Remet CNC Holzhäcksler RT630R - mit hydraulischem Einzug
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Remet CNC Holzhäcksler RT630R - mit hydraulischem Einzug
Lieferumfang
- 1 × REMET CNC Scheiben-Holzhäcksler mit hydraulischem Einzug
- 4 montierte Schneidmesser
- 1 montiertes Gegenmesser
- Bedienhinweise
Empfohlen:
- Rutschkupplung 1.200 Nm als Überlastschutz
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | REMET CNC Technology |
| Produktart | Scheiben-Holzhäcksler mit hydraulischem Einzug |
| Traktorleistung min. | ca. 25 PS |
| Traktorleistung empfohlen | ca. 45 PS |
| Zapfwellendrehzahl | 540 – 1000 U/min |
| Max. Holzdurchmesser frisches Weichholz | 120 mm |
| Max. Holzdurchmesser frisches Hartholz | 100 mm |
| Max. Holzdurchmesser trockenes Hartholz | 80 mm |
| Messer | 4 Schneidmesser + 1 Gegenmesser |
| Messerwerkstoff | verschleißfester Stahl |
| Hackstärke | einstellbar |
| Einfüllöffnung | 48 × 48 cm |
| Schneidscheibe Ø | ca. 620 mm |
| Einzug | hydraulisch, stufenlos regelbarer Vorschub |
| Auswurf | 360° drehbarer Auswurfschacht |
| Auswurfhöhe | ca. 155 cm |
| Aufnahme | Dreipunkt |
| Überlastschutz | empfohlen: Rutschkupplung 1.200 Nm |
Produktbeschreibung
Scheiben-Holzhäcksler von REMET CNC mit hydraulischem Einzug
Der REMET CNC RT-630R ist ein robuster Scheiben-Holzhäcksler für Traktoren mit hydraulischem Einzug – ideal für Landwirtschaft, Kommunen sowie Garten- und Forstbetriebe.
Der stufenlos regelbare Vorschub sorgt für gleichmäßige, effiziente Verarbeitung und erhöht die Arbeitssicherheit. Die Hackgröße wird über vier austauschbare Messer und ein Gegenmesser präzise eingestellt.
Hydraulischer Einzug – das entscheidende Merkmal
Der hydraulische Vorschub ermöglicht ein komfortables, kontrolliertes Einziehen – weniger Verklemmen, mehr Durchsatz.
Warum das den Unterschied macht, zeigt sich im Vergleich zum Häcksler ohne Einzug:
Ohne Einzug muss das Material von Hand nachgeschoben werden. Das ist körperlich anstrengend, ungleichmäßig – und der gefährlichste Teil der Arbeit. Verzweigtes Material verhakt sich, wird ruckartig eingezogen und reißt die Hand mit.
Mit hydraulischem Einzug legt man das Astmaterial in den Trichter, und die Einzugswalzen erledigen den Rest. Die Hände bleiben außerhalb des Gefahrenbereichs.
Stufenlos regelbarer Vorschub – gleichmäßig statt stoßweise
Das ist der technische Kern und der Grund für den höheren Durchsatz: Der Vorschub lässt sich stufenlos an das Material anpassen.
Bei starkem, hartem Holz wird langsam eingezogen – die Schneidscheibe behält ihre Drehzahl. Bei feinem, verzweigtem Material wird schneller zugeführt.
Der Effekt: Die Maschine arbeitet konstant an ihrer Leistungsgrenze, statt zwischen Leerlauf und Überlast zu pendeln. Ein gleichmäßig beschickter Häcksler leistet in der Praxis deutlich mehr als einer, der ständig abgewürgt und wieder hochgedreht wird.
Erhöhte Arbeitssicherheit
Der Hersteller nennt das ausdrücklich als Vorteil, und es ist der wichtigste Punkt überhaupt: Handeinzug ist die häufigste Unfallursache an Holzhäckslern.
Der hydraulische Einzug entfernt den Menschen aus dem kritischen Bereich. Man legt ein, tritt zurück – die Maschine arbeitet.
Scheibentechnik – die Bauart für lange Späne
Anders als ein Walzenhacker arbeitet dieses Gerät mit einer rotierenden Schneidscheibe von ca. 620 mm Durchmesser, auf der die Messer sitzen.
