ELMAG Schallgedämmter Kompressor PL-HS D 1080/15/300 Kompaktgerät, inkl. Kältetrockner, 805 l/min, 15 bar, 69 dB(A)
5.695,00 €
ELMAG Schallgedämmter Kompressor PL-HS D 1080/15/300 Kompaktgerät, inkl. Kältetrockner, 805 l/min, 15 bar, 69 dB(A)
Lieferumfang
- 1 × ELMAG schallgedämmter Kolbenkompressor auf 300-l-Druckluftbehälter
- Fix aufgebauter Kältetrockner
- Zentrales Bedienpult
- Kugelhahn am Luftabgang
- Zentrale Kondensatableitung
- Betriebsanleitung mit CE-Konformität
Zubehör (optional):
- Automatischer, niveaugeregelter Kondensatableiter AKA ½", 230 V
- Montagevorbereitung zur Selbstmontage
- Filterkombinationen zur weiteren Aufbereitung
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Produktart | Schallgedämmter Kolbenkompressor mit integriertem Kältetrockner |
| Effektive Liefermenge | 805 l/min* |
| Ansaugleistung | 1.150 l/min |
| Max. Betriebsdruck | 15 bar |
| Kesselvolumen | 300 l |
| Schmierung | ölgeschmiert |
| Kältetrockner | fix aufgebaut |
| Motorleistung | 7,5 kW / 10 PS |
| Netzanschluss | 400 V / 50 Hz |
| Anlaufart | Stern-Dreieck-Schaltung |
| Aggregatdrehzahl | 1.100 U/min |
| Antrieb | Keilriemenantrieb |
| Schalldruckpegel (4 m) | 69 dB(A) |
| Luftabgang | ½" |
| Abmessungen L × B × H | 1.520 × 700 × 1.530 mm |
| Gewicht | 319 kg |
| Prüfung | EURO-NORM geprüft, CE-zertifiziert |
* Liefermenge nach VDMA 4362, gemessen bei 80 % des Höchstdrucks.
Produktbeschreibung
Schallgedämmter Hochdruck-Kompressor von ELMAG mit integriertem Kältetrockner
Dieses Modell ist die Komplettlösung der Baureihe: 15 bar Betriebsdruck, 805 l/min effektive Liefermenge, 300-Liter-Kessel – und ein fix aufgebauter Kältetrockner zur effizienten Druckluftentfeuchtung.
Die hochwirksame Schalldämmung hält den Schalldruck bei 69 dB(A) – das entspricht normaler Gesprächslautstärke.
Der Kältetrockner – das entscheidende Merkmal
Das ist der Punkt, der dieses Modell vom Schwestermodell ohne Trockner unterscheidet, und er ist erheblich wichtiger, als er auf den ersten Blick wirkt.
Warum Druckluft entfeuchtet werden muss
Angesaugte Umgebungsluft enthält Feuchtigkeit. Beim Verdichten wird diese Feuchtigkeit auf ein Bruchteil des ursprünglichen Volumens komprimiert – die relative Feuchte steigt drastisch.
Was dann im Netz passiert: Die Luft kühlt in den Leitungen ab, das Wasser fällt aus und sammelt sich als Kondensat.
Die Folgen im Betrieb:
Werkzeugschäden. Wasser wäscht den Schmierfilm aus Druckluftwerkzeugen und führt zu Rost an Lamellen, Ventilen und Schlagwerken.
Rost im Leitungsnetz. Die Rostpartikel wandern zu den Verbrauchern und zerstören dort Dichtungen und Ventile.
Ausschuss beim Lackieren. Wassertröpfchen in der Spritzluft erzeugen Krater und Trübungen – der häufigste Grund für Nacharbeit.
Ausfälle in der Pneumatik. Ventile und Zylinder reagieren empfindlich auf Wasser; im Winter friert Kondensat in Außenleitungen ein.
Verunreinigte Prozessluft bei Verpackung, Lebensmitteln und Medizintechnik.
Was ein Kältetrockner leistet
Der Trockner kühlt die Druckluft gezielt ab – typischerweise auf etwa 3 °C. Dabei fällt das Wasser kontrolliert im Gerät aus und wird abgeleitet. Anschließend wird die Luft wieder erwärmt.
