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Cynkomet Miststreuer 800 kg Nutzlast, verzinkt, mit Differenzial

Beschreibung

Cynkomet Miststreuer 800 kg Nutzlast, verzinkt, mit Differenzial

Lieferumfang

  • 1 × Cynkomet Miststreuer
  • Schaufel-Streuaggregat A2H, über die Laufräder angetrieben
  • Feuerverzinkte Abdeckung des Streuaggregats
  • Feuerverzinkte Deichsel mit Kugelkupplung
  • Einklappbare Deichselstütze mit Gummirad
  • Rückwand vor dem Streuaggregat
  • Reifen 23×8.5-12 Mitas 6 PR
  • Betriebsanleitung

Zusätzliche Ausrüstung (optional):

  • Ösenkupplung 40 mm oder 50 mm
  • Warndreieck

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerCynkomet
ProduktartMiststreuer, einachsig, gezogen
Nutzlast800 kg
Zulässiges Gesamtgewicht1.210 kg
Eigengewicht410 kg
Abmessungen L × B × H3.000 × 1.400 × 1.730 mm
Länge des Ladekastens außen1.560 mm
Höhe des Ladekastens510 mm
Höhe der Ladefläche über dem Boden480 mm
StreuaggregatSchaufel-Streuaggregat A2H
Antrieb des Streuaggregatsüber die Laufräder (Bodenantrieb)
Bodenverzinktes Blech
Deichselfeuerverzinkt
Abdeckung Streuaggregatfeuerverzinkt
KupplungKugelkupplung
Rückwandvor dem Streuaggregat
Deichselstützeeinklappbar, mit Gummirad
Bereifung23×8.5-12 Mitas, 6 PR
FahrwerkDifferenzialmechanismus

Produktbeschreibung

Miststreuer von Cynkomet – Wirtschaftsdünger ausbringen ohne Traktor

Dieser einachsige Miststreuer bringt 800 kg Nutzlast auf die Fläche – und das mit einer Auslegung, die ihn von den üblichen landwirtschaftlichen Großgeräten unterscheidet: Er ist für den Zug hinter Kleinfahrzeugen konzipiert.

Die Kombination aus Kugelkupplung, Reifengröße 23×8.5-12 und 1.210 kg zulässigem Gesamtgewicht macht deutlich, wofür er gebaut ist: für Quads und ATV, Kleintraktoren, Kompaktschlepper und Geräteträger.

Für wen dieses Gerät gemacht ist

Es schließt eine Lücke, die viele kennen:

Pferdehalter und kleine Reitbetriebe – Mist fällt täglich an, ein 8-Tonnen-Streuer ist überdimensioniert und passt durch kein Hoftor.

Nebenerwerbslandwirte und Kleintierhalter – Hühner-, Schaf- und Ziegenmist, Stallmist aus wenigen Boxen.

Hobbybetriebe mit Quad oder Kleintraktor – wo ein Standardschlepper gar nicht vorhanden ist.

Gartenbau, Baumschulen und Kompostbetriebe – für Kompost, Substrat und organische Dünger auf kleineren Flächen.

Kommunen und Grünflächenpflege – Streuen auf Wegen, Anlagen und Beeten.

Bodenantrieb – kein Zapfwellenanschluss nötig

Das Schaufel-Streuaggregat A2H wird über die Laufräder angetrieben. Das ist das entscheidende Konstruktionsmerkmal:

Kein Zapfwellenanschluss erforderlich. Der Streuer funktioniert hinter jedem Zugfahrzeug – auch hinter Quad, ATV, Gator oder Kleintransporter, die gar keine Zapfwelle haben.

Keine Gelenkwelle. Kein Anschließen, kein Schutz zu sichern, kein Verschleißteil, keine Längenanpassung.

Automatische Geschwindigkeitsanpassung. Die Streumenge koppelt sich an die Fahrgeschwindigkeit: Wer langsamer fährt, streut dichter. Das ergibt eine gleichmäßige Ausbringung pro Fläche, unabhängig davon, wie schnell gefahren wird.

Streuen nur bei Fahrt. Steht das Fahrzeug, steht auch das Aggregat. Kein unbeabsichtigtes Ausbringen an Ort und Stelle.

Der Differenzialmechanismus – ein bemerkenswertes Detail

Der Differenzialmechanismus erleichtert das Manövrieren. Das ist bei einem Gerät dieser Größenordnung keineswegs selbstverständlich und verdient Erklärung.

Weil das Streuaggregat über die Laufräder angetrieben wird, müssen diese mit der Achse verbunden sein. Ohne Differenzial wären beide Räder starr gekoppelt – in der Kurve müsste das kurveninnere Rad radieren, weil es einen kürzeren Weg zurücklegt als das äußere.

