ELMAG Kolbenkompressor BENZ 840/10/100 Honda GX390, 595 l/min, 10 bar, 100 l Kessel, fahrbar
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ELMAG Kolbenkompressor BENZ 840/10/100 Honda GX390, 595 l/min, 10 bar, 100 l Kessel, fahrbar
Lieferumfang
- ELMAG Motorkompressor mit 100-l-Druckluftbehälter
- HONDA-Benzinmotor GX390 mit Handstart
- Zweistufig verdichtendes Zweizylinderaggregat mit Gusszylindern
- Glycerin-Manometer
- Sicherheitsventil
- Rückschlagventil kombiniert mit Last-Leerlauf-Regelung
- Filter-Druckregler
- Sicherheits-Entlüftungskupplung
- Vollgummiräder Ø 250 mm mit Lenkrollen und Bremse
- Bedienungsanleitung mit CE-Konformität
Wichtig: Vor Inbetriebnahme Öl einfüllen!
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Effektive Liefermenge | 595 l/min |
| Ansaugleistung | 850 l/min |
| Betriebsdruck max. | 10 bar |
| Behältervolumen | 100 l |
| Antriebsmotor | HONDA GX390, Benzin |
| Motorleistung | 9,6 kW (13 PS) |
| Start | Handstart |
| Schmierung | ölgeschmiert |
| Aggregat | Zweizylinder, zweistufig verdichtend |
| Zylinder | Guss |
| Antrieb | indirekt (Keilriemen) |
| Verdichterdrehzahl | 1.150 U/min |
| Schalldruckpegel (4 m) | 79 dB(A) |
| Regelung | Last-Leerlauf-Regelung, kombiniert mit Rückschlagventil |
| Manometer | Glycerin-gefüllt |
| Druckaufbereitung | Filter-Druckregler |
| Kupplung | Sicherheits-Entlüftungskupplung |
| Sicherheit | Sicherheitsventil |
| Fahrwerk | Vollgummiräder Ø 250 mm, Lenkrollen mit Bremse |
| Länge | 125 cm |
| Breite | 60 cm |
| Höhe | 125 cm |
| Gewicht | 120 kg |
| Garantie | 2 Jahre ELMAG-Vollgarantie (erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung) |
| Ersatzteilversorgung | 15 Jahre garantiert |
Produktbeschreibung
Motorkompressor von ELMAG mit HONDA-Benzinmotor – Werkstattqualität ohne Stromanschluss
Dieser Kompressor löst ein Problem, das im Handwerk ständig auftritt: Auf der Baustelle, im Außenbereich oder beim Kunden gibt es keinen Starkstrom – oft nicht einmal eine belastbare Steckdose. Ein Kolbenkompressor mit eigenem Benzinmotor macht davon vollständig unabhängig.
Das Besondere: Es handelt sich nicht um ein abgespecktes Baustellengerät, sondern um ein vollwertiges Zweizylinder-Aggregat aus der PROFI-LINE-Baureihe – dieselbe Technik wie bei den stationären Modellen, nur mit Verbrennungsmotor statt Elektroantrieb.
595 l/min effektiv – die Zahl, auf die es ankommt
Das ist der wichtigste Punkt bei der Kompressorauswahl, und er wird im Markt regelmäßig verschleiert: Ansaugleistung und effektive Liefermenge sind nicht dasselbe. Die Ansaugleistung (850 l/min) beschreibt, was der Verdichter theoretisch ansaugt. Was tatsächlich vorn herauskommt, ist die effektive Liefermenge – hier 595 l/min.
Nur dieser zweite Wert lässt sich mit dem Luftbedarf von Werkzeugen vergleichen.
Was 595 l/min in der Praxis bedeuten
Als Faustwerte: Ein Schlagschrauber braucht 300–500 l/min im Betrieb, ein Druckluft-Meißelhammer 200–350 l/min, eine Lackierpistole 200–400 l/min, ein Bandschleifer 300–400 l/min.
