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ELMAG Universal-Fräsmaschine UFM 125 GT inkl. 3-Achs-Positionsanzeige, betriebsbereit; Planfräser 150 mm, Schaftfräser 50 mm

Beschreibung

ELMAG Universal-Fräsmaschine UFM 125 GT inkl. 3-Achs-Positionsanzeige, betriebsbereit; Planfräser 150 mm, Schaftfräser 50 mm

Lieferumfang

  • 1 × ELMAG Universal-Fräsmaschine
  • 3-Achs-Positionsanzeige SINO
  • Frässpindeln mit Präzisionslager
  • Anzugsspindeln für hohe Sicherheit
  • Frässpindel-Schutzabdeckung
  • Integriertes Kühlmittelsystem mit Rücklauf, Tank im Maschinensockel
  • LED-Frästischbeleuchtung
  • Betriebsanleitung mit CE-Konformität
  • ELMAG START UP SERVICE

Betriebsbereite Auslieferung: inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und Probelauf durchgeführt.

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerELMAG
ProduktartUniversal-Fräsmaschine, umrüstbar auf Horizontalfräse
Fräsleistung Planfräser150 mm
Fräsleistung Schaftfräser50 mm
Antriebsmotor3.000 W
Drehzahlbereichgroßer Bereich, Rechts- und Linkslauf
Tischweg X × Y1.000 × 290 mm
Kubatur1.320 × 320 × 650 mm
Spindelausladung200 – 760 mm
Fräskopf-Schwenkbereich± 180°
Horizontalspindeleigene Aufnahme an der Maschinensäule
Vorschub X/YAutomatikvorschub, 8 Vorschubstufen
Vorschub ZAntrieb mit Eilgang
PositionsanzeigeSINO, 3 Achsen, digital
SchmierungZentralschmierung
Kühlmittelintegriertes System mit Rücklauf, Tank im Maschinensockel
BeleuchtungLED-Frästischbeleuchtung

Produktbeschreibung

Universal-Fräsmaschine von ELMAG – einzigartiges „2 in 1"-Konzept

Diese Maschine ist Vertikal- und Horizontalfräse in einem Gerät: Der Schwenkkopf ist in nahezu jedem Winkel einstellbar und ermöglicht neben normalen Plan- und Schaftfräsarbeiten die Bearbeitung von Passflächen und -nuten in schwieriger räumlicher Lage.

Für das Planfräsen großer Werkstückflächen ist die Maschine mit wenigen Handgriffen zu einer Horizontalfräse umrüstbar – über eine eigene Horizontalspindelaufnahme an der Maschinensäule.

Dank der hohen Antriebsleistung von 3.000 Watt ist sie für Planfräserdurchmesser bis 150 mm geeignet.

Das „2 in 1"-Konzept – der Kern dieser Maschine

Der Hersteller nennt es einzigartig – und das ist keine Übertreibung, denn es sind zwei grundverschiedene Fräsverfahren in einer Maschine.

Vertikalfräsen – die Spindel steht senkrecht, das Werkzeug arbeitet mit der Stirnseite. Das klassische Verfahren für Nuten, Taschen, Konturen und Bohrungen.

Horizontalfräsen – die Spindel liegt waagerecht, das Werkzeug arbeitet mit dem Umfang. Das Verfahren für große Flächen und hohe Zerspanleistung.

Warum Horizontalfräsen für große Flächen überlegen ist:

Größere Eingriffsbreite. Ein Walzenfräser auf einem horizontalen Dorn kann über die gesamte Werkstückbreite arbeiten – in einem Durchgang statt in mehreren Bahnen.

Höhere Zerspanleistung. Die Schnittkraft wirkt in Richtung des Maschinenbetts, nicht auf den auskragenden Fräskopf – das erlaubt deutlich größere Spanquerschnitte.

Bessere Oberflächen bei großen Flächen, weil keine Übergänge zwischen Fräsbahnen entstehen.

Steifere Kraftaufnahme. Der Dorn ist beidseitig gelagert – anders als ein einseitig eingespannter Schaftfräser.

Für Betriebe bedeutet das: Eine Investition statt zwei Maschinen – und die Möglichkeit, große Passflächen wirtschaftlich zu bearbeiten, statt sie auszulagern.

