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PRONAR LKW-Tieflader 3-Achs, 24 t, 18 t Nutzlast, hydr. Rampen

Beschreibung

PRONAR LKW-Tieflader 3-Achs, 24 t, 18 t Nutzlast, hydr. Rampen

Serienmäßige Ausrüstung

  • Mechanische Aufhängung BPW
  • 3 Achsen à 9 t, BPW
  • Zugöse Ø 40, Deichsellänge 2.400 mm
  • Druckluftbremse mit EBS (Knorr), Trommelbremse
  • Feststellbremse
  • ABS auf zwei Achsen
  • Elektroanlage 24 V
  • Hydraulische Auffahrrampen mit mechanisch regulierbarer Breite
  • 2 hintere Stützfüße
  • 14 Zurringe auf dem Boden
  • Umrissleuchten, Heckmarkierungstafel
  • Seitlicher Unterfahrschutz nach 89/297/EWG
  • Heckschürze zum Schmutzabfang nach 91/226/EWG
  • Kotflügel, Keile mit Halter
  • Lackierung: orange RAL 2008

Technische Daten

HerstellerPRONAR
ProduktartDreiachs-Tiefladeranhänger für Lkw
Zul. Gesamtgewicht24.000 kg
Eigengewichtca. 6.000 kg
Nutzlastca. 18.000 kg
Ladefläche gerades Teil16,5 m² (+ 3 m² mit Verbreiterungen)
Gesamte Ladefläche20,5 m² (+ 3 m² mit Verbreiterungen)
Plattformlänge gerades Teil6.500 mm
Plattformlänge gesamt8.500 mm
Plattformbreite2.540 mm (3.000 mm mit Verbreiterungen)
Auffahrrampenlänge2.200 mm
Auffahrrampenwinkel15°
Plattformhöhe900 mm
Deichselaugenhöhe830 mm
BodenNadelholz, 45 mm
Gesamtmaße L × B × H11.500 × 2.550 × 2.750 mm
Achsen3 × 9 t, BPW
BremsanlageDruckluft mit EBS, ABS auf zwei Achsen
Aufhängungmechanisch, BPW
Bereifung235/75 R 17,5
Zurringe14 Stück
Zul. Geschwindigkeit100 km/h

Hinweis: Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.

Produktbeschreibung

Tiefladeranhänger für den Lkw-Zug

Der Dreiachser trägt rund 18 Tonnen auf einer Ladefläche von 8,5 m Länge und 2,54 m Breite. Hydraulische Auffahrrampen, 14 Zurringe und eine niedrige Plattform von 900 mm machen ihn zum Maschinentransporter; EBS, ABS und BPW-Achsen erlauben 100 km/h.

Kein Traktoranhänger – ein Lkw-Anhänger

Das ist die wichtigste Einordnung: Dieser Anhänger gehört hinter einen Lastkraftwagen, nicht hinter einen Schlepper.

  • 24-V-Elektroanlage statt 12 V
  • EBS mit ABS auf zwei Achsen – elektronisch geregelte Bremsanlage
  • 100 km/h zulässige Höchstgeschwindigkeit
  • BPW-Achsen und -Aufhängung in Nutzfahrzeugqualität

Plattformhöhe 900 mm und 15° Rampenwinkel

Beides zusammen ist das eigentliche Verkaufsargument.

Warum 15° die entscheidende Zahl ist: Baumaschinen mit geringer Bodenfreiheit setzen beim Auffahren auf, wenn der Winkel zu steil wird – Minibagger mit Planierschild, Radlader mit langem Überhang, tiefliegende Anbaugeräte. Bei 15° und 2.200 mm Rampenlänge bleibt der Übergang flach genug.

Die niedrige Plattform hält zudem den Schwerpunkt unten – wichtig bei hohen Maschinen und der zulässigen Gesamthöhe.

Hydraulische Rampen mit regulierbarer Breite

Die Rampen werden hydraulisch bewegt – bei Rampen dieser Größe kein Komfortmerkmal, sondern eine Frage der Arbeitssicherheit. Von Hand sind sie kaum zu bewegen.

Die mechanisch regulierbare Breite erlaubt die Anpassung an die Spurweite der Maschine: Kettenfahrzeuge brauchen andere Abstände als Radlader.

16,5 m² gerade Fläche plus Schwanenhalsbereich

BereichFläche
gerades Teil16,5 m² (6.500 mm lang)
gesamt20,5 m² (8.500 mm lang)
mit Verbreiterungenjeweils + 3 m², Breite 3.000 mm

Was der Unterschied bedeutet: Die 6.500 mm gerade Fläche ist die durchgehend ebene Zone für schwere Einzelmaschinen. Die zusätzlichen zwei Meter nehmen Anbaugeräte, Paletten und Kleinteile auf.

Bodenverbreiterungen bis 3.000 mm

Mit den optionalen Verbreiterungen wächst die Plattformbreite von 2.540 auf 3.000 mm.

Wofür das gebraucht wird: breite Baumaschinen, Rüttelplatten, Anbaugeräte und Container, die über die Standardbreite hinausgehen.

Zu beachten: Ab 2.550 mm Gesamtbreite gelten die Regeln für Übergrößentransporte. Der Hersteller bietet dafür eine Markierungseinheit mit Warntafel, Beleuchtung, Halterungen und gelbem Warnlicht an. Eine Stahlkiste mit rund 240 l dient der Aufbewahrung der Bretter.