Das Ergebnis: Die Luft im Netz ist deutlich unterhalb ihres Taupunkts entfeuchtet – sie kondensiert in den Leitungen nicht mehr aus.
Fix aufgebaut – der praktische Vorteil
Der Trockner ist werkseitig montiert und verrohrt.
Was das bedeutet:
Kein Montageaufwand. Ein nachgerüsteter Trockner erfordert Aufstellplatz, Verrohrung, Bypass, Absperrungen und einen eigenen Elektroanschluss.
Kein zusätzlicher Stellplatz. Der Trockner sitzt in der bestehenden Aufstellfläche des Kompressors.
Abgestimmte Auslegung. Trocknerleistung und Kompressorliefermenge passen zusammen – bei separater Beschaffung eine häufige Fehlerquelle.
Eine Investition statt zwei, und ein Ansprechpartner für die gesamte Anlage.
Zentrale Kondensatableitung
Das Gerät verfügt über eine zentrale Kondensatableitung – Kessel und Trockner führen ihr Kondensat an einer Stelle zusammen.
Der praktische Wert: Statt zwei getrennte Ablasspunkte zu bedienen, gibt es einen. Und für die Automatisierung genügt ein Kondensatableiter statt zwei.
15 bar – der zweite Alleinstellungspunkt
Übliche Werkstattkompressoren enden bei 10 bar; hier stehen 15 bar zur Verfügung.
Wofür der höhere Druck gebraucht wird:
Druckluftwerkzeuge mit hohem Arbeitsdruck – schwere Schlagschrauber, Nietwerkzeuge und Industriewerkzeuge, die mit 8 bis 12 bar arbeiten.
Lange Leitungswege. Zwischen Kompressorraum und entferntem Arbeitsplatz gehen bar verloren. Wer bei 10 bar startet, hat am Werkzeug oft nur noch 6 bar.
Mehrere gleichzeitige Abnahmestellen.
Reifenfüllung im Nutzfahrzeug- und Landmaschinenbereich – Lkw-, Traktor- und Baumaschinenreifen verlangen deutlich höhere Fülldrücke.
Prüf- und Dichtheitsprüfungen mit definierten Prüfdrücken.
Und auch bei normalen Werkzeugen zahlt sich der Druck aus: Je größer die Differenz zwischen Kessel- und Arbeitsdruck, desto länger reicht eine Kesselfüllung – der Kompressor schaltet seltener ein.
805 l/min effektive Liefermenge nach VDMA 4362
Der Hersteller weist die Liefermenge nach VDMA 4362, gemessen bei 80 % des Höchstdrucks aus. Das ist eine wesentliche Angabe:
Es handelt sich um einen genormten, vergleichbaren Wert – nicht um eine Bestwertmessung bei günstigen Bedingungen. Die Messung bei 80 % des Höchstdrucks entspricht realistischen Betriebsbedingungen.
Für die Auslegung eines Werkzeugs ist ausschließlich die Liefermenge maßgeblich – nicht die Ansaugleistung von 1.150 l/min.
805 l/min sind eine gewerbliche Leistungsklasse. Damit lassen sich mehrere Arbeitsplätze gleichzeitig versorgen oder dauerluftintensive Werkzeuge betreiben: Druckluft-Schleifer, Meißelhämmer im Dauereinsatz, Sandstrahlarbeiten und größere Lackierpistolen.
1.100 U/min – die niedrige Aggregatdrehzahl
Zum Vergleich: Die kleineren Modelle der Serie laufen mit 1.450 U/min, herkömmliche Kompressoren deutlich schneller.
Der Hersteller nennt vier Folgen der niedrigen Drehzahl:
Geräuscharmer Betrieb – der wesentliche Beitrag zu den 69 dB(A).
Optimierter Wirkungsgrad. Langsam laufende Verdichter arbeiten effizienter.
Niedrige Drucklufttemperatur.
Geringe Kondensatentwicklung und sehr gute Druckluftqualität.
Der letzte Punkt greift direkt ins Trocknerkonzept: Je kühler und trockener die Luft beim Trockner ankommt, desto weniger muss dieser leisten – das senkt den Energieverbrauch der Trocknung und verbessert das Ergebnis.
Und – oft übersehen – längere Lebensdauer. Ein Verdichter, der langsamer läuft, verschleißt langsamer.