Eigene Horizontalspindelaufnahme an der Säule – der entscheidende Unterschied

Hier liegt der Unterschied zur kleineren Schwestermaschine: Diese Maschine hat eine eigene Horizontalspindelaufnahme an der Maschinensäule – nicht am Schwenkkopf.

Warum das erheblich besser ist:

Die Kraft geht direkt in die Säule. Bei einer Horizontalspindel am Schwenkkopf muss die gesamte Schnittkraft über den Schwenkmechanismus laufen – die schwächste Stelle der Kette.

Deutlich höhere Steifigkeit und damit größere mögliche Spanquerschnitte.

Der Schwenkkopf bleibt frei. Er muss nicht in eine bestimmte Position gebracht werden, um horizontal zu fräsen.

Das ist der Grund, warum diese Maschine als „kräftigere" Variante bezeichnet wird – und warum sie 3.000 statt 2.200 Watt hat.

Fräskopf ±180° schwenkbar

Der Schwenkbereich von ±180° ist außergewöhnlich – die meisten Universalfräsmaschinen schwenken ±90°.

Was 180° ermöglichen:

Der Kopf lässt sich vollständig überschlagen. Bearbeitungen von der Gegenseite sind ohne Umspannen möglich.

Nahezu jeder Winkel einstellbar – der Hersteller formuliert es genau so.

Passflächen und -nuten in schwieriger räumlicher Lage – Winkel, die sich aus zwei Richtungen zusammensetzen, sind erreichbar.

Jedes vermiedene Umspannen spart nicht nur Zeit, sondern auch einen potenziellen Genauigkeitsverlust.

3.000 W und 150 mm Planfräserdurchmesser

Drei Kilowatt sind für eine konventionelle Fräsmaschine eine kräftige Motorisierung – und sie sind die Voraussetzung für den genannten Planfräserdurchmesser.

Der Zusammenhang: Ein Planfräser mit 150 mm Durchmesser hat viele Schneiden gleichzeitig im Eingriff. Die erforderliche Leistung steigt mit Durchmesser, Schnitttiefe und Vorschub.

Was 150 mm praktisch bedeuten: Eine Fläche von 150 mm Breite entsteht in einem Durchgang – ohne Bahnübergänge, ohne Absätze, in einem Bruchteil der Zeit.

Bei Passflächen ist das entscheidend: Jeder Bahnübergang ist eine potenzielle Unebenheit.

Für Schaftfräser stehen 50 mm zur Verfügung – ebenfalls ein industrieller Wert.

Tischweg 1.000 × 290 mm

Ein Meter Verfahrweg in X ist der Arbeitsraum für lange Werkstücke in einer Aufspannung.

Was das ermöglicht:

Lange Nuten und Konturen über die volle Länge, ohne Absetzen.

Mehrere Werkstücke nebeneinander gespannt – ein erheblicher Rüstzeitvorteil bei Kleinserien.

Bohrbilder und Lochreihen über große Distanzen in einer Aufspannung.

Spindelausladung 200–760 mm – der große Verstellbereich

Die verstellbare Ausladung von 200 bis 760 mm ist ein bemerkenswertes Merkmal.

Was das bedeutet: Der Fräskopf lässt sich horizontal verfahren – die Bearbeitungsposition kann weit von der Säule entfernt oder ganz nah daran liegen.

Der praktische Nutzen:

Große Werkstücke sind auch in ihrer Mitte erreichbar.

Kurze Ausladung bei schwerer Zerspanung. Je näher der Kopf an der Säule steht, desto steifer die Konstruktion – bei maximaler Spanabnahme fährt man kurz.

Große Ausladung bei leichten Arbeiten, wo Reichweite wichtiger ist als maximale Steifigkeit.

Der Bediener kann also zwischen Reichweite und Steifigkeit wählen – je nach Bearbeitungsschritt.

Automatikvorschub in X, Y und Z

Alle drei Achsen sind mit Automatikvorschub ausgestattet:

X- und Y-Achse mit 8 Vorschubstufen – abgestuft passend zu Werkstoff und Werkzeug.

Z-Achse mit Antrieb und Eilgang für rasche Tischpositionierung.

Warum das mehr ist als Komfort:

Gleichmäßige Oberflächen. Ein von Hand geführter Vorschub schwankt unvermeidlich – jede Schwankung zeigt sich in der gefrästen Fläche.

Längere Werkzeugstandzeiten durch konstante Spanungsdicke.

