PRONAR Ballenwagen 3-Achs, 13,5 t Nutzlast, 10,8 m Ladefläche
17.030,00 €
PRONAR Ballenwagen 3-Achs, 13,5 t Nutzlast, 10,8 m Ladefläche
Serienmäßige Ausrüstung
- Plattform mit seitlicher Profilaufkantung
- Verstärkter Stahlboden, 4 mm
- Y-Deichsel mit starrer Zugöse Ø 40
- 2-Leiter-Druckluftbremse, Trommelbremse 300 × 90 mm
- Kurbelbremse
- Elektrischer Anschluss hinten
- Beleuchtungsanlage mit seitlichen Umrissleuchten
- Ladegitter vorne und hinten, abgerundet und klappbar
- Plattformverlängerung (nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr)
- Zurrgurtlöcher an den Plattformrändern und an den Ladegittern
- Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
- Keile mit Halter
- Lackierung: grün RAL 6010
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Dreiachs-Ballentransportwagen |
| Zul. Gesamtgewicht | 18.000 kg |
| Eigengewicht | 4.420 kg |
| Nutzlast | 13.580 kg |
| Eigengewicht mit hydr. Ladungssicherung | 5.730 kg |
| Nutzlast mit hydr. Ladungssicherung | 12.270 kg |
| Plattformmaße innen L × B | 9.880 – 10.780 mm × 2.517 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 12.000 × 2.550 × 2.880 mm |
| Ladegitterhöhe ab Ladefläche | 1.700 mm |
| Bodenblechstärke | 4 mm |
| Plattformhöhe | 1.180 mm |
| Spurweite | 1.820 mm |
| Aufhängung | Parabelfederung |
| Bereifung | 500/50-17 |
| Zul. Geschwindigkeit | 40 km/h |
| Erforderliche Schlepperleistung | 93,6 PS / 68,8 kW |
Hinweis: Die Plattformlänge von 10.780 mm gilt mit Plattformverlängerung. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
Produktbeschreibung
Dreiachser mit 13,5 Tonnen Nutzlast
Der gefederte Tridem bietet eine Ladefläche von bis zu 10,78 m Länge und 2,52 m Breite bei 13.580 kg Nutzlast. Der verstärkte 4-mm-Stahlboden, die seitliche Profilaufkantung und klappbare Ladegitter gehören zur Serienausstattung.
13.580 kg – was das in Ballen bedeutet
| Ballenart | Gewicht je Ballen | Anzahl bis zur Nutzlast |
|---|---|---|
| Strohquaderballen | ca. 300 kg | rund 45 |
| Heuquaderballen | ca. 400 kg | rund 34 |
| Silagerundballen | 600 – 900 kg | 15 bis 22 |
Bei Silageballen spielt dieser Wagen seine Stärke aus. Mit 13,5 Tonnen lassen sich auch schwere Rundballen in voller Zahl fahren – bei leichteren Modellen der Reihe ist vorher Schluss.
Drei Achsen: mehr als nur Tragkraft
- Geringere Achslast. Die Last verteilt sich auf drei Achsen statt zwei – schonender für Feldwege, Grünland und Hofflächen.
- Ruhigerer Lauf. Der lange Radstand und die Parabelfederung halten den Aufbau bei 40 km/h stabil.
- Reserve bei Teilbeladung. Auch ungleichmäßig beladen bleiben die Achslasten im Rahmen.
Verstärkter 4-mm-Boden mit Profilaufkantung
- Der dickere Boden verträgt punktuelle Lasten – Palettenfüße, Gabelzinken, abgesetzte Maschinen. Ein Ballenwagen wird selten nur mit Ballen beladen.
- Die seitliche Profilaufkantung hält die unterste Lage in Position, statt dass sie beim Bremsen und in Kurven über den Rand wandert.
Plattformverlängerung – auch hydraulisch
Die Länge wächst von 9.880 auf 10.780 mm. Die Verlängerung ist nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr – sie ist für Feld und Betriebsgelände gedacht.
Als Zusatzausrüstung gibt es sie hydraulisch gesteuert. Das ist die praktischere Lösung, wenn der Wagen regelmäßig zwischen Feld und Straße wechselt: Ausfahren und Einfahren geschieht aus der Kabine, ohne dass jemand aussteigt und von Hand umsteckt.
Hydraulische Ladungssicherung als große Option
Die Ladung wird hydraulisch niedergespannt, statt von Hand gegurtet.
Was sie leistet: Bei mehreren Fuhren am Tag spart das erheblich Zeit – und die Sicherung ist reproduzierbar, unabhängig davon, wer fährt.
Was sie kostet – nicht nur im Preis:
- Die Ladefläche verkürzt sich auf 9.695 mm.
- Keine Plattformverlängerung mehr möglich.
- Die Neigung der Ladegitter lässt sich nicht mehr einstellen.
- Das Eigengewicht steigt auf 5.730 kg, die Nutzlast sinkt auf 12.270 kg.
