Scheppach Wippkreissäge 230 V, 700-mm-Blatt, bis 250 mm, bis 1.500 mm
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Scheppach Wippkreissäge 230 V, 700-mm-Blatt, bis 250 mm, bis 1.500 mm
Lieferumfang
- 1 × Scheppach Wippkreissäge, einsatzbereit montiert
- Innensechskantschlüssel oder Gabelschlüssel
- Arretierungsstift
- Bedienungsanweisung
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Scheppach |
| Maschinengruppe | Wippkreissäge |
| Herkunft | Made in Germany |
| Antriebsart | Elektro, 230 V |
| Motorleistung | 3.000 W |
| Leistungsaufnahme Betriebsart 1 | 2.100 W |
| Spannung | 220 – 240 V |
| Frequenz | 50 Hz |
| Motordrehzahl max. | 1.400 U/min |
| Schutzart | IP 54 |
| Kabellänge | 600 mm |
| Sägeblattdurchmesser | 700 mm |
| Sägeblatt-Typ | HW (Hartmetall) |
| Anzahl Zähne | 42 |
| Zahnform | Wechselzahn |
| Sägeblatt gewuchtet | ja |
| Bohrungsdurchmesser | 30 mm |
| Sägeblattbreite | 3,0 mm |
| Zahnbreite | 4,2 mm |
| Schnittdurchmesser | 250 mm |
| Schnittlänge | 250 – 1.500 mm |
| Wippenauflage | 670 mm, mit Zähnen ausgestattet |
| Schutzklappe | patentiert, mit mechanischer Wippenverriegelung |
| Wippenrückstellung | selbsttätig in Ruhestellung |
| Schutzeinrichtung | trennend, verdeckt Sägeblattzähne in Ruheposition vollständig |
| Konstruktion | geschweißte Stahlkonstruktion, geprüft verwindungssteif |
| Schallleistungspegel unter Belastung | 107,0 dB(A), KwA 3,0 dB |
| Schallleistungspegel ohne Belastung | 105,0 dB(A) |
| Schalldruckpegel unter Belastung | 97,0 dB(A), KpA 3,0 dB |
| Schalldruckpegel ohne Belastung | 95,0 dB(A) |
| Maschinenlänge | 1.270 mm |
| Maschinenbreite | 730 mm |
| Maschinenhöhe | 1.130 mm |
| Nettogewicht | 95,5 kg |
| Bruttogewicht | 117,0 kg |
Produktbeschreibung
Wippkreissäge von Scheppach – mehr Sicherheit, Effizienz und Komfort, Made in Germany
Diese Wippkreissäge bietet mehr Sicherheit, Effizienz und Komfort gegenüber anderen Wippkreissägen, um ihrem Made-in-Germany-Siegel gerecht zu werden.
Hohe Schnittleistungen sind dank des leistungsstarken Motors garantiert. Die robuste und geschweißte Stahlkonstruktion garantiert einen dauerhaften Einsatz – die Verwindungssteifigkeit wird in einem genormten Verfahren geprüft.
Made in Germany mit geprüfter Verwindungssteifigkeit
Das ist ein Qualitätsversprechen mit messbarem Kern. Die Verwindungssteifigkeit wird nicht behauptet, sondern in einem genormten Verfahren geprüft.
Warum das zählt: Bei einer Wippkreissäge ist Rahmensteifigkeit unmittelbar Sicherheit. Gibt der Rahmen unter Last nach, fluchten Wippe und Sägeblatt nicht mehr exakt. Das Blatt läuft schief im Schnitt, verklemmt und neigt zum Rückschlag – bei einem 700-mm-Blatt eine ernste Gefahr.
Ein genormtes Prüfverfahren macht aus einem Werbeversprechen einen belegten Wert.
3.000 W an 230 Volt – die starke Steckdosenlösung
Drei Kilowatt an einer normalen Steckdose sind eine bemerkenswerte Auslegung. Für ein Gerät dieser Größenordnung – 700-mm-Blatt, 250 mm Schnittdurchmesser – setzen die meisten Wettbewerber Drehstrom voraus.
Der praktische Vorteil:
Kein Starkstromanschluss nötig. In Garage, Carport, Schuppen und Hof ist 230 V vorhanden, ein CEE-Anschluss meist nicht.
