ELMAG Kompressor Montagekompressor TIGER TIGER 400/10/22 W, 260 l/min, 10 bar, Kessel 2 x 11 l
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ELMAG Kompressor Montagekompressor TIGER TIGER 400/10/22 W, 260 l/min, 10 bar, Kessel 2 x 11 l
Lieferumfang
- 1 × ELMAG Montagekompressor, fahrbar
- CONDOR-Druckschalter
- ELMAG Filter-Druckregler
- 2 × Sicherheits-Entlüftungskupplung (Kesseldruck und reduzierter Druck)
- Motorschutzschalter
- Betriebsstundenzähler
- Betriebsanleitung mit CE-Konformität
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Produktart | Fahrbarer Montagekompressor, zweistufig verdichtend |
| Effektive Liefermenge | 260 l/min* |
| Ansaugleistung | 380 l/min |
| Max. Betriebsdruck | 10 bar |
| Verdichtung | zweistufig |
| Kesselvolumen | 2 × 11 l |
| Zylinder | 2 |
| Schmierung | ölgeschmiert |
| Motorleistung | 2,2 kW / 3 PS |
| Netzanschluss | 230 V / 50 Hz |
| Verdichterdrehzahl | 1.300 U/min |
| Antrieb | Keilriemenantrieb |
| Schalldruckpegel (4 m) | 74 dB(A) |
| Bereifung | 260 mm Gummiräder |
| Abmessungen L × B × H | 780 × 650 × 740 mm |
| Gewicht | 59 kg |
* Liefermenge nach VDMA 4362, gemessen bei 80 % des Höchstdrucks.
Produktbeschreibung
Montagekompressor von ELMAG – zweistufig verdichtend, an 230 V
Dieses Modell ist die Wechselstrom-Variante der Montagekompressor-Baureihe: zweistufig verdichtendes Zweizylinderaggregat mit 260 l/min effektiver Liefermenge, fahrbar auf 260-mm-Gummirädern – und mit 74 dB(A) das leiseste Modell der Reihe.
230 V – das entscheidende Merkmal dieses Modells
Alle anderen Modelle der Baureihe benötigen Drehstrom. Dieses läuft an der normalen Steckdose.
Warum das bei einem Montagekompressor besonders zählt:
Mobile Geräte kommen an wechselnde Einsatzorte – und dort ist ein CEE-Anschluss keineswegs immer vorhanden. In Wohnhäusern, Altbauten, Ladenlokalen, angemieteten Räumen und bei Privatkunden ist 230 V oft die einzige verfügbare Versorgung.
Kein Adapter, kein Verteiler, keine Rückfrage vorab. Das Gerät läuft überall.
Für Servicetechniker und Montageteams mit gemischtem Kundenkreis ist das häufig das entscheidende Auswahlkriterium – auch wenn die Drehstromvarianten mehr Luft liefern.
Zu beachten: Kompressoren haben einen hohen Anlaufstrom. Verlängerungen möglichst kurz und mit ausreichendem Querschnitt wählen.
74 dB(A) – das leiseste Modell der Baureihe
Mit 74 dB(A) in 4 m liegt dieses Modell 4 dB(A) unter den stärkeren Schwestermodellen. Grund ist die noch niedrigere Verdichterdrehzahl von 1.300 U/min.
Das ist für einen offenen Kolbenkompressor ein sehr guter Wert und deutlich unterhalb der Gehörschutzpflicht von 85 dB(A).
Praktisch bedeutet das: Der Kompressor kann auch dort laufen, wo Kundenkontakt besteht oder gearbeitet und gesprochen wird – in bewohnten Gebäuden, Ladenlokalen und Praxen.
Zwei mal 11 Liter statt eines großen Kessels
Statt eines einzelnen Kessels sind zwei kompakt angeordnete Behälter mit je 11 Litern verbaut.
Der Zweck ist die reduzierte Bauhöhe – mit konkreten Folgen:
Der Kompressor passt in jeden Kombi und Transporter. Bei 740 mm Höhe ist das Verladen kein Kraftakt.
Tieferer Schwerpunkt. Ein hoher Stehkessel macht ein fahrbares Gerät kippelig – gerade auf Baustellenuntergrund und über Kabel und Schwellen hinweg.
Bessere Handhabung beim Umsetzen. Was niedriger ist, lässt sich leichter kippen, tragen und verladen.
Bei nur 59 kg ist dieses Modell zudem das leichteste der Reihe – von einer Person zu handhaben.
