Präzisionsverteiler Vogelsang DosiMat DMX 60, Topf-Ø 950, DN 40, Sternrotor
7.615,00 €
Präzisionsverteiler Vogelsang DosiMat DMX 60, Topf-Ø 950, DN 40, Sternrotor
Ausführung
- Präzisionsverteiler DosiMat DMX 60
- Topfdurchmesser 950 mm
- 60 Abgänge in DN 40
- Sternrotor
- Integrierte Schneidmesser
- Patentierte Membran für gleichmäßigen Luftstrom
Technische Daten
| Hersteller | Vogelsang |
|---|---|
| Produktart | Präzisionsverteiler für Gülle |
| Baureihe | DosiMat DMX |
| Anzahl Abgänge | 60 |
| Abgangsnennweite | DN 40 |
| Topfdurchmesser | 950 mm |
| Rotorausführung | Sternrotor |
| Rotorkontur | strömungsoptimiert |
| Schneideinheit | integriert, optimierte Messerkontur |
| Belüftung | zentralisiert, patentierte Membran |
| Abdeckung | gewölbter Kunststoff |
| Mengenanpassung | ohne Siebwechsel oder Bauteiltausch |
Produktbeschreibung
Präzisionsverteiler mit 60 Abgängen
Die Gülle fließt über den Zulauf in den Rotor, der sie auf die einzelnen Abgänge verteilt. Gleichzeitig zerkleinern die Schneidmesser Faser- und Fremdstoffe zuverlässig. Die Ausbringmenge lässt sich an Bodenverhältnisse, Kultur und Jahreszeit anpassen – ohne Siebe oder andere Bauteile zu wechseln.
Verteilgenauigkeit unabhängig von der Ausbringmenge – das ist der Kern
Das ist der Punkt, an dem sich Verteiler unterscheiden.
Das übliche Problem: Ein Verteiler ist auf einen Mengenbereich optimiert. Außerhalb davon leidet die Querverteilung – einzelne Abgänge bekommen mehr, andere weniger.
Warum das in der Praxis vorkommt:
- Kopfdüngung im Frühjahr – kleine Mengen auf wachsenden Bestand.
- Grunddüngung nach der Ernte – große Mengen auf die Stoppel.
- Unterschiedliche Kulturen mit verschiedenem Nährstoffbedarf.
- Bodenverhältnisse – nasser Boden verträgt weniger.
Was die modifizierte Rotorkontur leistet: Sie verbindet maximale Flexibilität bei den Ausbringmengen mit maximaler Verteilgenauigkeit. Ob kleine oder große Mengen – der Verteiler arbeitet ohne Umbaumaßnahmen.
Warum das wirtschaftlich zählt: Eine ungleichmäßige Querverteilung bedeutet Über- und Unterversorgung auf derselben Fläche. Teilbereiche bekommen zu viel, andere zu wenig – beides kostet Ertrag und ist bei der Nährstoffdokumentation nicht abbildbar.
Die Schneidfunktion – zwei Aufgaben in einem Gerät
Der Verteiler zerkleinert, während er verteilt.
Warum Fasern das Hauptproblem bei der Ausbringung sind: Stroh, Haare und Fasern verhaken sich zu Zöpfen.
- In einzelnen Abgängen setzen sie sich fest – die betroffene Reihe bleibt trocken.
- Im Schlauch bilden sie Pfropfen.
- Am Schleppschuh hängen sie und ziehen Material mit.
Was eine verstopfte Reihe bedeutet: Bei 60 Abgängen fällt der Ausfall einer einzelnen kaum auf – bis die Fläche im Sommer streifig steht.
Die optimierte Messerkontur verbessert die Schneidleistung gegenüber früheren Ausführungen.
Die patentierte Membran für gleichmäßigen Luftstrom
Das ist ein Detail mit erheblicher Wirkung.