Keine Elektroinstallation. Wer die Säge saisonal nutzt, muss keinen Anschluss legen lassen.
Keine Abgase, kein Kraftstoff. Anders als bei einer Benzinsäge ist der Betrieb auch unter dem Vordach möglich – und ohne Ölwechsel, Vergaserprobleme oder Winterstart.
Zu beachten: Bei 3.000 W sollte die Säge an einem eigenen, ausreichend abgesicherten Stromkreis betrieben werden. Das Anschlusskabel ist mit 600 mm bewusst kurz gehalten – eine ausreichend dimensionierte Verlängerung ist einzuplanen. Zu dünne oder zu lange Kabel führen zu Spannungsabfall, Leistungsverlust und thermischer Belastung des Motors.
1.400 U/min – die konstruktiv richtige Drehzahl
Vierzehnhundert Umdrehungen klingen wenig, sind aber für ein 700-mm-Blatt genau richtig. Der Grund ist die Umfangsgeschwindigkeit am Zahn: Bei großem Blattdurchmesser legt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurück.
Eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten – mit Folgen für Standzeit, Schnittqualität und Sicherheit.
Zugleich bedeutet die niedrige Drehzahl hohes Drehmoment – genau das, was beim Durchtrennen starker Scheite gebraucht wird.
700-mm-Hartmetall-Sägeblatt mit 42 Wechselzähnen
Das leistungsstarke HW-Sägeblatt mit 700 mm Durchmesser ist für das optimale Schneiden von sämtlichen Hölzern ausgelegt.
Drei Merkmale machen dieses Blatt aus:
Hartmetallbestückung. Deutlich längere Standzeit als Werkzeugstahl, bleibt länger scharf, mehrfach nachschärfbar – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern der entscheidende Punkt.
Wechselzahn-Geometrie. Die Zähne sind abwechselnd nach links und rechts angeschliffen. Das ergibt einen sauberen Schnitt in beide Faserrichtungen und guten Spanabtransport – die Standardgeometrie für Universal- und Querschnitte, genau richtig für Brennholz.
Gewuchtet. Das ist ein Merkmal, das selten ausgewiesen wird und viel bedeutet: Ein gewuchtetes Blatt läuft vibrationsarm. Die Folgen sind spürbar – ruhigerer Lauf, sauberere Schnittflächen, geringere Lagerbelastung, weniger Geräusch und deutlich längere Lebensdauer von Blatt und Maschine.
Blattdaten für den Ersatzkauf
- Bohrungsdurchmesser 30 mm – der Standard bei Blättern dieser Größe
- Sägeblattbreite 3,0 mm / Zahnbreite 4,2 mm – die Zahnbreite bestimmt die Schnittfugenbreite
- 42 Zähne, Wechselzahn
Beim Ersatzkauf muss die zulässige Drehzahl des neuen Blattes mindestens der Motordrehzahl von 1.400 U/min entsprechen.
Schnittdurchmesser bis 250 mm – die Spitzenklasse
Ein Viertelmeter Schnittdurchmesser ist ein außergewöhnlicher Wert für eine Wippkreissäge an 230 V. Zum Vergleich: Kleinere Maschinen der Baureihe liegen bei 135 bis 170 mm.
Was das praktisch bedeutet:
Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen – ohne vorher zu spalten. Das spart einen kompletten Arbeitsgang und ist bei nassem, schwerem Holz ein erheblicher Vorteil.
Stammabschnitte statt nur Astmaterial. Der Einsatzbereich reicht damit weit über klassisches Meterholz hinaus.
Schnittlänge 250 bis 1.500 mm – der größte Bereich der Baureihe
1.500 mm Maximallänge ist der eigentliche Ausnahmewert. Die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 mm.
Der Nutzen: Auch überlanges Material lässt sich verarbeiten – 1,25-m-Ware, unregelmäßig abgelängte Stämme, Reste aus dem Waldeinschlag. Was sonst erst nachgeschnitten werden müsste, geht direkt auf die Wippe.
250 mm Mindestlänge ist zugleich der niedrigste Wert der Baureihe – auch kürzere Stücke lassen sich noch sicher verarbeiten.
Wippenauflage 670 mm mit Zähnen
Um das ungewollte Drehen des Holzes beim Sägevorgang einzuschränken, wurde die Werkstückauflage mit Zähnen ausgestattet.
