SAPHIR Gummischieber 3,15 m, hydraulisch schwenkbar, 3 Aufnahmen
2.650,00 €
SAPHIR Gummischieber 3,15 m, hydraulisch schwenkbar, 3 Aufnahmen
Ausstattung
- Kombinierte Aufnahme: Dreipunkt Kat. II, Euro-Aufnahme und Gabelzinkenaufnahme
- Hydraulisch schwenkbares Schiebeschild
- Seitenteile mechanisch schwenk- und anwinkelbar
- Montierhebel für die Seitenteile
- Zentrale Abstellstütze hinten
- Kette mit Schäkel zum Sichern bei Gabelträgeraufnahme
Technische Daten
| Hersteller | SAPHIR |
|---|---|
| Produktart | Gummischieber, hydraulisch schwenkbar |
| Schildbreite | ca. 3.150 mm |
| Schildhöhe | ca. 400 mm |
| Schilddicke | ca. 35 mm |
| Schwenkbereich | 43° |
| Gewicht | ca. 348 kg |
| Aufnahme | Dreipunkt Kat. II + Euro + Gabelzinken, kombiniert |
| Hydraulikanschluss | 1 × doppeltwirkend, Kennfixx-Steckkuppler |
| Seitenteile | mechanisch anwinkelbar |
| Gummiwerkstoff | Gummiband mit vertikal einvulkanisierten Stahldrähten |
Produktbeschreibung
Gummischieber mit drei Aufnahmen an einem Gerät
Der Schieber eignet sich für den Einsatz in Schlamm, Schnee, Kot und Mist sowie Futter. Das Schiebeschild ist hydraulisch schwenkbar, die Seitenteile lassen sich mechanisch anwinkeln.
Das „MULTI" steht für die Aufnahmen – und das ist der Kern
Die Bezeichnung verweist auf die verschiedenen Aufnahmemöglichkeiten an ein und demselben Gerät.
| Aufnahme | Trägerfahrzeug |
|---|---|
| Dreipunkt Kat. II | Schlepper, Front- und Heckanbau |
| Euro-Aufnahme | Frontlader, Hoflader, Radlader |
| Gabelzinkenaufnahme | Stapler, Teleskoplader |
Was das im Betrieb bedeutet: Ein Gerät statt drei. Der Schieber wandert zwischen Schlepper, Hoflader und Teleskoplader, ohne dass eine Aufnahme umgebaut werden muss.
Für wen das den Ausschlag gibt:
- Betriebe mit gemischtem Fuhrpark. Was gerade frei ist, zieht den Schieber.
- Lohnunternehmen und Vermieter. Ein Gerät passt an die Maschine des Kunden.
- Kommunen und Bauhöfe. Im Winterdienst der Schlepper, im Sommer der Radlader.
Der Wiederverkaufswert steigt ebenfalls – ein Gerät mit drei Aufnahmen findet mehr Interessenten als eines mit einer.
3,15 m Schildbreite – die größte Baugröße
Der MULTI 315 steht am oberen Ende der Reihe.
| Modell | Schildbreite | Räumbreite min. |
|---|---|---|
| MULTI 175 | 1.750 mm | 1.240 mm |
| MULTI 225 | 2.250 mm | 1.640 mm |
| MULTI 275 | 2.750 mm | 2.040 mm |
| MULTI 315 | 3.150 mm | auf Anfrage |
Wofür die große Breite gebraucht wird: Hofflächen, Fahrsilos, Maschinenhallen, Parkplätze und breite Wirtschaftswege. Jeder Meter mehr Arbeitsbreite spart eine Überfahrt – bei einer 20 m breiten Halle sind das sieben statt neun Bahnen.
Was dagegen spricht: 348 kg und 3,15 m verlangen ein entsprechend dimensioniertes Trägerfahrzeug. Für enge Stallgassen ist die kleinere Baugröße die bessere Wahl.
Warum Gummi und nicht Stahl
Das ist der grundlegende Unterschied zu einem Räumschild.
- Schont den Untergrund. Beton, Pflaster, Spaltenböden und Gussasphalt bleiben unbeschädigt.
- Passt sich an. Die flexible Kante folgt Unebenheiten und schiebt sauber ab – auch über Fugen und Bodenwellen.