Warum Luft im Verteiler eine Rolle spielt: Wenn Gülle in den Verteiler strömt, muss die verdrängte Luft entweichen – und beim Abstellen muss Luft nachströmen, damit die Leitungen leerlaufen.
Was ohne gleichmäßige Belüftung passiert: Die Luft sucht sich den Weg des geringsten Widerstands. Einzelne Abgänge werden belüftet, andere nicht – die Verteilung wird ungleichmäßig.
Das zentralisierte Belüftungssystem sorgt laut Hersteller für gleichmäßigere Ergebnisse.
60 Abgänge in DN 40
Das ist die Ausstattung für große Arbeitsbreiten.
| Reihenabstand | Arbeitsbreite bei 60 Abgängen |
|---|---|
| 20 cm | 12,0 m |
| 25 cm | 15,0 m |
| 30 cm | 18,0 m |
| 33 cm | rund 19,8 m |
Die Werte sind rechnerisch – maßgeblich ist die Auslegung des Gestänges.
Warum DN 40 der passende Querschnitt ist: Der Abgangsdurchmesser muss zur Mengenverteilung passen. Zu klein bedeutet Verstopfungsgefahr, zu groß bedeutet ungleichmäßigen Durchfluss bei kleinen Mengen.
Der Topfdurchmesser von 950 mm
Er bestimmt, wie viele Abgänge sich unterbringen lassen.
Der Zusammenhang: Die Abgänge sitzen ringförmig im Verteilertopf. Bei 60 Abgängen in DN 40 braucht es entsprechenden Umfang – sonst würden die Anschlüsse zu eng stehen.
Der zweite Effekt: Ein größerer Topf bedeutet mehr Raum für die Strömung im Inneren – die Gülle verteilt sich gleichmäßiger auf den Rotor.
Die gewölbte Kunststoffabdeckung vergrößert das Gehäusevolumen zusätzlich, ohne das Gewicht entsprechend zu erhöhen.
Der Sternrotor
Das ist die gewählte Rotorvariante.
Was der Rotor leistet: Er verteilt die zuströmende Gülle gleichmäßig auf alle Abgänge und führt gleichzeitig die Schneidmesser.
Warum die Rotorausführung zur Anwendung passen muss: Rotorbauart und -breite beeinflussen Durchsatz, Schneidleistung und Verteilgenauigkeit. Vogelsang bietet dafür verschiedene Varianten an – die Wahl richtet sich nach Medium, Menge und Gestänge.
Servicefreundliches Design
Alle relevanten Elemente sind einfach zu warten.
Warum das bei einem Verteiler zählt: Messer und Verschleißteile müssen regelmäßig geprüft und getauscht werden. Ein Verteiler sitzt am Gestänge oder am Fass – oft in ungünstiger Arbeitshöhe.
Was schlechte Zugänglichkeit bedeutet: Die Wartung wird aufgeschoben. Stumpfe Messer schneiden nicht mehr, sondern quetschen – und die Verstopfungen nehmen zu.
Mengenanpassung ohne Umbau
Der Hersteller hebt das ausdrücklich hervor.
Was das praktisch bedeutet: Die Ausbringmenge lässt sich an Bodenverhältnisse, ausgesäte Kultur und Jahreszeit anpassen – ohne Siebe oder andere Komponenten zu wechseln.
Der Zeitgewinn im Betrieb: Wer zwischen Grünland, Getreide und Reihenkultur wechselt, müsste sonst umbauen. In der Ausbringsaison mit engen Zeitfenstern ist das ein realer Faktor.
Warum Präzision bei der Gülleausbringung an Bedeutung gewinnt
Ein Hintergrund, der die Investition erklärt.
Was sich geändert hat: Gülle wird zunehmend als Dünger betrachtet, nicht als Abfallstoff. Nährstoffgehalte werden erfasst, Mengen dokumentiert, Obergrenzen eingehalten.
Was das für die Technik bedeutet:
- Gleichmäßige Querverteilung ist Voraussetzung für die Berechnung.
