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Fliegl Gülleseparator bis 40 m³/h, Exzenterschneckenpumpe, 2 × 5,5 kW

Beschreibung

Fliegl Gülleseparator bis 40 m³/h, Exzenterschneckenpumpe, 2 × 5,5 kW

Lieferumfang

  • 1 × Fliegl Gülleseparator mit Exzenterschneckenpumpe
  • Steinfangkasten
  • Gestell mit höhenverstellbaren Füßen
  • Ansaugschlauch Ø 152 mm inkl. Saugrohr
  • Rücklaufschlauch Ø 102 mm
  • Überlaufschlauch Ø 76 mm
  • Automatischer Schaltschrank mit Durchbruchsicherung
  • Elektrischer Betriebsstundenzähler
  • Betriebsanleitung mit CE-Konformität

Optional erhältlich:

  • Förderband, 4 m Länge, Elektromotor 1,1 kW, Schneckengetriebeantrieb

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerFliegl
ProduktartGülleseparator mit Exzenterschneckenpumpe
Durchsatzleistungbis 40 m³/h, einstellbar
Elektromotor Separator5,5 kW
Elektromotor Schneckenpumpe5,5 kW
Stromversorgung32-A-Steckdose
PumpentypExzenterschneckenpumpe mit Steinfangkasten
Gestellmit höhenverstellbaren Füßen
AnsaugschlauchØ 152 mm, inkl. Saugrohr
RücklaufschlauchØ 102 mm
ÜberlaufschlauchØ 76 mm
Steuerungautomatischer Schaltschrank mit sensorgesteuerter Durchbruchsicherung
Betriebsstundenzählerelektrisch
Aufbauzeitmax. 15 Minuten, durch eine Person
Volumenreduzierungca. 30 %

Option: Förderband

MerkmalWert
Länge4 m
Elektromotor1,1 kW
AntriebSchneckengetriebe
Montageam Separatorgestell

Produktbeschreibung

Hochleistungs-Gülleseparator von Fliegl mit Exzenterschneckenpumpe

Der Fliegl Gülleseparator ist eine leistungsstarke Lösung zur effizienten Trennung von Gülle in feste und flüssige Bestandteile. Mit einer einstellbaren Durchsatzleistung von bis zu 40 m³/h eignet sich das System ideal für moderne landwirtschaftliche Betriebe und Biogasanlagen.

Warum separieren? Die Rechnung im Überblick

Gülle ist zu etwa 90 bis 95 Prozent Wasser. Alles, was gelagert, gerührt, gepumpt und transportiert wird, ist überwiegend Wasser – mit allen Kosten, die daran hängen.

Die Separation trennt diese beiden Phasen und macht sie einzeln nutzbar. Der Effekt zeigt sich an mehreren Stellen gleichzeitig.

Rund 30 % weniger Güllevolumen

Durch die Trennung reduziert sich das Güllevolumen um ca. 30 %. Das senkt Kosten für Lagerung und Transport deutlich.

Was das konkret bedeutet:

Lagerraum. Wer an der Kapazitätsgrenze seines Behälters arbeitet, gewinnt rechnerisch fast ein Drittel Reserve – ohne zu bauen. Bei steigenden Anforderungen an Lagerdauer ist das oft die günstigere Alternative zum Neubau.

Transport. Jede Fuhre, die nicht gefahren wird, spart Diesel, Zeit und Maschinenstunden. Bei entfernten Flächen ist der Transport oft der größte Kostenblock der gesamten Gülleausbringung.

Der Feststoff ist zudem stapelbar und lässt sich mit Standardtechnik handhaben – Frontlader, Miststreuer, Kompostieranlage.

Spürbare Geruchsminderung

Die Separation sorgt für eine spürbare Geruchsminderung. Der Grund liegt in der Trennung selbst: Ein erheblicher Teil der geruchsintensiven organischen Substanz geht in die feste Phase über und wird damit aus der flüssigen entfernt.

Für Betriebe in Ortsrandlage, mit Nachbarschaft oder in Regionen mit strengen Immissionsauflagen ist das oft das ausschlaggebende Argument.

