ELMAG Universal-Fräsmaschine UFM 125 inkl. 3-Achs-Positionsanzeige, betriebsbereit; Planfräser 125 mm, Schaftfräser 40 mm
14.394,75 €
ELMAG Universal-Fräsmaschine UFM 125 inkl. 3-Achs-Positionsanzeige, betriebsbereit; Planfräser 125 mm, Schaftfräser 40 mm
Lieferumfang
- 1 × ELMAG Universal-Fräsmaschine
- 3-Achs-Positionsanzeige SINO SDS6-3V
- Spannzangensatz 4, 5, 6, 8, 10, 12, 14 und 16 mm mit Spannzangenfutter
- Werkzeugsatz
- Frässpindeln mit Präzisionslager
- Anzugsspindeln für hohe Sicherheit
- Frässpindel-Schutzabdeckung
- Integriertes Kühlmittelsystem mit Rücklauf, Tank im Maschinensockel
- LED-Frästischbeleuchtung
- Bedienungsanleitung mit CE-Konformität
- ELMAG START UP SERVICE
Betriebsbereite Auslieferung: inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und Probelauf durchgeführt.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Produktart | Universal-Fräsmaschine, umrüstbar auf Horizontalfräse |
| Fräsleistung Planfräser | 125 mm |
| Fräsleistung Schaftfräser | 40 mm |
| Antriebsmotor | 2.200 W |
| Drehzahlbereich | großer Bereich, Rechts- und Linkslauf |
| Tischweg X × Y | 600 × 300 mm |
| Kubatur | 1.120 × 260 × 500 mm |
| Spindelausladung | 60 – 500 mm |
| Fräskopf-Schwenkbereich | ± 180° |
| Horizontalspindel | am Schwenkkopf |
| Vorschub X/Y | Automatikvorschub, 9 Vorschubstufen |
| Vorschub Z | Antrieb |
| Positionsanzeige | SINO SDS6-3V, 3 Achsen, digital |
| Schmierung | Zentralschmierung |
| Kühlmittel | integriertes System mit Rücklauf, Tank im Maschinensockel |
| Beleuchtung | LED-Frästischbeleuchtung |
Produktbeschreibung
Universal-Fräsmaschine von ELMAG – einzigartiges „2 in 1"-Konzept für Einzel- und Kleinserienfertigung
Diese Maschine ist Vertikal- und Horizontalfräse in einem Gerät: Der Schwenkkopf ist in nahezu jedem Winkel einstellbar und ermöglicht neben normalen Plan- und Schaftfräsarbeiten die Bearbeitung von Passflächen und -nuten in schwieriger räumlicher Lage.
Für das Planfräsen großer Werkstückflächen ist die Maschine mit wenigen Handgriffen zu einer Horizontalfräse umrüstbar – über eine Horizontalspindel am Schwenkkopf.
Der Hersteller ordnet die Maschine klar ein: Sie ist ideal für die Einzel- und Kleinserienverarbeitung geeignet.
Das „2 in 1"-Konzept – der Kern dieser Maschine
Der Hersteller nennt es einzigartig – und das ist keine Übertreibung, denn es sind zwei grundverschiedene Fräsverfahren in einer Maschine.
Vertikalfräsen – die Spindel steht senkrecht, das Werkzeug arbeitet mit der Stirnseite. Das klassische Verfahren für Nuten, Taschen, Konturen und Bohrungen.
Horizontalfräsen – die Spindel liegt waagerecht, das Werkzeug arbeitet mit dem Umfang. Das Verfahren für große Flächen und hohe Zerspanleistung.
Warum Horizontalfräsen für große Flächen überlegen ist:
Größere Eingriffsbreite. Ein Walzenfräser auf einem horizontalen Dorn kann über die gesamte Werkstückbreite arbeiten – in einem Durchgang statt in mehreren Bahnen.
Höhere Zerspanleistung. Die Schnittkraft wirkt in Richtung des Maschinenbetts, nicht auf den auskragenden Fräskopf.
Bessere Oberflächen bei großen Flächen, weil keine Übergänge zwischen Fräsbahnen entstehen.
Steifere Kraftaufnahme. Der Dorn ist beidseitig gelagert – anders als ein einseitig eingespannter Schaftfräser.
