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ELMAG Getriebe Fräs- und Bohrmaschine MFB 30 Vario Bohrleistung 30 mm, Gewinde M18, Planfräser 80 mm

Beschreibung

ELMAG Getriebe Fräs- und Bohrmaschine MFB 30 Vario Bohrleistung 30 mm, Gewinde M18, Planfräser 80 mm

Lieferumfang

  • 1 × ELMAG Getriebe-Fräs- und Bohrmaschine
  • Schnellspannbohrfutter B 16, 1–16 mm
  • Kegeldorn MK 3 / B 16
  • Anzugsspindel M12
  • Werkzeugsatz
  • Not-Aus-Taster mit Nullspannungsauslöser
  • Frässpindel-Schutzabdeckung
  • Bedienhebel mit Fixierung
  • Bedienungsanleitung mit CE-Konformität

Sonderzubehör (optional):

  • Maschinenständer für dieses Modell
  • Maschinenschraubstock inkl. Drehteller
  • Spannzangen-Set MK 3 (ER40), 15-teilig, 2–26 mm
  • Fräsersatz TITAN, 20-teilig, 3–20 mm
  • PVC-Kühlmittelschlauch inkl. Absperrhahn

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerELMAG
ProduktartGetriebe-Fräs- und Bohrmaschine mit stufenloser Drehzahlregelung
Bohrleistung in Stahl30 mm
GewindeschneidleistungM18
Fräsleistung Planfräser80 mm
Fräsleistung Schaftfräser20 mm
SpindelaufnahmeMK 3
Drehzahlbereich 150 – 750 U/min, stufenlos
Drehzahlbereich 2150 – 2.250 U/min, stufenlos
Spindelausladung180 mm
Fräskopf-Schwenkbereich± 90°
Tischweg X × Y425 × 220 mm
Motorleistung1.100 W
Netzanschluss230 V / 50 Hz
Kubatur700 × 210 × 460 mm

Produktbeschreibung

Getriebe-Fräs- und Bohrmaschine von ELMAG – kräftig, digital, stufenlos

Hohe Präzision, stufenlose Drehzahlregelung und einfaches Handling machen diese Maschine zu einem gern genutzten Gerät in Schlossereien, Metall- und Maschinenbaubetrieben. Sie ist zudem gut für Lehrwerkstätten und Berufsschulen geeignet.

Neben vielen im Maschinenbau erforderlichen Fräs- und Bohranwendungen ist mit einer Fräsleistung von 80 mm die Bearbeitung großflächiger Passungsebenen möglich.

Dank der digitalen Drehzahl- und Bohrtiefenanzeigen bleiben die wichtigsten Betriebsparameter im Blick des Anwenders.

Sofort einsatzbereit – der Lieferumfang

Anders als bei vielen Maschinen dieser Klasse ist das Werkzeug für den Start dabei:

Schnellspannbohrfutter B 16 für 1–16 mm – Bohrer werden ohne Futterschlüssel gespannt.

Kegeldorn MK 3 / B 16 – die Verbindung zwischen Spindelaufnahme und Bohrfutter.

Anzugsspindel M12 – sichert das Werkzeug formschlüssig im Kegel.

Werkzeugsatz für Einstellung und Wartung.

Damit kann direkt nach der Aufstellung gebohrt werden – nur für Fräsarbeiten sind Fräser und passende Aufnahmen separat zu beschaffen.

Drei Verfahren in einer Maschine: Planfräsen – Schaftfräsen – Bohren

Das ist der Kernnutzen: Eine Maschine deckt drei Arbeitsverfahren ab.

Planfräsen bis 80 mm – großflächige Ebenen herstellen. Der wichtigste Punkt für Passungsarbeiten: Anlageflächen, Auflagen, Dichtflächen und Montageebenen.

Schaftfräsen bis 20 mm – Nuten, Taschen, Konturen und Absätze.

Bohren bis 30 mm in Stahl – und mit M18 Gewindeschneidleistung auch Gewinde direkt in der Maschine.

Für kleine und mittlere Betriebe bedeutet das: Eine Investition statt drei Maschinen – und ein Bruchteil der Stellfläche.

