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MESTO Hochdrucksprühgerät 10 l Edelstahl, WHOPES, Keramikdüse

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Zubehör / Ersatzteile

MESTO Verlängerungsrohr gerade 50 cm Messing
ME-3660
Hersteller:

Regulärer Preis: 13,66 €
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MESTO Verlängerungsrohr gerade 70 cm Messing
ME-3670
Hersteller:

Regulärer Preis: 17,23 €
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MESTO Verlängerungsrohr gerade 100cm Messing
ME-3680
Hersteller:

Regulärer Preis: 19,96 €
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MESTO Verlängerungsrohr ausziehbar von 107 - 200 cm, Messing
ME-3701
Hersteller:

Regulärer Preis: 36,68 €
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MESTO Schutzmaske, SB-verpackt
ME-2110G
Hersteller:

Regulärer Preis: 9,03 €
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MESTO Tragegurte für RS185, 70 mm, S-Form m. Polster u. Brustgurt
ME-7121N
Hersteller:

Regulärer Preis: 28,55 €
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MESTO Hüftgurt mit Rückenpolster für Rückenspritzen Typ 355…
ME-1100MH
Hersteller:

Regulärer Preis: 30,63 €
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MESTO Schutzkleidung
ME-3923
Hersteller:

Regulärer Preis: 24,58 €
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Beschreibung

MESTO Hochdrucksprühgerät 10 l Edelstahl, WHOPES, Keramikdüse

Lieferumfang

  • Edelstahlbehälter mit separater extra großer Einfüllöffnung
  • Messing-Profipumpe
  • Messing-Spritzrohr 50 cm, 360° drehbar
  • Keramik-Flachstrahldüse 80-02
  • Schlauch 1,5 m, öl- und kälteflexibel
  • Abstellventil mit Filter und Kontrollmanometer
  • Druckbegrenzungsventil 1,5 bar
  • Tragegurt
  • Gebrauchsanleitung

Technische Daten

HerstellerMESTO
ProduktartHochdrucksprühgerät für die Seuchenbekämpfung
ProduktklassePerformance
Normkonformitätentspricht den WHOPES-Richtlinien gemäß WHO
Gesamtinhalt13 l
Füllinhaltsiehe Hinweis unten
Max. Betriebsdruck6 bar / 88 psi / 0,6 MPa
Druckbegrenzungsventil1,5 bar, serienmäßig
Gewicht5,8 kg
BehältermaterialEdelstahl
DichtungenFPM (Viton)
DüseKeramik-Flachstrahldüse 80-02, 80° Sprühwinkel
SpritzrohrMessing, 50 cm, 360° drehbar
Schlauch1,5 m, D10, öl- und kälteflexibel
AbstellventilKunststoff, D10, mit Filter und Kontrollmanometer, Sicherheitsverriegelung
Sicherheitsventilim Fülldeckel integriert
ManometerZeigermanometer
Druckluftfüllventilnachrüstbar
Tragweiseseitlich; optional Rückentragriemen und Hüftgurt
SprühmittelDesinfektionsmittel, Herbizide/Fungizide/Insektizide, Reinigungsmittel

Hinweis zum Füllinhalt: Die Herstellerangaben nennen an einer Stelle 10 l, an anderer 7,5 l bei 13 l Gesamtinhalt. Wir klären den Wert derzeit mit dem Hersteller.

Wichtiger Hinweis des Herstellers: Das Gerät darf nicht zum Sprühen von Pflanzenschutzmitteln eingesetzt werden.

Produktbeschreibung

Hochdrucksprühgerät nach WHOPES-Richtlinien

Der Edelstahlbehälter arbeitet mit bis zu 6 bar, das serienmäßige Druckbegrenzungsventil hält 1,5 bar konstant. Keramikdüse, FPM-Dichtungen und ein öl- und kälteflexibler Schlauch gehören zur Ausstattung.

WHOPES – was dahintersteckt

Das ist das entscheidende Merkmal dieses Geräts.

WHOPES steht für das WHO Pesticide Evaluation Scheme – das Bewertungsprogramm der Weltgesundheitsorganisation für Schädlingsbekämpfungsmittel und die zugehörige Ausbringtechnik.

Warum die Gerätetechnik dabei geprüft wird: Bei der Bekämpfung von Malaria, Dengue und anderen vektorübertragenen Krankheiten wird Insektizid auf Innenwandflächen aufgebracht – die sogenannte Residualsprühung.

  • Die Aufwandmenge je Quadratmeter muss stimmen. Zu wenig Wirkstoff bedeutet keine Wirkung, zu viel bedeutet unnötige Exposition der Bewohner.
  • Die Menge hängt direkt vom Druck ab. Fällt er beim Sprühen ab, sinkt die ausgebrachte Menge – und die Behandlung wirkt nicht.
  • Reproduzierbarkeit ist Programmvoraussetzung. In großen Bekämpfungsprogrammen arbeiten hunderte Teams; jedes muss dasselbe Ergebnis liefern.