Die Folgen wären: schwergängiges Manövrieren, Narbenschäden auf der Weide, erhöhter Reifenverschleiß und Belastung des Zugfahrzeugs.

Das Differenzial löst das: Beide Räder können unterschiedlich schnell drehen, das Aggregat wird trotzdem angetrieben. Enge Wendemanöver am Vorgewende, im Hof und zwischen Baumreihen werden dadurch erst praktikabel.

Verzinkung als Kernmerkmal

Der Hersteller setzt konsequent auf Korrosionsschutz an den kritischen Stellen:

Boden aus verzinktem Blech. Das ist der wichtigste Punkt überhaupt. Der Ladeboden hat dauerhaften Kontakt mit Mist – und Mist ist chemisch aggressiv: Ammoniak, Harnsäure, Salze und organische Säuren greifen unbehandelten Stahl schnell an. Bei lackierten Böden beginnt der Rost an jeder Kratzspur, die die Schaufel hinterlässt.

Feuerverzinkte Deichsel. Die Deichsel ist Spritzwasser, Streusalz und Feuchtigkeit ausgesetzt und zugleich das sicherheitsrelevanteste Bauteil.

Feuerverzinkte Abdeckung des Streuaggregats. Genau dort, wo der Mist herausgeschleudert wird, ist die Belastung am höchsten.

Warum Feuerverzinkung mehr ist als Lack: Zink geht eine metallurgische Verbindung mit dem Stahl ein und schützt zusätzlich kathodisch – auch an beschädigten Stellen und Schnittkanten. Ein Kratzer im Lack führt zu Unterrostung; ein Kratzer in der Verzinkung wird vom umgebenden Zink mitgeschützt.

Praktisch bedeutet das: Kein Nachstreichen, keine Rostbehandlung, Werterhalt über Jahrzehnte – bei einem Gerät, das naturgemäß im Freien steht und mit dem aggressivsten Material der Landwirtschaft arbeitet.

800 kg Nutzlast bei 410 kg Eigengewicht

Das Verhältnis ist bemerkenswert: Der Streuer trägt fast das Doppelte seines Eigengewichts.

Zur Einordnung: 800 kg entsprechen etwa 1,3 bis 1,6 Kubikmetern Stallmist, je nach Feuchte und Verdichtung. Für einen Pferdebetrieb mit fünf bis zehn Pferden ist das der Mistanfall mehrerer Tage.

Das geringe Eigengewicht hat zwei praktische Vorteile: Der Streuer lässt sich auch von einem leichten Zugfahrzeug bewegen, und er schont die Grasnarbe – bei feuchten Böden und im Frühjahr ein realer Faktor.

1.210 kg zulässiges Gesamtgewicht – die Zahl für die Zugfahrzeugwahl

Vor dem Kauf ist die Anhängelast des Zugfahrzeugs zu prüfen. Bei Quads und ATV liegt sie oft deutlich unter 1.210 kg – dann ist entsprechend geringer zu beladen.

Wichtig: Die zulässige Anhängelast bezieht sich auf das tatsächliche Gesamtgewicht, nicht auf die Nutzlast. Ein voll beladener Streuer wiegt 1.210 kg, nicht 800 kg.

Ladeflächenhöhe 480 mm – das Beladungsargument

Achtundvierzig Zentimeter sind eine bewusst niedrige Ladehöhe. Der Nutzen:

Beladen von Hand ist möglich. Wer keine Ladetechnik hat, kann mit der Mistgabel arbeiten – auf 48 cm Höhe ohne Anstrengung.

Beladen mit Schubkarre. Die Karre lässt sich am Rand ankippen, statt sie über Kopfhöhe entleeren zu müssen.

Beladen mit Kleinlader oder Frontlader. Auch kleine Hoflader und Quad-Frontlader erreichen diese Höhe mühelos.

Bei höheren Streuern ist Handbeladung praktisch ausgeschlossen – ein Punkt, der bei kleinen Betrieben ohne Ladetechnik über die Praxistauglichkeit entscheidet.

Rückwand vor dem Streuaggregat

Die Rückwand trennt Laderaum und Streuaggregat. Sie erfüllt zwei Funktionen:

Dosierung. Das Material wird kontrolliert dem Aggregat zugeführt, statt in unkontrollierten Mengen nachzurutschen.

Schutz. Sie verhindert, dass beim Beladen Material direkt ins Aggregat fällt und dieses blockiert.

Einklappbare Deichselstütze mit Gummirad

Ein durchdachtes Detail: Die Stütze ist einklappbar und trägt ein Gummirad.