Stufenlose Drehzahlregelung in zwei Bereichen

Die Drehzahl ist stufenlos regelbar – in zwei mechanisch vorgewählten Bereichen:

Bereich Drehzahl
150 – 750 U/min
2150 – 2.250 U/min

Warum stufenlos den Unterschied macht: Die richtige Schnittgeschwindigkeit ergibt sich aus Werkzeugdurchmesser und Werkstoff – und sie ändert sich mit jedem Werkzeugwechsel.

Bei festen Drehzahlstufen nimmt man die nächstliegende und arbeitet neben dem Optimum. Die Folgen: schlechtere Oberflächen, kürzere Standzeiten, längere Bearbeitungszeiten.

Mit stufenloser Regelung trifft man den optimalen Punkt exakt.

Warum zwei Bereiche statt einem

Die Aufteilung ist konstruktiv notwendig: Ein einzelner stufenloser Bereich über die gesamte Spanne würde bei niedrigen Drehzahlen zu wenig Drehmoment liefern.

Die mechanische Bereichsvorwahl über das langlebige Qualitätsgetriebe sorgt dafür, dass in jedem Bereich volles Drehmoment ansteht:

Bereich 1 (50–750 U/min) – für große Werkzeuge: 80-mm-Planfräser, 30-mm-Bohrer, Gewindeschneiden M18. Hier zählt Drehmoment, nicht Drehzahl.

Bereich 2 (150–2.250 U/min) – für kleine Werkzeuge, Nichteisenmetalle und Feinbearbeitung.

Die 50 U/min am unteren Ende sind bemerkenswert niedrig – genau der Bereich, den man zum Gewindeschneiden braucht.

Digitale Drehzahlanzeige

Die digitale Drehzahlanzeige macht die eingestellte Drehzahl ablesbar statt geschätzt.

Bei stufenloser Regelung ist das unverzichtbar: Ohne Anzeige wüsste man nicht, wo man steht – der Drehzahlregler hat keine Rasten.

Berechnete Werte umsetzen. Wer die Schnittgeschwindigkeit für Werkstoff und Durchmesser ausrechnet, kann sie exakt einstellen.

Reproduzierbarkeit. Bewährte Einstellungen lassen sich notieren und wiederherstellen.

Ausbildungstauglichkeit. In Lehrwerkstätten wird der Zusammenhang zwischen Drehzahl, Durchmesser und Schnittgeschwindigkeit sichtbar – statt abstrakt zu bleiben.

Digitale Bohrtiefenanzeige

Die digitale Bohrtiefenanzeige ergänzt die klassische Bohrtiefenskala.

Sacklochbohrungen – exakt auf Maß, ohne durchzubohren.

Senkungen – gleichmäßige Tiefe bei Serienteilen.

Taschen und Absätze beim Fräsen – die Zustelltiefe ist direkt ablesbar.

Der Vorteil gegenüber der Skala: Ablesefehler entfallen, und die Anzeige lässt sich an beliebiger Stelle nullen.

Präzisions-Mikrovorschub

Der Präzisions-Mikrovorschub erlaubt die feinfühlige Zustellung der Pinole.

Der normale Bohrhebel arbeitet schnell und grob – ideal zum Bohren, unbrauchbar für präzise Zustellungen.

Mit dem Mikrovorschub lässt sich die Pinole kontrolliert um kleinste Beträge bewegen: Feinbohren und Ausdrehen auf Passmaß, definierte Fräszustellung, Anfahren einer Fläche ohne Materialabtrag.

In Verbindung mit der digitalen Bohrtiefenanzeige ergibt das ein präzises Zustellsystem.

Fräskopf um ±90° schwenkbar

Der um ±90° schwenkbare Fräskopf erweitert das Bearbeitungsspektrum erheblich:

Schräge Flächen fräsen – ohne das Werkstück aufwendig aufzuspannen.

Winklige Bohrungen – in beliebigem Winkel zur Aufspannebene.

Fasen und Schrägen an Werkstückkanten.

Waagerechte Bearbeitung bei voller 90°-Schwenkung – etwa an hohen Werkstücken, die stehend gespannt sind.

Der volle Schwenkbereich nach beiden Seiten ist dabei nicht selbstverständlich – er bedeutet: Man muss das Werkstück nicht umspannen, um die Gegenschräge zu bearbeiten.

Kreuztisch mit 425 × 220 mm Tischweg – die kompakte Variante

Der leichtgängige, präzise Kreuztisch ist das Herzstück beim Fräsen.