Das ist ein Detail mit direkter Sicherheitsrelevanz: Rundholz ist naturgemäß rund – es rollt und dreht sich. Dreht sich ein Scheit während des Schnitts, verklemmt das Blatt oder wird verkantet. Beides führt zu Rückschlag oder Blattschaden.
Die Verzahnung krallt sich in die Rinde und hält das Holz an Ort und Stelle. Der Nutzen ist doppelt: mehr Sicherheit und weniger Kraftaufwand, weil man das Holz nicht gegen das Drehen festhalten muss.
Die 670 mm Auflagelänge geben dabei die nötige Führung auch bei langem Material.
Idealer Wippendrehpunkt – kräftesparendes Arbeiten
Der optimal positionierte Drehpunkt der Wippe minimiert den Kraftaufwand beim Sägen und ermöglicht längere Arbeitsphasen.
Das ist ein ergonomisches Konstruktionsmerkmal, dessen Wert sich erst nach der zwanzigsten Wippenbewegung zeigt. Die Hebelverhältnisse bestimmen, wie viel Kraft jeder einzelne Schnitt kostet.
Bei einem Scheit von 250 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde. Ein ungünstiger Drehpunkt macht daraus Schwerarbeit.
Der praktische Effekt: Man arbeitet länger, ohne zu ermüden – und ermüdungsfreies Arbeiten ist an einer Kreissäge zugleich sicheres Arbeiten.
Patentierte Schutzklappe – das mehrstufige Sicherheitskonzept
Die Zuführwippe ist mit der patentierten Scheppach Schutzklappe abgedeckt, die den Benutzer vor Holzsplittern und dem Griff ins Sägeblatt schützt.
Der Mechanismus ist konsequent durchdacht:
Bei geöffneter Klappe ist die Zuführwippe mechanisch verriegelt. Die unbeabsichtigte Betätigung des Schnitthubs wird verhindert, solange die Klappe offen ist.
Der Schnitthub kann erst bei vollständig geschlossener Schutzklappe durchgeführt werden. Es gibt keinen Zwischenzustand.
Ein Öffnen der Klappe ist nur in der Ruhestellung möglich. Während des Schnitts lässt sich die Klappe nicht öffnen.
Diese mechanische Zwangsführung ist der springende Punkt: Sie funktioniert nicht über Elektronik oder Sensoren, die ausfallen oder überbrückt werden können.
Selbsttätige Rückstellung in die gesicherte Position
Nach dem Schnitthub kehrt die Zuführwippe selbsttätig in ihre Ruhestellung zurück, womit sie sich wieder in der gesicherten Position befindet.
Das ist der oft übersehene Sicherheitsgewinn: Die Maschine ist nach jedem Schnitt automatisch wieder sicher. Man muss nicht daran denken, die Wippe zurückzuführen – sie tut es selbst.
Gerade bei Ermüdung, Routine oder Ablenkung ist das entscheidend: Der sichere Zustand ist der Normalzustand, nicht das Ergebnis eines bewussten Handgriffs.
Trennende Schutzeinrichtung – Blattzähne vollständig verdeckt
Der Zugriff zum Sägeblatt ist in der Ruhestellung, in der die Wippe beladen wird, und während des Schneidens nicht möglich. Dafür sorgt eine trennende Schutzeinrichtung, die die Zähne des Sägeblattes in der Ruheposition vollständig verdeckt.
Das ist die zweite Sicherheitsebene neben der Schutzklappe – und sie greift genau dort, wo die meisten Unfälle passieren: beim Beladen der Wippe.
In diesem Moment sind die Hände am Holz, die Aufmerksamkeit beim Positionieren, und das Blatt läuft. Eine trennende Schutzeinrichtung, die die Zähne vollständig verdeckt, macht den Griff ins Blatt in dieser Phase physisch unmöglich.
Geschlossener und sicherer Sägebereich
Ergänzend ist der gesamte Sägebereich geschlossen ausgeführt – Schutz auch vor herausgeschleuderten Holzsplittern.
Schnelles und ergonomisches Handling
Trotz des mehrstufigen Sicherheitskonzepts ermöglicht die Schutzklappe ein schnelles und ergonomisches Handling.
