Absauganlage 1,5 kW, 3.500 m³/h, für bis zu 3 Maschinen
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Absauganlage 1,5 kW, 3.500 m³/h, für bis zu 3 Maschinen
Lieferumfang
- 1 × Absaug- und Entstaubungsanlage mit Stahlgehäuse
- 1 × Filtereinheit
- 1 × Sammelsack
Technische Daten
| Produktart | Kompakte Entstaubungsanlage |
|---|---|
| Motorleistung | 1,5 kW |
| Motordrehzahl | 3.000 U/min |
| Luftdurchsatz | 3.500 m³/h |
| Versorgungsspannung | 380–400 V (Drehstrom) |
| Filtrationsgrad | 99,6 % |
| Gehäusematerial | Stahl |
| Durchmesser Luftleitung | 100 mm |
| Durchmesser Anschlussstutzen | 100 mm |
| Anzahl Filter | 1 |
| Anzahl Sammelsäcke | 1 |
| Max. angeschlossene Maschinen | 3 |
| Länge | 1.170 mm |
| Breite | 730 mm |
| Höhe | 2.120 mm |
| Gewicht | 61 kg |
| Garantie | 12 Monate |
Produktbeschreibung
Kompakte Entstaubungsanlage für bis zu drei Maschinen
Die Anlage entfernt Staub, Sägespäne und andere feine, trockene Verunreinigungen, die beim Betrieb von Maschinen und technologischen Anlagen entstehen. Sie nutzt den Luftstrom als Trägermedium, das die Verunreinigungen zur Filtereinheit transportiert, wo sie wirksam abgeschieden und in einem Sammelsack gesammelt werden.
Das Gerät findet überall dort Anwendung, wo es notwendig ist, die Sauberkeit des Arbeitsplatzes aufrechtzuerhalten, die Staubbelastung zu begrenzen sowie Sicherheit und Arbeitskomfort der Bediener zu verbessern.
Funktionsprinzip
Das System saugt Luft zusammen mit feinen Staubpartikeln durch ein Leitungsnetz an. Die verunreinigte Luft gelangt zur Filtereinheit, wo der Staub vom Luftstrom abgeschieden und im Sammelsack aufgefangen wird. Die gereinigte Luft kann zurück in den Raum oder in die Lüftungsanlage abgeführt werden.
Diese Lösung begrenzt die Staubemission, verbessert die Arbeitsbedingungen und hält die Umgebung der Produktionsmaschinen sauber.
Warum Absaugung mehr ist als Sauberkeit
Staub am Arbeitsplatz ist kein reines Ordnungsthema. Drei Punkte kommen zusammen:
- Gesundheitsschutz. Holzstaub und feine mineralische Stäube sind atemwegsbelastend. Für viele Staubarten gelten Arbeitsplatzgrenzwerte, deren Einhaltung nachzuweisen ist.
- Brand- und Explosionsschutz. Feiner trockener Staub in der Luft kann explosionsfähige Atmosphären bilden – abgelagerter Staub auf Leuchten, Motoren und Leitungen ist zudem eine Zündgefahr.
- Maschinenschutz. Staub setzt Lager, Lüftungsschlitze und Elektronik zu. Was abgesaugt wird, landet nicht im Antrieb.
99,6 % Filtrationsgrad
Der Luftreinigungsgrad erreicht 99,6 %. Das ist der Wert, der darüber entscheidet, ob die gereinigte Luft in den Raum zurückgeführt werden darf.
Warum das wirtschaftlich zählt: Wird die Luft nach außen abgeführt, geht im Winter die gesamte Heizwärme mit. Bei 3.500 m³/h ist das eine erhebliche Menge. Eine Rückführung in den Raum spart diese Energie.
Zu prüfen: Ob eine Rückführung im konkreten Fall zulässig ist, hängt von Staubart und Raumsituation ab. Bei krebserzeugenden Stäuben gelten besondere Anforderungen. Das ist Teil der Gefährdungsbeurteilung.
