Pneumatikförderer bis zu 8,73 m³/h - Anschluss 400V
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Pneumatikförderer bis zu 8,73 m³/h - Anschluss 400V
Lieferumfang
- 1 × Pneumatischer Förderer
- 1 × Wellrohr 3 m, Ø 127 mm
- 1 × Griff für die Materialaufnahme
- 1 × Elektromagnetischer Anlasser
Nicht enthalten: Zyklon. Optional erhältlich mit Wellrohr Ø 160 mm.
Technische Daten
| Produktart | Pneumatischer Schüttgutförderer |
|---|---|
| Verwendung | Späne, Sägemehl, Getreide und weitere Schüttgüter |
| Antriebsart | Elektrisch |
| Motorleistung | 4 kW |
| Spannung | 400 V (Drehstrom) |
| Förderleistung Sägemehl | 2,91 m³/h |
| Förderleistung Sonnenblumenschalen | 5,82 m³/h |
| Förderleistung Stroh, Heu | 8,73 m³/h |
| Förderrichtung | horizontal und vertikal |
| Wellrohr im Lieferumfang | 3 m, Ø 127 mm |
| Anlasser | Elektromagnetisch |
| Länge | 1.290 mm |
| Breite | 950 mm |
| Höhe | 750 mm |
| Gewicht | 90 kg |
| Garantie | 12 Monate |
| Optional | Zyklon mit Wellrohr Ø 160 mm |
Produktbeschreibung
Pneumatischer Förderer – für Feld und Betrieb
Die Maschine bewährt sich sowohl im Feldeinsatz als auch im landwirtschaftlichen Betrieb. Die Ansaugung des Rohmaterials erfolgt direkt von der Erdoberfläche oder aus aufgefüllten Gruben. Der Materialtransport erfolgt horizontal und vertikal.
Aufnahme direkt vom Boden – der Arbeitsvorteil
Das Material kann direkt vom Boden oder aus Gruben aufgenommen werden. Das macht das vorherige Beladen überflüssig und beschleunigt die Arbeit.
Was das praktisch bedeutet: Ein Haufen muss nicht erst aufgeschaufelt, in einen Behälter gefüllt und zur Maschine gebracht werden. Die Saugdüse geht in den Haufen – der Rest läuft von selbst.
Für Gruben ist das besonders wertvoll: Dort kommt weder eine Schaufel noch ein Frontlader hinein, und das Ausräumen von Hand ist mühsam.
Horizontal und vertikal fördern
Der Transport ist in beide Richtungen möglich – das erleichtert die Anpassung an verschiedene Arbeitsbedingungen.
Warum das zählt: Ein Förderer, der nur waagerecht arbeitet, taugt nicht zum Befüllen eines Silos oder eines Hochbehälters. Pneumatische Förderung kennt diese Einschränkung nicht – die Luft trägt das Material auch nach oben.
Pneumatisch statt mechanisch
Ein pneumatischer Förderer transportiert mit Luft, nicht mit Bauteilen. Daraus ergeben sich vier Vorteile gegenüber Schnecken- und Bandförderern:
- Kein Verschleißteil im Materialstrom. Keine Schnecke, keine Kette, kein Band – also nichts, was verstopft oder gewartet werden muss.
- Wartungsfreier Transport feiner Rohstoffe. Das Modell ist für schüttfähige und leichte Materialien ausgelegt, die mit den beweglichen Teilen in Kontakt kommen können, ohne dass eine Beschädigung zu befürchten ist.
- Flexible Streckenführung. Ein Rohr lässt sich um Ecken, über Wände und durch Öffnungen legen – eine Schnecke braucht eine gerade Linie.
- Geschlossenes System. Kein Staubaustritt auf der Strecke – bei Sägemehl und Getreidestaub ein realer Arbeits- und Brandschutzfaktor.
Förderleistung nach Material
Dieselbe Maschine leistet bei unterschiedlichen Schüttgütern sehr unterschiedliche Mengen. Der Grund liegt in Schüttdichte und Strömungsverhalten.
Sägemehl ist schwer und fein – es hat eine hohe Schüttdichte und neigt zum Verdichten, die Luft muss also viel Masse bewegen. Stroh und Heu sind voluminös und leicht; pro Kubikmeter ist wenig Masse zu befördern, daher die dreifache Volumenleistung.
Wichtig für die Kalkulation: Die 8,73 m³/h gelten für Stroh und Heu, nicht für Sägemehl. Wer überwiegend Sägemehl fördert, sollte prüfen, ob 2,91 m³/h zum Anfall passen.
Vielseitig einsetzbar
Der Förderer ermöglicht den Transport verschiedener Rohstoffe – von pflanzlichen Abfällen bis hin zu Kunststoff.
Die einfache Konstruktion und die leichte Montage ermöglichen es, das Gerät schnell für den Einsatz an verschiedenen Standorten bereitzustellen. Mit 90 kg ist es dabei noch zu zweit oder mit Hubwagen zu bewegen.
Antrieb und Anschluss
Pneumatische Förderung braucht Luftmenge und Luftgeschwindigkeit. Beides steigt mit der Motorleistung – und die Geschwindigkeit entscheidet darüber, ob das Material in Schwebe bleibt oder sich im Rohr absetzt.
Der elektromagnetische Anlasser schützt den Motor vor Überlast und verhindert das selbsttätige Wiederanlaufen nach einem Spannungsausfall – bei einer Maschine mit offenem Ansaugbereich ein Sicherheitsmerkmal.
Zu prüfen vor dem Kauf: 400 V bedeutet Drehstromanschluss. Eine gewöhnliche Schuko-Steckdose genügt nicht, ein CEE-Anschluss ist erforderlich. Bei Feldeinsatz ist zudem zu klären, woher der Strom kommt – ein Generator muss die Anlaufleistung tragen.