- Leise. Kein Kratzen auf Beton – bei früher Arbeit in Wohngebieten ein realer Punkt.
- Funkenfrei. In Bereichen mit Brandlast relevant.
- Kein Verschleiß am Boden. Stahlschneiden tragen die Oberfläche ab.
Besonders bei Spaltenböden im Stall ist das entscheidend: Eine Stahlschneide verhakt sich in den Spalten und beschädigt die Kanten.
35 mm Schilddicke mit einvulkanisierten Stahldrähten
Das ist der konstruktive Kern des Gummis.
Was die Stahldrähte leisten: Sie sind vertikal einvulkanisiert und verhindern, dass das Gummi unter Last nach hinten wegklappt.
Warum das nötig ist: Ein reines Gummiband biegt sich beim Schieben um – die Kante legt sich flach, und das Material läuft darunter hindurch. Mit vertikaler Armierung bleibt die Schneide aufrecht.
Der zweite Vorteil: Beim Verschleiß liegen die Drähte immer senkrecht zur Arbeitsrichtung. Die Kante nutzt sich gleichmäßig ab, statt auszufransen.
Ersatzgummi für den MULTI 315 ist unter der Bestellnummer 574000440 erhältlich.
Hydraulisch schwenkbar – 43° Schwenkbereich
Das Schild lässt sich aus der Kabine verstellen.
Wofür das gebraucht wird: Der Schwenkwinkel bestimmt, wohin das Material läuft. Beim Räumen soll es zur Seite abfließen, statt vor dem Schild aufzulaufen.
- Gerade – Material vor sich herschieben, etwa zum Haufen.
- Angewinkelt – kontinuierliches seitliches Abführen beim Durchfahren.
- Richtungswechsel – bei Hin- und Rückfahrt auf derselben Spur.
Erforderlich ist ein doppeltwirkendes Steuergerät – der Anschluss erfolgt über Kennfixx-Steckkuppler.
Mechanisch anwinkelbare Seitenteile
Das ist die zweite Verstellmöglichkeit – und sie wird oft unterschätzt.
Was die Seitenteile leisten: Nach vorn angewinkelt bilden sie eine Schaufelform. Das Material wird dann nicht nur geschoben, sondern eingeschlossen – es läuft nicht seitlich weg.
Wann das gebraucht wird:
- Futter zusammenschieben am Futtertisch – ohne Verluste zur Seite.
- Material auf einen Haufen bringen statt es zu verteilen.
- Lange Schiebestrecken ohne ständigen Nachlauf.
Die Verstellung erfolgt mit dem mitgelieferten Montierhebel – bedienerfreundlich und ohne Werkzeug aus dem Werkzeugkasten.
Die zentrale Abstellstütze
Sie sitzt hinten am Gerät.
Warum das bei 348 kg zählt: Der Schieber steht beim Ab- und Ankuppeln allein. Ohne Stütze muss er abgelegt werden – und liegt dann mit dem Gummi auf dem Boden, was die Kante über Wochen verformt.
Kette mit Schäkel für die Gabelträgeraufnahme
Ein Sicherheitsdetail.
Warum es nötig ist: Auf Staplergabeln liegt das Gerät nur auf. Beim Bremsen, Rückwärtsfahren oder auf Gefälle kann es nach vorn abrutschen.
Die Kette sichert es gegen Abgleiten – bei 348 kg und einem Gerät vor dem Fahrzeug keine Formalität.
Nachhaltig: aus gebrauchten Gummibändern
Zur Produktion der Gummischieber werden gebrauchte Gummibänder verwendet.
Was das bedeutet: Fördergurte aus Industrie und Bergbau erhalten ein zweites Leben, statt entsorgt zu werden.
Der ehrliche Hinweis des Herstellers dazu: Dadurch kann das Gummi optische Abweichungen aufweisen – Markierungen, Farbunterschiede oder Prägungen aus der Vornutzung. Die Funktionalität des Gerätes wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Warum gebrauchte Gurte sogar Vorteile haben: Fördergurte sind auf jahrelangen Dauerbetrieb unter Abrieb ausgelegt. Das Material ist vorgealtert und formstabil – es arbeitet nicht mehr nach.