Anschluss von bis zu drei Maschinen
An die Anlage lassen sich maximal drei Geräte anschließen – Zerkleinerer, Mühlen, Förderer, technologische Linien und andere stauberzeugende Maschinen.
Wichtig für die Auslegung: Die 3.500 m³/h verteilen sich auf die angeschlossenen Maschinen. Wer drei Geräte gleichzeitig betreibt, hat an jedem Anschluss weniger Luftmenge zur Verfügung als bei einer einzelnen Maschine.
In der Praxis arbeiten selten alle Maschinen gleichzeitig. Wo das doch der Fall ist, sollte die benötigte Absaugleistung je Maschine gegen den Gesamtdurchsatz gerechnet werden – oder es sind Absperrschieber vorzusehen, die nicht genutzte Stränge schließen.
Ø 100 mm Leitung und Anschlussstutzen
Leitung und Anschlussstutzen haben denselben Durchmesser. Das ist praktisch: Formteile, Schläuche, Bögen und Schieber in dieser Größe sind Standardware.
Zur Streckenplanung: Jeder Meter Rohr und jeder Bogen kostet Luftleistung. Enge Krümmungen bremsen den Luftstrom und sind die Stellen, an denen sich Ablagerungen bilden. Bögen möglichst weit ausführen und die Strecke kurz halten.
Sammelsack ohne Werkzeug wechseln
Der Wechsel erfolgt schnell und ohne Spezialwerkzeug.
Warum das im Alltag zählt: Ein Sammelsack ist ein Verbrauchsmaterial, das regelmäßig getauscht wird. Ist der Wechsel umständlich, wird er hinausgezögert – und ein überfüllter Sack senkt die Absaugleistung, bis die Anlage ihre Aufgabe nicht mehr erfüllt.
Stahlgehäuse und leiser Betrieb
Das Stahlgehäuse gewährleistet eine lange Lebensdauer. Bei einer Anlage, die dauerhaft in einer Produktionshalle steht und an der Material vorbeiströmt, ist das die richtige Werkstoffwahl – Kunststoffgehäuse verschleißen an Strömungskanten schneller.
Der Geräuschpegel überschreitet die zulässigen Normen nicht. Bei einer Anlage, die neben dem Arbeitsplatz steht und über die gesamte Schicht läuft, ist das ein realer Faktor für die Gesamtlärmbelastung.
Die Bauhöhe von 2.120 mm
Die Anlage baut hoch und schmal – 1.170 × 730 mm Grundfläche bei gut zwei Metern Höhe. Das ist konstruktiv sinnvoll: Der Filter sitzt oben, der Sammelsack darunter, und der Staub fällt durch die Schwerkraft nach unten.
Vor dem Kauf zu prüfen: die Raumhöhe am Aufstellort – und ob über der Anlage genug Platz für Wartungsarbeiten am Filter bleibt.
Einsatzgebiete
Getreidelagerung und -verarbeitung, Pelletproduktion, Holzbearbeitung, Recycling, Ziegeleien, Steinbrüche sowie weitere Industriezweige, in denen trockene technologische Stäube entstehen. Die Anlage arbeitet mit Fördergeräten und Produktionsmaschinen zusammen, begrenzt die Staubbelastung in der Halle und verbessert die Arbeitssicherheit.
Hinweise zum Betrieb
- Explosionsschutz klären: Holz-, Getreide- und Mehlstaub können explosionsfähige Atmosphären bilden. Ob die Anlage für den vorgesehenen Staub zulässig ist, ist im Einzelfall zu prüfen.
- Nur für trockene Stäube. Feuchtes Material setzt den Filter zu und führt zu Verklebungen.
- Keine glühenden Partikel absaugen – etwa aus Schleif- oder Trennarbeiten an Metall. Brandgefahr im Sammelsack.
- Elektrischen Anschluss durch eine Elektrofachkraft ausführen lassen.
- Sammelsack rechtzeitig wechseln. Ein überfüllter Sack senkt die Absaugleistung.
