BRANDER Backenbrecher 13 PS Benzin, 300 × 200 mm, bis 7,5 t/h
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BRANDER Backenbrecher 13 PS Benzin, 300 × 200 mm, bis 7,5 t/h
Lieferumfang
- 1 × BRANDER Backenbrecher mit 13-PS-Benzinmotor
- Betriebsanleitung mit CE-Konformität
Optional erhältlich:
- Förderband für den Materialabtransport
- Ersatzbacken
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | BRANDER |
| Produktart | Backenbrecher, mobil, benzinbetrieben |
| Antrieb | Benzinmotor, 13 PS |
| Arbeitsöffnung | 300 × 200 mm |
| Brechleistung | bis 7,5 t/h (bei gröberer Körnung) |
| Max. Druckfestigkeit des Aufgabeguts | 320 MPa |
| Funktionsprinzip | bewegliche Backenplatte über Exzenterwelle |
| Aufgabematerial | Beton, Naturstein, Bauschutt, Ziegel, Keramik, Erz, Kohle, Koks, Quarz, Schotter |
| Montage | einfach, wartungsfreundlich |
| Einsatzbereich | Baustelle, Abbruch, Recycling, Gelände |
Produktbeschreibung
Backenbrecher von BRANDER mit Benzinmotor – Bauschutt vor Ort zu Wertstoff machen
Auf jeder Abbruch- und Umbaustelle fällt dasselbe an: Betonreste, alte Pflastersteine, Ziegelbruch, Fundamentteile. Der übliche Weg ist die Entsorgung – Container stellen, abfahren lassen, Deponiegebühren zahlen. Und anschließend Schotter für die Tragschicht kaufen und anliefern lassen.
Dieser Brecher dreht die Rechnung um: Das Abbruchmaterial wird vor Ort zu verwertbarem Recyclingmaterial – für Tragschichten, Wegebau, Drainagen und Verfüllungen.
Zweimal gespart: keine Entsorgung, kein Zukauf
Das ist der eigentliche wirtschaftliche Hebel, und er wirkt doppelt:
Keine Entsorgungskosten. Container, Transport und Deponiegebühren entfallen für das Material, das gebrochen wird.
Kein Materialzukauf. Was sonst als Schotter gekauft und angeliefert werden müsste, entsteht auf der Baustelle.
Bei einer typischen Abbruchbaustelle mit 20 bis 30 Tonnen Bauschutt summiert sich das schnell auf einen Betrag, der den Anschaffungspreis relativiert.
13-PS-Benzinmotor – volle Unabhängigkeit von der Stromversorgung
Der Antrieb erfolgt über einen 13-PS-Benzinmotor. Das ist das entscheidende Merkmal für den Baustelleneinsatz:
Keine Stromversorgung nötig. Auf einer Abbruchbaustelle ist der Strom oft als Erstes abgeschaltet. Ein Baustromverteiler muss beantragt, gestellt und bezahlt werden – oder es gibt schlicht keinen.
Sofort einsatzbereit. Anwerfen, arbeiten. Kein Anschluss, keine Leitungsverlegung, keine Absicherungsfrage.
Überall einsetzbar. Im Gelände, am Feldweg, auf dem Hof, im Steinbruch – überall dort, wo kein Netz liegt.
Wer ausschließlich in Hallen oder auf dem Werkhof arbeitet, findet im Programm auch eine Elektroausführung mit 400 V – leiser und emissionsfrei, dafür standortgebunden.
300 × 200 mm Arbeitsöffnung – die große Öffnung als Zeitfaktor
Die vergrößerte Arbeitsöffnung von 300 × 200 mm ist mehr als eine Zahl im Datenblatt. Sie bestimmt, wie viel Vorarbeit nötig ist.
Ein Brecher mit kleinerer Öffnung zwingt dazu, größere Betonbrocken erst mit dem Vorschlaghammer oder dem Bagger vorzuzerkleinern. Das ist die eigentliche Arbeit – nicht das Brechen selbst.
Bei 300 mm Einlaufbreite geht ein großer Teil des anfallenden Abbruchmaterials direkt hinein: Betonplattenreste, Pflastersteine, Ziegel, Bordsteinstücke, Fundamentbruch.
Bis 7,5 t/h Brechleistung
Siebeneinhalb Tonnen pro Stunde bei gröberer Körnung sind für ein Gerät dieser Klasse ein guter Wert. Eingeordnet: Das entspricht etwa einer Anhängerladung pro Stunde.
