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ELMAG Universal-Fräsmaschine UFM 1230 Servodrive inkl. 3-Achs-Positionsanzeige, betriebsbereit; Planfräser 125 mm, Schaftfräser 40 mm

Beschreibung

ELMAG Universal-Fräsmaschine UFM 1230 Servodrive inkl. 3-Achs-Positionsanzeige, betriebsbereit; Planfräser 125 mm, Schaftfräser 40 mm

Lieferumfang

  • 1 × ELMAG Universal-Fräsmaschine mit Servo-Antrieb
  • 3-Achs-Positionsanzeige SINO
  • Elektronische Handräder
  • Integriertes Kühlmittelsystem mit Rücklauf
  • LED-Frästischbeleuchtung
  • Betriebsanleitung mit CE-Konformität
  • ELMAG START UP SERVICE

Betriebsbereite Auslieferung: inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und Probelauf durchgeführt.

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerELMAG
ProduktartUniversal-Fräsmaschine mit Servo-Antrieb
Bohrleistung40 mm*
SpindelaufnahmeISO 40*
Drehzahlbereich30 – 2.050 U/min*
Drehzahlstufen27*
Pinolenhub125 mm*
Verfahrwege X × Y × Z1.130 × 460 × 480 mm*
Pinolenabstand Tisch min./max.47 – 695 mm*
T-Nuten5 Stück, 18 mm, Abstand 80 mm*
Eilgang X/Y2.200 mm/min
Antrieb X/Y/Zstufenlos über Servomotoren
VorschubspindelnKugelumlaufspindeln in allen 3 Achsen
Vorschubbedienungelektronische Handräder
Fräskopfstufenlos schwenkbar
Führung X-AchseSchwalbenschwanzführung
Führung Y/Z-AchseVierkantführung
KonstruktionGusskonstruktion mit Stützsäule, verwindungssteif
Zahnrädergehärtet und geschliffen
SpindelbremseMagnet-Spindelbremse
Schmierungautomatische Zentralschmierung
Kühlmittelintegriertes System mit Rücklauf
BeleuchtungLED-Frästischbeleuchtung
Gewichtca. 4.000 kg*

* Werte aus Tabellenzeilen ohne Spaltenzuordnung interpretiert – siehe Hinweis am Textende.

Produktbeschreibung

Universal-Fräsmaschine von ELMAG mit Servo-Antrieb – CNC-Technik bei konventioneller Bedienung

Diese Maschine steht an der Grenze zwischen konventioneller und CNC-Bearbeitung: Alle drei Achsen werden über Servomotoren angetrieben, laufen auf Kugelumlaufspindeln und werden über elektronische Handräder gesteuert – bei 4.000 kg Maschinengewicht und einem Verfahrweg von 1.130 mm in X.

Servo-Antrieb in X, Y und Z – der entscheidende Unterschied

Konventionelle Fräsmaschinen arbeiten mit mechanischem Vorschubgetriebe. Hier übernehmen Servomotoren – dieselbe Antriebstechnik, die in CNC-Maschinen steckt.

Stufenlose Vorschubregelung über den gesamten Bereich, exakt auf Werkstoff und Werkzeug abgestimmt.

Konstanter Vorschub unter Last. Ein Servoantrieb regelt nach – er hält die eingestellte Geschwindigkeit auch dann, wenn der Schnittwiderstand steigt. Ein mechanischer Antrieb wird langsamer.

Eilgang in allen drei Achsen – mit 2.200 mm/min in X und Y.

Was 2.200 mm/min praktisch bedeuten

Bei 1.130 mm Verfahrweg in X durchfährt der Tisch die gesamte Länge in gut 30 Sekunden.

Im Arbeitsvorschub – typischerweise 50 bis 300 mm/min – würde dieselbe Strecke vier bis zwanzig Minuten dauern.

Bei einer Maschine mit über einem Meter Verfahrweg ist der Eilgang der größte Zeitgewinn überhaupt. Man wartet nicht mehr, während der Tisch zur nächsten Position kriecht – und bei Werkstücken mit mehreren Bearbeitungsstellen summiert sich das über den Tag erheblich.

Kugelumlaufspindeln in allen drei Achsen

Das ist das technisch wertvollste Merkmal – und der klarste Unterschied zu einfacheren Modellen mit Trapezgewindespindeln.