Keilriemenantrieb und mehrfache Schwingungsdämpfung
Der Keilriemenantrieb mit großzügiger Übersetzung ist die Voraussetzung für die niedrige Aggregatdrehzahl und entkoppelt Motor und Verdichter mechanisch.
Zusätzlich ist das Gerät mehrfach schwingungsgedämpft für geringe Vibrationen und über Schwingungspuffer vibrationsfrei auf dem Kessel gelagert.
Der Nutzen ist doppelt: Weniger Vibration bedeutet weniger Geräusch – und weniger Materialermüdung an Verrohrung, Verschraubungen und Kessel.
69 dB(A) bei 7,5 kW – die Einordnung
Ein offener Kompressor dieser Leistungsklasse liegt typischerweise bei 90 bis 100 dB(A). Da die Dezibelskala logarithmisch ist, bedeutet der Unterschied eine Reduktion auf etwa ein Sechstel der empfundenen Lautstärke.
Aufstellung im Arbeitsbereich möglich statt in einem separaten Kompressorraum. Kein Gehörschutz erforderlich – Pflicht wäre er ab 85 dB(A). Kommunikation bleibt möglich.
Der Hersteller nennt akustisch sensible Bereiche wie Büros ausdrücklich als Zielanwendung.
Kompaktgerät auf 300-Liter-Behälter
Das Gerät ist werkseitig auf dem Druckluftbehälter montiert. Der Hersteller nennt die Vorteile:
Kein Montageaufwand – aufstellfertig geliefert.
Platzsparend – Aggregat, Kessel und Trockner auf einer Standfläche von rund 1,1 m².
Luftabgang direkt am Druckluftbehälter mit Kugelhahn – mit Absperrmöglichkeit für Wartung und Netztrennung.
Vibrationsfrei durch Schwingungspuffer.
300 Liter Puffervolumen fangen Entnahmespitzen ab und reduzieren die Schaltspiele erheblich – längere Laufintervalle und längere Pausen schonen Motor, Verdichter und Druckschalter. Bei 15 bar speichert der Kessel zudem mehr Luftmenge als bei 10 bar.
Stern-Dreieck-Schaltung
Das Gerät ist mit Stern-Dreieck-Anlauf ausgestattet.
Warum das bei 7,5 kW notwendig ist: Ein Drehstrommotor zieht beim Direktanlauf ein Vielfaches seines Nennstroms. Bei 7,5 kW wäre das ein erheblicher Netzstoß – mit der Folge von Spannungseinbrüchen, ausgelösten Sicherungen und Belastung des Hausanschlusses.
Der Stern-Dreieck-Anlauf reduziert den Anlaufstrom auf etwa ein Drittel. Er schont zudem Riemen und Antriebsstrang durch sanfteres Hochlaufen.
Praktisch bedeutet das: geringere Anforderungen an die Absicherung und weniger Rückwirkungen auf das Netz – besonders relevant, wenn empfindliche Verbraucher am selben Anschluss hängen.
Ölgeschmiert
Der Verdichter ist ölgeschmiert – die Bauweise für Dauerbetrieb und lange Standzeiten.
Zu beachten: Ölgeschmierte Kompressoren geben geringe Ölmengen an die Druckluft ab. Wo absolut ölfreie Luft gefordert ist – Lebensmittel, Medizintechnik, bestimmte Lackierprozesse –, sind zusätzliche Filterstufen erforderlich. Der Hersteller weist auf mögliche Ergänzungen durch Filter hin.
Zentrales Bedienpult
Alle Modelle der Baureihe sind mit einem zentralen Bedienpult ausgestattet. Bei einem gekapselten Kompressor ist das funktionsnotwendig: Was hinter der Schalldämmung liegt, muss von außen bedien- und ablesbar sein.
Optional: automatischer Kondensatableiter
Ein automatischer, niveaugeregelter Kondensatableiter AKA ½" (230 V) ist als Zubehör erhältlich.
Niveaugeregelt bedeutet: Er öffnet erst, wenn tatsächlich Kondensat ansteht – im Gegensatz zu zeitgesteuerten Ableitern, die bei jedem Intervall auch Druckluft mit ablassen. Das spart Energie.
Warum die Nachrüstung dringend zu empfehlen ist: Steht Kondensat im Kessel, rostet dieser von innen – die häufigste Ausfallursache bei Kompressoren und ein Sicherheitsrisiko, weil ein durchgerosteter Druckbehälter bersten kann. Bei 300 Litern und 15 bar ist dieser Punkt besonders ernst zu nehmen.