- Filter regelmäßig prüfen und reinigen. Ein zugesetzter Filter bringt den Luftdurchsatz zum Erliegen.
- Rückführung der Reinluft in den Raum nur nach Prüfung der Zulässigkeit.
- Leitungsstrecke kurz halten und Bögen weit ausführen.
- Nicht genutzte Stränge absperren, damit die Luftleistung an den aktiven Anschlüssen ankommt.
Häufige Fragen
Wie funktioniert die Anlage?
Sie saugt Luft zusammen mit feinen Staubpartikeln durch ein Leitungsnetz an. Die verunreinigte Luft gelangt zur Filtereinheit, wo der Staub abgeschieden und im Sammelsack aufgefangen wird. Die gereinigte Luft kann zurück in den Raum oder in die Lüftungsanlage abgeführt werden.
Wie viele Maschinen kann ich anschließen?
Maximal drei – Zerkleinerer, Mühlen, Förderer, technologische Linien und andere stauberzeugende Geräte. Wichtig für die Auslegung: Die 3.500 m³/h verteilen sich auf die angeschlossenen Maschinen. Wer drei Geräte gleichzeitig betreibt, hat an jedem Anschluss weniger Luftmenge zur Verfügung.
Was tun, wenn mehrere Maschinen gleichzeitig laufen?
Die benötigte Absaugleistung je Maschine gegen den Gesamtdurchsatz rechnen – oder Absperrschieber vorsehen, die nicht genutzte Stränge schließen. In der Praxis arbeiten selten alle Maschinen gleichzeitig.
Kann die gereinigte Luft im Raum bleiben?
Der Filtrationsgrad von 99,6 % ist darauf ausgelegt. Das ist auch wirtschaftlich relevant: Wird die Luft nach außen abgeführt, geht im Winter die gesamte Heizwärme mit – bei 3.500 m³/h eine erhebliche Menge. Ob eine Rückführung im konkreten Fall zulässig ist, hängt von Staubart und Raumsituation ab und ist Teil der Gefährdungsbeurteilung.
Warum ist Absaugung wichtiger als reine Sauberkeit?
Drei Punkte kommen zusammen: Gesundheitsschutz – Holzstaub und feine mineralische Stäube sind atemwegsbelastend, und für viele Staubarten gelten Arbeitsplatzgrenzwerte. Brand- und Explosionsschutz – feiner trockener Staub kann explosionsfähige Atmosphären bilden, abgelagerter Staub auf Leuchten und Motoren ist eine Zündgefahr. Und Maschinenschutz – was abgesaugt wird, landet nicht im Antrieb.
Wie wird der Sammelsack gewechselt?
Schnell und ohne Spezialwerkzeug. Das ist im Alltag entscheidend: Ist der Wechsel umständlich, wird er hinausgezögert – und ein überfüllter Sack senkt die Absaugleistung, bis die Anlage ihre Aufgabe nicht mehr erfüllt.
Welchen Durchmesser haben die Anschlüsse?
Leitung und Anschlussstutzen haben jeweils Ø 100 mm. Formteile, Schläuche, Bögen und Schieber in dieser Größe sind Standardware.
Worauf muss ich bei der Leitungsführung achten?
Jeder Meter Rohr und jeder Bogen kostet Luftleistung. Enge Krümmungen bremsen den Luftstrom und sind die Stellen, an denen sich Ablagerungen bilden. Bögen weit ausführen, Strecke kurz halten.
Warum baut die Anlage so hoch?
Das ist konstruktiv sinnvoll: Der Filter sitzt oben, der Sammelsack darunter, und der Staub fällt durch die Schwerkraft nach unten. Vor dem Kauf zu prüfen sind die Raumhöhe am Aufstellort und der Platz über der Anlage für Wartungsarbeiten am Filter.
Welchen Stromanschluss brauche ich?
380–400 V Drehstrom. Ein CEE-Anschluss ist erforderlich, eine Schuko-Steckdose genügt nicht.