Für kleinere Betriebe bedeutet das: Eine Investition statt zwei Maschinen – und die Möglichkeit, große Passflächen im Haus zu bearbeiten, statt sie auszulagern.
Fräskopf ±180° schwenkbar
Der Schwenkbereich von ±180° ist außergewöhnlich – die meisten Fräsmaschinen schwenken ±90° oder weniger.
Was 180° ermöglichen:
Der Kopf lässt sich vollständig überschlagen. Bearbeitungen von der Gegenseite sind ohne Umspannen möglich.
Nahezu jeder Winkel einstellbar – der Hersteller formuliert es genau so.
Passflächen und -nuten in schwieriger räumlicher Lage – Winkel, die sich aus zwei Richtungen zusammensetzen, sind erreichbar.
Gerade in der Einzelfertigung ist das wertvoll: Dort kommt jedes Teil anders, und Vorrichtungen lohnen sich nicht. Jedes vermiedene Umspannen spart Zeit und einen potenziellen Genauigkeitsverlust.
Spindelausladung 60 bis 500 mm – der große Verstellbereich
Die verstellbare Ausladung von 60 bis 500 mm ist ein bemerkenswertes Merkmal.
Was das bedeutet: Der Fräskopf lässt sich horizontal verfahren – die Bearbeitungsposition kann weit von der Säule entfernt oder ganz nah daran liegen.
Die 60 mm am unteren Ende sind dabei der interessantere Wert: So nah an der Säule ist die Konstruktion am steifsten. Wer maximale Spanabnahme braucht, fährt kurz – und nutzt die volle Steifigkeit der Maschine.
Die 500 mm am oberen Ende erlauben es, auch die Mitte breiter Werkstücke zu erreichen.
Der Bediener kann also zwischen Reichweite und Steifigkeit wählen – je nach Bearbeitungsschritt.
2.200 W und 125 mm Planfräserdurchmesser
Zweitausendzweihundert Watt sind eine solide Motorisierung für Einzel- und Kleinserienarbeiten.
Was 125 mm praktisch bedeuten: Eine Fläche von 125 mm Breite entsteht in einem Durchgang – ohne Bahnübergänge, ohne Absätze.
Bei Passflächen ist das entscheidend: Jeder Bahnübergang ist eine potenzielle Unebenheit.
Für Schaftfräser stehen 40 mm zur Verfügung – ausreichend für kräftige Nutenarbeiten.
Tischweg 600 × 300 mm
300 mm in Y sind ein guter Wert – er erlaubt breitere Werkstücke, als die Maschinengröße vermuten lässt. Bemerkenswert: Das ist mehr Y-Verfahrweg als beim größeren GT-Modell (290 mm).
600 mm in X decken das Spektrum typischer Einzelteile ab.
Die Kubatur von 1.120 mm Tischlänge ist dabei deutlich größer als der Verfahrweg. Das ist Absicht: Auf dem überstehenden Bereich lassen sich Werkstücke ablegen oder Spannmittel parken – ohne den Arbeitsbereich zu verlieren.
Automatikvorschub in X, Y und Z – mit 9 Vorschubstufen
Alle drei Achsen sind mit Automatikvorschub ausgestattet:
X- und Y-Achse mit 9 Vorschubstufen – fein abgestuft passend zu Werkstoff und Werkzeug. Das ist eine Stufe mehr als beim größeren GT-Modell, das mit 8 Stufen arbeitet.
Z-Achse mit Antrieb – auch die Zustellung erfolgt motorisch.
Warum das mehr ist als Komfort:
Gleichmäßige Oberflächen. Ein von Hand geführter Vorschub schwankt unvermeidlich – jede Schwankung zeigt sich in der gefrästen Fläche.
Längere Werkzeugstandzeiten durch konstante Spanungsdicke.
Der Bediener wird frei. Während der Maschinenvorschub läuft, kann gemessen oder das nächste Teil vorbereitet werden.
Ermüdungsfreies Arbeiten.
3-Achs-Positionsanzeige SINO SDS6-3V serienmäßig
Die digitale Positionsanzeige für alle drei Achsen ist im Lieferumfang – kein Zubehör.