Für welche Materialien
- Schnee – Winterdienst auf Hof und Zufahrt
- Schlamm – Hofflächen nach Regen
- Kot und Mist – Laufgänge, Spaltenböden, Auslauf
- Futter – Nachschieben am Futtertisch
- Sand und Dung – Materialhandling auf dem Hof
Einsatzgebiete
Milchvieh- und Rinderhaltung, Schweinehaltung, Pferdehaltung und Reitanlagen, Biogasanlagen, Lohnunternehmen, Kommunen und Bauhöfe, Winterdienst, Gewerbe- und Lagerflächen, Baubetriebe.
Hinweise zum Betrieb
- Trägerfahrzeugtyp bei der Bestellung angeben – der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin.
- Tragfähigkeit des Trägerfahrzeugs prüfen: 348 kg wirken am Anbaupunkt, bei Frontlader und Gabelstapler mit entsprechendem Hebel.
- Ein doppeltwirkendes Steuergerät ist für die Schwenkfunktion erforderlich.
- Bei Gabelträgeraufnahme die Kette mit Schäkel verwenden – sie sichert gegen Abrutschen.
- Seitenteile nur bei abgestelltem Gerät und mit dem Montierhebel verstellen.
- Schwenkwinkel an die Arbeitsaufgabe anpassen; beim Räumen seitlich abführen.
- Nicht als Hebewerkzeug oder zum Anheben von Lasten verwenden.
- Aufenthalt im Arbeits- und Schwenkbereich ist verboten.
- Bei Straßenfahrt die Vorgaben zu Beleuchtung, Kennzeichnung und zulässigen Maßen beachten – LED-Begrenzungsleuchten sind als Zubehör erhältlich.
- Vor Wartungsarbeiten Hydraulik drucklos machen und Gerät gegen unbeabsichtigtes Absenken sichern.
- Gummikante regelmäßig auf Verschleiß prüfen; Ersatzgummi ist verfügbar.
- Gerät nicht dauerhaft auf der Gummikante abstellen – die Abstellstütze verwenden.
- Nach dem Einsatz mit Gülle und Mist reinigen; Rückstände greifen Anbauteile an.
Häufige Fragen
An welche Fahrzeuge passt der Schieber?
An Schlepper über Dreipunkt Kat. II, an Front-, Hof- und Radlader über die Euro-Aufnahme und an Stapler oder Teleskoplader über die Gabelzinkenaufnahme – alle drei an ein und demselben Gerät.
Wie breit ist das Schild?
Rund 3.150 mm bei 400 mm Höhe und 35 mm Dicke. Das ist die größte Baugröße der Reihe; kleinere Ausführungen gibt es mit 1.750, 2.250 und 2.750 mm.
Wie wird geschwenkt?
Hydraulisch über ein doppeltwirkendes Steuergerät, Schwenkbereich 43°. Der Anschluss erfolgt über Kennfixx-Steckkuppler.
Wozu die anwinkelbaren Seitenteile?
Nach vorn angewinkelt bilden sie eine Schaufelform – das Material wird eingeschlossen statt nur geschoben und läuft nicht seitlich weg. Die Verstellung erfolgt mit dem mitgelieferten Montierhebel.
Warum Gummi statt Stahl?
Gummi schont Beton, Pflaster und Spaltenböden, folgt Unebenheiten, arbeitet leise und funkenfrei. Eine Stahlschneide trägt die Oberfläche ab und verhakt sich in Spalten.
Was sind die einvulkanisierten Stahldrähte?
Eine vertikale Armierung im Gummi. Sie verhindert, dass die Kante unter Last nach hinten wegklappt – sonst läuft das Material darunter hindurch.
Warum sieht das Gummi gebraucht aus?
Zur Produktion werden gebrauchte Gummibänder verwendet. Dadurch kann das Material optische Abweichungen aufweisen – die Funktionalität wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Wie schwer ist das Gerät?
Rund 348 kg. Die Tragfähigkeit des Trägerfahrzeugs sollte das zulassen – bei Frontlader und Stapler wirkt das Gewicht mit entsprechendem Hebel.
| Gerätetyp : | Schiebe- und Räumschild |
|---|---|
| Arbeitsbreite: | 3,15m |