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10x AKO Langstiel-Bandisolator bis 40 mm – Abstandhalter mit 20 cm Stütze & Holzgewinde für Band, Seil und Litze

Beschreibung

10x AKO Langstiel-Bandisolator bis 40 mm – Abstandhalter mit 20 cm Stütze & Holzgewinde für Band, Seil und Litze

AKO Langstiel-Bandisolator bis 40 mm, 10 Stück – Breitband auf Abstand zum Pfahl

Dieser Vorbauisolator hält das Leitermaterial mit einer 20 cm langen, verzinkten Stütze auf Distanz zum Pfahl. Das spezielle Holzgewinde lässt sich direkt in Holzpfähle einschrauben, die breite Aufnahme nimmt Breitband bis 40 mm sowie Draht, Litze und Seil bis Ø 6 mm auf. Geliefert wird im 10er-Pack.

Auf einen Blick

  • Für Band bis 40 mm sowie Draht, Litze und Seil bis Ø 6 mm
  • Stützenlänge 20 cm – als Abstandhalter konzipiert
  • Verzinkte Stütze, Ø 6 mm
  • Spezielles Holzgewinde zum Einschrauben in Holzpfähle
  • Material Kunststoff, Farbe schwarz/silber
  • 10 Stück je Packung

Wofür man einen Abstandhalter braucht

Der klassische Einsatz ist die Elektrifizierung eines bestehenden Zauns: Ein Holzzaun, eine Mauer oder ein Maschendrahtzaun steht bereits – aber die Tiere lehnen sich daran, scheuern, oder das Wild springt darüber. Statt einen zweiten Zaun daneben zu bauen, schraubst du die Langstielisolatoren in die vorhandenen Pfähle und führst das Leitermaterial mit 20 cm Abstand davor. Das Tier bekommt den Impuls, bevor es den eigentlichen Zaun erreicht.

Der zweite typische Fall ist die Zaunführung entlang von Wegen und Grundstücksgrenzen, wo ein definierter Abstand eingehalten werden soll – und der dritte die Untergrabschutz-Litze im unteren Bereich, die vom Pfahl weg nach außen geführt wird.

Warum die 20 cm technisch relevant sind

Abstand ist beim Elektrozaun nicht nur eine Frage der Geometrie. Je näher das stromführende Material am Pfahl liegt, desto größer die Gefahr von Kriechströmen – besonders bei Feuchtigkeit, wenn ein nasser Holzpfahl leitfähig wird. Die lange Stütze hält das Leitermaterial sicher aus diesem Bereich heraus. Bei Breitband kommt ein zweiter Effekt hinzu: Es flattert im Wind stärker als Litze, und mit ausreichend Abstand schlägt es nicht gegen den Pfahl.

Der Unterschied zum Langstiel-Ringisolator

Die Ringvariante nimmt Litze, Seil und schmales Band bis 10 mm auf – für Breitband ab 12,5 mm ist sie ungeeignet, weil das Band im engen Ring scheuert und mit der Zeit durchreibt. Dieser Bandisolator hat eine breite Aufnahme, die das Band flach führt und die Zugkraft über die volle Breite verteilt. Wenn du 40-mm-Band als optische Barriere fährst, ist das die passende Ausführung.

Für wie viel Zaun reichen 10 Stück?

Bei 12 bis 20 Pfählen je 100 Meter deckt ein 10er-Pack rund 50 bis 80 Meter einer Leiterreihe ab. Das ist die passende Größe für kurze Abschnitte, für den Vorbau an einem einzelnen Zaunstück und für Ersatz, wenn einzelne Isolatoren über die Jahre spröde geworden sind. Für längere Strecken gibt es denselben Isolator im 15er-Pack.

Montage

Bei hartem oder trockenem Holz vorbohren, dann den Isolator mit dem Holzgewinde einschrauben – bei größeren Stückzahlen spart ein Einschrauber-Aufsatz für die Bohrmaschine viel Zeit. Achte darauf, dass alle Isolatoren einer Reihe auf gleicher Höhe und mit gleicher Ausrichtung sitzen, damit das Band gerade läuft und nirgends am Pfahl anliegt. Weidezaunband darf nicht geknotet werden – zum Verbinden gehört eine Bandkupplung oder Klemmplatte an die Nahtstelle. Vor der Arbeit am Zaun das Weidezaungerät abschalten.

Technische Daten

MarkeAKO (Albert Kerbl GmbH)
ProduktartLangstiel-Bandisolator / Vorbauisolator
Stützenlänge20 cm
StützeMetall, verzinkt, Ø 6 mm
Gewindespezielles Holzgewinde
Geeignet fürBand bis 40 mm, Draht, Litze und Seil bis Ø 6 mm
MaterialKunststoff mit verzinkter Metallstütze
Farbeschwarz/silber
Verpackungseinheit10 Stück

Häufige Fragen

Wofür ist ein Langstielisolator gedacht?

Als Abstandhalter: Er hält das stromführende Material rund 20 cm vom Pfahl entfernt. Typisch beim Elektrifizieren bestehender Holz- oder Maschendrahtzäune und bei Zaunführungen mit vorgegebenem Abstand.

Passt der Isolator an jeden Pfahl?

Er hat ein Holzgewinde und ist für Holzpfähle gedacht. Für Rundpfähle mit metrischem Gewinde und für T-Pfosten gibt es eigene Ausführungen.

Worin unterscheidet er sich vom Langstiel-Ringisolator?

Der Ring nimmt Litze, Seil und Band bis 10 mm auf. Diese Ausführung hat eine breite Aufnahme für Band bis 40 mm – bei Breitband würde ein Ring das Material durchscheuern.

Muss ich vorbohren?

Bei weichem Holz nicht zwingend, bei hartem oder trockenem Holz schon – sonst reißt das Holz aus oder das Gewinde bricht.

Gibt es den Isolator auch in größeren Gebinden?

Ja, dieselbe Ausführung ist auch im 15er-Pack erhältlich – sinnvoll bei längeren Zaunabschnitten.

Hersteller

AKO

Die Geschichte der AKO-Elektrozaungeräte reicht bis ins Jahr 1942 zurück. Auf den vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen sollten möglichst hohe Erträge erwirtschaftet werden. Deshalb wurden Weideflächen nicht mehr großflächig umzäunt, sondern in „Portionsweiden“ aufgeteilt. Leicht und schnell versetzbare Zäune waren gefordert. Teure und schwerfällige Bretter- und Stangenzäune wurden durch Stacheldrahtzäune ersetzt. Doch auch das war keine optimale Lösung. Der Gründer der Firma AKO, Paul Kolb, war mit dem Thema bestens vertraut. Schließlich war er auf einem Bauernhof im Allgäu aufgewachsen. 1942 entwickelte er ein Elektrozaungerät für Netzanschluss.