Position in X, Y und Z jederzeit ablesbar, Nullpunkt frei setzbar.
Kein Spindelspiel-Problem. Die Anzeige misst am Tisch, nicht an der Spindel – Umkehrspiel muss nicht mitgerechnet werden.
Bohrbilder und Konturen direkt anfahren, statt sie anzureißen.
Deutlich weniger Ausschuss, weil Ablesefehler an Skalen entfallen.
Gerade in der Einzelfertigung zahlt sich das aus: Dort wird jedes Maß einmal angefahren – da muss es stimmen.
Spannzangensatz im Lieferumfang – acht Größen
Das ist ein Ausstattungsdetail mit erheblichem Wert: Spannzangen für 4, 5, 6, 8, 10, 12, 14 und 16 mm inklusive Spannzangenfutter sind enthalten.
Warum das mehr ist als eine Zugabe:
Acht Größen decken praktisch alle gängigen Schaftfräser ab. Von feinen 4-mm-Fräsern bis zu kräftigen 16-mm-Werkzeugen ist alles spannbar.
Spannzangen sind die richtige Aufnahme für Schaftfräser – deutlich besser als Bohrfutter: Sie umschließen den Schaft rundum, halten konzentrischer und rutschen unter Fräskräften nicht durch.
Sofortige Arbeitsfähigkeit. Nur die Fräser selbst sind noch zu beschaffen.
Ein Spannzangensatz dieser Größe ist eine spürbare Einzelinvestition – hier ist er im Preis enthalten.
Frässpindeln mit Präzisionslager – Plural beachten
Der Hersteller schreibt von Frässpindeln und Anzugsspindeln im Plural – konsequent, denn die Maschine hat zwei Spindeln: die Vertikalspindel und die Horizontalspindel.
Beide laufen in Präzisionslagern. Das ist funktionsentscheidend: Beim Fräsen wirken Querkräfte auf die Spindel – anders als beim Bohren, wo die Kraft überwiegend axial anliegt.
Spindelspiel würde sich unmittelbar zeigen: Rattermarken, ungenaue Maße, unruhiger Lauf und erhöhter Werkzeugverschleiß.
Anzugsspindeln für hohe Sicherheit
Auch hier der Plural: Beide Spindeln verfügen über eine Anzugsspindel, die das Werkzeug formschlüssig sichert.
Warum das ein Sicherheitsmerkmal ist: Beim Fräsen wirken Kräfte, die das Werkzeug aus dem Kegel ziehen können – besonders beim Gleichlauffräsen und bei Werkzeugen mit Spiralnut.
Ein herausgezogenes Werkzeug bedeutet: zerstörtes Werkstück, beschädigte Maschine – und eine reale Verletzungsgefahr.
Kreuztisch mit T-Nuten und Kühlmittelrinne
Der leichtgängige, präzise Kreuztisch ist die Basis der Bearbeitung.
T-Nuten für Spannpratzen, Nutensteine und Maschinenschraubstöcke.
Kühlmittelrinne – sie führt den Kühlschmierstoff ab, statt ihn auf den Boden laufen zu lassen.
Kühlmittelsystem mit Rücklauf – Tank im Maschinensockel
Der Hersteller hebt das als sehr vorteilhaft hervor: Kühlmittelsystem mit Tank im Maschinensockel.
Warum die Tankposition ein Detail mit Wirkung ist:
Kein separater Behälter neben der Maschine, über den man stolpert.
Keine zusätzliche Stellfläche.
Kurze Leitungswege und damit schnellere Verfügbarkeit des Kühlmittels.
Warum Kühlschmierstoff wichtig ist: Kühlung schont die Schneide, transportiert Späne aus der Schnittzone, verlängert Standzeiten und verhindert Aufbauschneiden. Zudem bleibt das Werkstück maßhaltig, weil es sich nicht thermisch ausdehnt.
Der Rücklauf führt das Kühlmittel im Kreislauf – kein Nachfüllen, kein Verlust, kein verschmutzter Arbeitsplatz.
Zentralschmierung der Führungsbahnen
Der Hersteller nennt sie ausdrücklich als sehr vorteilhaft – für rasche Verfügbarkeit.