Kugelumlaufspindeln arbeiten mit rollender statt gleitender Reibung. Zwischen Spindel und Mutter laufen Kugeln in einem geschlossenen Kreislauf.

Nahezu kein Umkehrspiel. Bei Trapezgewindespindeln muss man beim Richtungswechsel das Spiel „herausdrehen" – die häufigste Fehlerquelle beim konventionellen Fräsen. Kugelumlaufspindeln sind vorgespannt und praktisch spielfrei.

Wirkungsgrad über 90 Prozent statt 30 bis 50 Prozent bei Trapezgewinde. Die Servoleistung kommt am Tisch an, nicht in der Reibung. Bei 1.130 mm Spindellänge ist das besonders relevant – lange Trapezgewindespindeln haben entsprechend hohe Reibungsverluste.

Minimaler Verschleiß. Rollreibung nutzt kaum ab – die Genauigkeit bleibt über Jahre erhalten.

Gleichlauffräsen wird möglich. Mit spielbehafteten Spindeln ist Gleichlauffräsen gefährlich, weil das Werkzeug den Tisch in die Vorschubrichtung ziehen kann. Mit Kugelumlaufspindeln entfällt dieses Risiko – und Gleichlauffräsen erzeugt die besseren Oberflächen und schont das Werkzeug.

Elektronische Handräder – CNC-Präzision mit Handbedienung

Die Präzisions-Vorschubsteuerung über elektronische Handräder verbindet zwei Welten.

Man bedient die Maschine wie gewohnt mit Handrädern – aber diese geben kein mechanisches Drehmoment weiter, sondern elektronische Impulse an die Servoantriebe.

Kein Kraftaufwand. Der Servo bewegt den Tisch, nicht die Hand des Bedieners. Bei 4.000 kg Maschinengewicht und entsprechend schweren Werkstücken ein spürbarer Unterschied.

Definierte Schrittweite. Jeder Rastschritt entspricht einem exakten Weg – je nach gewählter Auflösung.

Kein Umkehrspiel in der Bedienung. Was das Handrad vorgibt, führt der Servo aus – die Digitalanzeige folgt unmittelbar.

Vertraute Bedienung. Kein Umlernen für Fachkräfte, die konventionell arbeiten.

3-Achs-Positionsanzeige SINO serienmäßig

Die digitale Positionsanzeige für alle drei Achsen ist im Lieferumfang – kein Zubehör.

Position in X, Y und Z jederzeit ablesbar, Nullpunkt an beliebiger Stelle setzbar.

Kein Spindelspiel-Problem. Die Anzeige misst am Tisch, nicht an der Spindel.

Bohrbilder und Konturen direkt anfahren, statt sie mühsam anzureißen.

In Verbindung mit Servoantrieb, Kugelumlaufspindeln und elektronischen Handrädern ergibt sich ein geschlossenes System: Was angezeigt wird, stimmt – ohne Spielkorrektur im Kopf.

ISO 40 mit 40 mm Bohrleistung und 30–2.050 U/min

ISO 40 (auch SK 40) ist die im professionellen Maschinenbau verbreitetste Werkzeugaufnahme: riesige Werkzeugauswahl, hohe Steifigkeit, Kompatibilität mit vorhandenem Werkzeugbestand.

Der Drehzahlbereich von 30 bis 2.050 U/min in 27 Stufen deckt das gesamte Spektrum ab:

30 U/min – für große Werkzeuge, Bohrungen bis 40 mm und Gewindeschneiden. Hier zählt Drehmoment.

2.050 U/min – für kleine Schaftfräser, Nichteisenmetalle und Feinbearbeitung.

27 Drehzahlstufen sind ein hoher Wert: Je feiner die Abstufung, desto näher kommt man der optimalen Schnittgeschwindigkeit.

Verfahrwege 1.130 × 460 × 480 mm

Das ist ein industrieller Arbeitsraum:

1.130 mm in X – lange Werkstücke in einer Aufspannung, Nuten und Konturen über die volle Länge, mehrere Teile nebeneinander gespannt.

460 mm in Y und 480 mm in Z – ausreichend für praktisch alle Werkstückhöhen dieser Maschinenklasse.

Der Pinolenabstand zum Tisch von 47 bis 695 mm ergänzt das: Von flachsten Werkstücken bis zu hohen Baugruppen ist alles bearbeitbar.