Zweistufige Verdichtung – ungewöhnlich in dieser Klasse
Das Aggregat verdichtet zweistufig. Bei einem 230-V-Montagekompressor ist das ein deutliches Qualitätsmerkmal – Geräte dieser Größe und Anschlussart arbeiten fast durchweg einstufig.
Was zweistufig bringt:
Deutlich niedrigere Endtemperatur. Die Luft wird in zwei Schritten komprimiert und dazwischen gekühlt.
Besserer Wirkungsgrad – bei begrenzter Anschlussleistung besonders wertvoll: Aus 2,2 kW wird mehr nutzbare Druckluft.
Längere Lebensdauer von Ventilen, Kolben und Öl.
Trockenere Druckluft – bei niedrigeren Temperaturen fällt weniger Feuchtigkeit im Netz an.
Für den Montageeinsatz ist das besonders relevant: Mobile Geräte laufen oft unter ungünstigen Bedingungen – in der Sonne, in engen Räumen, ohne gute Belüftung.
Großflächiger Nachkühler aus Aluminium-Druckguss
Der großflächige Nachkühler aus Aluminium-Druckguss senkt die Temperatur der verdichteten Luft, bevor sie in den Kessel geht.
Der Nutzen: Kühlere Luft kondensiert weniger im Leitungsnetz – das schont Werkzeuge und verbessert Lackierergebnisse.
Ergänzt wird die Kühlung durch ein großdimensioniertes Lüfterrad.
Keilriemenantrieb – hoher Wirkungsgrad und Betriebssicherheit
Der Hersteller nennt ausdrücklich hohen Wirkungsgrad und Betriebssicherheit durch Keilriemenantrieb.
Der Unterschied zu direktgetriebenen Geräten ist erheblich:
Niedrigere Verdichterdrehzahl. Mit 1.300 U/min läuft das Aggregat weniger als halb so schnell wie ein Direktantrieb (typisch 2.850 U/min). Das bedeutet weniger Verschleiß, geringere Temperatur, längere Lebensdauer – und den niedrigen Geräuschpegel.
Mechanische Entkopplung. Der Riemen dämpft Schwingungen zwischen Motor und Verdichter.
Überlastschutz. Bei Blockade rutscht der Riemen, statt Motor oder Verdichter zu beschädigen.
Genau hier liegt der Unterschied zu einfachen 230-V-Baumarktkompressoren: Die sind fast ausnahmslos direktgetrieben, einstufig und laufen mit 2.850 U/min.
260 l/min Liefermenge nach VDMA 4362
Der Hersteller weist die Liefermenge nach VDMA 4362, gemessen bei 80 % des Höchstdrucks aus.
Das ist eine wesentliche Angabe: Es handelt sich um einen genormten, vergleichbaren Wert unter realistischen Betriebsbedingungen – nicht um eine Bestwertmessung.
Ansaugleistung 380 l/min – die angesaugte Luftmenge.
Effektive Liefermenge 260 l/min – die tatsächlich abgegebene Menge.
Für die Auslegung eines Werkzeugs ist ausschließlich die Liefermenge maßgeblich.
Was 260 l/min abdecken: Schlagschrauber und Ratschenschrauber, Nagler und Tacker, Lackier- und Spritzpistolen, Reifenarbeiten, Ausblasen – der übliche Umfang von Montage- und Reparaturarbeiten.
Zum Vergleich: Ein typischer 230-V-Baumarktkompressor mit ähnlicher Motorleistung liefert oft nur 135 bis 180 l/min. Die zweistufige Verdichtung und der Keilriemenantrieb machen hier den Unterschied.
Grenzwertig bleiben Druckluft-Schleifer, Meißelhämmer im Dauereinsatz und Sandstrahlarbeiten – diese Werkzeuge verbrauchen dauerhaft Luft.
CONDOR-Druckschalter – Markenqualität an der kritischen Stelle
Der CONDOR-Druckschalter ist ein Markenbauteil.
Warum das zählt: Der Druckschalter ist das am häufigsten schaltende Bauteil eines Kompressors – bei jedem Ein- und Ausschalten. Er ist entsprechend die typische Verschleißstelle.
CONDOR ist im Kompressorenbau eine eingeführte Adresse; Ersatz ist über den Fachhandel problemlos verfügbar, unabhängig vom Gerätehersteller.
Zwei Luftabgänge mit Sicherheits-Entlüftungskupplungen
Serienmäßig sind zwei Luftabgänge vorhanden: einer mit Kesseldruck, einer mit reduziertem Druck über den Filter-Druckregler.
Der praktische Nutzen: Zwei Werkzeuge mit unterschiedlichem Druckbedarf lassen sich gleichzeitig anschließen – etwa Reifenfüller am Kesseldruck und Lackierpistole am reduzierten Druck. Kein ständiges Umstellen des Druckminderers.
