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Scheppach Benzin-Wippkreissäge 700 mm, 12,2 PS, Schnitt-Ø 240 mm

Beschreibung

Scheppach Benzin-Wippkreissäge 700 mm, 12,2 PS, Schnitt-Ø 240 mm

Lieferumfang

  • 1 × Scheppach Benzin-Wippkreissäge
  • Innensechskantschlüssel oder Gabelschlüssel
  • Arretierungsstift
  • Bedienungsanweisung

Technische Daten

MerkmalWert
Hersteller Scheppach
MaschinengruppeWippkreissäge
AntriebsartVerbrennungsmotor, 4-Takt
Motorleistung9,0 kW / 12,2 PS
Max. Drehzahl1.400 U/min
Kraftstofftankvolumen6,0 l
Sägeblattdurchmesser700 mm
SägeblattHartmetall (HW), 42 Zähne
Schnittdurchmesser240 mm
Scheitholzbreite370 mm
Konstruktionstabile, verwindungssteife Stahlkonstruktion
Sägebereichgeschlossen und gesichert
Schutzklappepatentiert
Wippensperrefür platzsparende Lagerung
Maschinenlänge1.270 mm
Maschinenbreite730 mm
Maschinenhöhe1.130 mm
Nettogewicht121,0 kg
Bruttogewicht142,0 kg

Produktbeschreibung

Benzin-Wippkreissäge von Scheppach – auch große Mengen Brennholz bewältigen

Mit dieser Wippkreissäge von Scheppach können auch große Mengen an Brennholz bearbeitet werden. Die patentierte Schutzklappe ermöglicht dabei ein sicheres und komfortables Arbeiten.

Dank des leistungsstarken 4-Takt-Benzinmotors mit 9,0 kW und 12,2 PS ist die Wippsäge auch größeren Herausforderungen problemlos gewachsen.

Benzinantrieb – arbeiten, wo das Holz liegt

Das ist der entscheidende Unterschied zur Elektroausführung: Die Säge ist völlig unabhängig vom Stromnetz.

Brennholz liegt selten dort, wo eine Steckdose ist. Es liegt am Waldrand, an der Rückegasse, auf dem Feld, hinter der Scheune. Wer elektrisch sägt, muss entweder das Holz zur Säge bringen oder ein Kabel legen – und bei einer 400-V-Maschine ist das kein Verlängerungskabel, sondern eine Installationsfrage.

Mit Benzinantrieb gilt: Säge zum Holz bringen, anwerfen, arbeiten. Das spart einen kompletten Transportvorgang.

Der praktische Effekt: Das Holz wird dort aufgearbeitet, wo es anfällt – und nur das fertige Scheit wird transportiert. Das ist deutlich weniger Volumen als Meterware.

12,2 PS – die Reserve, die den Unterschied macht

Neun Kilowatt sind für eine Wippkreissäge eine kräftige Motorisierung. Der Nutzen zeigt sich nicht bei dünnem Holz, sondern an der Leistungsgrenze:

Kein Drehzahleinbruch beim Durchtrennen starker Scheite. Ein Sägeblatt, das an Drehzahl verliert, schneidet schlechter, klemmt eher und beansprucht Blatt wie Antrieb.

Kontinuierliches Arbeiten. Wer mehrere Ster am Stück aufarbeitet, merkt den Unterschied: Eine kräftige Maschine erlaubt zügiges Nachlegen, statt nach jedem Schnitt auf die Drehzahl zu warten.

Reserven bei ungünstigem Holz. Astiges, verwachsenes oder gefrorenes Holz verlangt deutlich mehr Leistung als geradfaseriges Scheitholz.

1.400 U/min – die konstruktiv richtige Drehzahl

Vierzehnhundert Umdrehungen klingen wenig, sind aber für ein 700-mm-Blatt genau richtig. Der Grund ist die Schnittgeschwindigkeit am Zahn: Bei großem Blattdurchmesser legt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurück.

Eine zu hohe Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten – mit Folgen für Standzeit, Schnittqualität und Sicherheit.

700-mm-Hartmetall-Sägeblatt mit 42 Zähnen

Das Blatt ist mit Hartmetall (HW) bestückt. Der Unterschied zu Chrom-Vanadium-Blättern ist erheblich:

Deutlich längere Standzeit. Hartmetallschneiden halten ein Vielfaches länger als Werkzeugstahl – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern der entscheidende Punkt.

Bleibt länger scharf. Ein stumpfes Blatt schneidet nicht mehr, es reibt: mehr Kraftbedarf, mehr Wärme, schlechtere Schnittfläche, höheres Klemmrisiko.

Nachschärfbar. Hartmetallblätter lassen sich mehrfach professionell nachschärfen – die Investition amortisiert sich über die Lebensdauer.

