PRONAR Tridem-Tieflader 27 t, 21,1 t Nutzlast, 21,3 m², 60 km/h
31.545,00 €
PRONAR Tridem-Tieflader 27 t, 21,1 t Nutzlast, 21,3 m², 60 km/h
Serienmäßige Ausrüstung
- Hauptladeplattform mit Holzboden
- Mechanische Auffahrrampen aus Stahl mit rutschfester Oberfläche
- Hintere Nachlaufachse mit hydraulischer Sperrung der Wendung
- Zugöse K80
- 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB, Trommelbremse 300 × 135 mm
- Kurbelbremse
- Mechanischer Stützfuß, klappbar
- Stützfüße für den hinteren Teil des Tiefladers
- Zurringe für die Ladungssicherung
- LED-Beleuchtungsanlage 12 V mit elektrischem Anschluss hinten und seitlicher LED-Umrissbeleuchtung, Rücklichter mit Schutzgitter
- Seitlicher Unterfahrschutz
- Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
- Werkzeugkiste ca. 50 l
- 2 Radkeile mit Halterung
- Warndreieck
- Lackierung: schwarzgrau RAL 7021
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Tridem-Tiefladeranhänger |
| Zul. Gesamtgewicht | 27.000 kg |
| Eigengewicht | 5.840 kg (je nach Ausstattung) |
| Nutzlast | 21.160 kg (je nach Ausstattung) |
| Ladefläche gerades Teil | 17,3 m² (+ 3,0 m² mit Verbreiterungen) |
| Gesamte Ladefläche | 21,3 m² (+ 3,7 m² mit Verbreiterungen) |
| Plattformlänge gerades Teil | 6.800 mm (Rampen in Transportstellung) |
| Plattformlänge gesamt | 8.340 mm |
| Plattformbreite | 2.540 mm (3.000 mm mit Verbreiterungen) |
| Auffahrrampenlänge | 1.900 mm |
| Plattformhöhe | 980 mm |
| Boden | Nadelholz, 45 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 10.255 – 10.455 × 2.550 × 2.400 – 2.750 mm |
| Achsen | 3 |
| Aufhängung | mechanisch, Parabelfederung |
| Stützlast | 3.000 kg |
| Bereifung | 215/75 R 17,5 |
| Zurringe | 19 Stück (23 mit Auffahrrampen) |
| Zul. Geschwindigkeit | 40 / 60 km/h |
| Erforderliche Schlepperleistung | 104 PS / 76,4 kW |
Hinweis: Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
Produktbeschreibung
Tridem-Tieflader für den Schlepperbetrieb
Der Dreiachser trägt bis zu 21.160 kg auf 21,3 m² Ladefläche. Auffahrrampen, 19 Zurringe und eine Nachlaufachse mit hydraulischer Sperrung sind serienmäßig, die Zugöse K80 ebenfalls.
21 Tonnen bei 104 PS – das ist die Besonderheit
Das Verhältnis ist bemerkenswert: Der Anhänger trägt mehr als das Dreieinhalbfache seines Eigengewichts und braucht dafür nur 104 PS.
Warum das geht: Der Anhänger wird gezogen, nicht getragen – die Leistung wird für den Vortrieb gebraucht, nicht zum Heben. Drei Achsen verteilen die Last, und bei 40 bis 60 km/h auf befestigten Wegen bleibt der Rollwiderstand gering.
Was das praktisch bedeutet: Ein 21-Tonnen-Tieflader passt hinter einen Schlepper der 110-PS-Klasse. Ein Lkw-Zug derselben Kapazität kostet ein Vielfaches – in Anschaffung, Steuer und Fahrerlaubnis.
Auffahrrampen serienmäßig
Die Rampen aus Stahl mit rutschfester Oberfläche sind 1.900 mm lang und gehören zur Serienausstattung.
Bei 980 mm Plattformhöhe ergibt das einen Auffahrwinkel, der für die meisten Baumaschinen ausreicht. Für tiefliegende Maschinen und Kettenfahrzeuge bietet der Hersteller Optionen an:
- Hydraulische Auffahrrampen – sie lassen sich aus der Kabine bedienen, statt von Hand bewegt zu werden.
- Hydraulische Rampen mit Schwimmstellung – sie passen sich beim Auffahren dem Boden an, statt starr zu bleiben. Das vermeidet die Stufe zwischen Rampe und Untergrund.
- Innenverbreiterung der Rampen auf 810 mm Innenabstand – für breite Kettenlaufwerke.
19 Zurringe – 23 mit Rampen
Bei 21 Tonnen Nutzlast ist Ladungssicherung keine Formsache. Eine Maschine muss nach vorne, hinten und zur Seite gesichert werden – und bei mehreren Einzelstücken braucht jedes eigene Zurrpunkte.
19 Punkte im Grundzustand erlauben durchgängiges Diagonalzurren über die gesamte Länge. Mit montierten Rampen kommen vier weitere hinzu.
Nachlaufachse mit hydraulischer Sperrung
Die hintere Achse läuft in der Kurve mit.
Bei 10,4 m Gesamtlänge und drei Achsen zählt das doppelt: Starre Achsen schieben in der Kurve quer, radieren die Reifen ab und belasten den Rahmen. Die Nachlaufachse verkleinert zudem den Wendekreis spürbar.
Die Sperrung ist beim Rückwärtsfahren unverzichtbar: Eine freie Nachlaufachse bringt den Anhänger beim Rangieren zum Ausbrechen.