Stützsäule und 4.000 kg – Präzision bei hohen Werkstückgewichten

Die stabile und verwindungssteife Gusskonstruktion mit Stützsäule ist auf konstante Präzisionsarbeiten bei hohen Werkstückgewichten ausgelegt.

Grauguss dämpft Schwingungen besser als praktisch jeder andere metallische Werkstoff – die Voraussetzung für saubere Oberflächen ohne Rattermarken.

Die Stützsäule ist das eigentliche Konstruktionsmerkmal: Sie stützt den Fräskopf zusätzlich ab. Ohne sie hängt der Kopf auskragend an der Säule und federt unter Fräskräften – mit steigendem Werkstückgewicht und größerer Ausladung nimmt dieser Effekt zu.

Bei 4.000 kg Maschinengewicht kommt hinzu: Masse ist der wirksamste Schwingungsdämpfer. Ein Vier-Tonnen-Maschinenkörper nimmt Energie auf, statt sie an Werkzeug und Werkstück weiterzugeben.

Zwei Führungsarten – jeweils die passende

X-Achse mit Schwalbenschwanzführung. Sie zentriert sich selbst, ist spielarm nachstellbar und bietet große Auflagefläche – die klassische Wahl für den langen Verfahrweg der Hauptachse. Bei 1.130 mm Verfahrweg ist die Führungsgenauigkeit über die gesamte Länge der entscheidende Punkt.

Y- und Z-Achse mit Vierkantführung. Vierkantführungen nehmen hohe Kräfte in allen Richtungen auf – genau die Belastung, die an Konsole und beim Zustellen auftritt.

Der Hersteller setzt also nicht eine Führungsart überall ein, sondern jeweils die für die Belastungsrichtung passende.

Gehärtete und geschliffene Zahnräder

Gehärtet bedeutet verschleißfeste Zahnflanken. Geschliffen ist der aufwendigere und entscheidende Teil: Beim Härten verziehen sich Zahnräder minimal – ungeschliffene Zähne laufen dann unruhig und geräuschvoll.

Nachgeschliffene Flanken ergeben ruhigen Lauf, hohe Belastbarkeit und lange Lebensdauer – und einen Antrieb, der keine Schwingungen ins Werkstück trägt.

Magnet-Spindelbremse

Die Magnet-Spindelbremse bringt die Frässpindel elektrisch zum Stillstand – schneller und verschleißfreier als eine mechanische Bremse.

Bei ISO-40-Werkzeugen und 2.050 U/min ist die Schwungmasse erheblich. Der Nutzen: kürzere Nachlaufzeit – die gefährlichste Phase, in der das Werkzeug noch dreht, aber nicht mehr als laufend wahrgenommen wird – und schnellerer Werkzeugwechsel.

Automatische Zentralschmierung

Automatisch ist hier der entscheidende Zusatz: Die Schmierung erfolgt selbsttätig, nicht auf Knopfdruck.

Vergessene Schmierung ist damit ausgeschlossen – und vergessene Schmierstellen sind die häufigste Ursache für vorzeitigen Führungsverschleiß an Werkzeugmaschinen.

Bei einer Maschine mit Kugelumlaufspindeln, Präzisionsführungen und 1.130 mm Verfahrweg ist das ein wesentliches Werterhaltungsmerkmal – die Schmierstellen verteilen sich über die gesamte Maschinenlänge.

Stufenlos schwenkbarer Fräskopf

Stufenlos statt in Rasterschritten: Jeder beliebige Winkel lässt sich exakt einstellen – nicht nur die üblichen 15°- oder 45°-Positionen.

Für Schrägflächen, Winkelbohrungen und räumlich schräge Konturen bedeutet das: Das Werkstück muss nicht umgespannt werden – und bei Werkstücken, die zu einer 4-Tonnen-Maschine passen, ist jedes vermiedene Umspannen ein erheblicher Zeitgewinn.

T-Nuten: 5 × 18 mm, Abstand 80 mm

Fünf T-Nuten mit 18 mm Breite bei 80 mm Abstand – eine industrielle Auslegung.

18 mm ist ein kräftiges Normmaß; Spannpratzen, Nutensteine und Maschinenschraubstöcke sind überall verfügbar.