Der eigentliche Nutzen: Es wird tatsächlich geschmiert. Vergessene Schmierstellen sind die häufigste Ursache für vorzeitigen Führungsverschleiß.
Rechts- und Linkslauf
Der Linkslauf wird für Gewindeschneiden gebraucht und ermöglicht zudem die Wahl zwischen Gleich- und Gegenlauffräsen, je nach Werkstoff und gewünschter Oberfläche.
LED-Frästischbeleuchtung
Gute Ausleuchtung der Schnittstelle ist Voraussetzung für präzises Arbeiten – und für das rechtzeitige Erkennen von Spänestau, Werkzeugverschleiß oder ungewöhnlicher Spanbildung.
LED bedeutet: wartungsfrei, hell, schattenarm, mit sehr langer Lebensdauer.
Betriebsbereite Auslieferung
Die Maschine wird betriebsbereit geliefert: inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und mit durchgeführtem Probelauf.
Konservierungsmittel zu entfernen ist eine mühsame, langwierige Arbeit – und Rückstände in Führungen sind ein Dauerproblem.
ELMAG START UP SERVICE
Bevor die Maschine das Haus verlässt, nehmen geschulte Techniker sie persönlich in die Hand: Entkonservierung, Entfettung und Entsicherung, Zusammenbau bis zur Betriebsbereitschaft, Ölfüllung von Getriebekästen und Zentralschmierung, Prüfung von Elektrik und Sicherheitseinrichtungen, Probelauf auf allen Schalt- und Leistungsstufen inkl. 30 Minuten unter höchster Last, Prüfung und Einstellung der Maschinentoleranzen.
Bei einer Maschine mit zwei Spindeln und Schwenkkopf ist die Einweisung des Bedienpersonals besonders wertvoll – gerade das Umrüsten auf Horizontalbetrieb will einmal gezeigt werden.
Zur Lieferzeit: Die Aufbereitung erfolgt individuell nach Bestellung – bitte 2–3 Wochen zusätzliche Lieferzeit einplanen.
Was zu beachten ist
Aufstellfläche planen. Bei 1.120 mm Tischlänge und 500 mm maximaler Ausladung ist der Platzbedarf erheblich; dazu kommt Bedien- und Wartungsraum.
Bodentragfähigkeit prüfen und die Maschine exakt ausrichten.
Elektrischer Anschluss durch eine Elektrofachkraft.
Beim Umrüsten auf Horizontalbetrieb die Herstelleranleitung befolgen – Werkzeug und Dorn müssen korrekt gespannt sein.
Werkzeug immer über die Anzugsspindel sichern – an beiden Spindeln.
Ausladung an die Bearbeitung anpassen: kurz bei schwerer Zerspanung, lang nur wenn nötig.
Werkstück sicher spannen. Maschinenschraubstock oder Spannpratzen in den T-Nuten; nie von Hand halten.
Persönliche Schutzausrüstung: Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe an der laufenden Maschine. Keine Ketten, Armbänder oder Uhren; lange Haare zusammenbinden.
Nie in die laufende Maschine greifen. Späne mit Spänehaken bei stehender Maschine entfernen.
Schutzabdeckung geschlossen halten.
Zentralschmierung regelmäßig betätigen und Vorratsbehälter im Blick behalten.
Kühlmittel pflegen: Stand und Konzentration prüfen, Späne aus Wanne und Rücklauf entfernen.
Werkzeugmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.
Typische Einsatzgebiete
Einzelteil- und Kleinserienfertigung, Werkzeug-, Vorrichtungs- und Formenbau, Passflächen und -nuten in schwieriger räumlicher Lage, Maschinen- und Anlagenbau, Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten, Betriebsschlossereien, Prototypen- und Musterbau, Lohnfertigung mit wechselndem Teilespektrum, Modellbau und Feinmechanik, Ausbildungsbetriebe und technische Schulen.
Häufige Fragen
Was bedeutet das „2 in 1"-Konzept?
Die Maschine ist Vertikal- und Horizontalfräse in einem Gerät. Der Schwenkkopf deckt normale Plan- und Schaftfräsarbeiten sowie Bearbeitungen in schwieriger räumlicher Lage ab; für große Flächen wird die Maschine mit wenigen Handgriffen auf Horizontalbetrieb umgerüstet – über eine Horizontalspindel am Schwenkkopf.