Zyklon – optional, aber oft notwendig
Ein Zyklon trennt am Ende der Förderstrecke das Material von der Transportluft: Das Material fällt nach unten heraus, die Luft entweicht nach oben. Ohne Zyklon bläst der Förderer beides gemeinsam aus dem Rohrende.
| Ohne Zyklon ausreichend | Zyklon erforderlich |
|---|---|
| Einblasen in Silo, Bunker oder Lagerbox – das Material trennt sich von selbst, die Luft entweicht über die Entlüftung | Befüllen offener Behälter, staubende Materialien, Arbeiten in geschlossenen Hallen, Dosierung in eine Produktionslinie |
Der optionale Zyklon kommt mit Wellrohr Ø 160 mm – also größerem Querschnitt als das mitgelieferte Rohr. Das ist konsequent: Nach der Trennung braucht die Luft mehr Platz.
Rohrleitung und Materialaufnahme
Die mitgelieferten 3 m Wellrohr Ø 127 mm sind ein Startpaket, keine vollständige Anlage. Zusätzliches Rohr ist praktisch immer erforderlich.
- Jeder Meter und jeder Bogen kostet Leistung – bei langen Strecken sinkt der Durchsatz.
- Bögen möglichst weit ausführen. Enge Krümmungen bremsen das Material ab und sind die Stellen, an denen sich Verstopfungen bilden.
Einsatzgebiete
Landwirtschaftliche Betriebe, Recyclingunternehmen, Futtermittel-, Pellet- und Brikettproduktion, Sägewerke und Möbelwerke, Rohstofflager, chemische und Lebensmittelbetriebe.
Hinweise zum Betrieb
- Brand- und Explosionsschutz klären: Holz-, Getreide- und Mehlstaub können explosionsfähige Atmosphären bilden. Die Zulässigkeit ist im Einzelfall zu prüfen.
- Elektrischen Anschluss durch eine Elektrofachkraft ausführen lassen.
- Keine Fremdkörper ansaugen – Steine, Metallteile und Schnüre beschädigen das Laufrad. Bei der Aufnahme vom Boden ist das besonders zu beachten.
- Nicht für feuchtes oder klebriges Material geeignet; es setzt sich im Rohr ab.
- Ansaugbereich sichern und bei laufendem Gerät nicht hineingreifen.
- Gehörschutz tragen.
- Rohr regelmäßig auf Verschleiß prüfen – an Bögen scheuert das Material durch.
- Nach Materialwechsel spülen, wenn keine Vermischung entstehen darf.
Häufige Fragen
Welche Materialien kann ich fördern?
Späne, Sägemehl, Getreide, Stroh, Heu, Sonnenblumenschalen und weitere Schüttgüter – von pflanzlichen Abfällen bis hin zu Kunststoff.
Kann ich direkt vom Boden ansaugen?
Ja. Die Ansaugung erfolgt direkt von der Erdoberfläche oder aus aufgefüllten Gruben. Das macht das vorherige Beladen überflüssig: Ein Haufen muss nicht erst aufgeschaufelt, in einen Behälter gefüllt und zur Maschine gebracht werden. Für Gruben ist das besonders wertvoll – dort kommt weder eine Schaufel noch ein Frontlader hinein.
Fördert das Gerät auch nach oben?
Ja, horizontal und vertikal. Ein Förderer, der nur waagerecht arbeitet, taugt nicht zum Befüllen eines Silos oder Hochbehälters. Pneumatische Förderung kennt diese Einschränkung nicht – die Luft trägt das Material auch nach oben.
Warum sind die Leistungsangaben so unterschiedlich?
Weil Schüttgut sich stark unterscheidet. Sägemehl ist schwer und fein, hat eine hohe Schüttdichte und neigt zum Verdichten – die Luft muss viel Masse bewegen, daher 2,91 m³/h. Stroh und Heu sind voluminös und leicht; pro Kubikmeter ist wenig Masse zu befördern, daher die dreifache Volumenleistung von 8,73 m³/h.
Worauf muss ich bei der Kalkulation achten?
Wer nach Kubikmetern rechnet, muss das Material kennen. Die 8,73 m³/h sind nicht der Wert für Sägemehl. Wer überwiegend Sägemehl fördert, sollte prüfen, ob 2,91 m³/h zum Anfall passen.
Brauche ich den Zyklon?
Ein Zyklon trennt am Ende der Strecke das Material von der Transportluft. Ohne Zyklon bläst der Förderer beides gemeinsam aus dem Rohrende. Ohne Zyklon geht es beim Einblasen in geschlossene Räume oder Behälter – Silo, Bunker, Lagerbox. Mit Zyklon arbeiten sollte, wer offene Behälter befüllt, staubende Materialien fördert oder in geschlossenen Hallen arbeitet.
Reichen die mitgelieferten 3 Meter Rohr?
Das ist ein Startpaket, keine vollständige Anlage. Zusätzliches Rohr ist praktisch immer erforderlich. Zu bedenken: Jeder Meter und jeder Bogen kostet Leistung, und enge Krümmungen bremsen das Material ab – dort bilden sich Verstopfungen.
Welchen Stromanschluss brauche ich?
400 V Drehstrom. Eine Schuko-Steckdose genügt nicht, ein CEE-Anschluss ist erforderlich. Bei Feldeinsatz ist zudem zu klären, woher der Strom kommt – ein Generator muss die Anlaufleistung tragen.
Kann ich das Gerät versetzen?
Die einfache Konstruktion und die leichte Montage ermöglichen eine schnelle Bereitstellung an verschiedenen Standorten. Mit 90 kg ist das Gerät zu zweit oder mit Hubwagen zu bewegen.