Deshalb ist die WHOPES-Konformität keine Auszeichnung, sondern eine Einsatzvoraussetzung – internationale Programme schreiben sie vor.

Druckbegrenzungsventil 1,5 bar – der technische Kern

Es sorgt für einen dauerhaft konstanten Druck und gewährleistet dadurch eine gleichbleibende und mittelsparende Mittelausbringung.

Wie es arbeitet: Im Behälter herrschen nach dem Pumpen bis zu 6 bar. Das Ventil lässt an der Düse aber nur 1,5 bar wirken – und hält diesen Wert, bis der Behälterdruck unter die Schwelle fällt.

Was das praktisch bedeutet: Die ersten und die letzten Quadratmeter einer Füllung werden mit derselben Menge behandelt. Ohne Druckbegrenzung liegt am Anfang zu viel und am Ende zu wenig Wirkstoff auf der Fläche.

Keramikdüse – und warum das hier zählt

Die Flachstrahldüse 80-02 besteht aus Keramik, nicht aus Messing oder Kunststoff.

Warum das ein echter Unterschied ist: Insektizidsuspensionen enthalten feste Partikel – sie wirken an der Düsenbohrung wie feines Schleifmittel.

WerkstoffVerhalten
Kunststoffweitet schnell aus, Sprühbild verändert sich binnen Wochen
Messingdeutlich länger haltbar, aber nicht verschleißfrei
Keramikhöchste Verschleißfestigkeit, Bohrung bleibt über die Lebensdauer maßhaltig

Der Zusammenhang zur WHOPES-Konformität: Eine ausgeweitete Düse gibt mehr Mittel ab als vorgesehen. Damit stimmt die Aufwandmenge nicht mehr – und das Gerät verlässt den zulässigen Bereich, ohne dass es jemand bemerkt.

Flachstrahl 80° – die Geometrie für Wandflächen

Der Flachstrahl legt einen gleichmäßigen Streifen.

Warum das bei Residualsprühung nötig ist: Der Anwender führt die Düse in gleichmäßigen, überlappenden Bahnen über die Wand. Ein Sprühkegel würde in der Mitte mehr auftragen als am Rand – die Fläche wäre ungleichmäßig behandelt.

Kontrollmanometer am Abstellventil

Das Manometer sitzt nicht am Behälter, sondern direkt am Abstellventil in der Hand des Anwenders.

Warum diese Position entscheidend ist: Der Betriebsdruck ist dort ablesbar, wo er wirkt. Der Anwender hat ihn beim Sprühen immer im Blick, ohne den Kopf zum Behälter zu drehen – und erkennt sofort, wann nachgepumpt werden muss.

Separate extra große Einfüllöffnung

Sie ermöglicht einfaches Befüllen und Entleeren sowie das Reinigen des Behälters, ohne die Pumpe ausschrauben zu müssen.

Warum das in der Seuchenbekämpfung besonders zählt:

  • Gründliche Reinigung ist Pflicht. Insektizidreste dürfen nicht in die nächste Charge gelangen.
  • Feldbedingungen. Gereinigt wird nicht in der Werkstatt, sondern im Einsatzgebiet – oft ohne Werkzeug.
  • Häufiges Befüllen. In einem Arbeitstag werden viele Füllungen verbraucht; jede vermiedene Verschüttung reduziert die Exposition.

Öl- und kälteflexibler Schlauch

Der 1,5 m lange Schlauch bleibt bei Kälte biegsam und ist ölbeständig.

Warum beides gebraucht wird: Biozidformulierungen sind häufig ölhaltig oder lösungsmittelbasiert. Und ein Schlauch, der bei Kälte steif wird, knickt – an der Knickstelle entsteht eine Schwachstelle, die unter 6 bar irgendwann versagt.

FPM-Dichtungen

FPM (Viton) ist ein Fluorkautschuk mit guter Beständigkeit gegenüber vielen Chemikalien.

Warum das zwingend ist: Die Dichtung ist das Bauteil, das zuerst versagt. Standarddichtungen quellen bei Lösungsmitteln auf oder werden spröde – genau bei den Formulierungen, die hier zum Einsatz kommen.

Sicherheitsverriegelung am Abstellventil

Sie schützt vor unbeabsichtigtem Sprühen.

Warum das mehr als Komfort ist: Das Gerät wird durch bewohnte Räume getragen – mit Insektizid im Behälter und 6 bar Druck. Ein versehentlich ausgelöster Sprühstoß in einer Küche oder über einem Kinderbett ist ein realer Zwischenfall.

Seitentragbar – Rücken- und Hüftgurt optional

Serienmäßig wird das Gerät seitlich über der Schulter getragen. Optional sind ein gepolsterter Rückentragriemen und ein Hüftgurt erhältlich.

Für welchen Einsatz sich das lohnt: Residualsprühung bedeutet stundenlanges Gehen von Haus zu Haus. Mit Rücken- und Hüftgurt verlagert sich die Last von der Schulter auf Rücken und Becken – bei Programmeinsätzen über Wochen der Unterschied zwischen erträglich und gesundheitsschädlich.