Fließfähigere flüssige Phase

Die flüssige Phase wird fließfähiger, was die bodennahe Ausbringung erleichtert und den Energieaufwand beim Pumpen reduziert.

Das ist ein doppelter technischer Gewinn:

Bodennahe Ausbringung. Schleppschlauch- und Schleppschuhverteiler sind heute vielfach vorgeschrieben. Sie reagieren empfindlich auf Feststoffanteile – verstopfte Schläuche bedeuten Standzeit und ungleichmäßige Verteilung. Separierte Gülle läuft durch, statt zu blockieren.

Geringerer Pumpenergiebedarf. Dünnflüssiges Medium hat weniger Strömungswiderstand. Das senkt den Kraftstoff- bzw. Stromverbrauch beim Umpumpen und bei der Ausbringung.

Hinzu kommt ein oft unterschätzter Punkt: Auch das Rühren im Behälter wird einfacher, weil sich keine Schwimmdecke bildet.

Optimale Nährstoffverwertung

Die separierte Gülle ermöglicht eine schnellere und bessere Aufnahme der Nährstoffe durch die Pflanzen.

Der Mechanismus: Dünnflüssige Gülle infiltriert schneller in den Boden. Je kürzer sie auf der Oberfläche steht, desto weniger Ammoniakstickstoff geht in die Luft verloren – und desto mehr steht der Pflanze zur Verfügung.

Zusätzlich wird die Futterverschmutzung auf den Flächen verringert, was zu einer verbesserten Futterqualität beiträgt.

Das ist ein Punkt, der in der Grünlandwirtschaft direkt aufs Ergebnis durchschlägt: Gülle, die an Halmen und Blättern klebt, gelangt beim nächsten Schnitt ins Futter. Die Folgen reichen von schlechterer Silagequalität über Gärfehler bis zu Problemen in der Tiergesundheit. Dünnflüssige, schnell einsickernde Gülle reduziert diesen Eintrag deutlich.

Schneller Aufbau und einfache Handhabung

Dank durchdachter Konstruktion ist der Separator in maximal 15 Minuten von nur einer Person einsatzbereit.

Das ist praxisrelevanter, als es zunächst klingt: Ein Gerät, das zwei Personen und eine halbe Stunde Rüstzeit braucht, wird seltener eingesetzt. Fünfzehn Minuten für eine Person bedeuten, dass sich auch der Einsatz für eine einzelne Behälterentleerung lohnt.

Das stabile Gestell mit höhenverstellbaren Füßen ermöglicht eine sichere Aufstellung auch auf unebenem Untergrund – auf dem Hof, am Behälter, auf Kies oder Beton. Ohne Unterlegen, ohne Improvisation.

Exzenterschneckenpumpe – die richtige Pumpenbauart für Gülle

Der Separator ist mit einer robusten Exzenterschneckenpumpe ausgestattet. Das ist eine bewusste technische Entscheidung mit klaren Vorteilen gegenüber Kreiselpumpen:

Konstante Förderleistung unabhängig vom Gegendruck. Eine Exzenterschneckenpumpe ist eine Verdrängerpumpe – sie liefert pro Umdrehung ein definiertes Volumen, gleichgültig ob der Widerstand steigt. Das ist die Voraussetzung für einen gleichmäßigen Separationsprozess: Der Separator arbeitet nur dann konstant, wenn er konstant beschickt wird.

Selbstansaugend. Die Pumpe zieht das Medium eigenständig an – kein Auffüllen, kein Vorbefüllen.

Verträgt Feststoffe und zähe Medien. Genau dafür ist die Bauart gemacht.

Schonende Förderung. Das Medium wird verdrängt, nicht geschleudert – das reduziert Schaumbildung.

Steinfangkasten – der unscheinbare Schutz

Die Pumpe ist inklusive Steinfangkasten ausgestattet. Dieses Bauteil verhindert den häufigsten Schadensfall an Exzenterschneckenpumpen.