Fünf Nuten bei 460 mm Tischbreite bedeuten viele Spannmöglichkeiten: Mehrere Werkstücke oder Vorrichtungen lassen sich gleichzeitig aufspannen.

Kühlmittelsystem mit Rücklauf und LED-Beleuchtung

Das integrierte Kühlmittelsystem mit Rücklauf sorgt für Wärmeabfuhr, Späneabtransport und längere Werkzeugstandzeiten – im Kreislauf geführt, also ohne Nachfüllen und ohne verschmutzten Arbeitsplatz.

Die LED-Frästischbeleuchtung leuchtet die Schnittstelle aus – Voraussetzung für präzises Arbeiten und für das rechtzeitige Erkennen von Spänestau oder Werkzeugverschleiß.

Betriebsbereite Auslieferung

Die Maschine wird betriebsbereit geliefert: inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und mit durchgeführtem Probelauf.

Konservierungsmittel zu entfernen ist eine mühsame, langwierige Arbeit – und Rückstände in Führungen sind ein Dauerproblem. Bei einer Maschine dieser Größe wäre das ein erheblicher Aufwand.

Der durchgeführte Probelauf bedeutet zudem: Die Maschine hat gelaufen, bevor sie das Werk verlassen hat.

ELMAG START UP SERVICE

Bevor die Maschine das Haus verlässt, nehmen geschulte Techniker sie persönlich in die Hand: Entkonservierung, Entfettung und Entsicherung, Zusammenbau bis zur Betriebsbereitschaft, Ölfüllung von Getriebekästen und Zentralschmierung, Prüfung von Elektrik und Sicherheitseinrichtungen, Probelauf auf allen Schalt- und Leistungsstufen inkl. 30 Minuten unter höchster Last, Prüfung und Einstellung der Maschinentoleranzen.

Bei einer Maschine mit Servoantrieb, Kugelumlaufspindeln und digitaler Positionsanzeige ist die Einweisung des Bedienpersonals besonders wertvoll.

Zur Lieferzeit: Die Aufbereitung erfolgt individuell nach Bestellung – bitte 2–3 Wochen zusätzliche Lieferzeit einplanen.

Was zu beachten ist

Bodentragfähigkeit prüfen. Bei 4.000 kg ist das keine Formsache – Fundament und Einbringung sind vorab zu klären.

Aufstellfläche planen. Bei 1.130 mm Verfahrweg in X ist die Maschine entsprechend breit; dazu kommt Bedien- und Wartungsraum.

Exakt ausrichten. Bei Servoantrieb und Kugelumlaufspindeln zahlt sich die sorgfältige Aufstellung unmittelbar in der Genauigkeit aus.

Einbringung klären. Transportweg, Türbreiten und Hebemittel für 4 Tonnen vorab prüfen.

Elektrischer Anschluss durch eine Elektrofachkraft.

Werkzeug sicher spannen, Pinole beim Fräsen fixieren, Werkstück nie von Hand halten.

Persönliche Schutzausrüstung: Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, eng anliegende Kleidung; keine Handschuhe an der laufenden Maschine.

Späne nur mit Spänehaken bei stehender Maschine entfernen.

Zentralschmierung im Blick behalten – Vorratsbehälter regelmäßig kontrollieren.

Kühlmittel pflegen: Stand und Konzentration prüfen, Späne aus Wanne und Rücklauf entfernen.

Werkzeugmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.

Typische Einsatzgebiete

Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeug-, Vorrichtungs- und Formenbau, Bearbeitung langer Werkstücke in einer Aufspannung, Bearbeitung schwerer Werkstücke, Lohnfertigung und Zerspanungsbetriebe, Einzelteil- und Kleinserienfertigung, Mehrfachaufspannung mit Vorrichtungen, Prototypen- und Musterbau, Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten, Betriebe mit hohem Präzisionsanspruch, Ausbildungsbetriebe und technische Schulen.

Häufige Fragen

Was bringt der Servo-Antrieb in allen drei Achsen?
Stufenlose Vorschubregelung, konstanten Vorschub auch unter steigender Last – der Servo regelt nach – und Eilgang in allen drei Achsen.

Was bringt der Eilgang von 2.200 mm/min konkret?
Bei 1.130 mm Verfahrweg in X durchfährt der Tisch die gesamte Länge in gut 30 Sekunden. Im Arbeitsvorschub würde dieselbe Strecke vier bis zwanzig Minuten dauern. Bei über einem Meter Verfahrweg ist der Eilgang der größte Zeitgewinn überhaupt.