Das Gummirad macht den abgekoppelten Streuer rangierbar – von Hand verschieben, in die Ecke schieben, ausrichten. Eine starre Stütze würde nur abstützen.

Einklappbar bedeutet: kein Bodenkontakt bei der Fahrt, kein Hängenbleiben auf unebenem Untergrund, keine Beschädigung.

Kugelkupplung serienmäßig, Ösenkupplung optional

Die Kugelkupplung ist die Standardschnittstelle bei Quads, ATV, Geländefahrzeugen und vielen Kleintraktoren.

Für den Anbau an landwirtschaftliche Zugfahrzeuge mit Zugmaul sind Ösenkupplungen in 40 mm oder 50 mm als Zusatzausrüstung erhältlich.

Wichtig vor der Bestellung: Die vorhandene Anhängevorrichtung des Zugfahrzeugs prüfen und die passende Kupplung mitbestellen.

Neue Reifen 23×8.5-12 Mitas 6 PR

Die Bereifung ist auf das Einsatzprofil abgestimmt:

23×8.5-12 ist eine typische ATV- und Kleintraktorgröße – breit genug für geringen Bodendruck, klein genug für die niedrige Ladehöhe.

6 PR (Ply Rating) beschreibt die Tragfähigkeitsklasse. Sechs Lagen sind für 1.210 kg zulässiges Gesamtgewicht solide bemessen und geben Reserve für Feldeinsatz mit Steinen und Stoppeln.

Mitas ist ein etablierter Hersteller für Landwirtschafts- und Geländereifen – die Ersatzbeschaffung ist unproblematisch.

Der wirtschaftliche Punkt: Mist ist Dünger, kein Abfall

Wer Mist entsorgen lässt, zahlt doppelt: für die Abfuhr und anschließend für den Mineraldünger.

Wer ihn ausbringt, nutzt einen vollwertigen organischen Dünger mit Stickstoff, Phosphor, Kalium und – der eigentliche Wert – organischer Substanz, die den Humusgehalt aufbaut.

Bei einem Pferdebetrieb mit zehn Pferden fallen jährlich etliche Tonnen an. Der Streuer amortisiert sich über eingesparte Entsorgungskosten oft in wenigen Jahren.

Was zu beachten ist

Anhängelast prüfen. Vor dem Kauf die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs mit dem zulässigen Gesamtgewicht von 1.210 kg abgleichen.

Passende Kupplung wählen. Serienmäßig Kugelkupplung; Ösenkupplung 40 oder 50 mm als Zusatzausrüstung.

Straßenfahrt. Für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr gelten Anforderungen an Beleuchtung, Kennzeichnung und gegebenenfalls Zulassung. Das Warndreieck ist als Zusatzausrüstung erhältlich; die jeweiligen nationalen Vorschriften sind zu beachten.

Nur bei stehendem Fahrzeug eingreifen. Vor Wartung und Störungsbeseitigung Zugfahrzeug abstellen, gegen Wegrollen sichern und Stillstand des Streuaggregats abwarten.

Nicht auf das Streuaggregat treten. Auch bei stehendem Fahrzeug nicht in den Bereich der Schaufeln greifen.

Abstand halten. Beim Streuen wird Material mit erheblicher Wucht ausgeworfen – Personen und Tiere fernhalten.

Persönliche Schutzausrüstung: Handschuhe und Sicherheitsschuhe beim Beladen; bei trockenem, staubendem Material zusätzlich Atemschutz.

Nach dem Einsatz reinigen. Auch bei Verzinkung: Mistrückstände entfernen, insbesondere aus dem Streuaggregat. Getrockneter Mist blockiert bewegliche Teile.

Fachrechtliche Vorgaben beachten. Für die Ausbringung von Wirtschaftsdünger gelten Sperrfristen, Aufbringungsverbote (gefrorener, wassergesättigter oder schneebedeckter Boden), Abstandsauflagen zu Gewässern und Dokumentationspflichten. Maßgeblich sind die jeweils geltenden nationalen und regionalen Düngevorschriften.

Als Arbeitsmittel unterliegen Anhängegeräte den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Typische Einsatzgebiete

Pferdehaltung und Reitbetriebe, Schaf- und Ziegenhaltung, Kleintier- und Geflügelhaltung, Nebenerwerbslandwirtschaft, Hobbybetriebe mit Quad oder Kleintraktor, Gartenbau und Baumschulen, Kompostausbringung, Substratverteilung, Streuobstwiesen und Obstanlagen, Weide- und Grünlandpflege, Kommunalbetriebe und Grünflächenpflege, Wildacker und Jagdreviere, Betriebe mit engen Hofdurchfahrten.

