PRONAR Ballenwagen 2-Achs, 5,3 t Nutzlast, 4-mm-Boden, Auflaufbremse
12.700,00 €
PRONAR Ballenwagen 2-Achs, 5,3 t Nutzlast, 4-mm-Boden, Auflaufbremse
Serienmäßige Ausrüstung
- Plattform mit seitlicher Profilaufkantung
- Verstärkter Stahlboden, 4 mm
- Auflaufdeichsel mit starrer Zugöse Ø 40
- Auflaufbremse
- Elektrischer Anschluss hinten
- Beleuchtungsanlage mit seitlichen Umrissleuchten
- Ladegitter vorne und hinten, abgerundet und klappbar
- Plattformverlängerung (nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr)
- Zurrgurtlöcher an den Plattformrändern und an den Ladegittern
- Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
- Keile mit Halter
- Lackierung: grün RAL 6010
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Zweiachs-Ballentransportwagen |
| Zul. Gesamtgewicht | 8.000 kg |
| Eigengewicht | 2.700 kg |
| Nutzlast | 5.300 kg |
| Plattformmaße innen L × B | 6.495 – 7.395 mm × 2.517 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 9.135 × 2.550 × 2.899 mm |
| Ladegitterhöhe ab Ladefläche | 1.700 mm |
| Bodenblechstärke | 4 mm |
| Plattformhöhe | 1.130 mm |
| Spurweite | 1.730 mm |
| Aufhängung | Parabelfederung |
| Bremse | Auflaufbremse |
| Bereifung | 400/60-15,5 |
| Zul. Geschwindigkeit | 40 km/h |
| Erforderliche Schlepperleistung | 67,6 PS / 49,7 kW |
Hinweis: Die Plattformlänge von 7.395 mm gilt mit Plattformverlängerung. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
Produktbeschreibung
Zweiachs-Ballentransportwagen mit verstärkter Plattform
Der gefederte Zweiachser bietet eine Ladefläche von bis zu 7,4 m Länge und 2,5 m Breite bei 5.300 kg Nutzlast. Klappbare Ladegitter vorne und hinten, ein 4 mm starker Stahlboden und Zurrgurtlöcher an Plattform und Ladegittern gehören zur Serienausstattung.
Auflaufbremse: für Schlepper ohne Bremsanschluss
Das ist der Unterschied zur Standardausführung mit 2-Leiter-Druckluftbremse.
Die Auflaufbremse arbeitet rein mechanisch – sie wird durch das Auflaufen des Anhängers auf das Zugfahrzeug ausgelöst. Damit passt der Wagen auch hinter Fahrzeuge ohne Druckluft- oder Hydraulikbremsanlage: hinter ältere Schlepper, hinter Pick-ups und Unimogs, hinter Kommunalfahrzeuge.
Der praktische Vorteil: Ankuppeln und losfahren, ohne dass Bremsleitungen verbunden werden müssen. Für Betriebe mit gemischtem Fuhrpark ist das die flexiblere Lösung.
2.517 mm breite Plattform mit Profilaufkantung
Die M-Ausführung ist 67 mm breiter als die Standardversion und hat eine seitliche Profilaufkantung.
Warum die Breite bei Ballen zählt: Quaderballen mit 1,20 m Breite lassen sich nebeneinander legen – bei knapper Plattformbreite passt das nicht spannungsfrei, und die Ballen liegen auf Kante. Die Profilaufkantung hält die unterste Lage seitlich in Position, statt dass sie beim Bremsen und in Kurven über den Rand wandert.
4 mm Stahlboden
Der verstärkte Boden ist 1 mm stärker als bei der Standardausführung.
Was das im Alltag bedeutet: Ein Ballenwagen wird selten nur mit Ballen beladen. In der Praxis kommen Paletten, Gerätschaften, Baumaterial und gelegentlich die Frontladerschaufel dazu. Der dickere Boden verträgt punktuelle Lasten – Palettenfüße, Gabelzinken, abgesetzte Maschinen.
Plattformverlängerung serienmäßig
Die Länge wächst von 6.495 auf 7.395 mm – fast einen Meter mehr.
Wichtig: Die Plattformverlängerung ist nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr. Sie ist für den Einsatz auf dem Feld und auf dem Betriebsgelände gedacht, wo jeder zusätzliche Ballen pro Fuhre zählt.
Klappbare Ladegitter mit abgerundeter Form
- Vorne und hinten – die Ladung ist in Fahrtrichtung und nach hinten gesichert.
- Abgerundet – die Ballen lassen sich leichter einschieben und werden beim Beladen nicht an Kanten aufgerissen.
- Klappbar – für den Transport von Sperrgut, für die Beladung von der Seite und für platzsparendes Abstellen.
Als Zusatzausrüstung sind feste Ladegitter erhältlich, alternativ die Ausführung ganz ohne Ladegitter und Plattformverlängerung.