Diese Maschine versorgt also einen anspruchsvollen Verbraucher im Dauerbetrieb mit Reserve oder zwei mittlere Werkzeuge gleichzeitig – und das völlig netzunabhängig. Das ist eine Luftleistung, die man bei benzinbetriebenen Kompressoren nicht selbstverständlich findet.
HONDA GX390 mit 9,6 kW / 13 PS
Die GX-Baureihe von HONDA ist der De-facto-Standard bei professionellen Arbeitsgeräten – aus gutem Grund: hohe Startsicherheit, geringer Verbrauch, lange Lebensdauer und weltweit verfügbare Ersatzteile.
Für den Baustelleneinsatz zählt vor allem eines: Ein Motor, der nach zwei Wochen im Container beim ersten Zug anspringt. Genau das ist die Erwartung an einen HONDA GX – und der Grund, warum diese Motoren in praktisch jeder Geräteklasse verbaut werden.
Handstart – bewusst einfach
Der Motor wird per Seilzug gestartet. Das bedeutet: keine Batterie, die sich entlädt, kein Ladegerät, kein Startsystem, das ausfallen kann. Bei einem Gerät, das oft wochenlang steht und dann sofort funktionieren muss, ist das ein Zuverlässigkeitsvorteil – und es spart Gewicht.
Last-Leerlauf-Regelung – das entscheidende Merkmal für Benzinbetrieb
Dies ist der Punkt, an dem sich ein durchdachter Motorkompressor von einer Improvisation unterscheidet.
Ein Elektrokompressor schaltet bei Erreichen des Enddrucks den Motor einfach ab. Bei einem Verbrennungsmotor geht das nicht – man will ihn nicht bei jedem Druckaufbau neu starten müssen.
Die Last-Leerlauf-Regelung löst das: Bei Erreichen des Enddrucks wird der Verdichter entlastet, der Motor läuft im Leerlauf weiter. Sinkt der Druck durch Luftentnahme, geht das Aggregat automatisch wieder in Lastbetrieb.
Der Nutzen ist mehrfach:
- Kein ständiges Anwerfen – der Motor läuft durch
- Deutlich geringerer Kraftstoffverbrauch im Leerlauf
- Weniger Lärm in den Pausen
- Schonung von Motor und Verdichter, weil Anlaufbelastungen entfallen
Die Kombination mit dem Rückschlagventil stellt sicher, dass der Kesseldruck beim Entlasten nicht zurück in den Verdichter drückt.
Verdichterdrehzahl nur 1.150 U/min – das Langlebigkeitsargument
Das ist eine bemerkenswert niedrige Drehzahl und der eigentliche Qualitätsbeweis dieser Maschine. Bei billigen Motorkompressoren wird der Verdichter oft direkt oder nahezu direkt vom Motor angetrieben – mit entsprechend hoher Drehzahl.
Hier arbeitet der Verdichter über indirekten Keilriemenantrieb mit 1.150 U/min. Die Folgen:
- Deutlich geringerer Verschleiß – die Kolbengeschwindigkeit ist der bestimmende Faktor für die Standzeit
- Hohe Einschaltdauer – der Kompressor darf lange am Stück laufen
- Nur 79 dB(A) auf 4 Meter – für einen benzinbetriebenen Kompressor ein guter Wert
- Bessere Kühlung, weil mehr Zeit zwischen den Verdichtungstakten bleibt
- Riemen als Überlastschutz – im Extremfall rutscht der Riemen, statt dass Schaden entsteht
Zweistufig verdichtend mit Gusszylindern
Zweistufige Verdichtung bedeutet: Die Luft wird in zwei aufeinanderfolgenden Schritten komprimiert, mit Zwischenkühlung dazwischen. Das ergibt höheren Wirkungsgrad, geringere Bauteiltemperaturen und deutlich längere Lebensdauer als bei einstufigen Aggregaten – und beim Benzinbetrieb zusätzlich einen konkreten Vorteil: weniger Kraftstoffverbrauch für dieselbe Luftmenge.