Die Vorteile dieser Bauart:
Hohe Schwungmasse. Die massive Scheibe speichert Energie und arbeitet Lastspitzen ab, ohne dass die Drehzahl einbricht. Das ist der Grund, warum ein Scheibenhäcksler auch bei starken Ästen durchzieht.
Saubere, gleichmäßige Chips. Der Schnitt erfolgt quer zur Faser mit definierter Spandicke – das Ergebnis ist echtes Hackgut, kein zerfasertes Material.
Kräftiger Auswurf. Die Scheibe wirkt zugleich als Gebläse und schleudert das Hackgut mit Wucht durch den Auswurfschacht – Voraussetzung für die 155 cm Auswurfhöhe.
4 Schneidmesser plus Gegenmesser – Hackstärke einstellbar
Die Kombination aus 4 Schneidmessern und 1 Gegenmesser ist der eigentliche Schneidmechanismus: Das Gegenmesser hält das Material, die rotierenden Messer schneiden dagegen – wie bei einer Schere.
Der Abstand zwischen Messer und Gegenmesser bestimmt die Schnittqualität. Ist er zu groß, wird das Material gequetscht statt geschnitten; das kostet Leistung und erzeugt faseriges Hackgut. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle dieses Abstands die wichtigste Wartungsaufgabe.
Die Hackstärke ist einstellbar – das Hackgut lässt sich damit an die Verwendung anpassen.
Messer aus verschleißfestem Stahl
Die Messer sind austauschbar und aus verschleißfestem Stahl gefertigt. Als planbares Verschleißteil lassen sie sich nachschleifen und bei Bedarf einzeln ersetzen – nicht die ganze Baugruppe.
Bis 120 mm Holzdurchmesser – die drei Werte richtig lesen
| Material | Max. Durchmesser |
|---|---|
| Frisches Weichholz | 120 mm |
| Frisches Hartholz | 100 mm |
| Trockenes Hartholz | 80 mm |
Diese differenzierte Angabe ist ehrlicher als eine einzelne Maximalzahl. Frisches Holz ist weicher und lässt sich leichter schneiden als trockenes.
Praxis-Tipp: Astmaterial möglichst frisch verarbeiten – das schont die Messer, erhöht den Durchsatz und erweitert den verarbeitbaren Durchmesser um bis zu 40 mm.
Einfülltrichter 48 × 48 cm – für verzweigtes Material
Der große Einfülltrichter mit 48 × 48 cm ist ausdrücklich auch für verzweigtes Material ausgelegt.
Das ist der Punkt, an dem sich die Arbeitszeit entscheidet: Ein Ast mit Seitentrieben muss nicht erst zurechtgeschnitten werden. Man legt ihn ein, der hydraulische Einzug zieht ihn ein.
Die quadratische Form von 48 × 48 cm ist dabei praxisgerecht: Sie nimmt sowohl breit ausladende als auch hohe Astgabeln auf.
360° drehbarer Auswurfschacht – der Flexibilitätsgewinn
Der Auswurfschacht ist um volle 360° drehbar bei einer Auswurfhöhe von ca. 155 cm – ideal für Anhänger oder Big-Bags.
Was das bedeutet:
Der Anhänger kann stehen, wo es passt. Vorne, hinten, links, rechts – der Auswurf wird zum Fahrzeug gedreht, nicht umgekehrt. Bei beengten Verhältnissen an Hecken, Wegrändern oder im Hof ist das entscheidend.
155 cm Auswurfhöhe reichen über die Bordwand eines üblichen landwirtschaftlichen Anhängers. Kein Nachschaufeln, kein zweiter Ladevorgang.
Direkt in Big-Bags. Für Betriebe, die Hackgut absacken oder verkaufen, entfällt der Umfüllvorgang komplett.
Beim Arbeiten in Reihen – etwa im Obst- und Weinbau – lässt sich der Auswurf so drehen, dass das Hackgut gleich als Mulch in der Reihe abgelegt wird.
Zapfwellendrehzahl 540–1000 U/min – die flexible Auslegung
Der Häcksler arbeitet mit 540 oder 1000 U/min. Das ist ein praktischer Vorteil, der die Traktorwahl erweitert:
540 U/min ist die Standarddrehzahl bei kleineren und älteren Traktoren.
1000 U/min liefert bei gleicher Motorleistung mehr Leistung an der Zapfwelle und ist bei modernen Traktoren verbreitet.
Ein Gerät, das beides kann, passt an praktisch jeden Schlepper im relevanten Leistungsbereich.