Warum ist Horizontalfräsen für große Flächen besser?
Wegen der größeren Eingriffsbreite – ein Walzenfräser arbeitet über die gesamte Werkstückbreite in einem Durchgang statt in mehreren Bahnen. Dazu kommen höhere Zerspanleistung, bessere Oberflächen ohne Bahnübergänge und steifere Kraftaufnahme durch den beidseitig gelagerten Dorn.
Für wen ist diese Maschine gedacht?
Der Hersteller nennt sie ideal für die Einzel- und Kleinserienverarbeitung. Für durchgehenden Dauerbetrieb und größere Werkstücke empfiehlt er aufgrund der robusteren Bauweise und des größeren Kreuztisches das GT-Modell.
Was unterscheidet die Maschine vom GT-Modell?
Das GT-Modell hat eine eigene Horizontalspindelaufnahme an der Maschinensäule statt am Schwenkkopf, 3.000 statt 2.200 Watt, 150 statt 125 mm Planfräserdurchmesser und einen größeren Kreuztisch. Diese Maschine hat dafür mehr Y-Verfahrweg (300 statt 290 mm), eine Vorschubstufe mehr (9 statt 8) und eine kürzere minimale Ausladung von 60 mm – letzteres bedeutet höhere Steifigkeit bei spindelnaher Bearbeitung.
Was bringt der Schwenkbereich von ±180°?
Der Kopf lässt sich vollständig überschlagen – Bearbeitungen von der Gegenseite sind ohne Umspannen möglich. Gerade in der Einzelfertigung ist das wertvoll, weil dort jedes Teil anders kommt und sich Vorrichtungen nicht lohnen.
Was bringt die verstellbare Spindelausladung von 60 bis 500 mm?
Der Bediener kann zwischen Reichweite und Steifigkeit wählen. Die 60 mm sind dabei der interessantere Wert: So nah an der Säule ist die Konstruktion am steifsten – wer maximale Spanabnahme braucht, fährt kurz.
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Neben der Maschine die 3-Achs-Positionsanzeige SINO SDS6-3V, ein Spannzangensatz mit acht Größen (4 bis 16 mm) samt Spannzangenfutter und ein Werkzeugsatz. Nur die Fräser selbst sind noch zu beschaffen.
Warum sind Spannzangen besser als ein Bohrfutter?
Weil sie den Schaft rundum umschließen, konzentrischer halten und unter Fräskräften nicht durchrutschen. Ein Spannzangensatz dieser Größe ist eine spürbare Einzelinvestition – hier ist er im Preis enthalten.
Was bringt der Automatikvorschub?
Gleichmäßige Oberflächen – ein Handvorschub schwankt unvermeidlich, und jede Schwankung zeigt sich in der Fläche. Dazu längere Werkzeugstandzeiten und die Freiheit, währenddessen zu messen. X und Y haben 9 Vorschubstufen, die Z-Achse einen eigenen Antrieb.
Was leistet die 3-Achs-Positionsanzeige?
Position in X, Y und Z ablesbar, Nullpunkt frei setzbar, kein Umkehrspiel-Problem, weil am Tisch statt an der Spindel gemessen wird. Gerade in der Einzelfertigung zahlt sich das aus: Dort wird jedes Maß einmal angefahren – da muss es stimmen.
Warum spricht der Hersteller von Frässpindeln im Plural?
Weil die Maschine zwei Spindeln hat: die Vertikal- und die Horizontalspindel. Beide laufen in Präzisionslagern und haben eine eigene Anzugsspindel.
Wo sitzt der Kühlmitteltank?
Im Maschinensockel – der Hersteller hebt das als besonders vorteilhaft hervor. Das bedeutet: kein separater Behälter neben der Maschine, keine zusätzliche Stellfläche und kurze Leitungswege.
Was bedeutet „betriebsbereit geliefert"?
Inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und mit durchgeführtem Probelauf. Konservierungsmittel zu entfernen ist sonst eine langwierige Arbeit, und Rückstände in Führungen sind ein Dauerproblem.
| Gerätetyp : | Bohr- und Fräsmaschine |
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