PRONAR Viehanhänger 8 t, Auflaufbremse, 14 m², Rampe, ab 41,6 PS
12.285,00 €
PRONAR Viehanhänger 8 t, Auflaufbremse, 14 m², Rampe, ab 41,6 PS
Serienmäßige Ausrüstung
- Imprägnierte Bodenbretter
- Wände aus wasserdichtem Sperrholz, 18 mm
- Seitliche Tür vorne an der rechten Seite des Aufbaus
- Mechanisch gesteuerte Heckklappe mit Hebefedern
- Rutschfeste Laderampe aus wasserdichtem Sperrholz
- Klappbare seitliche Fanggitter auf der Laderampe
- Auflaufbremse
- Auflaufdeichsel mit starrer Zugöse Ø 40
- Stützrad
- Planengestell mit Schnürplane
- Beleuchtungsanlage 12 V mit seitlichen Umrissleuchten
- Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
- Keile mit Halter
- Lackierung: grün RAL 6010
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Viehtransportanhänger mit Auflaufbremse |
| Zul. Gesamtgewicht | 8.000 kg |
| Eigengewicht | 2.640 kg |
| Nutzlast | 5.360 kg |
| Ladefläche | 14 m² |
| Brückenmaß innen L × B × H | 5.960 × 2.360 × 2.000 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 7.980 × 2.515 × 3.012 mm |
| Bordwandhöhe | 1.350 mm |
| Bodenstärke | 30 mm, imprägniertes Holz |
| Bordwandstärke | 18 mm, wasserdichtes Sperrholz |
| Plattformhöhe | 945 mm |
| Spurweite | 2.100 mm |
| Aufhängung | Blattfederung |
| Bremse | Auflaufbremse |
| Stützlast | 1.000 kg |
| Bereifung | 11,5/80-15,3 |
| Zul. Geschwindigkeit | 40 km/h |
| Erforderliche Schlepperleistung | 41,6 PS / 30,6 kW |
Hinweis: Die Innenhöhe von 2.000 mm gilt ab Anhängerboden bis zum höchsten Punkt des Planengestells. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
Produktbeschreibung
Viehtransportanhänger mit Auflaufbremse
Der Anhänger bietet 14 m² Ladefläche bei 5.360 kg Nutzlast. Laderampe, Planengestell mit Schnürplane und die Auflaufbremse gehören zur Serienausstattung – bei nur 41,6 PS Leistungsbedarf.
Auflaufbremse – der Anhänger passt hinter fast alles
Das ist der entscheidende Punkt bei dieser Ausführung.
Die Auflaufbremse arbeitet rein mechanisch – sie wird durch das Auflaufen des Anhängers auf das Zugfahrzeug ausgelöst. Damit braucht das Zugfahrzeug keine Druckluft- oder Hydraulikbremsanlage.
- Hinter ältere Schlepper ohne Bremsanschluss
- Hinter Pick-ups, Geländewagen und Unimogs
- Hinter Kommunalfahrzeuge mit Zugmaul
Für Betriebe ohne passenden Schlepper – Pferdehalter, Nebenerwerbslandwirte, Kleintierhalter – ist das oft die einzige praktikable Lösung.
41,6 PS – der niedrigste Wert der Reihe
Bei 5,4 Tonnen Nutzlast ist das bemerkenswert wenig. Der Anhänger passt damit hinter Kompakttraktoren und kleine Schlepper.
Holzboden und Sperrholzwände – warum das sinnvoll ist
Der Boden besteht aus 30 mm imprägniertem Holz, die Wände aus 18 mm wasserdichtem Sperrholz.
Warum Holz im Viehtransport funktioniert:
- Wärmer als Metall. Tiere stehen auf Holz deutlich angenehmer – gerade im Winter kühlt ein Blechboden stark aus.
- Griffiger. Imprägniertes Holz bietet auch bei Nässe besseren Halt als glattes Blech.
- Leiser. Holz dämpft Trittgeräusche – das senkt den Stress der Tiere während der Fahrt.
- Reparabel. Ein beschädigtes Brett lässt sich einzeln tauschen.
Als Zusatzausrüstung sind ein Riffelblechboden mit 4 mm und ein Gummiboden erhältlich. Der Gummiboden verbindet Griffigkeit mit Dämpfung und ist für längere Transporte die schonendste Lösung.
Rutschfeste Laderampe mit Fanggittern
Die Rampe besteht aus wasserdichtem Sperrholz und ist rutschfest ausgeführt. Klappbare seitliche Fanggitter gehören dazu.
Warum die Fanggitter mehr als ein Extra sind: Tiere weichen beim Auffahren seitlich aus, sobald sie zögern. Ohne seitliche Führung springen sie von der Rampe – mit Verletzungsrisiko für Tier und Person. Die Gitter bilden einen Treibgang und lenken das Tier geradeaus in den Anhänger.
Die Plattformhöhe von 945 mm bedeutet einen moderaten Rampenwinkel.
Zwei Zugänge: hinten und seitlich
- Mechanisch gesteuerte Heckklappe mit Hebefedern – sie unterstützen das Anheben.
- Seitliche Tür vorne rechts – für den Zugang zu einzelnen Tieren und für die Kontrolle während der Fahrtpausen.