Tischweg 425 × 220 mm – der tatsächlich nutzbare Fräsbereich in X und Y.

Damit ist dieses Modell die kompakte Variante der Baureihe. Die Langversion bietet 600 mm in X – bei entsprechend größerer Maschinenlänge.

Wann diese Variante die richtige ist:

Begrenzte Stellfläche. Mit 700 mm Gesamtlänge statt 840 mm passt die Maschine dorthin, wo die Langversion nicht mehr hinkommt – auf kurze Werkbänke, in Nischen, in beengte Werkstätten.

Überwiegend kleinere Werkstücke. Wer selten über 425 mm Verfahrweg braucht, zahlt bei der Langversion für ungenutzten Tischweg.

Höhere Steifigkeit im Verhältnis. Ein kürzerer Tisch kragt weniger aus – bei gleicher Bauart die günstigere Konstellation.

T-Nuten für Spannpratzen, Nutensteine und Maschinenschraubstöcke.

Kühlmittelrinne – ein praktisches Detail: Sie sammelt Kühlschmierstoff, statt ihn auf den Boden laufen zu lassen. Das hält den Arbeitsplatz sauber und ermöglicht überhaupt erst den sinnvollen Kühlmitteleinsatz. Ein passender PVC-Kühlmittelschlauch mit Absperrhahn ist als Zubehör erhältlich.

Spindelausladung 180 mm

Die Ausladung von 180 mm gibt an, wie weit von der Säule entfernt gearbeitet werden kann.

Das bestimmt, wie groß ein Werkstück sein darf beziehungsweise wie weit innen eine Bohrung liegen kann. 180 mm sind für eine Maschine dieser Klasse ein solider Wert.

Frässpindel mit Präzisionslager

Die Frässpindel läuft in Präzisionslagern – die Voraussetzung für Genauigkeit und Oberflächengüte.

Beim Fräsen wirken Querkräfte auf die Spindel – anders als beim Bohren, wo die Kraft überwiegend axial anliegt.

Spindelspiel würde sich unmittelbar zeigen: Rattermarken auf der Oberfläche, ungenaue Maße, unruhiger Lauf und erhöhter Werkzeugverschleiß.

Anzugsspindel MK 3 für hohe Sicherheit

Die Anzugsspindel zieht das Werkzeug über eine Anzugsschraube fest in den Morsekegel MK 3.

Warum das ein Sicherheitsmerkmal ist: Beim Fräsen wirken Kräfte, die das Werkzeug aus dem Kegel ziehen können – besonders beim Gleichlauffräsen und bei Werkzeugen mit Spiralnut.

Ein herausgezogenes Werkzeug bedeutet: zerstörtes Werkstück, beschädigte Maschine – und eine reale Verletzungsgefahr.

Die Anzugsspindel verhindert das mechanisch. Bei einer Maschine, die auch fräst, ist sie nicht optional, sondern Voraussetzung. Sie ist im Lieferumfang enthalten.

MK 3 ist eine gängige Aufnahme – Werkzeuge, Bohrfutter und Spannzangen sind breit verfügbar. Passend dazu ist ein Spannzangen-Set MK 3 (ER40) mit 15 Teilen von 2 bis 26 mm als Zubehör erhältlich.

Pinolenfixierung

Die Pinolenfixierung klemmt die Pinole in ihrer Position.

Das ist beim Fräsen zwingend: Eine unfixierte Pinole federt unter Fräskräften – das Werkzeug taucht ungleichmäßig ein, und die Fläche wird unsauber.

Beim Fräsen gilt: Pinole auf Position fahren, fixieren, dann über den Tisch zustellen.

Rechts- und Linkslauf

Der Linkslauf ist für ein Verfahren zwingend: Gewindeschneiden.

Der Ablauf: Rechtslauf zum Einschneiden, Linkslauf zum Herausdrehen des Gewindebohrers. Ohne Linkslauf müsste man den Gewindebohrer von Hand herausdrehen – bei M18 in Stahl praktisch unmöglich.

Sicherheitsausstattung

Not-Aus-Taster – schneller Zugriff im Gefahrenfall.

Nullspannungsauslöser – die Maschine läuft nach einem Stromausfall nicht selbsttätig wieder an, sondern muss bewusst neu gestartet werden. An einer Maschine mit rotierendem Werkzeug ein wesentliches Sicherheitsmerkmal.