In jedem Güllebehälter sammelt sich über die Jahre Sediment: Steine, Sand, Metallteile, Beton- und Ziegelbruch, Ohrmarken, gelegentlich Werkzeug. Gelangt ein harter Fremdkörper in den Pumpenraum, zerstört er Rotor und Stator – die teuersten Verschleißteile der Pumpe.

Der Steinfangkasten fängt diese Fremdkörper ab, bevor sie die Pumpe erreichen. Er wird regelmäßig geöffnet und geleert – ein Handgriff, der einen Pumpenschaden verhindert.

Automatischer Schaltschrank mit sensorgesteuerter Durchbruchsicherung

Ein automatischer Schaltschrank mit sensorgesteuerter Durchbruchsicherung gewährleistet einen sicheren und zuverlässigen Betrieb.

Die Durchbruchsicherung ist die wichtigste Schutzfunktion des gesamten Systems. Sie überwacht, ob der Separator noch trennt oder ob unseparierte Gülle durchbricht – etwa weil das Sieb zugesetzt ist, die Schnecke verstopft oder die Zulaufmenge zu hoch ist.

Ohne diese Überwachung würde im ungünstigen Fall unbemerkt flüssige Gülle in den Feststoffbereich gelangen. Die Folgen: verschmutzter Feststoffhaufen, überlaufender Auffangbereich, unbrauchbares Ergebnis – und im schlimmsten Fall Gülleaustritt an unerwünschter Stelle.

Der automatische Betrieb bedeutet zugleich: Der Separator läuft ohne ständige Aufsicht. Man startet ihn, geht anderer Arbeit nach und kommt zurück, wenn der Behälter durch ist. Bei einer Durchsatzleistung von 40 m³/h und typischen Behältergrößen sind das mehrere Stunden – Zeit, die anderweitig genutzt werden kann.

Einstellbare Durchsatzleistung bis 40 m³/h

Die Durchsatzleistung ist einstellbar. Das ist wichtiger, als eine reine Maximalangabe vermuten lässt.

Der Zusammenhang: Durchsatz und Trockensubstanzgehalt des Feststoffs hängen zusammen. Wer schnell arbeitet, bekommt feuchteren Feststoff; wer den Durchsatz drosselt, erhält trockeneres, stapelfähigeres Material.

Die richtige Einstellung hängt vom Ziel ab:

  • Maximaler Durchsatz – wenn es um Volumenreduzierung und schnelle Behälterentleerung geht
  • Reduzierter Durchsatz – wenn der Feststoff kompostiert, eingestreut oder transportiert werden soll und dafür trockener sein muss

Auch die Gülleart spielt eine Rolle: Rindergülle, Schweinegülle und Gärreste verhalten sich unterschiedlich und verlangen jeweils eigene Einstellungen.

Zwei Motoren mit je 5,5 kW

Separator und Schneckenpumpe haben jeweils einen eigenen 5,5-kW-Elektromotor. Getrennte Antriebe sind bei diesem Verfahren die richtige Lösung: Beide Aggregate haben unterschiedliche Lastprofile und Drehzahlanforderungen, und die Zuführmenge lässt sich unabhängig von der Separatordrehzahl regeln.

Die Stromversorgung erfolgt über eine 32-A-Steckdose – ein auf landwirtschaftlichen Betrieben verbreiteter Anschluss.

Wichtig bei der Planung: Der Anschluss muss die Anlaufströme beider Motoren verkraften. Bei langen Zuleitungen ist auf ausreichenden Leitungsquerschnitt zu achten – Spannungsabfall führt zu erhöhter Stromaufnahme und thermischer Belastung der Motoren.

Durchdachte Schlauchdimensionen

Die drei Schlauchanschlüsse sind nach Funktion dimensioniert:

Ansaugschlauch Ø 152 mm inkl. Saugrohr – der größte Querschnitt für die Ansaugseite. Das ist konstruktiv richtig: Auf der Saugseite darf kein Engpass entstehen, sonst reißt der Förderstrom ab. Das mitgelieferte Saugrohr ermöglicht die gezielte Entnahme aus dem Behälter.

Rücklaufschlauch Ø 102 mm – führt die abgetrennte flüssige Phase zurück.