Planengestell mit Schnürplane serienmäßig
Beides gehört zum Lieferumfang. Die Plane schützt vor Wind, Regen und Sonne – und nimmt den Tieren die Sicht auf die vorbeiziehende Umgebung, was sie merklich ruhiger macht.
14 m² Ladefläche – für wie viele Tiere?
Die Ladefläche beträgt 14 m² bei 5.360 kg Nutzlast.
Wichtig: Die zulässige Besatzdichte richtet sich nach der EU-Tiertransportverordnung und hängt von Tierart, Gewicht und Transportdauer ab. Sie muss im Einzelfall geprüft werden – die verfügbare Fläche allein ist nicht der Maßstab.
Inneres Trenngitter als Option
Es teilt die Ladefläche. Damit lassen sich Tiere getrennt transportieren – nach Gruppen, nach Größe oder um zu verhindern, dass sie bei Teilbeladung nach vorne rutschen.
Blechaufbau als Alternative
Als Zusatzausrüstung ist ein Aufbau aus 2-mm-Blechwänden erhältlich – mit mechanisch regulierter, rutschfester Riffelblech-Heckklappe und seitlicher Tür.
Wann das sinnvoll ist: bei intensiver Nutzung und häufiger Reinigung. Blech lässt sich einfacher desinfizieren als Holz – ein Punkt für Viehhändler und Betriebe mit Tierseuchenauflagen.
Verlängerte hydraulische Heckklappe
Ebenfalls optional, in zwei Ausführungen – passend zu Holz- oder Blechwänden. Sie erleichtert das Verladen erheblich, weil sie hydraulisch bedient wird und länger ausfällt.
Zusätzliche Ausrüstung
- DE-Typengenehmigung inkl. Zulassungsbescheinigung
- Riffelblechboden 4 mm
- Gummiboden
- Inneres Trenngitter
- Verlängerte hydraulische Heckklappe für Holz- oder Blechwände
- Aufbau aus 2-mm-Blechwänden mit Riffelblech-Heckklappe und seitlicher Tür
- LED-Innenbeleuchtung
- LED-Beleuchtungsanlage 12 V mit seitlichen Umrissleuchten
- Ersatzrad
- Warndreieck für langsame Anhänger
Einsatzgebiete
Rinderhaltung, Schweinehaltung, Schaf- und Ziegenhaltung, Pferdebetriebe, Viehhandel, Nebenerwerbsbetriebe, Kleintierhaltung, Betriebe ohne Schlepper mit Bremsanschluss.
Hinweise zum Betrieb
- Die EU-Tiertransportverordnung regelt Besatzdichte, Transportdauer und Befähigungsnachweis – die Vorgaben sind vor jedem Transport zu prüfen.
- Für gewerbliche Tiertransporte sind Zulassung und Befähigungsnachweis erforderlich.
- Stützlast des Zugfahrzeugs prüfen: bis zu 1.000 kg.
- Auflaufeinrichtung und Abreißsicherung regelmäßig prüfen.
- Rampe vor dem Verladen sicher aufsetzen und Fanggitter ausklappen.
- Türen und Heckklappe vor der Fahrt sicher verriegeln.
- Boden nach jedem Transport reinigen und desinfizieren – das gehört zur Tierseuchenprävention.
- Holzboden regelmäßig auf Schäden prüfen und beschädigte Bretter tauschen.
- Bei Straßenfahrt die Höhe von 3.012 mm beachten.
- Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Druckluftbremse am Zugfahrzeug?
Nein. Die Auflaufbremse arbeitet rein mechanisch – der Anhänger passt hinter jedes Fahrzeug mit Anhängekupplung, auch hinter Pick-ups, Unimogs und ältere Schlepper.
Wie viel kann der Anhänger laden?
5.360 kg bei 8.000 kg zulässigem Gesamtgewicht.
Wie groß ist die Ladefläche?
14 m². Die zulässige Besatzdichte richtet sich nach der EU-Tiertransportverordnung und hängt von Tierart, Gewicht und Transportdauer ab.
Warum Holzboden statt Blech?
Holz ist wärmer, griffiger und leiser als Blech – das senkt den Stress der Tiere. Zudem lässt sich ein beschädigtes Brett einzeln tauschen. Riffelblech- und Gummiboden sind als Alternative erhältlich.
Wozu die Fanggitter auf der Rampe?
Tiere weichen beim Auffahren seitlich aus, sobald sie zögern. Die klappbaren Gitter bilden einen Treibgang und lenken das Tier geradeaus in den Anhänger.
Welchen Schlepper brauche ich?
41,6 PS beziehungsweise 30,6 kW und eine Kupplung für 1.000 kg Stützlast – der niedrigste Wert unter den Viehanhängern der Reihe.
Sind Plane und Rampe im Preis enthalten?
Ja, Planengestell, Schnürplane und die rutschfeste Laderampe mit Fanggittern gehören zur Serienausstattung.
Gibt es einen Blechaufbau?
Als Zusatzausrüstung ja – mit 2-mm-Blechwänden, Riffelblech-Heckklappe und seitlicher Tür. Blech lässt sich einfacher desinfizieren als Holz.