Ohne automatischen Ableiter muss täglich von Hand abgelassen werden – und genau das wird im Alltag vergessen.
Was zu beachten ist
Kondenswasser täglich ablassen – oder den automatischen Kondensatableiter nachrüsten. Die zentrale Kondensatableitung macht das einfach, ersetzt aber nicht die Durchführung.
Elektrischer Anschluss durch eine Elektrofachkraft; auf die richtige Drehrichtung und die korrekte Ausführung der Stern-Dreieck-Schaltung achten.
Nur Werkzeuge und Leitungen verwenden, die für den anliegenden Druck zugelassen sind. Bei 15 bar Kesseldruck ist der Druckminderer korrekt einzustellen – Ausrüstung für 10 bar darf nicht mit höherem Druck beaufschlagt werden.
Kältetrockner mitlaufen lassen. Er benötigt Betriebsspannung und sollte nicht abgeschaltet werden, solange Druckluft entnommen wird.
Ölstand regelmäßig prüfen und Wechselintervalle einhalten.
Ansaugfilter sauber halten. Ein zugesetzter Filter senkt die Leistung und erhöht die Temperatur.
Ausreichende Belüftung sicherstellen. Kompressor und Kältetrockner geben Wärme ab; die Lüftungsöffnungen dürfen nicht zugestellt werden.
Liefermenge, nicht Ansaugleistung für die Werkzeugauslegung heranziehen: 805 l/min.
Sicherheitsventil nicht verstellen oder blockieren.
Vor Wartungsarbeiten Netztrennung sicherstellen und Kessel vollständig entlüften.
Nie mit Druckluft auf Personen richten – bei 15 bar mit entsprechend höherer Gefahr.
Druckbehälter unterliegen der Prüfpflicht. Für Druckluftbehälter gelten je nach Volumen und Druck Anforderungen an wiederkehrende Prüfungen; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung und die einschlägigen DGUV-Vorschriften. Bei 300 Litern und 15 bar ist das Druckinhaltsprodukt hoch – die Prüffristen sind vorab zu klären.
Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.
Typische Einsatzgebiete
Gewerbliche Werkstätten und Produktionsbetriebe, Karosserie- und Lackierbetriebe, Nutzfahrzeug- und Landmaschinenwerkstätten, Reifendienste mit Lkw- und Traktorbereifung, Pneumatik- und Steuerungstechnik, Montage- und Fertigungslinien, Prüf- und Dichtheitsprüfeinrichtungen, Metallbau und Schlossereien, geräuschsensible Produktionsbereiche und Büros, Betriebe mit langen Leitungswegen, Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Druckluftqualität.
Häufige Fragen
Was unterscheidet dieses Modell vom Schwestermodell ohne Trockner?
Der fix aufgebaute Kältetrockner zur Druckluftentfeuchtung – werkseitig montiert und verrohrt, ohne zusätzlichen Stellplatz und mit auf die Liefermenge abgestimmter Auslegung.
Warum muss Druckluft überhaupt entfeuchtet werden?
Weil beim Verdichten die Feuchtigkeit der angesaugten Luft mitkomprimiert wird und in den Leitungen auskondensiert. Die Folgen: ausgewaschener Schmierfilm und Rost in Werkzeugen, Rostpartikel im Netz, Krater und Trübungen beim Lackieren, Ausfälle in der Pneumatik und im Winter zugefrorene Außenleitungen.
Wie funktioniert ein Kältetrockner?
Er kühlt die Druckluft gezielt ab – typischerweise auf etwa 3 °C. Dabei fällt das Wasser kontrolliert im Gerät aus und wird abgeleitet; anschließend wird die Luft wieder erwärmt. Im Netz kondensiert sie dann nicht mehr aus.
Was bringt die werkseitige Montage?
Kein Montageaufwand, kein zusätzlicher Stellplatz, keine separate Verrohrung mit Bypass und Absperrungen – und vor allem eine abgestimmte Auslegung von Trocknerleistung und Kompressorliefermenge, bei separater Beschaffung eine häufige Fehlerquelle.
Wozu die zentrale Kondensatableitung?