Frässpindel-Schutzabdeckung – schützt vor dem rotierenden Werkzeug und vor Spänen.

1.100 W an 230 V – der Anschlussvorteil

Elfhundert Watt an normalem 230-V-Netzanschluss – ein erheblicher praktischer Vorteil.

Kein Drehstromanschluss erforderlich. Für Werkstätten ohne Starkstrom, für den mobilen Einsatz oder für Räume ohne Drehstromleitung ist das oft das entscheidende Argument.

In Kombination mit dem Untersetzungsgetriebe steht trotz der moderaten Motorleistung genügend Drehmoment für die volle Bohr- und Fräsleistung zur Verfügung.

Langlebiges Qualitätsgetriebe

Das Getriebe ist der Grund, warum aus 1.100 W eine Bohrleistung von 30 mm und eine Planfräsleistung von 80 mm wird.

Untersetzung wandelt Drehzahl in Drehmoment. Bei 50 U/min im unteren Bereich steht ein Vielfaches des Motordrehmoments an der Spindel an.

Zahnradgetriebe statt Riemen bedeutet zudem: kein Schlupf. Die eingestellte Drehzahl wird gehalten, auch unter Last.

Was zu beachten ist

Tragfähiger Untergrund. Maschinenständer oder stabiler Werkbanksockel; die Maschine muss fest verschraubt und ausgerichtet werden. Ein passender Maschinenständer ist als Zubehör erhältlich – er bringt die Maschine auf ergonomische Arbeitshöhe und bietet Stauraum.

Werkzeug immer mit der Anzugsspindel sichern – besonders beim Fräsen.

Pinole beim Fräsen fixieren.

Passenden Drehzahlbereich vorwählen – Bereichswechsel nur bei Stillstand.

Werkstück sicher spannen. Maschinenschraubstock oder Spannpratzen in den T-Nuten; nie von Hand halten.

Persönliche Schutzausrüstung: Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe an der laufenden Maschine – sie können vom rotierenden Werkzeug erfasst werden. Keine Ketten, Armbänder oder Uhren; lange Haare zusammenbinden.

Nie in die laufende Maschine greifen. Späne mit Spänehaken oder Pinsel entfernen, Maschine abschalten und Stillstand abwarten.

Späne nicht mit der Hand entfernen – Fräs- und Bohrspäne sind scharfkantig und oft heiß.

Schutzabdeckung geschlossen halten.

Regelmäßige Wartung: Ölstand des Getriebes prüfen, Führungen von Kreuztisch und Säule schmieren, Späne aus T-Nuten und Kühlmittelrinne entfernen.

Elektrischer Anschluss: 230 V; bei Verwendung einer Verlängerung auf ausreichenden Leitungsquerschnitt achten.

Werkzeugmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.

Typische Einsatzgebiete

Schlossereien, Metall- und Maschinenbaubetriebe, Lehrwerkstätten und Berufsschulen, Bearbeitung großflächiger Passungsebenen, Werkzeug- und Vorrichtungsbau, Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten, Anlagenbau, Fahrzeug- und Landmaschinenwerkstätten, Prototypen- und Musterbau, Betriebsschlossereien, Modellbau und Kleinserienfertigung, Werkstätten ohne Drehstromanschluss, Betriebe mit begrenzter Stellfläche.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zur Langversion?
Der Tischweg: 425 mm in X statt 600 mm – bei entsprechend kürzerer Maschine (700 statt 840 mm Gesamtlänge). Bohrleistung, Fräsleistung, Drehzahlen, Motor und Ausstattung sind identisch.

Wann ist diese Variante die richtige?
Bei begrenzter Stellfläche – die Maschine passt auf kürzere Werkbänke und in beengte Werkstätten. Und wenn überwiegend kleinere Werkstücke bearbeitet werden: Wer selten über 425 mm Verfahrweg braucht, zahlt bei der Langversion für ungenutzten Tischweg.

Was ist im Lieferumfang enthalten?
Neben der Maschine ein Schnellspannbohrfutter B 16 (1–16 mm), ein Kegeldorn MK 3 / B 16, die Anzugsspindel M12 und ein Werkzeugsatz. Damit kann direkt nach der Aufstellung gebohrt werden – nur für Fräsarbeiten sind Fräser und Aufnahmen separat zu beschaffen.