42 Zähne sind für Brennholzschnitt eine sinnvolle Bestückung: Genug für einen sauberen Schnitt, aber grob genug für zügigen Vorschub und guten Spanabtransport. Feinzahnigere Blätter setzen sich bei feuchtem Holz mit Spänen zu.

Schnittdurchmesser 240 mm, Scheitholzbreite 370 mm – beide Werte richtig lesen

Diese beiden Angaben werden oft verwechselt, beschreiben aber Unterschiedliches:

Schnittdurchmesser 240 mm – der maximale Durchmesser eines runden Stammabschnitts, der in einem Zug durchtrennt werden kann. Das deckt praktisch alles ab, was als Brennholz anfällt.

Scheitholzbreite 370 mm – die Breite der Wippe, also wie viel Material insgesamt aufgelegt werden kann.

Der praktische Nutzen der größeren Wippenbreite: Mehrere dünne Scheite lassen sich gleichzeitig auflegen und in einem Schnitt durchtrennen. Bei Astmaterial und Schwachholz vervielfacht das die Leistung – statt zwanzig Einzelschnitte macht man fünf Bündelschnitte.

Patentierte Schutzklappe – sicheres und komfortables Arbeiten

Die patentierte Schutzklappe ist das Sicherheitsmerkmal, das Scheppach ausdrücklich hervorhebt.

Warum das zählt: Die Wippkreissäge ist statistisch eine der unfallträchtigsten Maschinen in der Land- und Forstwirtschaft. Die typischen Unfallhergänge sind immer dieselben – Griff in den Sägebereich, Kontakt mit dem auslaufenden Blatt, Rückschlag bei klemmendem Holz.

Die Schutzklappe deckt den Sägebereich so ab, dass der Zugriff auf das Blatt in jeder Wippenstellung verhindert wird – ohne dass das Auflegen und Sägen umständlich wird.

Genau das ist der Punkt: Eine Schutzeinrichtung wirkt nur, wenn sie nicht stört. Umständliche Abdeckungen werden im Alltag entfernt oder überbrückt – die häufigste Ursache schwerer Sägeunfälle.

Geschlossener und sicherer Sägebereich

Ergänzend zur Schutzklappe ist der Sägebereich geschlossen ausgeführt. Das schützt zweifach: vor dem Blatt und vor herausgeschleuderten Spänen und Holzstücken.

Wippensperre für platzsparende Lagerung

Die Wippensperre arretiert die Wippe in Ruhestellung. Zwei Vorteile:

Platzsparende Lagerung. Die arretierte Wippe schwenkt nicht aus – die Maschine braucht in der Scheune oder Garage nur ihre Standfläche.

Sicherer Transport. Eine frei bewegliche Wippe kann beim Verladen ausschwenken und Verletzungen oder Beschädigungen verursachen.

Verwindungssteife Stahlkonstruktion

Eine stabile, verwindungssteife Stahlkonstruktion ist bei einer Wippkreissäge keine Werbeaussage, sondern Sicherheitsvoraussetzung.

Der Zusammenhang: Ein nachgebender Rahmen führt dazu, dass Wippe und Sägeblatt nicht mehr exakt fluchten. Das Blatt läuft schief im Schnitt, verklemmt und neigt zum Rückschlag – bei einem 700-mm-Blatt eine ernste Gefahr.

Ein steifer Rahmen hält die Geometrie unter Last. Er ist zugleich die Voraussetzung dafür, dass die Maschine über Jahre ruhig läuft.

121 kg – schwer genug für sicheren Stand

Das Nettogewicht von 121 kg ist bei dieser Maschine gewollt: Ein leichtes Gerät würde beim Sägen wandern. Die Masse hält die Säge dort, wo sie steht, und dämpft Schwingungen.

Für den Transport ist das Gewicht einzuplanen – zu zweit oder mit Frontlader beziehungsweise Hebehilfe.

6-Liter-Kraftstofftank – realistische Laufzeit

Sechs Liter Tankinhalt sind für einen 9-kW-Motor solide bemessen. Praktisch bedeutet das mehrere Stunden Arbeit ohne Nachtanken – bei Brennholzarbeit, die ohnehin in Etappen läuft, mehr als ausreichend.

Abmessungen: 1.270 × 730 × 1.130 mm

Die Maschine ist kompakt genug für:

  • Transport auf dem Anhänger ohne Sondermaße
  • Durchfahrt durch normale Scheunentore
  • Lagerung in Garage oder Schuppen – mit arretierter Wippe auf minimaler Stellfläche

Was zu beachten ist

Betrieb nur im Freien oder in gut belüfteten Bereichen. Der Benzinmotor erzeugt Kohlenmonoxid – der Betrieb in geschlossenen Räumen ist lebensgefährlich.

Standsicherheit. Die Maschine muss auf ebenem, tragfähigem Untergrund stehen. Bei Arbeit im Gelände ist der Untergrund vorher zu prüfen.

Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz, Schutzbrille, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine losen Kleidungsstücke, lange Haare zusammenbinden.

Nie in den Sägebereich greifen. Auch nicht bei auslaufendem Blatt – ein 700-mm-Blatt läuft nach dem Abstellen noch erhebliche Zeit nach.

Holz auf Fremdkörper prüfen. Nägel, Draht und Steine zerstören Hartmetallzähne und können ausgeschleudert werden.

Nur einwandfreie Sägeblätter verwenden. Rissige, verbogene oder mit fehlenden Zähnen bestückte Blätter sind sofort auszutauschen.

Nicht allein arbeiten, wenn es sich vermeiden lässt.

Wippkreissägen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Typische Einsatzgebiete

Brennholzaufbereitung für den Eigenbedarf, Land- und Forstwirtschaft, Selbstwerber und Waldbesitzer, Brennholzhandel im Nebenerwerb, Aufarbeitung am Waldrand und an der Rückegasse, Grundstücke ohne Stromanschluss, Almen und abgelegene Objekte, Kommunalbetriebe und Bauhöfe, Garten- und Landschaftsbau, Jagdreviere und Forstbetriebe, Hackschnitzel- und Ofenholzvorbereitung, Wochenend- und Ferienhäuser.

Häufige Fragen

Wie stark ist der Motor?
Der 4-Takt-Benzinmotor leistet 9,0 kW bzw. 12,2 PS bei maximal 1.400 U/min.

Warum eine Benzinsäge statt einer Elektrosäge?
Weil sie völlig unabhängig vom Stromnetz arbeitet. Brennholz liegt selten dort, wo eine Steckdose ist – am Waldrand, an der Rückegasse, auf dem Feld. Man bringt die Säge zum Holz statt umgekehrt und spart einen kompletten Transportvorgang.

Welchen Durchmesser kann ich schneiden?
Der Schnittdurchmesser beträgt 240 mm – das deckt praktisch alles ab, was als Brennholz anfällt.

Was bedeutet die Scheitholzbreite von 370 mm?
Das ist die Breite der Wippe, also wie viel Material insgesamt aufgelegt werden kann. Mehrere dünne Scheite lassen sich damit gleichzeitig auflegen und in einem Schnitt durchtrennen – bei Astmaterial vervielfacht das die Leistung.

Was für ein Sägeblatt ist verbaut?
Ein Hartmetall-Sägeblatt (HW) mit 700 mm Durchmesser und 42 Zähnen.

Warum Hartmetall statt Chrom-Vanadium?
Hartmetallschneiden halten ein Vielfaches länger als Werkzeugstahl und bleiben länger scharf – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern entscheidend. Zudem lassen sie sich mehrfach professionell nachschärfen.

Warum nur 1.400 U/min?
Weil bei einem 700-mm-Blatt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurücklegt. Eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten – mit Folgen für Standzeit, Schnittqualität und Sicherheit.

Was macht die patentierte Schutzklappe?
Sie deckt den Sägebereich so ab, dass der Zugriff auf das Blatt in jeder Wippenstellung verhindert wird – ohne dass das Auflegen und Sägen umständlich wird. Eine Schutzeinrichtung wirkt nur, wenn sie nicht stört.

Wozu die Wippensperre?
Sie arretiert die Wippe in Ruhestellung – das ermöglicht platzsparende Lagerung und sicheren Transport, weil die Wippe nicht ausschwenken kann.

Warum ist die verwindungssteife Konstruktion wichtig?
Ein nachgebender Rahmen führt dazu, dass Wippe und Sägeblatt nicht mehr fluchten. Das Blatt läuft schief, verklemmt und neigt zum Rückschlag – bei einem 700-mm-Blatt eine ernste Gefahr.

Wie schwer ist die Maschine?
121 kg netto, 142 kg brutto. Das Gewicht ist gewollt: Eine leichte Maschine würde beim Sägen wandern.

Wie lange reicht eine Tankfüllung?
Der Tank fasst 6 Liter, was mehrere Stunden Arbeit ohne Nachtanken bedeutet.

Kann ich die Säge in der Scheune betreiben?
Nur bei ausreichender Belüftung. Der Benzinmotor erzeugt Kohlenmonoxid – der Betrieb in geschlossenen Räumen ist lebensgefährlich.

Welche Schutzausrüstung brauche ich?
Gehörschutz, Schutzbrille, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine losen Kleidungsstücke, lange Haare zusammenbinden.

Was ist bei Fremdkörpern im Holz zu beachten?
Nägel, Draht und Steine zerstören die Hartmetallzähne und können ausgeschleudert werden – Holz vorher prüfen.

Passt die Säge auf einen Anhänger?
Ja. Mit 1.270 × 730 × 1.130 mm sind keine Sondermaße nötig; auch Scheunentore sind kein Problem.