- Reproduzierbare Mengen machen die Dokumentation belastbar.
- Bodennahe Ausbringung ist vorgeschrieben – was Verteiler mit vielen Abgängen und Schleppschlauch- oder Schleppschuhtechnik voraussetzt.
Ein Verteiler mit 60 Abgängen ist genau für diese Anforderungen gebaut.
Einsatzgebiete
Gülleausbringung in der Landwirtschaft, Lohnunternehmen, Schleppschlauch- und Schleppschuhverteiler, Gärrestausbringung aus Biogasanlagen, Grünland und Ackerbau, Selbstfahrer und Güllefässer, Verschlauchungssysteme.
Hinweise zum Betrieb
- Rotorausführung und Abgangszahl müssen zum Gestänge und zur Anwendung passen – vor der Bestellung abstimmen.
- Hydraulikversorgung für den Rotorantrieb sicherstellen.
- Schneidmesser regelmäßig auf Verschleiß prüfen – stumpfe Messer quetschen statt zu schneiden und erhöhen die Verstopfungsgefahr.
- Verteiler nach jedem Einsatz spülen; angetrocknete Gülle setzt Abgänge zu.
- Abgänge und Schläuche auf Durchgängigkeit kontrollieren – einzelne verstopfte Reihen fallen während der Fahrt nicht auf.
- Querverteilung regelmäßig prüfen, etwa über eine Auffangmessung.
- Vor Arbeiten am Verteiler Antrieb stillsetzen und gegen Wiedereinschalten sichern; Anlage drucklos machen.
- Bei Arbeiten an Güllebehältern und -leitungen die Gefahr durch Faulgase beachten – nie allein arbeiten.
- Bei Frostgefahr Verteiler und Leitungen entleeren.
- Die geltenden Vorgaben zur bodennahen Ausbringung, zu Ausbringzeiten und zur Dokumentation beachten.
- Betriebsanleitung und Wartungsintervalle des Herstellers beachten.
Häufige Fragen
Wie viele Abgänge hat der Verteiler?
60 Abgänge in DN 40 bei einem Topfdurchmesser von 950 mm. Bei 25 cm Reihenabstand ergibt das rechnerisch 15 m Arbeitsbreite.
Muss ich bei anderer Ausbringmenge umbauen?
Nein. Die Menge lässt sich an Bodenverhältnisse, Kultur und Jahreszeit anpassen – ohne Siebe oder andere Bauteile zu wechseln.
Zerkleinert der Verteiler auch?
Ja. Integrierte Schneidmesser zerkleinern Faser- und Fremdstoffe, während der Rotor die Gülle verteilt.
Wozu die patentierte Membran?
Für einen gleichmäßigen Luftstrom. Ohne gleichmäßige Belüftung werden einzelne Abgänge belüftet und andere nicht – die Verteilung wird ungleichmäßig.
Bleibt die Verteilgenauigkeit bei kleinen Mengen erhalten?
Ja. Die modifizierte Rotorkontur verbindet Flexibilität bei den Ausbringmengen mit Verteilgenauigkeit – unabhängig davon, ob kleine oder große Mengen ausgebracht werden.
Was ist ein Sternrotor?
Eine Rotorausführung, die die Gülle auf die Abgänge verteilt und die Schneidmesser führt. Vogelsang bietet verschiedene Varianten an – die Wahl richtet sich nach Medium, Menge und Gestänge.
Wie aufwendig ist die Wartung?
Das Design ist servicefreundlich ausgelegt, alle relevanten Elemente sind einfach zugänglich. Messer und Verschleißteile sollten regelmäßig geprüft werden.
Warum ist gleichmäßige Verteilung so wichtig?
Eine ungleichmäßige Querverteilung bedeutet Über- und Unterversorgung auf derselben Fläche. Für die Nährstoffdokumentation ist eine reproduzierbare Verteilung Voraussetzung.