Der Bediener wird frei. Während der Maschinenvorschub läuft, kann gemessen oder das nächste Teil vorbereitet werden.

Ermüdungsfreies Arbeiten – bei einem Meter Verfahrweg ein realer Faktor.

Der Eilgang der Z-Achse ist dabei besonders wertvoll: Das Anfahren der Arbeitshöhe geht im Schnellgang, nicht im Arbeitsvorschub.

3-Achs-Positionsanzeige SINO serienmäßig

Die digitale Positionsanzeige für alle drei Achsen ist im Lieferumfang – kein Zubehör.

Position in X, Y und Z jederzeit ablesbar, Nullpunkt frei setzbar.

Kein Spindelspiel-Problem. Die Anzeige misst am Tisch, nicht an der Spindel – Umkehrspiel muss nicht mitgerechnet werden.

Bohrbilder und Konturen direkt anfahren, statt sie anzureißen.

Deutlich weniger Ausschuss, weil Ablesefehler an Skalen entfallen.

Bei einem Meter Verfahrweg ist die Positionsanzeige praktisch unverzichtbar – Skalenablesung über diese Distanz wäre fehleranfällig und langsam.

Frässpindeln mit Präzisionslager – Plural beachten

Der Hersteller schreibt von Frässpindeln und Anzugsspindeln im Plural – konsequent, denn die Maschine hat zwei Spindeln: die Vertikalspindel im Schwenkkopf und die Horizontalspindel an der Säule.

Beide laufen in Präzisionslagern. Das ist funktionsentscheidend: Beim Fräsen wirken Querkräfte auf die Spindel – anders als beim Bohren, wo die Kraft überwiegend axial anliegt.

Spindelspiel würde sich unmittelbar zeigen: Rattermarken, ungenaue Maße, unruhiger Lauf und erhöhter Werkzeugverschleiß.

Anzugsspindeln für hohe Sicherheit

Auch hier der Plural: Beide Spindeln verfügen über eine Anzugsspindel, die das Werkzeug formschlüssig sichert.

Warum das ein Sicherheitsmerkmal ist: Beim Fräsen wirken Kräfte, die das Werkzeug aus dem Kegel ziehen können – besonders beim Gleichlauffräsen und bei Werkzeugen mit Spiralnut.

Ein herausgezogenes Werkzeug bedeutet: zerstörtes Werkstück, beschädigte Maschine – und eine reale Verletzungsgefahr. Bei 3.000 W und 150-mm-Fräsern entsprechend mehr.

Kreuztisch mit T-Nuten und Kühlmittelrinne

Der leichtgängige, präzise Kreuztisch ist die Basis der Bearbeitung.

T-Nuten für Spannpratzen, Nutensteine und Maschinenschraubstöcke.

Kühlmittelrinne – sie führt den Kühlschmierstoff ab, statt ihn auf den Boden laufen zu lassen.

Kühlmittelsystem mit Rücklauf – Tank im Maschinensockel

Das integrierte Kühlmittelsystem mit Rücklauf ist Serienausstattung, der Tank sitzt im Maschinensockel.

Warum die Tankposition ein Detail mit Wirkung ist:

Kein separater Behälter neben der Maschine, über den man stolpert.

Keine zusätzliche Stellfläche.

Kurze Leitungswege und damit schnellere Verfügbarkeit des Kühlmittels.

Warum Kühlschmierstoff bei dieser Maschine wichtig ist: Bei 150-mm-Planfräsern und 3.000 W entsteht erhebliche Wärme. Ohne Kühlung leidet die Schneide, und das Werkstück dehnt sich – die Maßhaltigkeit geht verloren.

Dazu kommen Späneabtransport, längere Standzeiten und bessere Oberflächen durch Vermeidung von Aufbauschneiden.

Der Rücklauf führt das Kühlmittel im Kreislauf – kein Nachfüllen, kein Verlust, kein verschmutzter Arbeitsplatz.

Zentralschmierung

Die Zentralschmierung versorgt Führungen und Spindeln von einer Stelle aus.

Der eigentliche Nutzen: Es wird tatsächlich geschmiert. Vergessene Schmierstellen sind die häufigste Ursache für vorzeitigen Führungsverschleiß – und bei einem Meter Verfahrweg verteilen sie sich über die gesamte Maschinenlänge.