Das ist der entscheidende Punkt bei Schutztechnik: Eine Schutzeinrichtung, die den Arbeitsablauf stört, wird demontiert oder überbrückt – und das ist die häufigste Ursache schwerer Unfälle an Wippkreissägen.
Hier ist die Klappe in den natürlichen Bewegungsablauf integriert: öffnen, Holz einlegen, schließen, sägen – und die Wippe stellt sich selbst zurück.
Schutzart IP 54
Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Bei einer Maschine, die im Freien, unter dem Vordach oder bei feuchtem Holz arbeitet, ist das die richtige Auslegung – Sägestaub ist allgegenwärtig.
Einsatzbereit montiert geliefert
Die Säge wird einsatzbereit montiert geliefert. Das ist bei einer Maschine dieser Größe ein realer Vorteil: Auspacken, aufstellen, anschließen, arbeiten.
Kein Zusammenbau von Baugruppen, kein Ausrichten, keine Frage, ob alles korrekt montiert wurde – gerade bei einem sicherheitskritischen Gerät ein beruhigender Punkt.
Innensechskant- oder Gabelschlüssel und Arretierungsstift liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei.
95,5 kg – schwer genug für sicheren Stand
Das Gewicht ist bei dieser Maschine gewollt: Ein leichtes Gerät würde beim Sägen wandern. Bei 250 mm Schnittdurchmesser und entsprechenden Schnittkräften ist Masse Voraussetzung für ruhigen Lauf.
Für den Transport ist das Gewicht einzuplanen – zu zweit oder mit Hebehilfe.
Lärmwerte – differenziert ausgewiesen
Scheppach weist die Schallwerte unter und ohne Belastung getrennt aus:
| Schallleistung Lw(A) | Schalldruck Lp(A) | |
|---|---|---|
| Unter Belastung | 107,0 dB | 97,0 dB |
| Ohne Belastung | 105,0 dB | 95,0 dB |
Die geringe Differenz von nur 2 dB zwischen Leerlauf und Schnitt ist bemerkenswert – ein Hinweis auf das gewuchtete Blatt und den ruhigen Lauf.
Gehörschutz ist dennoch Pflicht: Ab 85 dB(A) ist er vorgeschrieben, 97 dB(A) liegen deutlich darüber. Gehörschäden sind irreversibel.
Was zu beachten ist
Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz (zwingend), Schutzbrille, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine losen Kleidungsstücke, lange Haare zusammenbinden.
Nie in den Sägebereich greifen – auch nicht bei auslaufendem Blatt. Ein 700-mm-Blatt läuft nach dem Abstellen erhebliche Zeit nach.
Mindestlänge 250 mm einhalten. Kürzere Stücke nicht sägen.
Holz auf Fremdkörper prüfen. Nägel, Draht und Steine zerstören Hartmetallzähne und können ausgeschleudert werden.
Nur einwandfreie Sägeblätter verwenden. Rissige, verbogene oder mit fehlenden Zähnen bestückte Blätter sind sofort auszutauschen. Die zulässige Blattdrehzahl muss mindestens 1.400 U/min betragen.
Standsicherheit. Ebener, tragfähiger Untergrund; ausreichend Platz zum Auflegen und Ablegen des Holzes – bei bis zu 1.500 mm Schnittlänge entsprechend großzügig bemessen.
Elektrischer Anschluss. Eigener, ausreichend abgesicherter Stromkreis; Verlängerungskabel ausreichend dimensioniert.
Wippkreissägen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Typische Einsatzgebiete
Brennholzaufbereitung in größerem Umfang, Verarbeitung starker Rundlinge bis 250 mm, überlanges Material bis 1.500 mm, Kaminholz- und Ofenholzherstellung, Hart- und Weichholzverarbeitung, Land- und Forstwirtschaft, Selbstwerber und Waldbesitzer, Brennholzhandel im Nebenerwerb, Haus- und Grundstückspflege ohne Starkstromanschluss, Garten- und Landschaftsbau, Vereinsheime und Jagdhütten, Werkstatt und Hofbetrieb.
Häufige Fragen
Brauche ich einen Starkstromanschluss?
Nein. Die Säge arbeitet mit 3.000 W an 230 V – bemerkenswert für ein Gerät mit 700-mm-Blatt, denn die meisten Maschinen dieser Größenordnung setzen Drehstrom voraus. Empfehlenswert ist ein eigener, ausreichend abgesicherter Stromkreis.