Sicherheits-Entlüftungskupplungen sind dabei ein wesentliches Sicherheitsmerkmal: Sie entlüften den Schlauch beim Trennen, bevor die Verbindung freigegeben wird. Ohne sie schlägt ein unter Druck stehender Schlauch beim Abkuppeln unkontrolliert aus – eine reale Verletzungsgefahr.
ELMAG Filter-Druckregler
Der Filter-Druckregler vereint Wasserabscheidung und stufenlose Druckregulierung.
Der Filter ist an einem Montagekompressor besonders wertvoll: Mobile Geräte arbeiten unter wechselnden Bedingungen, und die abgeschiedene Feuchtigkeit erreicht so nicht das Werkzeug.
Betriebsstundenzähler
Der Betriebsstundenzähler ist bei einem gewerblich genutzten Kompressor mehr als eine Anzeige:
Wartungsintervalle werden planbar – Ölwechsel und Filterkontrolle nach Betriebsstunden statt nach Gefühl.
Nutzungsnachweis bei Vermietung und überbetrieblicher Nutzung.
Wertermittlung bei Wiederverkauf.
Motorschutzschalter
Der Motorschutzschalter trennt bei thermischer Überlastung oder zu hohem Strom – der Grundschutz für den Antriebsmotor.
260-mm-Gummiräder – die Mobilität
Die komfortablen 260-mm-Gummiräder sind für ein Montagegerät der entscheidende Punkt.
Große Räder rollen über Bordsteine, Kabel, Schwellen und Schotter – kleine Hartkunststoffräder bleiben an jeder Kante hängen.
Gummi statt Hartkunststoff bedeutet zudem: leiser, gedämpfter und rutschfester – und keine Kratzer auf empfindlichen Böden beim Einsatz in bewohnten Gebäuden.
Was zu beachten ist
Kondenswasser täglich ablassen – aus beiden Kesseln. Steht das Wasser dort, rostet der Kessel von innen – die häufigste Ausfallursache bei Kompressoren und ein Sicherheitsrisiko, weil ein durchgerosteter Druckbehälter bersten kann.
Ölstand regelmäßig prüfen und Wechselintervalle einhalten – der Betriebsstundenzähler hilft dabei.
Keilriemenspannung kontrollieren.
Ansaugfilter sauber halten. Auf Baustellen setzt er sich schneller zu als in der Werkstatt.
Verlängerungskabel kurz und mit ausreichendem Querschnitt wählen – hoher Anlaufstrom.
Ausreichende Belüftung sicherstellen – besonders bei Einsatz in engen Räumen oder in der Sonne.
Liefermenge, nicht Ansaugleistung für die Werkzeugauslegung heranziehen: 260 l/min.
Sicherheitsventil nicht verstellen oder blockieren.
Vor Wartungsarbeiten Netzstecker ziehen und beide Kessel vollständig entlüften.
Nie mit Druckluft auf Personen richten oder Kleidung ausblasen.
Beim Transport im Fahrzeug sichern – 59 kg sind eine erhebliche Masse bei einer Vollbremsung.
Druckbehälter unterliegen der Prüfpflicht. Für Druckluftbehälter gelten je nach Volumen und Druck Anforderungen an wiederkehrende Prüfungen; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.
Typische Einsatzgebiete
Montage- und Serviceeinsätze mit wechselndem Standort, Einsätze bei Privatkunden ohne Drehstromanschluss, Altbau, Wohngebäude und Ladenlokale, Trockenbau und Innenausbau, Holzbau mit Naglern und Tackern, Fenster- und Türenmontage, Kfz-Service im Außeneinsatz, Lackier- und Ausbesserungsarbeiten, Instandhaltung in bewohnten Objekten, Gerätevermietung, Betriebe mit gemischtem Kundenkreis.
Häufige Fragen
Was ist der Hauptvorteil dieses Modells?
Der 230-V-Anschluss. Alle anderen Modelle der Baureihe benötigen Drehstrom – dieses läuft an der normalen Steckdose. Bei einem mobilen Gerät, das an wechselnde Einsatzorte kommt, ist das häufig das entscheidende Kriterium: In Wohnhäusern, Altbauten, Ladenlokalen und bei Privatkunden ist 230 V oft die einzige verfügbare Versorgung.
Wie laut ist der Kompressor?