Rechts- und Linkslauf

Der Linkslauf wird für Gewindeschneiden gebraucht und ermöglicht zudem die Wahl zwischen Gleich- und Gegenlauffräsen, je nach Werkstoff und gewünschter Oberfläche.

LED-Frästischbeleuchtung

Gute Ausleuchtung der Schnittstelle ist Voraussetzung für präzises Arbeiten – und für das rechtzeitige Erkennen von Spänestau, Werkzeugverschleiß oder ungewöhnlicher Spanbildung.

LED bedeutet: wartungsfrei, hell, schattenarm, mit sehr langer Lebensdauer.

Betriebsbereite Auslieferung

Die Maschine wird betriebsbereit geliefert: inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und mit durchgeführtem Probelauf.

Konservierungsmittel zu entfernen ist eine mühsame, langwierige Arbeit – und Rückstände in Führungen sind ein Dauerproblem.

Der durchgeführte Probelauf bedeutet zudem: Die Maschine hat gelaufen, bevor sie das Werk verlassen hat.

ELMAG START UP SERVICE

Bevor die Maschine das Haus verlässt, nehmen geschulte Techniker sie persönlich in die Hand: Entkonservierung, Entfettung und Entsicherung, Zusammenbau bis zur Betriebsbereitschaft, Ölfüllung von Getriebekästen und Zentralschmierung, Prüfung von Elektrik und Sicherheitseinrichtungen, Probelauf auf allen Schalt- und Leistungsstufen inkl. 30 Minuten unter höchster Last, Prüfung und Einstellung der Maschinentoleranzen.

Bei einer Maschine mit zwei Spindeln, Schwenkkopf und Automatikvorschub in drei Achsen ist die Einweisung des Bedienpersonals besonders wertvoll – gerade das Umrüsten auf Horizontalbetrieb will einmal gezeigt werden.

Zur Lieferzeit: Die Aufbereitung erfolgt individuell nach Bestellung – bitte 2–3 Wochen zusätzliche Lieferzeit einplanen.

Was zu beachten ist

Aufstellfläche planen. Bei einem Meter Tischweg und 760 mm maximaler Ausladung ist der Platzbedarf erheblich; dazu kommt Bedien- und Wartungsraum.

Bodentragfähigkeit prüfen und die Maschine exakt ausrichten.

Elektrischer Anschluss durch eine Elektrofachkraft; auf die richtige Drehrichtung achten.

Beim Umrüsten auf Horizontalbetrieb die Herstelleranleitung befolgen – Werkzeug und Dorn müssen korrekt gespannt sein.

Werkzeug immer über die Anzugsspindel sichern – an beiden Spindeln.

Ausladung an die Bearbeitung anpassen: kurz bei schwerer Zerspanung, lang nur wenn nötig.

Werkstück sicher spannen. Maschinenschraubstock oder Spannpratzen in den T-Nuten; nie von Hand halten.

Bei 150-mm-Planfräsern besondere Vorsicht: Die Schwungmasse und die weggeschleuderten Späne sind erheblich.

Persönliche Schutzausrüstung: Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe an der laufenden Maschine. Keine Ketten, Armbänder oder Uhren; lange Haare zusammenbinden.

Nie in die laufende Maschine greifen. Späne mit Spänehaken bei stehender Maschine entfernen.

Schutzabdeckung geschlossen halten.

Zentralschmierung regelmäßig betätigen und Vorratsbehälter im Blick behalten.

Kühlmittel pflegen: Stand und Konzentration prüfen, Späne aus Wanne und Rücklauf entfernen.

Werkzeugmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.

Typische Einsatzgebiete

Maschinen- und Anlagenbau, Bearbeitung großer Passflächen, Werkzeug-, Vorrichtungs- und Formenbau, Passflächen und -nuten in schwieriger räumlicher Lage, lange Werkstücke in einer Aufspannung, Lohnfertigung und Zerspanungsbetriebe, Einzelteil- und Kleinserienfertigung, Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten, Betriebe mit gemischtem Teilespektrum, Prototypen- und Musterbau, Ausbildungsbetriebe und technische Schulen.

Häufige Fragen

Was bedeutet das „2 in 1"-Konzept?
Die Maschine ist Vertikal- und Horizontalfräse in einem Gerät. Der Schwenkkopf deckt normale Plan- und Schaftfräsarbeiten sowie Bearbeitungen in schwieriger räumlicher Lage ab; für große Flächen wird die Maschine mit wenigen Handgriffen auf Horizontalbetrieb umgerüstet.

