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10x AKO Federstahlpfahl oval 106 cm, 11 x 5 mm mit Öse – Weidezaunpfahl aus Federstahl mit Trittblech für Rinderhaltung

Beschreibung

10x AKO Federstahlpfahl oval 106 cm, 11 x 5 mm mit Öse – Weidezaunpfahl aus Federstahl mit Trittblech für Rinderhaltung

AKO Federstahlpfahl oval 106 cm mit Öse – der schlichte Klassiker für die Rinderweide

Dieser Ovalstahlpfahl aus Federstahl mit 106 cm Gesamthöhe und einem Profil von 11 × 5 mm führt das Leitermaterial durch eine Öse am Pfahlkopf. Dazu kommen ein Trittblech zum kraftsparenden Eintreten und ein ca. 20 cm langer Bodennagel aus Metall. Ein seit Jahrzehnten bewährter Pfahltyp in der Rinderhaltung.

Auf einen Blick

  • Gesamthöhe 106 cm – rund 86 cm nutzbare Zaunhöhe über dem Boden
  • Ovalprofil 11 × 5 mm, Federstahl
  • Öse zur Führung von Litze, Seil und Draht
  • Trittblech für schnelles Setzen
  • Bodennagel ca. 20 cm, Metall
  • Farbe rot

Öse, Ring oder Haken – die drei Varianten

AKO führt diesen Pfahltyp in drei Kopfausführungen, und die Wahl entscheidet vor allem darüber, wie schnell du auf- und abbaust:

  • Öse (dieser Pfahl): die klassische, schlichte Führung – robust und ohne bewegliche Teile
  • Ringisolator (441456): geschlossene Führung, das Leitermaterial springt garantiert nicht heraus
  • Haken (441457): Litze wird eingehängt statt eingefädelt – am schnellsten beim täglichen Umsetzen

Für Zäune, die stehen bleiben, spielt der Unterschied kaum eine Rolle. Wer täglich eine Portionsweide neu absteckt, spart mit der Hakenvariante spürbar Zeit.

Warum das Ovalprofil?

Ein ovaler Querschnitt von 11 × 5 mm hat in der Längsrichtung des Zauns eine deutlich höhere Biegesteifigkeit als ein runder Pfahl gleicher Materialmenge – genau dort, wo der Zug des Leitermaterials und der Druck der Tiere wirken. Quer dazu bleibt er schlank und lässt sich leicht eintreten.

Federstahl: nachgeben statt brechen

Federstahl gibt unter Belastung nach und richtet sich wieder auf, statt zu brechen – genau das braucht es, wenn ein Rind gegen den Zaun drückt oder ein Fahrzeug den Pfahl streift. Deshalb hat sich dieser Pfahltyp in der Rinderhaltung über Jahrzehnte durchgesetzt: robust genug für schwere Tiere, aber leicht genug, um im Bund transportiert und in Minuten gesetzt zu werden.

Wofür sich der Pfahl eignet

  • Rinderweiden und Milchviehkoppeln
  • Portionsweiden und Streifenweiden
  • Umtriebsweiden mit regelmäßigem Wechsel
  • Temporäre Abtrennungen innerhalb größerer Flächen
  • Zwischenpfähle zwischen stabileren Eck- und Streckenpfosten

Setzen und Umsetzen

Den Pfahl senkrecht ansetzen und über das Trittblech mit dem Fuß eintreten – dabei die breite Seite des Ovals in Zaunrichtung ausrichten, dann wirkt die höhere Steifigkeit dort, wo der Zug ansetzt. Der 20 cm lange Bodennagel gibt in normalem Weideboden sicheren Halt. Als Richtwert rechnest du 10 bis 14 Pfähle auf 100 Meter; bei unebenem Gelände, in Kurven und bei Wind enger setzen.

Technische Daten

MarkeAKO (Albert Kerbl GmbH)
ProduktartFederstahlpfahl, oval
Gesamthöhe106 cm
Nutzbare Zaunhöheca. 86 cm
Profiloval, 11 × 5 mm
MaterialFederstahl
KopfausführungÖse
TrittTrittblech
Bodennagelca. 20 cm, Metall
Farberot
Verpackungseinheit[10 oder 25 Stück – bitte prüfen]

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich dieser Pfahl von 441456 und 441457?

Nur in der Kopfausführung: Dieser hat eine Öse, 441456 einen Ringisolator und 441457 einen Isolator mit Haken. Profil, Höhe und Material sind praktisch identisch.

Was passt in die Öse?

Litzen, Seile und Drähte. Für Breitband ist ein Pfahl mit Bandaufnahme die bessere Wahl.

Wie viele Pfähle brauche ich pro 100 Meter?

Als Richtwert 10 bis 14 Stück, also ein Abstand von 7 bis 10 Metern. Auf unebenem Gelände und in Kurven enger setzen.

Kann ich mehrere Leiterreihen führen?

Der Pfahl führt eine Reihe am Kopf. Für mehrlagige Zäune lassen sich Zusatzisolatoren für Oval- und Rundstahlpfähle nachrüsten.

Warum Federstahl statt Kunststoff?

Federstahl bricht nicht, sondern federt zurück – auch bei Frost, wenn Kunststoffpfähle besonders bruchanfällig sind. Außerdem ist er bei gleicher Höhe deutlich schlanker und leichter.

Hersteller

AKO

Die Geschichte der AKO-Elektrozaungeräte reicht bis ins Jahr 1942 zurück. Auf den vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen sollten möglichst hohe Erträge erwirtschaftet werden. Deshalb wurden Weideflächen nicht mehr großflächig umzäunt, sondern in „Portionsweiden“ aufgeteilt. Leicht und schnell versetzbare Zäune waren gefordert. Teure und schwerfällige Bretter- und Stangenzäune wurden durch Stacheldrahtzäune ersetzt. Doch auch das war keine optimale Lösung. Der Gründer der Firma AKO, Paul Kolb, war mit dem Thema bestens vertraut. Schließlich war er auf einem Bauernhof im Allgäu aufgewachsen. 1942 entwickelte er ein Elektrozaungerät für Netzanschluss.