25 PS Mindestleistung, 45 PS empfohlen
Die Mindestleistung von 25 PS macht den Häcksler auch für kleinere Traktoren, Schmalspurschlepper im Obst- und Weinbau und Kommunalfahrzeuge nutzbar.
Empfohlen sind 45 PS – mit dieser Reserve arbeitet die Maschine auch bei starkem Astmaterial ohne Drehzahleinbruch durch und erreicht ihren vollen Durchsatz.
Die Empfehlung ist ernst zu nehmen: Bei 120 mm Durchmesser und der Mindestleistung wird man deutlich langsamer zuführen müssen.
Rutschkupplung 1.200 Nm – der empfohlene Überlastschutz
Der Hersteller empfiehlt eine Rutschkupplung mit 1.200 Nm. Diese Empfehlung sollte man befolgen.
Der Grund: Die Schneidscheibe hat eine erhebliche Schwungmasse. Blockiert sie schlagartig – etwa durch einen Fremdkörper oder einen zu starken Ast –, wirkt die gespeicherte Energie ungebremst auf Zapfwelle, Getriebe und die Antriebsstränge von Häcksler und Traktor.
Die Rutschkupplung begrenzt dieses Drehmoment. Sie ist die günstigste Versicherung gegen den teuersten Schadensfall.
Der Wert von 1.200 Nm ist dabei kein Richtwert, sondern eine Auslegung: Eine zu schwache Kupplung rutscht ständig und verschleißt, eine zu starke schützt nicht.
Dreipunktaufnahme
Der Anbau erfolgt über die Dreipunktaufnahme – Standard an jedem Traktor, kein Sonderzubehör, schnelles An- und Abbauen.
Langlebig und wartungsfreundlich
Der Hersteller nennt gut zugängliche Baugruppen als Konstruktionsmerkmal. Bei einer Maschine mit definierten Verschleißteilen ist das entscheidend: Messerwechsel, Gegenmessereinstellung und Kontrolle der Einzugswalzen müssen ohne Demontage größerer Baugruppen möglich sein.
Wofür das Hackgut verwendet wird
Die Herstellerangabe ist hier bewusst differenziert:
Mulch – für Beete, Baumscheiben, Wege und Reihenkulturen. Hier ist die Hackgutqualität unkritisch.
Wegebefestigung – als wassergebundene Deckschicht auf Waldwegen und Reitwegen.
Feuerungsanlagen – je nach Qualitätsanforderung. Diese Einschränkung ist wichtig: Hackschnitzelheizungen verlangen definierte Größenklassen und maximale Feinanteile. Ob das erzeugte Hackgut geeignet ist, hängt von Messerzustand, Einstellung und Ausgangsmaterial ab – die Vorgaben der jeweiligen Feuerungsanlage sind zu prüfen.
Sicherheit und Hinweise
Immer geeignete Schutzkleidung tragen, Schutzabdeckungen verwenden.
Nur mit passender Traktorleistung und korrekt eingestelltem Überlastschutz betreiben.
Betriebsanleitung und lokale Vorschriften beachten.
Ergänzend aus der Praxis:
Nur bei stehender Maschine eingreifen. Vor Wartung, Messerwechsel und Störungsbeseitigung Zapfwelle abschalten, Motor abstellen und Stillstand der Schneidscheibe abwarten – die Schwungmasse läuft nach.
Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz, Schutzbrille oder Gesichtsschutz, Handschuhe, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine Schals oder losen Kleidungsstücke.
Nie in den Einfülltrichter greifen. Auch nicht zum Nachschieben – dafür ist der hydraulische Einzug da.
Fremdkörper vermeiden. Steine, Draht, Nägel und Metallteile beschädigen Messer und Gegenmesser und können ausgeschleudert werden.
Auswurfrichtung freihalten. Bei 155 cm Auswurfhöhe und hoher Auswurfgeschwindigkeit ist der Bereich vor dem Auswurf konsequent freizuhalten.
Häcksler unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Warum dieses Gerät?
Hydraulischer Einzug, starke Scheibentechnik und solide Verarbeitung machen den Häcksler zur wirtschaftlichen Lösung, wenn regelmäßig größere Mengen Astwerk zuverlässig zu Hackschnitzeln verarbeitet werden sollen.