40 oder 60 km/h
Der Anhänger ist für beide Geschwindigkeiten ausgelegt. Bei längeren Wegen zwischen Baustellen macht das den Unterschied – 60 km/h verkürzen die Fahrzeit um ein Drittel.
Zur Zulassung: Bei EU-Typgenehmigung mit 40 km/h sinkt das zulässige Gesamtgewicht auf 24.000 kg. Sie ist nur bei mechanischer Aufhängung erhältlich.
Bodenverbreiterung auf 3.000 mm
Mit den optionalen Verbreiterungen wächst die Plattformbreite von 2.540 auf 3.000 mm – das bringt bis zu 3,7 m² zusätzliche Fläche.
Zu beachten: Ab 2.550 mm Gesamtbreite gelten die Regeln für Übergrößentransporte. Der Hersteller bietet dafür eine Markierungseinheit mit Warntafel und Beleuchtung an. Ein Stahlkorb vorne dient der Aufbewahrung der Bretter.
45 mm Holzboden
Der Boden besteht aus 45 mm starkem Nadelholz. Optional sind Eichenbodenbretter erhältlich.
Warum Eiche eine Überlegung wert ist: Eiche ist deutlich härter und widerstandsfähiger gegen Kettenlaufwerke und Gabelzinken. Wer täglich Kettenbagger auf- und abfährt, verlängert damit die Standzeit erheblich.
Serienmäßig gut ausgestattet
Bemerkenswert an diesem Modell ist der Serienumfang: ALB, seitlicher und hinterer Unterfahrschutz, LED-Beleuchtung, Werkzeugkiste, Radkeile und Warndreieck sind an Bord. Bei vielen Wettbewerbern sind das Einzelposten.
Zusätzliche Ausrüstung
- EU- oder AT-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
- Deichsel mit Zugöse Ø 40 (ohne Aufpreis)
- 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB Premium
- Hydraulischer Stützfuß
- Eichenbodenbretter
- Bodenverbreiterung inkl. Holzbretter
- Hydraulische Auffahrrampen, wahlweise mit Schwimmstellung
- Innenverbreiterung der Auffahrrampen auf 810 mm
- Stahlkorb vorne
- Hydraulische Seilwinde
- Begrenzungsrungen zur Stabilisierung länglichen Ladeguts, 4 Stück
- Warnleuchte gelb
- Markierungseinheit für Übergröße
- Wasserbehälter 30 l mit Lotion-Spender
- Keilplatte für den abgesenkten Teil der Plattform
- Kilometerzähler
Einsatzgebiete
Baumaschinentransport, Bauunternehmen und Tiefbau, Gerätevermietung, Garten- und Landschaftsbau, Kommunen und Bauhöfe, Landtechnikhandel und -service, Lohnunternehmen, Forstbetriebe.
Hinweise zum Betrieb
- Zulassungsweg vor der Bestellung klären – bei EU-Typgenehmigung sinkt das zulässige Gesamtgewicht auf 24.000 kg.
- Stützlast des Zugfahrzeugs prüfen: bis zu 3.000 kg.
- Rampen vor dem Auffahren sicher aufsetzen und auf festen Stand prüfen.
- Beim Auffahren niemand zwischen Rampe und Maschine.
- Hintere Stützfüße beim Be- und Entladen nutzen.
- Nachlaufachse beim Rückwärtsfahren sperren.
- Ladung nach den Regeln der Ladungssicherung zurren.
- Bei Bodenverbreiterungen über 2.550 mm gelten die Vorschriften für Übergrößen.
- Holzboden regelmäßig auf Schäden prüfen.
- Bei 10,4 m Gesamtlänge Zufahrten und Wendemöglichkeiten vorab prüfen.
- Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
Häufige Fragen
Wie viel kann der Tieflader laden?
Bis zu 21.160 kg bei 27.000 kg zulässigem Gesamtgewicht – je nach Ausstattung. Mit EU-Typgenehmigung sind es 24.000 kg zulässiges Gesamtgewicht.
Welchen Schlepper brauche ich?
104 PS beziehungsweise 76,4 kW und eine Kupplung für 3.000 kg Stützlast. Die Zugöse K80 ist serienmäßig; eine Deichsel mit Zugöse Ø 40 gibt es ohne Aufpreis.
Sind Auffahrrampen dabei?
Ja, mechanische Stahlrampen mit rutschfester Oberfläche und 1.900 mm Länge. Hydraulische Rampen und solche mit Schwimmstellung sind als Zusatzausrüstung erhältlich.
Was bringt die Schwimmstellung der Rampen?
Die Rampen passen sich beim Auffahren dem Boden an, statt starr zu bleiben – das vermeidet die Stufe zwischen Rampe und Untergrund.
Wie groß ist die Ladefläche?
17,3 m² im geraden Teil und 21,3 m² insgesamt. Mit den optionalen Verbreiterungen kommen bis zu 3,7 m² hinzu, die Breite wächst auf 3.000 mm.
Wie viele Zurrpunkte hat der Anhänger?
19 Stück, mit montierten Auffahrrampen 23. Das erlaubt durchgängiges Diagonalzurren über die gesamte Länge.
Kann ich nicht fahrbereite Maschinen aufladen?
Mit der optionalen hydraulischen Seilwinde.
Fährt der Anhänger 60 km/h?
Ja, er ist für 40 und 60 km/h ausgelegt. Die EU-Typgenehmigung gilt allerdings für 40 km/h und reduziert das zulässige Gesamtgewicht.