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10x Federstahlpfahl rund 107cm mit Kopfisolator

Beschreibung

10x Federstahlpfahl rund 107cm mit Kopfisolator

AKO Federstahlpfahl rund 107 cm – der bewährte Pfahl in der Rinderhaltung

Dieser Rundstahlpfahl aus Federstahl mit 107 cm Gesamthöhe und Ø 8 mm gehört zu den Klassikern im Weidezaunbau – seit Jahrzehnten in der Rinderhaltung im Einsatz. Er hat einen großen Kopfisolator mit Haken, ein stabiles Trittblech und einen ca. 20 cm langen Bodennagel. Farbe braun, Lieferung im 10er-Pack.

Auf einen Blick

  • Gesamthöhe 107 cm – rund 87 cm nutzbare Zaunhöhe über dem Boden
  • Materialstärke Ø 8 mm, Federstahl
  • Großer Kopfisolator mit Haken – Leitermaterial wird eingehängt statt eingefädelt
  • Stabiles Trittblech zum kraftsparenden Eintreten
  • Bodennagel ca. 20 cm
  • Farbe braun, 10 Stück je Packung
  • Ersatzisolatoren erhältlich (Art. 441318 und 441316)

Der Haken macht den Unterschied

Beim Kopfisolator mit Haken wird das Leitermaterial von oben eingehängt, statt durch eine geschlossene Öse gefädelt zu werden. Beim täglichen Umsetzen einer Portionsweide ist das der entscheidende Zeitfaktor: Du ziehst die Litze aus dem Haken, setzt den Pfahl um und hängst sie wieder ein – ohne das Leitermaterial an einem Ende lösen zu müssen. Bei geschlossenen Ösen musst du dafür jedes Mal den kompletten Zaun abfädeln.

Warum 8 mm Federstahl?

Mit 8 mm Materialstärke ist dieser Pfahl deutlich kräftiger als die dünneren 6,5-mm-Ausführungen. Federstahl gibt unter Belastung nach und richtet sich wieder auf, statt zu brechen – genau das braucht es, wenn ein Rind gegen den Zaun drückt. Deshalb hat sich dieser Pfahltyp in der Rinderhaltung über Jahrzehnte durchgesetzt: robust genug für schwere Tiere, aber leicht genug, um im Bund transportiert und in Minuten gesetzt zu werden.

Wofür sich der Pfahl eignet

  • Rinderweiden und Milchviehkoppeln
  • Portionsweiden, die täglich neu abgesteckt werden
  • Umtriebs- und Streifenweiden
  • Temporäre Abtrennungen innerhalb größerer Flächen
  • Zwischenpfähle zwischen stabileren Eck- und Streckenpfosten

Setzen und Umsetzen

Den Pfahl senkrecht ansetzen und über das Trittblech mit dem Fuß eintreten – der 20 cm lange Bodennagel gibt in normalem Weideboden sicheren Halt. Zum Umsetzen leicht kippen und herausziehen. Als Richtwert rechnest du 10 bis 14 Pfähle auf 100 Meter; bei unebenem Gelände, in Kurven und bei Wind enger setzen.

Verschleißteil Isolator

Der Kopfisolator ist das Bauteil, das am ehesten altert: UV-Strahlung macht Kunststoff über die Jahre spröde, und beim Umsetzen wirkt regelmäßig Zug darauf. Du musst deshalb nicht gleich den ganzen Pfahl ersetzen – für dieses Modell gibt es passende Ersatzisolatoren unter den Artikelnummern 441318 und 441316. Bei einem Bestand von mehreren hundert Pfählen spart das über die Jahre spürbar Geld.

Technische Daten

MarkeAKO (Albert Kerbl GmbH)
ProduktartFederstahlpfahl, rund
Gesamthöhe107 cm
Nutzbare Zaunhöheca. 87 cm
MaterialstärkeØ 8 mm
MaterialFederstahl
Kopfisolatorgroß, mit Haken
Trittstabiles Trittblech
Bodennagelca. 20 cm
Farbebraun
Verpackungseinheit10 Stück
Passende Ersatzisolatoren441318, 441316

Häufige Fragen

Brauche ich zusätzliche Isolatoren?

Für eine Leiterreihe nicht – der Kopfisolator ist bereits am Pfahl. Für mehrlagige Zäune lassen sich Zusatzisolatoren für Rundstahlpfähle nachrüsten.

Wie viele Pfähle brauche ich pro 100 Meter?

Als Richtwert 10 bis 14 Stück, also ein Abstand von 7 bis 10 Metern. Auf unebenem Gelände und in Kurven enger setzen.

Was passt in den Kopfisolator?

Litzen, Seile und Drähte werden in den Haken eingehängt. Für Breitband ist ein Pfahl mit Bandaufnahme die bessere Wahl.

Kann ich den Isolator einzeln ersetzen?

Ja. Passende Ersatzisolatoren sind unter den Artikelnummern 441318 und 441316 erhältlich – der Pfahl selbst hält deutlich länger als der Kunststoffisolator.

Worin unterscheidet sich der runde vom ovalen Federstahlpfahl?

Der ovale hat bei ähnlicher Höhe ein anderes Profil und dadurch eine höhere Biegesteifigkeit in einer Richtung. Der runde ist leichter und für die meisten Rinderzäune vollkommen ausreichend.

Hersteller

AKO

Die Geschichte der AKO-Elektrozaungeräte reicht bis ins Jahr 1942 zurück. Auf den vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen sollten möglichst hohe Erträge erwirtschaftet werden. Deshalb wurden Weideflächen nicht mehr großflächig umzäunt, sondern in „Portionsweiden“ aufgeteilt. Leicht und schnell versetzbare Zäune waren gefordert. Teure und schwerfällige Bretter- und Stangenzäune wurden durch Stacheldrahtzäune ersetzt. Doch auch das war keine optimale Lösung. Der Gründer der Firma AKO, Paul Kolb, war mit dem Thema bestens vertraut. Schließlich war er auf einem Bauernhof im Allgäu aufgewachsen. 1942 entwickelte er ein Elektrozaungerät für Netzanschluss.