Warum ist Horizontalfräsen für große Flächen besser?
Wegen der größeren Eingriffsbreite – ein Walzenfräser arbeitet über die gesamte Werkstückbreite in einem Durchgang statt in mehreren Bahnen. Dazu kommen höhere Zerspanleistung, weil die Schnittkraft ins Maschinenbett geht statt auf den auskragenden Kopf, bessere Oberflächen ohne Bahnübergänge und steifere Kraftaufnahme durch den beidseitig gelagerten Dorn.

Was unterscheidet diese Maschine von der kleineren Variante?
Die eigene Horizontalspindelaufnahme an der Maschinensäule statt am Schwenkkopf – dadurch geht die Schnittkraft direkt in die Säule statt über den Schwenkmechanismus. Das ergibt deutlich höhere Steifigkeit und größere mögliche Spanquerschnitte. Entsprechend hat diese Maschine 3.000 statt 2.200 Watt und 150 statt 125 mm Planfräserdurchmesser.

Was bringt der Schwenkbereich von ±180°?
Der Kopf lässt sich vollständig überschlagen – Bearbeitungen von der Gegenseite sind ohne Umspannen möglich. Die meisten Universalfräsmaschinen schwenken nur ±90°. Jedes vermiedene Umspannen spart Zeit und einen potenziellen Genauigkeitsverlust.

Was bringen 150 mm Planfräserdurchmesser?
Eine Fläche von 150 mm Breite entsteht in einem Durchgang – ohne Bahnübergänge, ohne Absätze. Bei Passflächen ist das entscheidend: Jeder Bahnübergang ist eine potenzielle Unebenheit.

Was bringt die verstellbare Spindelausladung von 200 bis 760 mm?
Der Bediener kann zwischen Reichweite und Steifigkeit wählen: Kurze Ausladung bei schwerer Zerspanung – je näher der Kopf an der Säule, desto steifer die Konstruktion. Große Ausladung, wenn Reichweite wichtiger ist, etwa um die Mitte großer Werkstücke zu erreichen.

Was bringt der Automatikvorschub?
Gleichmäßige Oberflächen – ein Handvorschub schwankt unvermeidlich, und jede Schwankung zeigt sich in der Fläche. Dazu längere Werkzeugstandzeiten und die Freiheit, währenddessen zu messen oder das nächste Teil vorzubereiten. X und Y haben 8 Vorschubstufen, Z zusätzlich einen Eilgang.

Warum ist die Positionsanzeige hier besonders wichtig?
Bei einem Meter Verfahrweg wäre Skalenablesung fehleranfällig und langsam. Die Anzeige misst am Tisch statt an der Spindel – Umkehrspiel muss nicht mitgerechnet werden, und Bohrbilder lassen sich direkt anfahren.

Warum spricht der Hersteller von Frässpindeln im Plural?
Weil die Maschine zwei Spindeln hat: die Vertikalspindel im Schwenkkopf und die Horizontalspindel an der Säule. Beide laufen in Präzisionslagern und haben eine eigene Anzugsspindel.

Was ist die Anzugsspindel und warum ist sie wichtig?
Sie sichert das Werkzeug formschlüssig im Kegel. Beim Fräsen wirken Kräfte, die das Werkzeug herausziehen können – besonders beim Gleichlauffräsen. Bei 3.000 W und 150-mm-Fräsern sind die Folgen entsprechend gravierend.

Wo sitzt der Kühlmitteltank?
Im Maschinensockel. Das bedeutet: kein separater Behälter neben der Maschine, keine zusätzliche Stellfläche und kurze Leitungswege.

Wozu die Zentralschmierung?
Sie versorgt Führungen und Spindeln von einer Stelle aus. Der eigentliche Nutzen: Es wird tatsächlich geschmiert – vergessene Schmierstellen sind die häufigste Ursache für vorzeitigen Führungsverschleiß, und bei einem Meter Verfahrweg verteilen sie sich über die gesamte Maschinenlänge.

Was bedeutet „betriebsbereit geliefert"?
Inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und mit durchgeführtem Probelauf. Konservierungsmittel zu entfernen ist sonst eine langwierige Arbeit, und Rückstände in Führungen sind ein Dauerproblem.

Eigenschaften
Gerätetyp : Bohr- und Fräsmaschine