Was sind Kugelumlaufspindeln und warum sind sie wichtig?
Spindeln, bei denen Kugeln zwischen Spindel und Mutter laufen – rollende statt gleitender Reibung. Das bedeutet nahezu kein Umkehrspiel, über 90 Prozent Wirkungsgrad statt 30–50 Prozent bei Trapezgewinde und minimalen Verschleiß. Bei 1.130 mm Spindellänge ist der Wirkungsgrad besonders relevant. Zudem wird Gleichlauffräsen sicher möglich.

Was sind elektronische Handräder?
Handräder, die keine mechanische Kraft übertragen, sondern elektronische Impulse an die Servoantriebe geben. Kein Kraftaufwand, definierte Schrittweite je Rastung, kein Umkehrspiel – bei vertrauter Bedienung. Bei 4.000 kg Maschinengewicht und schweren Werkstücken ein spürbarer Unterschied.

Wozu die Stützsäule?
Sie stützt den Fräskopf zusätzlich ab. Ohne sie hängt der Kopf auskragend an der Säule und federt unter Fräskräften – umso stärker, je schwerer das Werkstück und je größer die Ausladung. Mit Stützsäule bleibt die Genauigkeit auch bei hohen Werkstückgewichten erhalten.

Warum unterschiedliche Führungen in X und Y/Z?
Weil die Belastungsrichtungen verschieden sind. Die Schwalbenschwanzführung der X-Achse zentriert sich selbst und ist spielarm nachstellbar – ideal für den langen Verfahrweg. Die Vierkantführungen in Y und Z nehmen hohe Kräfte in allen Richtungen auf.

Was leistet die 3-Achs-Positionsanzeige?
Position in X, Y und Z ablesbar, Nullpunkt frei setzbar, kein Umkehrspiel-Problem. Bohrbilder und Konturen lassen sich direkt anfahren statt anzureißen. Sie ist serienmäßig enthalten, kein Zubehör.

Welchen Drehzahlbereich hat die Maschine?
30 bis 2.050 U/min in 27 Stufen. Unten für große Werkzeuge, 40-mm-Bohrungen und Gewindeschneiden, oben für kleine Schaftfräser und Nichteisenmetalle. 27 Stufen sind ein hoher Wert – je feiner die Abstufung, desto näher kommt man der optimalen Schnittgeschwindigkeit.

Was ist ISO 40?
Die im professionellen Maschinenbau verbreitetste Werkzeugaufnahme – riesige Werkzeugauswahl, hohe Steifigkeit, kompatibel mit vorhandenem Werkzeugbestand.

Wie groß dürfen meine Werkstücke sein?
Die Verfahrwege betragen 1.130 × 460 × 480 mm, der Pinolenabstand zum Tisch reicht von 47 bis 695 mm. 1.130 mm in X erlauben lange Werkstücke in einer Aufspannung oder mehrere Teile nebeneinander.

Was bringen fünf T-Nuten?
Viele Spannmöglichkeiten: Mehrere Werkstücke oder Vorrichtungen lassen sich gleichzeitig aufspannen. Mit 18 mm Nutbreite sind Spannpratzen, Nutensteine und Schraubstöcke überall verfügbar.

Was ist an der Zentralschmierung besonders?
Sie arbeitet automatisch, nicht auf Knopfdruck. Vergessene Schmierung ist damit ausgeschlossen – die häufigste Ursache für vorzeitigen Führungsverschleiß. Bei 1.130 mm Verfahrweg verteilen sich die Schmierstellen über die gesamte Maschinenlänge.

Was bedeutet „betriebsbereit geliefert"?
Inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und mit durchgeführtem Probelauf. Konservierungsmittel zu entfernen wäre bei einer Maschine dieser Größe ein erheblicher Aufwand.

Was muss ich bei der Aufstellung beachten?
Bei 4.000 kg sind Bodentragfähigkeit, Fundament und Einbringung vorab zu klären – ebenso Transportweg, Türbreiten und Hebemittel. Die exakte Ausrichtung zahlt sich bei Servoantrieb und Kugelumlaufspindeln unmittelbar in der Genauigkeit aus.

Eigenschaften
Gerätetyp : Bohr- und Fräsmaschine