45 mm Holzboden

Der Boden besteht aus 45 mm starkem Nadelholz. Optional sind Eichenbodenbretter gleicher Stärke erhältlich.

Warum Eiche eine Überlegung wert ist: Eiche ist deutlich härter und widerstandsfähiger gegen Kettenlaufwerke und Gabelzinken. Wer täglich Kettenbagger auf- und abfährt, verlängert damit die Standzeit des Bodens erheblich.

14 Zurringe

Sie sitzen im Boden verteilt. Bei 18 Tonnen Nutzlast ist die Ladungssicherung keine Formsache – eine Maschine muss nach vorne, hinten und zur Seite gesichert werden, und 14 Punkte erlauben das Diagonalzurren auch mehrerer Einzelstücke.

Seilwinde als Option

Eine hydraulische Seilwinde mit 6.500 kg Zugkraft ist als Zusatzausrüstung erhältlich, eine Ausführung mit 8.000 kg auf Anfrage.

Wofür sie gebraucht wird: nicht fahrbereite Maschinen, Unfallfahrzeuge, defekte Technik. Ohne Winde lässt sich nur auffahren, was aus eigener Kraft fährt.

Podestkorb vorne in vier Ausführungen

Der Podestkorb mit 500 mm Höhe ist in vier Varianten erhältlich – von der einfachen Vorderwand bis zur Ausführung mit zwei seitlichen Wänden sowie Begrenzungsvorder- und -hinterwand.

Wozu er dient: Er nimmt Werkzeug, Zurrmittel, Keile und Kleinteile auf – und schützt die Ladung vor Beschädigung an der Vorderseite.

Zusätzliche Ausrüstung

  • Deichsel mit Zugöse Ø 50 (ohne Aufpreis)
  • Eichenbodenbretter 45 mm
  • Bodenverbreiterung inkl. Holzbretter
  • Warnleuchte gelb
  • Markierungseinheit für Übergröße
  • Hydraulische Seilwinde mit 6.500 kg oder 8.000 kg Zugkraft
  • Podestkorb vorne in vier Ausführungen
  • Stahlkiste ca. 240 l, etwa für die Bretter der Bodenverbreiterung
  • Werkzeugkiste, 1 oder 2 Stück à ca. 50 l
  • Ersatzrad mit Halterung

Einsatzgebiete

Baumaschinentransport, Bauunternehmen und Tiefbau, Gerätevermietung, Garten- und Landschaftsbau, Kommunen und Bauhöfe, Landtechnikhandel und -service, Bergung und Abschleppdienste.

Hinweise zum Betrieb

  • Der Anhänger ist für den Betrieb hinter einem Lkw ausgelegt: 24-V-Anlage, EBS, 100 km/h.
  • Achslasten und zulässiges Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs beachten.
  • Rampen vor dem Auffahren sicher aufsetzen und Breite auf die Spurweite einstellen.
  • Beim Auffahren niemand zwischen Rampe und Maschine.
  • Hintere Stützfüße beim Be- und Entladen nutzen.
  • Ladung nach den Regeln der Ladungssicherung zurren; die Zurringe erlauben Diagonalzurren.
  • Bei Bodenverbreiterungen über 2.550 mm gelten die Vorschriften für Übergrößen – Markierung und Genehmigung beachten.
  • Holzboden regelmäßig auf Schäden prüfen.
  • EBS und ABS regelmäßig auslesen und warten lassen.
  • Bei Straßenfahrt die Gesamtlänge von 11.500 mm beachten.

Häufige Fragen

Passt der Anhänger hinter einen Traktor?

Nein. Er ist als Lkw-Anhänger ausgelegt: 24-V-Elektroanlage, Druckluftbremse mit EBS und ABS, 100 km/h zulässige Höchstgeschwindigkeit, BPW-Achsen.

Wie viel kann er laden?

Rund 18.000 kg bei 24.000 kg zulässigem Gesamtgewicht und etwa 6.000 kg Eigengewicht.

Wie groß ist die Ladefläche?

16,5 m² im geraden Teil und 20,5 m² insgesamt. Mit den optionalen Verbreiterungen kommen jeweils 3 m² hinzu, die Breite wächst von 2.540 auf 3.000 mm.

Wie steil sind die Rampen?

15° bei 2.200 mm Länge. Zusammen mit der niedrigen Plattformhöhe von 900 mm bleibt der Übergang flach genug für Maschinen mit geringer Bodenfreiheit.

Sind die Rampen hydraulisch?

Ja, serienmäßig, mit mechanisch regulierbarer Breite zur Anpassung an die Spurweite der Maschine.

Kann ich nicht fahrbereite Maschinen aufladen?

Mit der optionalen hydraulischen Seilwinde: 6.500 kg Zugkraft, eine Ausführung mit 8.000 kg auf Anfrage.

Lohnen sich Eichenbodenbretter?

Wenn täglich Kettenlaufwerke auf- und abfahren, ja. Eiche ist härter und widerstandsfähiger als das serienmäßige Nadelholz.

Was ist bei den Verbreiterungen zu beachten?

Ab 2.550 mm Gesamtbreite gelten die Vorschriften für Übergrößentransporte. Eine passende Markierungseinheit mit Warntafel, Beleuchtung und gelbem Warnlicht ist erhältlich.