Zurrgurtlöcher an Plattform und Ladegittern
Ladungssicherung ist bei Ballen keine Formsache: Rundballen rollen, Quaderballen verrutschen, und beides trifft bei einer Vollbremsung die Fahrerkabine. Die Zurrpunkte sitzen an den Plattformrändern und zusätzlich an den Ladegittern – damit lassen sich auch die oberen Lagen niederzurren.
Optional sind zwei Zurrgurtaufroller vorne erhältlich, die das Auf- und Abgurten erheblich beschleunigen.
Parabelfederung und 40 km/h
Die Parabelfederung ist der Unterschied zwischen einem Feldwagen und einem Transportanhänger.
- Schont die Ladung. Silageballen mit Folie reagieren empfindlich auf Stöße – jede beschädigte Folie ist verdorbenes Futter.
- Schont den Wagen. Ungefederte Achsen leiten jeden Schlag in den Rahmen.
- Erlaubt 40 km/h. Bei längeren Transportwegen zwischen Feldern und Betriebsstätten macht das den Unterschied.
Für die 40-km/h-Zulassung in Deutschland sind Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse Pflicht – sie sind als Zusatzausrüstung erhältlich. Für Österreich gilt die erweiterte Variante mit Kotflügeln auch hinter der Vorderachse.
Zur Bereifung
Serienmäßig sind Diagonalreifen 400/60-15,5 montiert. Der Hersteller weist darauf hin: Diagonalreifen sollten nur in typisch landwirtschaftlicher Anwendung genutzt werden. Wer überwiegend auf Asphaltstraßen fährt, sollte Radialreifen wählen – sie sind als Alternative erhältlich.
Zusätzliche Ausrüstung
- DE-Typengenehmigung inkl. Zulassungsbescheinigung
- Ausführung ohne Ladegitter und ohne Plattformverlängerung
- Ladegitter fest statt klappbar
- Werkzeugkasten
- Seitlicher Unterfahrschutz nach 89/2106/EWG
- Anhängerkupplung
- Zurrgurtaufroller, 2 Stück vorne
- Warndreieck für langsame Anhänger
- Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse (Pflicht bei 40-km/h-Zulassung in Deutschland)
- Kunststoff-Kotflügel zusätzlich hinter der Vorderachse (Pflicht bei 40-km/h-Zulassung in Österreich)
- Ersatzradhalter mit Seilwinde
- Ersatzrad (lose) 400/60-15,5
Einsatzgebiete
Landwirtschaft und Futterbau, Lohnunternehmen, Strohhandel und Ballenlogistik, Pferdebetriebe und Reitanlagen, Biogasanlagen, Garten- und Landschaftsbau, Kommunen.
Hinweise zum Betrieb
- Zulassungsweg vor der Bestellung klären – die angegebenen Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
- Plattformverlängerung nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen.
- Für die 40-km/h-Zulassung sind Kotflügel vorgeschrieben.
- Ladung immer niederzurren – auch bei kurzen Wegen und auch bei formschlüssiger Beladung.
- Bei Rundballen auf die Rollsicherung achten; die Ladegitter ersetzen keine Zurrgurte.
- Zulässige Höhe beachten: Mit Ladegittern misst der Wagen 2.899 mm.
- Auflaufbremse und Abreißsicherung regelmäßig prüfen.
- Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
- Reifenwahl an den Einsatz anpassen: Diagonalreifen für Feldeinsatz, Radialreifen für überwiegende Straßenfahrt.
Häufige Fragen
Was unterscheidet die M-Ausführung vom Standardmodell?
Die breitere Plattform mit 2.517 statt 2.450 mm, die seitliche Profilaufkantung und der verstärkte 4-mm-Stahlboden statt 3 mm. Das zulässige Gesamtgewicht liegt dafür bei 8.000 statt 10.000 kg.
Wozu eine Auflaufbremse?
Sie arbeitet rein mechanisch und braucht keinen Bremsanschluss am Zugfahrzeug. Damit passt der Wagen auch hinter Schlepper ohne Druckluftanlage, hinter Pick-ups, Unimogs und Kommunalfahrzeuge.
Wie lang ist die Ladefläche?
6.495 mm, mit der serienmäßigen Plattformverlängerung 7.395 mm. Die Verlängerung ist allerdings nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Wie viel kann der Wagen laden?
5.300 kg bei 8.000 kg zulässigem Gesamtgewicht – bei Einzelzulassung in Deutschland.
Welchen Schlepper brauche ich?
Erforderlich sind 67,6 PS beziehungsweise 49,7 kW.
Was ist für die 40-km/h-Zulassung nötig?
In Deutschland sind Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse Pflicht, in Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse. Beide Varianten sind als Zusatzausrüstung erhältlich.
Sind die Ladegitter klappbar?
Ja, vorne und hinten, und sie sind abgerundet. Feste Ladegitter sind als Zusatzausrüstung erhältlich, ebenso die Ausführung ganz ohne Ladegitter.
Welche Reifen sollte ich wählen?
Serienmäßig sind Diagonalreifen montiert. Der Hersteller empfiehlt sie für typisch landwirtschaftliche Anwendung; wer überwiegend auf Asphalt fährt, sollte Radialreifen wählen.