74 dB(A) in 4 m – das leiseste Modell der Baureihe, 4 dB(A) unter den stärkeren Schwestermodellen. Grund ist die niedrige Verdichterdrehzahl von 1.300 U/min. Der Wert liegt deutlich unterhalb der Gehörschutzpflicht von 85 dB(A).
Was bedeutet „zweistufig verdichtend"?
Die Luft wird in zwei Schritten komprimiert und dazwischen gekühlt. Das ergibt niedrigere Endtemperatur, besseren Wirkungsgrad, längere Lebensdauer und trockenere Druckluft. Bei einem 230-V-Montagekompressor ist das ein deutliches Qualitätsmerkmal – Geräte dieser Klasse arbeiten fast durchweg einstufig.
Was unterscheidet das Gerät von einem Baumarktkompressor?
Zweistufige Verdichtung, Keilriemenantrieb und nur 1.300 U/min statt 2.850. Das Ergebnis: 260 l/min Liefermenge bei 2,2 kW – ein typischer 230-V-Baumarktkompressor mit ähnlicher Motorleistung liefert oft nur 135 bis 180 l/min.
Was bringt der Keilriemenantrieb?
Der Hersteller nennt hohen Wirkungsgrad und Betriebssicherheit. Konkret: weniger als halbe Drehzahl gegenüber einem Direktantrieb – weniger Verschleiß, geringere Temperatur, längere Lebensdauer und deutlich weniger Geräusch. Dazu mechanische Entkopplung und Überlastschutz.
Was bedeutet „Liefermenge nach VDMA 4362"?
Ein genormter, vergleichbarer Wert, gemessen bei 80 % des Höchstdrucks – also unter realistischen Betriebsbedingungen, nicht als Bestwert. Für die Werkzeugauslegung ist ausschließlich dieser Wert maßgeblich, nicht die Ansaugleistung von 380 l/min.
Für welche Werkzeuge reicht die Leistung?
260 l/min decken Schlagschrauber, Ratschenschrauber, Nagler und Tacker, Lackier- und Spritzpistolen, Reifenarbeiten und Ausblasen ab. Grenzwertig bleiben Druckluft-Schleifer, Meißelhämmer im Dauereinsatz und Sandstrahlarbeiten.
Warum zwei Kessel mit je 11 Litern statt eines großen?
Wegen der reduzierten Bauhöhe. Bei 740 mm passt der Kompressor in jeden Kombi, der Schwerpunkt liegt tiefer – wichtig auf Baustellenuntergrund – und das Umsetzen fällt leichter. Mit 59 kg ist dieses Modell zudem das leichteste der Reihe.
Wozu die zwei Luftabgänge?
Einer liefert Kesseldruck, einer reduzierten Druck über den Filter-Druckregler. Zwei Werkzeuge mit unterschiedlichem Druckbedarf lassen sich gleichzeitig anschließen – kein ständiges Umstellen des Druckminderers.
Was sind Sicherheits-Entlüftungskupplungen?
Kupplungen, die den Schlauch beim Trennen entlüften, bevor die Verbindung freigegeben wird. Ohne sie schlägt ein unter Druck stehender Schlauch beim Abkuppeln unkontrolliert aus – eine reale Verletzungsgefahr.
Warum ein CONDOR-Druckschalter?
Weil der Druckschalter das am häufigsten schaltende Bauteil und damit die typische Verschleißstelle ist. CONDOR ist im Kompressorenbau eine eingeführte Adresse – Ersatz ist über den Fachhandel problemlos verfügbar.
Wozu der Betriebsstundenzähler?
Für planbare Wartungsintervalle – Ölwechsel nach Betriebsstunden statt nach Gefühl. Zudem als Nutzungsnachweis bei Vermietung und für die Wertermittlung beim Wiederverkauf.
Wozu die großen Gummiräder?
260 mm rollen über Bordsteine, Kabel, Schwellen und Schotter – kleine Hartkunststoffräder bleiben an jeder Kante hängen. Gummi ist zudem leiser und hinterlässt keine Kratzer auf empfindlichen Böden.
Worauf muss ich beim Stromanschluss achten?
Kompressoren haben einen hohen Anlaufstrom – Verlängerungen möglichst kurz und mit ausreichendem Querschnitt wählen.
Was ist die wichtigste Wartung?
Kondenswasser täglich aus beiden Kesseln ablassen. Steht das Wasser dort, rostet der Kessel von innen – die häufigste Ausfallursache und ein Sicherheitsrisiko.
| Gerätetyp : | Montagekompressor |
|---|---|
| Liefermenge l/min: | 201–400 l/min |
| Max. Druck (bar): | 10 bar |
| Stromart: | 1-phasig (230 V) |
| Behältervolumen: | 2L |