Überlaufschlauch Ø 76 mm – die Sicherheitsebene für den Fall, dass mehr zuläuft als abgeführt wird.

Elektrischer Betriebsstundenzähler

Grundlage für die Wartungsplanung: Filter- und Siebreinigung, Schmierintervalle und der Zustand von Rotor und Stator richten sich nach Betriebsstunden. Bei überbetrieblichem Einsatz oder Vermietung dient der Zähler zugleich als Abrechnungsgrundlage.

Optionales Förderband für maximale Effizienz

Optional kann ein 4 m langes Förderband am Separatorgestell montiert werden. Dieses erleichtert das direkte Aufladen des Feststoffs in einen Auffangbereich und reduziert den Arbeits- und Zeitaufwand erheblich.

Der praktische Nutzen: Ohne Förderband fällt der Feststoff direkt unter den Separator. Nach kurzer Zeit türmt er sich bis zum Austrag – dann muss gestoppt und geräumt oder die Anlage umgesetzt werden.

Mit 4 Metern Förderlänge landet der Feststoff dort, wo er hinsoll:

  • Direkt in den Anhänger oder Container
  • Auf einen aufgeschütteten Haufen, statt sich flach auszubreiten
  • In eine Box oder auf die Mistplatte

Der 1,1-kW-Elektromotor mit Schneckengetriebeantrieb ist dafür passend ausgelegt: Schneckengetriebe arbeiten selbsthemmend – das Band läuft bei Abschaltung nicht rückwärts und entlädt sich nicht selbsttätig.

Bei kontinuierlichem Betrieb ist das Förderband praktisch Pflicht.

Was mit dem Feststoff geschieht

Die feste Phase ist stapelfähig und vielseitig verwendbar:

  • Kompostierung und Verkauf als Substrat
  • Einstreu in der Rinderhaltung nach entsprechender Aufbereitung
  • Ausbringung mit dem Miststreuer auf entfernte Flächen – hohe Nährstoffdichte bei geringem Volumen
  • Beschickung von Biogasanlagen mit definiertem Trockensubstanzgehalt
  • Vermarktung an Betriebe mit Nährstoffbedarf

Was zu beachten ist

Elektrischer Anschluss durch eine Elektrofachkraft; auf richtige Drehrichtung beider Motoren achten.

Steinfangkasten regelmäßig kontrollieren und leeren – das ist die wichtigste wiederkehrende Wartungsaufgabe.

Rotor und Stator der Exzenterschneckenpumpe sind Verschleißteile. Die Pumpe darf niemals trocken laufenbereits kurzer Trockenlauf zerstört den Stator.

Frostschutz. Nach dem Einsatz und vor Frostperioden Pumpe, Schläuche und Separator entleeren.

Gefahren durch Gärgase. Beim Rühren und Umpumpen von Gülle können Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Methan und Kohlendioxid freigesetzt werden. Diese Gase sind lebensgefährlich. Für ausreichende Belüftung sorgen, Behälterbereiche nicht betreten, Personen und Tiere fernhalten. Die einschlägigen Vorschriften zum Umgang mit Güllebehältern sind einzuhalten.

Nährstoffdokumentation. Nach der Separation liegen zwei Stoffströme mit unterschiedlichen Nährstoffgehalten vor. Für die Düngebedarfsermittlung und die Dokumentation sind beide getrennt zu erfassen; eine Analyse beider Phasen ist empfehlenswert.

Anlagen dieser Art unterliegen als Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Typische Einsatzgebiete

Milchvieh- und Rinderhaltung, Schweinehaltung, Biogasanlagen und Gärrestaufbereitung, Betriebe mit begrenztem Lagerraum, Betriebe mit entfernten Ausbringungsflächen, Ortsrandlagen mit Geruchsproblematik, Grünlandbetriebe mit Futterqualitätsanspruch, überbetriebliche Zusammenarbeit und Lohnunternehmen, Maschinenringe und Gemeinschaftsanlagen, Kompostierbetriebe, Betriebe mit Nährstoffüberschuss, Regionen mit strengen Düngeauflagen.