Gusszylinder sind bei Verdichtern der Werkstoff der Wahl: hervorragende Wärmeableitung, hohe Formstabilität und gute Notlaufeigenschaften. Aluminiumzylinder verziehen sich unter thermischer Wechselbelastung eher – bei einem Gerät, das auf der Baustelle in praller Sonne läuft, ein realer Unterschied.
Glycerin-Manometer – nicht ohne Grund
Ein glyceringefülltes Manometer ist an einem Motorkompressor kein Luxus, sondern Notwendigkeit: Der Verbrennungsmotor erzeugt erhebliche Vibrationen, die ein trockenes Manometer in kurzer Zeit zerstören würden. Die Glycerinfüllung dämpft die Zeigerbewegung, schützt das Messwerk und macht den Wert überhaupt erst ablesbar – ein zitternder Zeiger ist nicht zu lesen.
Filter-Druckregler
Entfernt Kondensat und Partikel und stellt den Arbeitsdruck am Werkzeug ein – Druckluftwerkzeuge arbeiten meist bei 6 bis 6,3 bar, nicht bei 10 bar.
Sicherheits-Entlüftungskupplung
Sie entlüftet den Schlauch beim Trennen, bevor die Verbindung öffnet: Der Schlauch schlägt nicht mehr um, wenn man ihn unter Druck abkuppelt.
Vollgummiräder Ø 250 mm mit Lenkrollen und Bremse
Die 250 mm Raddurchmesser sind der Unterschied zum Werkstattgerät: Große Räder rollen über Schotter, Bauschutt, Kabel und Bordsteinkanten, an denen kleine Rollen hängenbleiben. Vollgummi ist pannensicher – auf einer Baustelle mit Schrauben und Nägeln am Boden ein wesentlicher Punkt.
Die Lenkrollen erlauben das Rangieren auf engem Raum, die Bremse verhindert, dass das Gerät auf abschüssigem Gelände wegrollt oder bei Vibration wandert.
120 kg – realistisch eingeordnet
Das Gerät ist fahrbar, aber nicht tragbar. Für den Transport im Fahrzeug ist eine Rampe oder Hebehilfe einzuplanen; zu zweit lässt es sich verladen.
Wichtig: Vor Inbetriebnahme Öl einfüllen
ELMAG weist ausdrücklich darauf hin: Der Kompressor wird ohne Ölfüllung im Verdichteraggregat geliefert. Vor dem ersten Start ist Kompressorenöl einzufüllen. Ein Trockenlauf zerstört das Aggregat innerhalb kürzester Zeit.
Zu prüfen ist außerdem der Ölstand des Motors – auch Verbrennungsmotoren werden in der Regel ohne Öl ausgeliefert.
Was zu beachten ist
Der Kompressor ist ausschließlich im Freien oder in gut belüfteten Bereichen zu betreiben – Verbrennungsmotoren erzeugen Kohlenmonoxid. Der Aufstellort sollte eben sein, und rund um das Gerät muss die Kühlluft frei zirkulieren können.
Kondensat regelmäßig ablassen
Bei der Verdichtung fällt Wasser an, das sich im Kessel sammelt. Wird es nicht abgelassen, korrodiert der Behälter von innen und die Druckluftqualität leidet. Bei einem Gerät, das häufig transportiert wird und unregelmäßig läuft, wird das besonders leicht vergessen.
Herstellerqualität mit Absicherung
ELMAG gewährt zwei Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf drei Jahre nach Registrierung, sowie 15 Jahre garantierte Ersatzteilversorgung.
Typische Einsatzgebiete
Baustellen ohne Stromanschluss, Bau- und Ausbaugewerbe, Montage- und Servicebetriebe, Dachdecker und Zimmerer, Fassaden- und Gerüstbau, Garten- und Landschaftsbau, Landwirtschaft und Lohnunternehmen, Forstbetriebe, mobile Reifenservicedienste, Maschinen- und Geräteverleih, kommunale Betriebe und Bauhöfe, Veranstaltungs- und Messebau, Notfall- und Havariedienste.
Häufige Fragen
Wofür brauche ich einen Motorkompressor?