Welchen Durchmesser kann ich schneiden?
Bis 250 mm – ein außergewöhnlicher Wert für eine 230-V-Wippkreissäge. Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen, ohne vorher zu spalten.
Welche Holzlängen sind möglich?
Von 250 bis 1.500 mm. Die Maximallänge von 1,5 m ist ein Ausnahmewert – die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 mm. Auch überlanges Material geht damit direkt auf die Wippe.
Wozu die Zähne auf der Werkstückauflage?
Sie schränken das ungewollte Drehen des Holzes beim Sägen ein. Rundholz rollt und dreht sich; dreht sich ein Scheit im Schnitt, verklemmt oder verkantet das Blatt. Die Verzahnung krallt sich in die Rinde und hält das Holz fest – mehr Sicherheit und weniger Kraftaufwand.
Was bringt der ideale Wippendrehpunkt?
Er minimiert den Kraftaufwand beim Sägen und ermöglicht längere Arbeitsphasen. Bei einem Scheit von 250 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde. Ermüdungsfreies Arbeiten ist zugleich sicheres Arbeiten.
Was macht die patentierte Schutzklappe?
Sie schützt vor Holzsplittern und dem Griff ins Sägeblatt. Bei geöffneter Klappe ist die Zuführwippe mechanisch verriegelt; der Schnitthub ist erst bei vollständig geschlossener Klappe möglich, und ein Öffnen nur in Ruhestellung.
Was bedeutet die selbsttätige Rückstellung?
Nach dem Schnitthub kehrt die Zuführwippe automatisch in die Ruhestellung zurück und ist damit wieder gesichert. Der sichere Zustand ist so der Normalzustand – man muss nicht daran denken.
Wie ist das Sägeblatt in Ruhestellung geschützt?
Eine trennende Schutzeinrichtung verdeckt die Zähne des Sägeblattes in der Ruheposition vollständig. Der Zugriff ist weder beim Beladen noch während des Schneidens möglich – und genau beim Beladen passieren die meisten Unfälle.
Was für ein Sägeblatt ist verbaut?
Ein gewuchtetes Hartmetall-Sägeblatt (HW) mit 700 mm Durchmesser, 42 Zähnen in Wechselzahn-Geometrie, 30 mm Bohrung, 3,0 mm Blattbreite und 4,2 mm Zahnbreite.
Was bedeutet „gewuchtet"?
Ein gewuchtetes Blatt läuft vibrationsarm. Die Folgen sind ruhigerer Lauf, sauberere Schnittflächen, geringere Lagerbelastung, weniger Geräusch und deutlich längere Lebensdauer von Blatt und Maschine.
Was ist eine Wechselzahn-Geometrie?
Die Zähne sind abwechselnd nach links und rechts angeschliffen. Das ergibt sauberen Schnitt in beide Faserrichtungen und guten Spanabtransport – die richtige Geometrie für Brennholz.
Warum nur 1.400 U/min?
Weil bei einem 700-mm-Blatt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurücklegt. Eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten. Zugleich bedeutet niedrige Drehzahl hohes Drehmoment.
Was bedeutet IP 54?
Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen – die richtige Auslegung für eine Maschine, die im Freien oder unter dem Vordach arbeitet.
Muss ich die Säge montieren?
Nein, sie wird einsatzbereit montiert geliefert. Auspacken, aufstellen, anschließen, arbeiten. Schlüssel und Arretierungsstift liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei.
Wie lang ist das Anschlusskabel?
600 mm – bewusst kurz gehalten. Eine ausreichend dimensionierte Verlängerung ist einzuplanen; zu dünne oder zu lange Kabel führen zu Spannungsabfall und thermischer Belastung.
Wie laut ist die Maschine?
Unter Belastung 97,0 dB(A) Schalldruck bzw. 107,0 dB(A) Schallleistung, im Leerlauf 95,0 bzw. 105,0 dB(A). Die geringe Differenz von nur 2 dB spricht für das gewuchtete Blatt. Gehörschutz ist ab 85 dB(A) vorgeschrieben und hier zwingend.
Wie schwer ist die Maschine?
95,5 kg netto, 117 kg brutto. Das Gewicht ist gewollt – bei 250 mm Schnittdurchmesser ist Masse Voraussetzung für ruhigen Lauf.