Häufige Fragen

Brauche ich einen Traktor mit Zapfwelle?
Nein. Das Streuaggregat wird über die Laufräder angetrieben – der Streuer funktioniert hinter jedem Zugfahrzeug, auch hinter Quad, ATV oder Kleintransporter ohne Zapfwelle.

Was für ein Zugfahrzeug brauche ich?
Eines mit ausreichender Anhängelast: Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 1.210 kg. Bei Quads und ATV liegt die zulässige Anhängelast oft darunter – dann entsprechend geringer beladen.

Wie viel Mist passt hinein?
800 kg Nutzlast entsprechen etwa 1,3 bis 1,6 Kubikmetern Stallmist, je nach Feuchte und Verdichtung. Für einen Pferdebetrieb mit fünf bis zehn Pferden ist das der Mistanfall mehrerer Tage.

Was macht der Differenzialmechanismus?
Weil das Streuaggregat über die Laufräder angetrieben wird, müssten diese ohne Differenzial starr gekoppelt sein – in der Kurve würde das innere Rad radieren. Das Differenzial erlaubt unterschiedliche Raddrehzahlen und macht enge Wendemanöver erst praktikabel, ohne die Grasnarbe zu beschädigen.

Wie wird die Streumenge geregelt?
Über die Fahrgeschwindigkeit: Da das Aggregat von den Laufrädern angetrieben wird, koppelt sich die Ausbringung automatisch an die Geschwindigkeit. Langsamer fahren bedeutet dichter streuen – die Menge pro Fläche bleibt gleichmäßig.

Kann ich streuen, ohne zu fahren?
Nein – und das ist gewollt. Steht das Fahrzeug, steht auch das Aggregat. Kein unbeabsichtigtes Ausbringen an Ort und Stelle.

Warum ist der verzinkte Boden so wichtig?
Weil Mist chemisch aggressiv ist: Ammoniak, Harnsäure, Salze und organische Säuren greifen unbehandelten Stahl schnell an. Bei lackierten Böden beginnt der Rost an jeder Kratzspur, die die Schaufel hinterlässt.

Was ist der Unterschied zwischen Feuerverzinkung und Lack?
Zink geht eine metallurgische Verbindung mit dem Stahl ein und schützt zusätzlich kathodisch – auch an beschädigten Stellen und Schnittkanten. Ein Kratzer im Lack führt zu Unterrostung; ein Kratzer in der Verzinkung wird vom umgebenden Zink mitgeschützt.

Wie hoch ist die Ladefläche?
480 mm über dem Boden. Das ist niedrig genug, um von Hand mit der Mistgabel oder aus der Schubkarre zu beladen – wichtig für kleine Betriebe ohne Ladetechnik.

Welche Kupplung ist verbaut?
Serienmäßig eine Kugelkupplung. Ösenkupplungen in 40 mm oder 50 mm sind als Zusatzausrüstung erhältlich. Vor der Bestellung die Anhängevorrichtung des Zugfahrzeugs prüfen.

Wozu das Gummirad an der Deichselstütze?
Es macht den abgekoppelten Streuer rangierbar – von Hand verschieben, ausrichten, in die Ecke schieben. Die Stütze ist einklappbar und bleibt bei der Fahrt ohne Bodenkontakt.

Was bedeutet 6 PR bei den Reifen?
Ply Rating – die Tragfähigkeitsklasse. Sechs Lagen sind für 1.210 kg zulässiges Gesamtgewicht solide bemessen und geben Reserve für Feldeinsatz mit Steinen und Stoppeln.

Darf ich damit auf öffentlichen Straßen fahren?
Dafür gelten Anforderungen an Beleuchtung, Kennzeichnung und gegebenenfalls Zulassung. Ein Warndreieck ist als Zusatzausrüstung erhältlich; die nationalen Vorschriften sind zu beachten.

Wann darf ich Mist ausbringen?
Für Wirtschaftsdünger gelten Sperrfristen sowie Verbote bei gefrorenem, wassergesättigtem oder schneebedecktem Boden, Abstandsauflagen zu Gewässern und Dokumentationspflichten. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Düngevorschriften.

Wie reinige ich den Streuer?
Nach dem Einsatz Mistrückstände entfernen, insbesondere aus dem Streuaggregat – getrockneter Mist blockiert bewegliche Teile. Die Verzinkung erleichtert die Reinigung, ersetzt sie aber nicht.

Lohnt sich die Anschaffung?
Wer Mist entsorgen lässt, zahlt doppelt: für die Abfuhr und anschließend für Mineraldünger. Wer ihn ausbringt, nutzt einen vollwertigen organischen Dünger. Bei zehn Pferden fallen jährlich etliche Tonnen an – der Streuer amortisiert sich oft in wenigen Jahren.