Für Druckluft dort, wo kein Stromanschluss verfügbar ist – auf Baustellen, im Außenbereich, beim Kunden oder in Bereichen ohne belastbare Elektroinstallation.
Was ist der Unterschied zwischen Ansaugleistung und effektiver Liefermenge?
Die Ansaugleistung (850 l/min) beschreibt, was der Verdichter theoretisch ansaugt. Die effektive Liefermenge (595 l/min) ist das, was tatsächlich am Ausgang zur Verfügung steht – nur dieser Wert lässt sich mit dem Luftbedarf von Werkzeugen vergleichen.
Reicht der Kompressor für meine Werkzeuge?
Bei 595 l/min effektiv lässt sich ein anspruchsvoller Verbraucher im Dauerbetrieb versorgen oder zwei mittlere Werkzeuge gleichzeitig. Maßgeblich ist der Dauerbedarf laut Werkzeugdatenblatt.
Was macht die Last-Leerlauf-Regelung?
Bei Erreichen des Enddrucks wird der Verdichter entlastet, der Motor läuft im Leerlauf weiter. Sinkt der Druck, geht das Aggregat automatisch wieder in Lastbetrieb. Das spart Kraftstoff, reduziert Lärm und erspart das ständige Neustarten des Motors.
Muss ich den Motor bei jeder Pause abstellen?
Nein – genau dafür ist die Last-Leerlauf-Regelung da. Der Motor läuft durch, arbeitet aber im Leerlauf, solange keine Luft gebraucht wird.
Warum ist die niedrige Verdichterdrehzahl von 1.150 U/min wichtig?
Weil die Kolbengeschwindigkeit der bestimmende Faktor für den Verschleiß ist. Die niedrige Drehzahl bedeutet längere Lebensdauer, hohe Einschaltdauer, weniger Lärm und bessere Kühlung.
Wie wird der Motor gestartet?
Per Handstart mit Seilzug. Das bedeutet: keine Batterie, die sich entlädt, und kein Startsystem, das ausfallen kann.
Wie laut ist der Kompressor?
79 dB(A) in 4 Metern Entfernung – für einen benzinbetriebenen Kompressor ein guter Wert, der auf die niedrige Verdichterdrehzahl zurückgeht.
Warum ein Glycerin-Manometer?
Weil der Verbrennungsmotor starke Vibrationen erzeugt. Die Glycerinfüllung dämpft die Zeigerbewegung, schützt das Messwerk und macht den Wert überhaupt ablesbar.
Muss ich vor der ersten Inbetriebnahme etwas beachten?
Ja: Vor Inbetriebnahme Öl einfüllen. Der Kompressor wird ohne Ölfüllung im Verdichteraggregat geliefert; ein Trockenlauf zerstört das Aggregat. Auch der Motorölstand ist zu prüfen.
Kann ich den Kompressor in einer Halle betreiben?
Nur bei ausreichender Belüftung. Verbrennungsmotoren erzeugen Kohlenmonoxid – der Betrieb in geschlossenen Räumen ist gefährlich.
Warum so große Räder?
Weil 250 mm Raddurchmesser über Schotter, Bauschutt, Kabel und Bordsteinkanten rollen, an denen kleine Rollen hängenbleiben. Vollgummi ist zudem pannensicher.
Wie transportiere ich den Kompressor?
Mit 120 kg ist er fahrbar, aber nicht tragbar. Für die Verladung ins Fahrzeug empfiehlt sich eine Rampe; zu zweit lässt er sich heben.
Welche Baugrößen gibt es sonst?
ELMAG führt Motorkompressoren mit 500 bis 850 l/min Ansaugleistung, 10 oder 15 bar, mit 24-, 50- oder 100-l-Behälter und HONDA-Motoren von 4,8 bis 9,6 kW.
| Gerätetyp : | Kolbenkompressor |
|---|---|
| Liefermenge l/min: | 401–700 l/min |
| Max. Druck (bar): | 10 bar |
| Schalldruckpegel dB(A): | 79 dB(A) |
| Behältervolumen: | 100L |