Häufige Fragen

Wie viel Volumen spare ich?
Durch die Trennung reduziert sich das Güllevolumen um ca. 30 %. Das senkt Lager- und Transportkosten deutlich.

Wie hoch ist die Durchsatzleistung?
Bis zu 40 m³/h, einstellbar. Die Einstellung beeinflusst zugleich den Trockensubstanzgehalt des Feststoffs: schneller Durchsatz ergibt feuchteren, gedrosselter Durchsatz trockeneren Feststoff.

Wie lange dauert der Aufbau?
Maximal 15 Minuten – und das durch eine einzelne Person.

Kann ich den Separator auf unebenem Untergrund aufstellen?
Ja. Das stabile Gestell hat höhenverstellbare Füße und ermöglicht eine sichere Aufstellung auch auf unebenem Boden.

Warum eine Exzenterschneckenpumpe?
Weil sie als Verdrängerpumpe unabhängig vom Gegendruck ein konstantes Volumen fördert – die Voraussetzung für einen gleichmäßigen Separationsprozess. Zudem ist sie selbstansaugend, verträgt Feststoffe und fördert schonend.

Wozu der Steinfangkasten?
Er fängt Steine, Sand und Metallteile ab, bevor sie in die Pumpe gelangen. Fremdkörper zerstören Rotor und Stator – die teuersten Verschleißteile. Der Kasten ist regelmäßig zu leeren.

Was macht die Durchbruchsicherung?
Sie überwacht sensorgesteuert, ob der Separator noch trennt oder unseparierte Gülle durchbricht – etwa bei zugesetztem Sieb oder zu hoher Zulaufmenge. Sie ist die wichtigste Schutzfunktion und ermöglicht den unbeaufsichtigten Betrieb.

Muss ich während des Betriebs dabeibleiben?
Der automatische Schaltschrank ermöglicht den Betrieb ohne ständige Aufsicht. Bei 40 m³/h und typischen Behältergrößen läuft die Anlage mehrere Stunden.

Welchen Stromanschluss brauche ich?
Eine 32-A-Steckdose. Der Anschluss muss die Anlaufströme beider 5,5-kW-Motoren verkraften; bei langen Zuleitungen ist auf ausreichenden Leitungsquerschnitt zu achten.

Wird die Ausbringung einfacher?
Ja. Die flüssige Phase wird fließfähiger – das erleichtert die bodennahe Ausbringung mit Schleppschlauch oder Schleppschuh und reduziert den Energieaufwand beim Pumpen.

Was bringt die Separation für die Pflanzen?
Die separierte Gülle ermöglicht eine schnellere und bessere Nährstoffaufnahme, weil dünnflüssige Gülle schneller in den Boden infiltriert und weniger Ammoniakstickstoff in die Luft entweicht.

Verbessert sich die Futterqualität?
Ja. Die Futterverschmutzung auf den Flächen wird verringert, was zu verbesserter Futterqualität beiträgt – dünnflüssige Gülle sickert schneller ein und klebt weniger an Halmen und Blättern.

Wozu das optionale Förderband?
Es erleichtert das direkte Aufladen des Feststoffs in einen Auffangbereich und reduziert Arbeits- und Zeitaufwand erheblich. Ohne Förderband türmt sich der Feststoff unter dem Separator und blockiert den Austrag.

Was mache ich mit dem Feststoff?
Kompostieren, nach Aufbereitung als Einstreu verwenden, mit dem Miststreuer auf entfernte Flächen bringen, in Biogasanlagen einsetzen oder vermarkten.

Was ist beim Umgang mit Gülle zu beachten?
Beim Rühren und Umpumpen können lebensgefährliche Gase entstehen – Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Methan und Kohlendioxid. Für ausreichende Belüftung sorgen, Behälterbereiche nicht betreten und Personen sowie Tiere fernhalten.

Was ist bei der Nährstoffdokumentation zu beachten?
Nach der Separation liegen zwei Stoffströme mit unterschiedlichen Nährstoffgehalten vor. Beide sind getrennt zu erfassen; eine Analyse beider Phasen ist empfehlenswert.