Kessel und Trockner führen ihr Kondensat an einer Stelle zusammen. Statt zwei Ablasspunkten gibt es einen – und für die Automatisierung genügt ein Kondensatableiter statt zwei.
Wofür brauche ich 15 bar?
Für Werkzeuge mit hohem Arbeitsdruck, lange Leitungswege mit entsprechendem Druckabfall, mehrere gleichzeitige Abnahmestellen, Reifenfüllung im Nutzfahrzeug- und Landmaschinenbereich sowie Prüfanwendungen. Auch bei normalen Werkzeugen zahlt sich der Druck aus: Je größer die Differenz zwischen Kessel- und Arbeitsdruck, desto seltener schaltet der Kompressor ein.
Was bedeutet „Liefermenge nach VDMA 4362"?
Ein genormter, vergleichbarer Wert, gemessen bei 80 % des Höchstdrucks – also unter realistischen Betriebsbedingungen, nicht als Bestwert. Für die Werkzeugauslegung ist ausschließlich dieser Wert maßgeblich, nicht die Ansaugleistung von 1.150 l/min.
Was lässt sich mit 805 l/min betreiben?
Mehrere Arbeitsplätze gleichzeitig oder dauerluftintensive Werkzeuge: Druckluft-Schleifer, Meißelhämmer im Dauereinsatz, Sandstrahlarbeiten und größere Lackierpistolen.
Wie laut ist der Kompressor?
69 dB(A) in 4 m – normale Gesprächslautstärke. Ein offener Kompressor dieser Leistungsklasse liegt bei 90 bis 100 dB(A); der Unterschied bedeutet eine Reduktion auf etwa ein Sechstel der empfundenen Lautstärke. Gehörschutz wäre erst ab 85 dB(A) Pflicht.
Warum läuft das Aggregat nur mit 1.100 U/min?
Wegen geräuscharmem Betrieb, optimiertem Wirkungsgrad, niedriger Drucklufttemperatur und geringer Kondensatentwicklung – und längerer Lebensdauer. Der letzte Punkt greift direkt ins Trocknerkonzept: Je kühler und trockener die Luft ankommt, desto weniger muss der Trockner leisten.
Was ist eine Stern-Dreieck-Schaltung und warum ist sie hier verbaut?
Eine Anlaufschaltung, die den Anlaufstrom auf etwa ein Drittel reduziert. Bei 7,5 kW wäre der Direktanlauf ein erheblicher Netzstoß – mit Spannungseinbrüchen, ausgelösten Sicherungen und Belastung des Hausanschlusses. Zudem schont der sanftere Hochlauf Riemen und Antriebsstrang.
Ist die Druckluft ölfrei?
Nein, der Verdichter ist ölgeschmiert und gibt geringe Ölmengen an die Luft ab. Wo absolut ölfreie Luft gefordert ist – Lebensmittel, Medizintechnik, bestimmte Lackierprozesse –, sind zusätzliche Filterstufen erforderlich; der Hersteller weist auf mögliche Filterergänzungen hin.
Was bringt der 300-Liter-Kessel?
Er fängt Entnahmespitzen ab und reduziert die Schaltspiele deutlich. Bei 15 bar speichert er zudem mehr Luftmenge als bei 10 bar.
Was ist ein niveaugeregelter Kondensatableiter?
Er öffnet erst, wenn tatsächlich Kondensat ansteht – im Gegensatz zu zeitgesteuerten Ableitern, die bei jedem Intervall auch Druckluft mit ablassen. Das spart Energie.
Was ist die wichtigste Wartung?
Kondenswasser ablassen. Steht es im Kessel, rostet dieser von innen – bei 300 Litern und 15 bar ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko, weil ein durchgerosteter Druckbehälter bersten kann.
Unterliegt das Gerät der Prüfpflicht?
Für Druckluftbehälter gelten je nach Volumen und Druck Anforderungen an wiederkehrende Prüfungen. Bei 300 Litern und 15 bar ist das Druckinhaltsprodukt hoch – die Prüffristen sind vorab zu klären.
| Gerätetyp : | Schallgedämmter Kompressor |
|---|---|
| Liefermenge l/min: | 701–1.000 l/min |
| Max. Druck (bar): | 15 bar |
| Schalldruckpegel dB(A): | 69 dB(A) |
| Stromart: | 3-phasig (400 V) |
| Behältervolumen: | 300L |