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ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine RSBM 5/60, Bohrleistung 60 mm, MK 5, 25 - 2000 UpM

Beschreibung

ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine RSBM 5/60, Bohrleistung 60 mm, MK 5, 25 - 2000 UpM

Lieferumfang

  • ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine Ø 60 mm
  • Schnellspannbohrfutter B 16, 1–16 mm
  • Kegeldorn MK 5 / B 16
  • Reduzierhülse MK 5 / MK 4
  • Werkzeugsatz mit Austreibkeil
  • Bedienungsanleitung mit CE-Konformität

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerELMAG
BohrleistungØ 60 mm
Gewindeschneidleistungbis M46
WerkzeugaufnahmeMK 5
Antriebsleistung4.000 W
Spannung400 V
Drehzahlbereich25 – 2.000 U/min
Drehzahlstufen16
Spindelhub315 mm
Vorschubstufen16
Vorschubbereich0,04 – 3,2 mm/U
Spindelausladungbis 1.600 mm
DrehrichtungRechts- und Linkslauf
Spindel-/Vorschubgetriebehydraulisch geschaltet, im Ölbad laufend
GetrieberäderChrom-Nickel-Stahl, gehärtet und präzisionsgeschliffen
Drehzahl-/Vorschubeinstellungüber Stellhebel
Grundkörperstark verripptes, feinkörniges Grauguss
Säulemassiv, geschliffener Stahl
BohrkopfhubHubspindelantrieb, gehärtete Hubspindel
Ausleger-Führungsbahnengehärtet und präzisionsgeschliffen
BohrspindelPräzisionslager, hohe Rundlaufgenauigkeit
KonformitätBetriebsanleitung / CE
Garantie2 Jahre ELMAG-Vollgarantie (erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung)
Ersatzteilversorgung15 Jahre garantiert

Produktbeschreibung

Radial-Säulenbohrmaschine von ELMAG mit Ø 60 mm Bohrleistung – die klassische Ausführung mit Stellhebelbedienung

Bei großen, schweren Werkstücken kehrt sich das Verhältnis um: Nicht das Werkstück wird zur Spindel gebracht, sondern die Spindel zum Werkstück. Genau das leistet eine Radialbohrmaschine – der Bohrkopf lässt sich entlang eines höhenverstellbaren Auslegers frei positionieren. Bei Distanzbohrungen in einem Stahlträger, einer Schweißkonstruktion oder einem Gussteil entfällt damit das zeitaufwändige Umspannen fast vollständig.

Bis zu 1.600 mm Spindelausladung – der eigentliche Nutzwert

Anderthalb Meter Reichweite bedeuten: Auf einem großformatigen Werkstück lassen sich Bohrbilder abarbeiten, ohne das Teil auch nur einmal zu bewegen. Wer schon einmal eine tonnenschwere Schweißkonstruktion für jede einzelne Bohrung neu ausgerichtet hat, weiß, wie viel Zeit – und wie viel Fehlerpotenzial – hier steckt.

16 Drehzahlstufen von 25 bis 2.000 U/min

Der Bereich ist bewusst weit gespannt: 25 U/min für große Durchmesser in zähem Material, 2.000 U/min für kleine Bohrer und weiche Werkstoffe. 16 Stufen decken diese Spanne so dicht ab, dass für jede Kombination aus Durchmesser und Werkstoff eine passende Drehzahl verfügbar ist – der Kompromiss, den man bei grob gestuften Getrieben eingeht, entfällt.

16 Vorschubstufen von 0,04 bis 3,2 mm/U

Ein Faktor 80 zwischen kleinstem und größtem Vorschub – das ist der Bereich, in dem sich Reibarbeiten (feinster Vorschub, beste Oberfläche) und Schruppbohrungen mit Ø 60 mm (grober Vorschub, maximale Zerspanungsleistung) gleichermaßen abbilden lassen. Der maschinelle Vorschub ist bei diesen Durchmessern kein Komfortmerkmal: Von Hand ist ein gleichmäßiger Vorschub über 315 mm Spindelhub bei 60 mm Bohrdurchmesser praktisch nicht zu halten.

315 mm Spindelhub

Über 30 Zentimeter Hub in einem Zug – ausreichend für dicke Pakete, Grobbleche und mehrfach gestapelte Werkstücke, ohne nachsetzen zu müssen.

Gewindeschneiden bis M46 – mit Rechts- und Linkslauf

Bohren, Senken und Gewindeschneiden an einer Maschine. M46 ist eine bemerkenswerte Größe: Gewinde dieser Dimension sind auf normalen Bohrmaschinen nicht darstellbar, weil das erforderliche Drehmoment fehlt. Rechts- und Linkslauf sind Voraussetzung und serienmäßig vorhanden.

Einfache Drehzahl- und Vorschubeinstellung über Stellhebel

Kein Menü, kein Display – die Einstellung erfolgt über Stellhebel direkt an der Maschine. Für Betriebe, die eine robuste, wartungsarme Maschine ohne Elektronikabhängigkeit suchen, ist das ein bewusster Vorteil: Was mechanisch geschaltet wird, fällt nicht durch einen Steuerungsfehler aus.

Der Grundkörper: verripptes Grauguss auf massiver Stahlsäule

Hier entscheidet sich die Bohrqualität. Der Grundkörper besteht aus stark verripptem, feinkörnigem Grauguss – dem Werkstoff mit der besten Schwingungsdämpfung im Maschinenbau. Die massive, geschliffene Stahlsäule trägt den Ausleger. Zusammen ergibt das eine Maschine, die äußerst vibrationsarm und laufruhig arbeitet: Vibrationen sind die Hauptursache für unrunde Bohrungen, Rattermarken und vorzeitigen Werkzeugverschleiß – besonders bei großen Durchmessern und langen Auslegerstellungen.