Was kann die Maschine?
Drei Verfahren in einem Gerät: Planfräsen bis 80 mm, Schaftfräsen bis 20 mm und Bohren bis 30 mm in Stahl – dazu Gewindeschneiden bis M18.

Was bringt die stufenlose Drehzahlregelung?
Die richtige Schnittgeschwindigkeit ergibt sich aus Werkzeugdurchmesser und Werkstoff und ändert sich mit jedem Werkzeugwechsel. Bei festen Stufen arbeitet man neben dem Optimum – mit Folgen für Oberfläche, Standzeit und Bearbeitungszeit.

Warum zwei Drehzahlbereiche?
Weil ein einzelner stufenloser Bereich über die gesamte Spanne bei niedrigen Drehzahlen zu wenig Drehmoment liefern würde. Bereich 1 für große Werkzeuge und Gewindeschneiden, Bereich 2 für kleine Werkzeuge und Feinbearbeitung.

Wozu die digitale Drehzahlanzeige?
Bei stufenloser Regelung hat der Drehzahlregler keine Rasten – ohne Anzeige wüsste man nicht, wo man steht. Mit ihr lassen sich berechnete Werte exakt einstellen und bewährte Einstellungen reproduzieren.

Wozu die digitale Bohrtiefenanzeige?
Für Sacklochbohrungen auf Maß, gleichmäßige Senkungen bei Serienteilen und ablesbare Zustelltiefe beim Fräsen. Ablesefehler entfallen, und die Anzeige lässt sich an beliebiger Stelle nullen.

Was macht der Präzisions-Mikrovorschub?
Er erlaubt die feinfühlige Zustellung der Pinole um kleinste Beträge – für Feinbohren und Ausdrehen auf Passmaß, definierte Fräszustellung und das Anfahren einer Fläche ohne Materialabtrag.

Was bringt der um ±90° schwenkbare Fräskopf?
Schräge Flächen und winklige Bohrungen ohne aufwendiges Umspannen, Fasen an Werkstückkanten und waagerechte Bearbeitung bei voller Schwenkung. Der volle Bereich nach beiden Seiten erspart das Umspannen für die Gegenschräge.

Was ist die Anzugsspindel und warum ist sie ein Sicherheitsmerkmal?
Sie zieht das Werkzeug über eine Anzugsschraube fest in den MK-3-Kegel. Beim Fräsen wirken Kräfte, die das Werkzeug herausziehen können – besonders beim Gleichlauffräsen. Ein herausgezogenes Werkzeug bedeutet zerstörtes Werkstück, beschädigte Maschine und Verletzungsgefahr. Sie ist im Lieferumfang enthalten.

Warum muss ich die Pinole beim Fräsen fixieren?
Weil eine unfixierte Pinole unter Fräskräften federt – das Werkzeug taucht ungleichmäßig ein und die Fläche wird unsauber.

Wofür brauche ich den Linkslauf?
Zum Gewindeschneiden: Rechtslauf zum Einschneiden, Linkslauf zum Herausdrehen des Gewindebohrers. Bei M18 in Stahl wäre das von Hand praktisch unmöglich.

Brauche ich Drehstrom?
Nein. Die Maschine läuft mit 1.100 W an normalem 230-V-Netzanschluss – für Werkstätten ohne Starkstrom oft das entscheidende Argument.

Was bedeutet der Nullspannungsauslöser?
Die Maschine läuft nach einem Stromausfall nicht selbsttätig wieder an, sondern muss bewusst neu gestartet werden – an einer Maschine mit rotierendem Werkzeug ein wesentliches Sicherheitsmerkmal.

Brauche ich einen Maschinenständer?
Er ist als Zubehör erhältlich und empfehlenswert: Er bringt die Maschine auf ergonomische Arbeitshöhe, sorgt für sicheren Stand und bietet Stauraum. Alternativ ist ein stabiler, tragfähiger Werkbanksockel erforderlich.

Ist die Maschine für die Ausbildung geeignet?
Ja, der Hersteller nennt Lehrwerkstätten und Berufsschulen ausdrücklich. Die digitalen Anzeigen machen dabei den Zusammenhang zwischen Drehzahl, Durchmesser und Schnittgeschwindigkeit sichtbar.

Eigenschaften
Gerätetyp : Bohr- und Fräsmaschine