits vormontiert. Zu montieren sind vor allem Wippenverlängerung und Fahrvorrichtung.

Anschluss durch Elektrofachkraft

Der Drehstromanschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen. Besonders wichtig: Auf die richtige Drehrichtung achten. Läuft der Motor falsch herum, schneidet das Sägeblatt nicht – und ein Weiterbetrieb kann die Maschine beschädigen.

Bei Verwendung einer Verlängerung ist auf ausreichenden Leitungsquerschnitt zu achten; Spannungsabfall führt zu Leistungsverlust und thermischer Belastung.

Was zu beachten ist

Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz, Schutzbrille, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine losen Kleidungsstücke, lange Haare zusammenbinden.

Nie in den Sägebereich greifen – auch nicht bei auslaufendem Blatt. Ein 505-mm-Blatt läuft nach dem Abstellen noch erhebliche Zeit nach.

Mindestlänge 300 mm einhalten.

Holz auf Fremdkörper prüfen. Nägel, Draht und Steine zerstören Hartmetallzähne und können ausgeschleudert werden.

Nur einwandfreie Sägeblätter verwenden. Die zulässige Blattdrehzahl muss mindestens der Motordrehzahl entsprechen.

Absaugung nutzen, insbesondere bei Buche und Eiche.

Standsicherheit. Ebener, tragfähiger Untergrund; ausreichend Platz zum Auflegen und Ablegen des Holzes.

Wippkreissägen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Typische Einsatzgebiete

Brennholzaufbereitung in größerem Umfang, gewerbliche und semiprofessionelle Nutzung, Ablängen von Meterholz, Kaminholz- und Ofenholzherstellung, Hart- und Weichholzverarbeitung, Land- und Forstwirtschaft, Selbstwerber und Waldbesitzer, Brennholzhandel im Nebenerwerb, Hof und Werkstatt mit Drehstromanschluss, Garten- und Landschaftsbau, Kommunalbetriebe und Bauhöfe, Vereinsheime und Jagdhütten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zur 230-V-Version?
Der Drehstromantrieb: höheres Anlaufmoment, gleichmäßigerer Rundlauf, geringere thermische Belastung, niedrigere Stromaufnahme je Phase und bessere Wirkungsgrade. Für regelmäßige größere Mengen ist die 400-V-Ausführung die technisch bessere Wahl.

Wann sollte ich die 400-V-Version wählen?
Wenn ein Drehstromanschluss vorhanden ist und regelmäßig größere Holzmengen verarbeitet werden. Ohne Drehstromanschluss oder bei nur gelegentlicher Nutzung ist die 230-V-Version die praktischere Wahl.

Welchen Durchmesser kann ich schneiden?
30 bis 170 mm. Auch stärkere Rundlinge lassen sich direkt ablängen, ohne vorher zu spalten.

Welche Holzlängen sind möglich?
Von 300 bis 1.000 mm. Die Maximallänge entspricht Meterholz. Die Mindestlänge von 300 mm ist eine Sicherheitsgrenze.

Was bringt die Wippenverlängerung?
Sie hat eine Schnittlängenanzeige für 250 mm und 330 mm – die beiden gängigen Ofenholzlängen. Einmal einstellen, dann durchsägen: exaktes Ablängen ohne Messen, und die Hände bleiben in sicherem Abstand.

Warum gerade 250 und 330 mm?
25 cm ist die verbreitete Länge für Kaminöfen und Kaminkassetten, 33 cm die Standardlänge für Heizkessel, Küchenherde und größere Öfen.

Ist die Säge für Hartholz geeignet?
Ja, ausdrücklich. Die Kombination aus 3.000 W Drehstromleistung und 505-mm-Hartmetallblatt ist für sämtliche Hölzer ausgelegt – gerade hier zahlt sich das höhere Anlaufmoment aus.

Was für ein Sägeblatt ist verbaut?
Ein Hartmetall-Sägeblatt (HW) mit 505 mm Durchmesser, bereits vormontiert.

Was macht die patentierte Schutzklappe?
Sie ermöglicht das Arbeiten nur bei komplett geschlossenem Sägebereich – es gibt keinen Zustand, in dem gesägt wird und der Bereich offen ist. Zugleich ist sie so in den Bewegungsablauf integriert, dass sie nicht stört.

Wozu die Absaugvorrichtung?
Sie saugt Holzspäne über eine externe Staubabsaugung ab. Holzstaub ist gesundheitlich nicht harmlos – Buchen- und Eichenholzstaub gilt als krebserzeugend. Zudem liegen abgesaugte Späne nicht am Boden.

Wie transportiere ich die Säge?
Über die serienmäßige Fahrvorrichtung. Zu beachten: Bei der Drehstromausführung ist der Aktionsradius durch den CEE-Anschluss begrenzt – für größere Entfernungen ist eine passende Verlängerung nötig.

Wozu die Wippensperre?
Sie arretiert die Wippe – das ermöglicht sicheren Transport, weil die Wippe beim Rollen nicht ausschwenken kann, und platzsparende Lagerung.

Warum ein geschweißtes Stahlgestell?
Schraubverbindungen können sich unter Dauervibration lockern, Schweißnähte nicht. Zudem ist die Steifigkeit Sicherheitsvoraussetzung: Ein nachgebender Rahmen lässt Wippe und Blatt nicht mehr fluchten.

Wer darf die Säge anschließen?
Der Drehstromanschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen. Besonders wichtig ist die richtige Drehrichtung – läuft der Motor falsch herum, schneidet das Blatt nicht.

Muss ich die Säge montieren?
Das Sägeblatt ist vormontiert. Zu montieren sind vor allem Wippenverlängerung und Fahrvorrichtung.