Große Standfläche und Fußtritte

Die große Standfläche gibt sicheren Stand auch auf unebenen Flächen, die eingebauten Fußtritte erleichtern das Aufpumpen.

Warum beides im Feldeinsatz zählt: Gepumpt wird auf Lehmboden, Sand und Schotter – nicht auf ebenem Werkstattboden.

Zusätzliche Ausstattung

  • Verlängerungsrohre in verschiedenen Längen
  • Gepolsterter Rückentragriemen
  • Hüftgurt
  • Schutzmaske und Schutzkleidung
  • Druckluftfüllventil (nachrüstbar)
  • Spezialfett auf Silikonbasis für Dichtungen

Einsatzgebiete

Seuchenbekämpfung und Vektorkontrolle, Abwehr von Tropenkrankheiten, professionelle Schädlingsbekämpfung, Desinfektion im Katastrophen- und Hilfseinsatz, Gesundheitsbehörden, Hilfsorganisationen, Quarantäne- und Grenzstellen.

Hinweise zum Betrieb

  • Das Gerät darf nicht zum Sprühen von Pflanzenschutzmitteln eingesetzt werden.
  • Mit dem Gerät dürfen nur geschulte, gesunde und ausgeruhte Personen arbeiten – nicht unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten.
  • Kinder und Jugendliche dürfen das Gerät nicht benutzen; kindersicher aufbewahren.
  • Vorsorge gegen Missbrauch bei Benutzung gefährlicher Mittel treffen.
  • Unbeteiligte Personen während des Sprühens fernhalten.
  • Niemals auf Menschen, Tiere, elektrische Geräte und Leitungen, gegen den Wind oder in Gewässer sprühen.
  • Beim Umgang mit gefährlichen Stoffen geeignete Schutzkleidung, Schutzbrille und Atemschutz nach geltenden nationalen Vorschriften tragen.
  • Zündquellen in der Umgebung vermeiden.
  • Das Gerät nicht unter Druck und nicht in der Sonne stehen lassen; vor Frost und Ammoniak schützen.
  • Düsen, Ventile und Filter niemals mit dem Mund durchblasen.
  • Beim Pumpen stets das Manometer beobachten und den maximalen Sprühdruck nicht überschreiten.
  • Vor dem Befüllen, nach Gebrauch, vor Wartungsarbeiten, bei Arbeitsunterbrechungen und zur Lagerung muss das Gerät drucklos sein.
  • Beim Transport gegen Beschädigung und Umkippen sichern; das Gerät muss drucklos sein.
  • Bei Undichtigkeit am Behälter sofort drucklos machen und außer Betrieb nehmen.
  • Das Sicherheitsventil darf nicht unwirksam gemacht werden.
  • Reparaturen und Veränderungen am Gerät sind nicht zulässig; beschädigte Teile durch den Hersteller oder autorisierte Servicepartner ersetzen lassen.
  • Nur original Ersatz- und Zubehörteile verwenden.
  • Dichtungen und bewegliche Teile regelmäßig mit Spezialfett auf Silikonbasis einfetten.

Häufige Fragen

Was bedeutet WHOPES?

WHO Pesticide Evaluation Scheme – das Bewertungsprogramm der Weltgesundheitsorganisation für Schädlingsbekämpfungsmittel und die zugehörige Ausbringtechnik. Das Gerät entspricht diesen Richtlinien.

Wofür ist das Gerät gedacht?

Zur professionellen Abwehr und Bekämpfung von Tropen- und Seuchenkrankheiten. Pflanzenschutzmittel dürfen damit nicht ausgebracht werden.

Wozu das Druckbegrenzungsventil?

Es hält den Sprühdruck konstant bei 1,5 bar und sorgt so für eine gleichbleibende, mittelsparende Ausbringung. Bei der Residualsprühung hängt die Wirksamkeit direkt von der gleichmäßigen Aufwandmenge ab.

Warum eine Keramikdüse?

Insektizidsuspensionen enthalten feste Partikel, die an der Düsenbohrung wie Schleifmittel wirken. Keramik ist deutlich verschleißfester als Kunststoff oder Messing – die Bohrung bleibt maßhaltig und die Aufwandmenge stimmt.

Wo sitzt das Manometer?

Am Abstellventil, also direkt in der Hand des Anwenders. Der Betriebsdruck ist dort ablesbar, wo er wirkt.

Wie wird der Behälter gereinigt?

Über die separate extra große Einfüllöffnung – ohne die Pumpe ausschrauben zu müssen.

Kann ich das Gerät auf dem Rücken tragen?

Serienmäßig wird es seitlich getragen. Ein gepolsterter Rückentragriemen und ein Hüftgurt sind optional erhältlich.

Wie hoch ist der Betriebsdruck?

Maximal 6 bar im Behälter. An der Düse hält das Druckbegrenzungsventil konstant 1,5 bar.