Hydraulisch geschaltetes Getriebe im Ölbad

Spindel- und Vorschubgetriebe laufen im Ölbad und werden hydraulisch geschaltet. Ölbadschmierung bedeutet dauerhafte Versorgung aller Zahnräder und Abfuhr der Reibungswärme. Die Getrieberäder bestehen aus gehärtetem, präzisionsgeschliffenem Chrom-Nickel-Stahl – der Werkstoff, der bei den hier auftretenden Drehmomenten über Jahrzehnte hält.

Gehärtete und präzisionsgeschliffene Führungsbahnen

Die Ausleger-Führungsbahnen sind gehärtet und präzisionsgeschliffen; der Bohrkopfhub erfolgt über einen Hubspindelantrieb mit gehärteter Hubspindel. Das ist der Grund, warum die Positioniergenauigkeit auch nach Jahren erhalten bleibt: Ungehärtete Führungen laufen sich ein, und eingelaufene Führungen bedeuten Spiel im Ausleger.

Bohrspindel mit Präzisionslager

Hohe Rundlaufgenauigkeit an der Spindel – Grundvoraussetzung für maßhaltige Bohrungen und Standzeit des Werkzeugs, insbesondere bei Reibarbeiten.

Wofür diese Bauform gebaut ist

Bohren, Reiben und Gewindeschneiden an großen Werkstücken: Stahlträger, Schweißkonstruktionen, Gussteile. Ein besonders geeigneter Einsatzbereich ist die verzugsfreie Bearbeitung von Grobblechen im Kessel- und Industrieofenbau – etwa bei Wärmetauscher- und Rohrhalteplatten, wo viele Bohrungen in einem großen, empfindlichen Blech sitzen und jede Umspannung Verzug bedeuten würde.

Aufstellung realistisch planen

Maschinen dieser Klasse brauchen einen tragfähigen, ebenen Hallenboden und eine sauber ausgerichtete Aufstellung. Bei 1,6 m Ausladung wirken erhebliche Kippmomente auf das Fundament.

Herstellerqualität mit Absicherung

ELMAG gewährt zwei Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf drei Jahre nach Registrierung, sowie 15 Jahre garantierte Ersatzteilversorgung.

Typische Einsatzgebiete

Stahlbau und Stahlkonstruktion, Maschinen- und Anlagenbau, Schweißkonstruktionen und Baugruppenfertigung, Gussteil-Nachbearbeitung, Kessel- und Industrieofenbau, Wärmetauscher- und Rohrhalteplatten, Grobblechbearbeitung, Behälter- und Apparatebau, Fahrzeug- und Nutzfahrzeugbau, Instandhaltung und Betriebstechnik, Lohnfertigung und Zulieferbetriebe, Lehr- und Ausbildungswerkstätten.

Häufige Fragen

Was ist der Vorteil einer Radialbohrmaschine?
Der Bohrkopf lässt sich entlang eines höhenverstellbaren Auslegers frei positionieren – bei Distanzbohrungen in großen Werkstücken entfällt das zeitaufwändige Umspannen fast vollständig.

Wie weit reicht die Spindel?
Bis 1.600 mm Spindelausladung.

Welchen Drehzahlbereich hat die Maschine?
25 bis 2.000 U/min in 16 Stufen – ausreichend gespreizt für Ø 60 mm in zähem Material ebenso wie für kleine Bohrer in weichen Werkstoffen.

Welche Vorschübe sind möglich?
0,04 bis 3,2 mm/U in 16 Stufen. Der feine Bereich für Reibarbeiten, der grobe für Schruppbohrungen großer Durchmesser.

Wie groß ist der Spindelhub?
315 mm – ausreichend für dicke Pakete und Grobbleche ohne Nachsetzen.

Bis zu welcher Größe kann ich Gewinde schneiden?
Bis M46. Rechts- und Linkslauf sind serienmäßig vorhanden.

Stellhebel oder Touchscreen – welche Ausführung?
Diese Maschine wird über Stellhebel bedient: robust, wartungsarm, ohne Elektronikabhängigkeit. ELMAG bietet daneben Touch-Vario-Ausführungen mit Touchscreen-Display, Servo-Pinolenvorschub und stufenloser Drehzahl – die richtige Wahl bei häufig wechselnden Einstellungen oder wechselndem Personal.

Warum Grauguss als Grundkörper?
Grauguss hat die beste Schwingungsdämpfung im Maschinenbau. Vibrationen sind die Hauptursache für unrunde Bohrungen, Rattermarken und vorzeitigen Werkzeugverschleiß.

Was bedeutet „im Ölbad laufendes Getriebe"?
Alle Zahnräder werden dauerhaft geschmiert und die Reibungswärme wird abgeführt – Voraussetzung für lange Getriebelebensdauer bei hohen Drehmomenten.

Welche Werkzeugaufnahme hat die Spindel?
MK 5. Kegeldorn MK 5 / B 16 und Reduzierhülse MK 5 / MK 4 sind im Lieferumfang.

Bestehen Prüfpflichten?
Bohrmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung durch eine befähigte Person; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Eigenschaften
Bohrleistung Stahl: 60 mm
Gerätetyp : Säulenbohrmaschine
Spindelaufnahme: MK 5