Abgerundete, klappbare Ladegitter
- Vorne und hinten – die Ladung ist in Fahrtrichtung und nach hinten gesichert.
- Abgerundet – die Ballen lassen sich leichter einschieben und werden beim Beladen nicht an Kanten aufgerissen.
- Klappbar – für Sperrgut, für die seitliche Beladung und für platzsparendes Abstellen.
Alternativen: feste Ladegitter, feste gerade senkrechte Ladegitter oder die Ausführung ganz ohne Ladegitter und Plattformverlängerung.
Zurrgurtlöcher und optionale Aufroller
Die Zurrpunkte sitzen an den Plattformrändern und zusätzlich an den Ladegittern – damit lassen sich auch die oberen Lagen niederzurren. Zwei Zurrgurtaufroller vorne sind als Zusatzausrüstung erhältlich und beschleunigen das Auf- und Abgurten spürbar.
Parabelfederung und 40 km/h
- Schont die Ladung. Silageballen mit Folie reagieren empfindlich auf Stöße – jede beschädigte Folie ist verdorbenes Futter.
- Schont den Wagen. Ungefederte Achsen leiten jeden Schlag in den Rahmen.
- Erlaubt 40 km/h. Bei längeren Transportwegen macht das den Unterschied.
Für die 40-km/h-Zulassung in Deutschland sind Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse Pflicht; für Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse.
Zulassung ohne Nutzlastverlust
Auch mit EU-Typgenehmigung bleibt das zulässige Gesamtgewicht bei 18.000 kg – anders als bei vielen Schwestermodellen entsteht hier kein Verlust durch den Zulassungsweg.
Zusätzliche Ausrüstung
- DE-, AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
- 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB oder ALB Premium
- Hydraulische Ladungssicherung
- Plattformverlängerung hydraulisch gesteuert
- Ausführung ohne Ladegitter und ohne Plattformverlängerung
- Feste Ladegitter bzw. feste gerade senkrechte Ladegitter
- Anhängerkupplungen verschiedener Hersteller
- Werkzeugkasten
- Seitlicher Unterfahrschutz nach 89/297/EWG
- Zurrgurtaufroller, 2 Stück vorne
- Kunststoff-Kotflügel (Pflicht bei 40-km/h-Zulassung)
- Ersatzradhalter mit Seilwinde, Ersatzrad
- Warndreieck für langsame Anhänger
Einsatzgebiete
Landwirtschaft und Futterbau, Lohnunternehmen, Strohhandel und Ballenlogistik, Pferdebetriebe und Reitanlagen, Biogasanlagen, Garten- und Landschaftsbau, Kommunen.
Hinweise zum Betrieb
- Zulassungsweg vor der Bestellung klären.
- Plattformverlängerung nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen.
- Für die 40-km/h-Zulassung sind Kotflügel vorgeschrieben.
- Hydraulische Ladungssicherung und Plattformverlängerung schließen sich aus.
- Ladung immer sichern – auch bei formschlüssiger Beladung zwischen den Ladegittern.
- Bei Rundballen auf die Rollsicherung achten; die Ladegitter ersetzen keine Zurrgurte.
- Zulässige Höhe beachten: Mit Ladegittern misst der Wagen 2.880 mm.
- Bei 12 m Gesamtlänge Zufahrten und Wendemöglichkeiten vorab prüfen.
- Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
- Reifenwahl an den Einsatz anpassen.
Häufige Fragen
Wie viel kann der Wagen laden?
13.580 kg bei 18.000 kg zulässigem Gesamtgewicht – auch mit EU-Typgenehmigung bleibt es bei 18.000 kg. Mit hydraulischer Ladungssicherung sinkt die Nutzlast auf 12.270 kg.
Wie lang ist die Ladefläche?
9.880 mm, mit der serienmäßigen Plattformverlängerung 10.780 mm. Die Verlängerung ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Was bringt die hydraulische Plattformverlängerung?
Ausfahren und Einfahren geschehen aus der Kabine, ohne dass jemand aussteigt. Das ist praktisch, wenn der Wagen regelmäßig zwischen Feld und Straße wechselt.
Wie viele Ballen passen darauf?
Das hängt von der Ballenart ab: rund 45 Strohquaderballen, etwa 34 Heuquaderballen oder 15 bis 22 Silagerundballen.
Lohnt sich die hydraulische Ladungssicherung?
Bei mehreren Fuhren täglich ja – sie spart Zeit und macht die Sicherung reproduzierbar. Sie kostet allerdings 1.310 kg Nutzlast, gut einen Meter Ladelänge und schließt die Plattformverlängerung aus.
Welchen Schlepper brauche ich?
93,6 PS beziehungsweise 68,8 kW.
Was ist für die 40-km/h-Zulassung nötig?
In Deutschland Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse, in Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse. Beide Varianten sind Zusatzausrüstung.
Wozu der 4-mm-Boden?
Er verträgt punktuelle Lasten – Palettenfüße, Gabelzinken, abgesetzte Maschinen. Ein Ballenwagen wird selten nur mit Ballen beladen.