Wichtig für die realistische Planung: Der Wert gilt für gröbere Körnung. Je feiner das gewünschte Endprodukt, desto geringer der Durchsatz – das ist bei allen Brechern so und physikalisch bedingt. Wer feines Material braucht, kalkuliert entsprechend länger.
320 MPa Druckfestigkeit – was das bedeutet
Das ist der entscheidende Wert für die Frage, welches Material verarbeitet werden kann. Zur Einordnung:
| Material | Typische Druckfestigkeit |
|---|---|
| Normalbeton | 20 – 50 MPa |
| Hochfester Beton | bis ca. 100 MPa |
| Kalkstein | 80 – 180 MPa |
| Granit | 120 – 250 MPa |
| Basalt | 150 – 300 MPa |
Mit 320 MPa liegt die Grenze über den härtesten üblichen Natursteinen. Praktisch bedeutet das: Alles, was auf einer Baustelle oder in einem Steinbruch anfällt, ist verarbeitbar.
Das Funktionsprinzip: Exzenterwelle und bewegliche Backe
Der Aufbau ist bewusst einfach und dadurch robust: Die bewegliche Backenplatte arbeitet über eine Exzenterwelle. Beim Abwärtshub verkleinert sich der Abstand zur festen Backe – das Material wird zerkleinert und rutscht nach unten, wo der Spalt am engsten ist.
Die Vorteile dieser Bauart:
- Wenige bewegte Teile – wenig, was ausfallen kann
- Hohe Brechkräfte bei geringer Antriebsleistung
- Selbsttätiger Materialfluss – das Brechgut wandert durch die Schwerkraft nach unten
- Unempfindlich gegenüber wechselnder Materialgröße
Robuste, massive Bauweise
Ein Brecher arbeitet mit sehr hohen Kräften – die Konstruktion muss sie aufnehmen, ohne sich zu verformen. Die massive Bauweise ist deshalb keine Werbeaussage, sondern Funktionsvoraussetzung: Ein nachgebender Rahmen führt zu ungleichmäßiger Spaltweite, schlechter Kornform und vorzeitigem Verschleiß.
Einfache Montage, wartungsfreundlich
Das Gerät ist auf einfache Montage und Wartungsfreundlichkeit ausgelegt. Bei einer Maschine mit definierten Verschleißteilen – den Brechbacken – ist das entscheidend: Sie müssen sich ohne Spezialwerkzeug und ohne Werkstattaufenthalt wechseln lassen.
Brechbacken als planbares Verschleißteil
Die Backen sind das Verschleißteil des Systems. Sie verschleißen abhängig von Material und Durchsatz – bei abrasivem Gestein schneller als bei Beton. Standardausstattung mit Backen aus Grauguss, optional Backen aus Hochmanganstahl Mn18Cr2 mit Aufpreis möglich.
Zwei Punkte dazu:
Ersatzbacken sind verfügbar – der Wechsel ist eingeplant, nicht ein Reparaturfall.
Beidseitige Nutzung. Viele Brechbacken lassen sich wenden, wenn eine Seite verschlissen ist – das verdoppelt die Standzeit. Die Möglichkeit ist bei der Wartung zu prüfen.
Erweiterbar: Förderband
Für den Materialabtransport ist ein Förderband erhältlich. Der Nutzen entspricht dem bei Holzhackern: Das Brechgut landet direkt auf einem Haufen oder Anhänger, statt sich unter der Maschine zu stauen und den Auslauf zu blockieren.
Bei kontinuierlichem Betrieb ist das Förderband praktisch Pflicht – ohne es muss regelmäßig gestoppt und geräumt werden.
Wofür das Brechgut verwendet wird
- Tragschichten für Wege, Hofflächen und Stellplätze
- Drainageschichten und Sickerpackungen
- Verfüllmaterial für Gräben und Fundamentbereiche
- Wegebau in Land- und Forstwirtschaft
- Unterbau für Pflaster und Platten
Was zu beachten ist
Bewehrung entfernen. Betonschutt mit Bewehrungsstahl ist problematisch: Armierungseisen können sich verhaken, die Maschine blockieren und die Backen beschädigen. Bewehrung vorher heraustrennen.
Nur bei stehender Maschine eingreifen. Vor Wartung, Backenwechsel und Störungsbeseitigung Motor abstellen und Stillstand abwarten.
Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske, Sicherheitsschuhe und Handschuhe. Brecharbeiten erzeugen erheblichen Lärm und Staub.
Staubbindung. Beim Brechen mineralischer Materialien entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Wassersprühung oder Absaugung reduziert die Belastung erheblich; die Vorgaben zum Umgang mit alveolengängigem Quarzstaub sind zu beachten.
Betrieb nur im Freien oder gut belüftet. Der Benzinmotor erzeugt Kohlenmonoxid.
Standsicherheit. Der Brecher muss auf ebenem, tragfähigem Untergrund stehen – die Vibrationen im Betrieb sind erheblich.
Brecher unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Typische Einsatzgebiete
Abbruch- und Rückbauarbeiten, Baustellen mit Bauschuttanfall, Recyclinghöfe und Entsorgungsbetriebe, Bauunternehmen und Tiefbau, Garten- und Landschaftsbau, Land- und Forstwirtschaft (Wegebau), Kommunalbetriebe und Bauhöfe, Steinbruch und Naturstein, Baustoffherstellung, Bergbau und Rohstoffgewinnung, chemische Industrie, Maschinen- und Geräteverleih.
Häufige Fragen
Welches Material kann ich brechen?
Beton, Naturstein, Bauschutt, Ziegel, Keramik, Erz, Kohle, Koks, Quarz, Granit und Schotter – alles mit einer Druckfestigkeit bis 320 MPa. Damit liegt die Grenze über den härtesten üblichen Natursteinen.
Wie groß darf das Aufgabematerial sein?
Die Arbeitsöffnung beträgt 300 × 200 mm. Ein großer Teil des üblichen Abbruchmaterials passt damit ohne Vorzerkleinerung hinein.
Wie hoch ist die Brechleistung?
Bis 7,5 t/h bei gröberer Körnung – etwa eine Anhängerladung pro Stunde. Je feiner das gewünschte Endprodukt, desto geringer der Durchsatz.
Warum ein Benzinmotor?
Für die Unabhängigkeit von der Stromversorgung. Auf Abbruchbaustellen ist der Strom oft abgeschaltet, und im Gelände gibt es gar keinen. Für stationären Hallenbetrieb ist eine 400-V-Elektroausführung erhältlich.
Wie funktioniert ein Backenbrecher?
Die bewegliche Backenplatte arbeitet über eine Exzenterwelle. Beim Abwärtshub verkleinert sich der Abstand zur festen Backe – das Material wird zerkleinert und rutscht durch die Schwerkraft nach unten.
Kann ich Stahlbeton brechen?
Bewehrung sollte vorher entfernt werden. Armierungseisen können sich verhaken, die Maschine blockieren und die Backen beschädigen.
Rechnet sich die Anschaffung?
Der Hebel wirkt doppelt: keine Entsorgungskosten für das gebrochene Material und kein Zukauf von Schotter. Bei 20 bis 30 Tonnen Bauschutt pro Baustelle summiert sich das erheblich.
Wofür kann ich das Brechgut verwenden?
Für Tragschichten, Drainagen, Verfüllungen, Wegebau und als Unterbau für Pflaster und Platten.
Sind die Brechbacken Verschleißteile?
Ja. Sie verschleißen abhängig von Material und Durchsatz – bei abrasivem Gestein schneller als bei Beton. Ersatzbacken sind verfügbar; viele lassen sich zudem wenden, was die Standzeit verdoppelt.
Brauche ich ein Förderband?
Bei kontinuierlichem Betrieb praktisch ja – ohne Förderband staut sich das Brechgut unter der Maschine und blockiert den Auslauf. Ein passendes Förderband ist erhältlich.
Welche Schutzausrüstung brauche ich?
Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske, Sicherheitsschuhe und Handschuhe. Brecharbeiten erzeugen erheblichen Lärm und Staub.
Was ist beim Staub zu beachten?
Beim Brechen mineralischer Materialien entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Wassersprühung oder Absaugung reduziert die Belastung erheblich; die Vorgaben zum Umgang mit alveolengängigem Quarzstaub sind zu beachten.
Wo darf ich die Maschine betreiben?
Nur im Freien oder in gut belüfteten Bereichen – der Benzinmotor erzeugt Kohlenmonoxid. Der Untergrund muss eben und tragfähig sein.