Typische Einsatzgebiete
Hof- und Gehölzpflege, Obst- und Weinbau, Landschaftspflege, kommunale Bauhöfe, Lohnunternehmer, Garten- und Forstdienstleister, Hackschnitzelerzeugung für Mulch, Wegebau und Feuerungsanlagen, Baumpflege und Baumschulen, Friedhofs- und Parkpflege, Straßenbegleitgrün und Heckenpflege, Land- und Forstwirtschaft, Reitanlagen.
Häufige Fragen
Was bringt der hydraulische Einzug?
Komfortables, kontrolliertes Einziehen – weniger Verklemmen, mehr Durchsatz. Vor allem aber erhöht er die Arbeitssicherheit erheblich: Die Hände bleiben außerhalb des Gefahrenbereichs, statt Material nachschieben zu müssen.
Was bringt der stufenlos regelbare Vorschub?
Er passt die Zuführgeschwindigkeit an das Material an. Die Maschine arbeitet dadurch konstant an ihrer Leistungsgrenze, statt zwischen Leerlauf und Überlast zu pendeln – das ergibt in der Praxis deutlich mehr Durchsatz.
Welchen Durchmesser schafft der Häcksler?
Frisches Weichholz bis 120 mm, frisches Hartholz bis 100 mm, trockenes Hartholz bis 80 mm.
Warum sind drei verschiedene Durchmesser angegeben?
Weil Holzart und Feuchtezustand die Schnittleistung erheblich beeinflussen. Frisches Holz lässt sich um bis zu 40 mm stärker verarbeiten als trockenes.
Wie viele Messer hat die Maschine?
4 Schneidmesser und 1 Gegenmesser. Die Messer sind austauschbar und aus verschleißfestem Stahl.
Kann ich die Hackgröße einstellen?
Ja, die Hackstärke ist über die Messer einstellbar.
Was ist der Unterschied zu einem Walzenhacker?
Ein Scheibenhäcksler arbeitet mit einer rotierenden Schneidscheibe mit hoher Schwungmasse. Das ergibt sauberere, gleichmäßigere Chips und einen kräftigen Auswurf – Voraussetzung für die 155 cm Auswurfhöhe.
Wie groß ist die Einfüllöffnung?
48 × 48 cm – ausdrücklich auch für verzweigtes Material geeignet. Äste mit Seitentrieben müssen nicht vorgeschnitten werden.
Wie flexibel ist der Auswurf?
Der Auswurfschacht ist um volle 360° drehbar, die Auswurfhöhe beträgt ca. 155 cm. Damit lässt sich direkt in Anhänger oder Big-Bags fördern – der Anhänger kann stehen, wo es passt.
Welche Zapfwellendrehzahl brauche ich?
Das Gerät arbeitet mit 540 oder 1000 U/min – damit passt es an praktisch jeden Traktor im relevanten Leistungsbereich.
Wie viel Traktorleistung brauche ich?
Mindestens 25 PS, empfohlen 45 PS. Bei maximalem Durchmesser und Mindestleistung muss deutlich langsamer zugeführt werden.
Brauche ich eine Rutschkupplung?
Sie wird ausdrücklich empfohlen: 1.200 Nm. Die Schneidscheibe hat erhebliche Schwungmasse – bei plötzlicher Blockade wirkt diese Energie ungebremst auf Zapfwelle und Getriebe. Die Rutschkupplung begrenzt das Drehmoment.
Ist die Kardanwelle im Lieferumfang?
Je nach Angebot nicht – bitte vor der Bestellung prüfen.
Eignet sich das Hackgut für Feuerungsanlagen?
Je nach Qualitätsanforderung. Hackschnitzelheizungen verlangen definierte Größenklassen und maximale Feinanteile; die Vorgaben der jeweiligen Anlage sind zu prüfen. Für Mulch und Wegebau ist die Qualität unkritisch.
Was muss ich beim Warten beachten?
Die wichtigste Aufgabe ist die Kontrolle des Abstands zwischen Messern und Gegenmesser. Ist er zu groß, wird das Material gequetscht statt geschnitten – das kostet Leistung und erzeugt faseriges Hackgut.
Welche Schutzausrüstung brauche ich?
Gehörschutz, Schutzbrille oder Gesichtsschutz, Handschuhe, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Schutzabdeckungen sind stets zu verwenden.