ZVG Handreiniger mit Maismehl, pH 5, ohne Plastikabrasiva - 3L Kanne
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Lieferumfang
- 1 Kanne Handreinigungscreme, 3 l
Technische Daten
| Hersteller | ZVG Zellstoff-Vertriebs-GmbH & Co. KG |
|---|---|
| Produktart | Handreinigungscreme mit Reibekörpern |
| Inhalt | 3 l |
| Gewicht | 3,58 kg |
| pH-Wert | 5 |
| Reibemittel | mikrofeine Reibekörper auf Naturbasis (Maismehl) |
| Reinigungsbasis | natürliches, hautfreundliches Reinigungsöl |
| Konsistenz | semipastös |
| Geruch | angenehm frisch, Orange |
| Frei von | Silikon, Lösemitteln, Plastikabrasiva |
| Umwelteigenschaft | biologisch abbaubar |
| Spendersystem | geeignet für Push-Bar-Dispenser |
| Prüfung | dermatologisch getestet |
Produktbeschreibung
Handreiniger mit Maismehl statt Kunststoffgranulat
Der milde, angenehm duftende Reiniger entfernt schwere Verschmutzungen in vielen industriellen Bereichen. Er arbeitet mit Abrasiva auf Naturbasis und einem natürlichen Reinigungsöl – silikonfrei, ohne Lösemittel und biologisch abbaubar.
Ohne Plastikabrasiva – das ist der Kern
Der Hersteller nennt es ausdrücklich: Das Produkt enthält keine umweltschädlichen Plastikabrasiva.
Warum das ein Thema ist: Viele Handreiniger arbeiten mit Kunststoffgranulat als Reibemittel. Diese Partikel sind Mikroplastik – sie werden in Kläranlagen nicht vollständig zurückgehalten und gelangen in Gewässer und Böden.
Der Unterschied bei Maismehl:
- Biologisch abbaubar. Es zersetzt sich im Klärwerk, statt sich anzureichern.
- Nachwachsender Rohstoff. Kein Erdöl als Ausgangsmaterial.
- Weiterverwendungswert. Der Hersteller hebt hervor, dass die pflanzlichen Reibekörper einen umweltfreundlichen Weiterverwendungswert haben.
Für Betriebe mit Umweltmanagement nach ISO 14001 oder EMAS ist das ein dokumentierbarer Punkt – bei einem Produkt, von dem täglich verbraucht wird.
pH 5 – und warum das besser ist als neutral
Das ist der Punkt, der häufig missverstanden wird.
Der Hintergrund: Gesunde Haut hat einen leicht sauren Säureschutzmantel – typischerweise im Bereich pH 4,5 bis 5,5. Er hemmt das Wachstum unerwünschter Keime und stabilisiert die Barrierefunktion.
| pH-Wert | Wirkung auf die Haut |
|---|---|
| 9 und höher (alkalisch) | greift den Säureschutzmantel an, Wiederaufbau dauert Stunden |
| 7 (neutral) | stört den Wiederaufbau nicht |
| 5 (hautneutral) | entspricht dem natürlichen Hautmilieu |
Was das praktisch bedeutet: Ein Reiniger bei pH 5 arbeitet im selben Bereich, in dem die Haut ohnehin liegt. Sie muss nach dem Waschen nichts zurückregulieren – das ist bei mehrfachem Waschen pro Schicht der entscheidende Unterschied.
Natürliches Reinigungsöl statt Lösemittel
Das ist die zweite Besonderheit der Rezeptur.
Das übliche Problem: Öl, Fett und Bitumen lösen sich am besten in Lösemitteln. Deshalb arbeiten viele Grobreiniger damit – und sind entsprechend aggressiv.
Was Lösemittel mit der Haut machen:
- Sie entfetten radikal – nicht nur den Schmutz, auch die körpereigene Fettschicht.
- Sie werden über die Haut aufgenommen.
- Sie öffnen den Weg für anderes. Entfettete Haut lässt Chemikalien leichter eindringen.
Ein natürliches Reinigungsöl löst dieselben Verschmutzungen – nach dem Prinzip, dass Gleiches sich in Gleichem löst. Öl löst Öl.
Mikrofeine Reibekörper
Die Abrasiva sind fein gemahlen.
Warum mikrofein statt grob: Öl, Fett und Bitumen setzen sich in den Hautrillen und um die Nagelfalze fest. Grobe Reibemittel kommen dort nicht hinein – sie schleifen über die Oberfläche, statt in die Vertiefungen zu wirken.
Der zweite Vorteil: Feine Partikel schädigen die Hautoberfläche weniger als grobe. Sie tragen den Schmutz ab, nicht die Hornhaut.
Cremiger Schaum beim Waschen
Bei der Anwendung entsteht ein cremiger, milder und reinigungsaktiver Schaum, der ein angenehmes Hautgefühl hinterlässt.
Warum der Schaum funktional ist: Er verteilt das Reinigungsöl gleichmäßig und hält die Reibekörper in Schwebe. Ohne Schaum sammeln sich die Partikel an den Handflächen, statt dort zu wirken, wo der Schmutz sitzt.
Semipastös – für Push-Bar-Dispenser
Die Konsistenz ist gezielt eingestellt.
Was ein Push-Bar-Dispenser ist: Ein Wandspender, der über einen breiten Druckbügel bedient wird – mit dem Handrücken, dem Unterarm oder dem Ellenbogen.
Warum das in der Werkstatt zählt:
- Keine Kontamination. Der Spender wird nicht mit verschmutzten Fingern berührt.
- Bedienung mit vollen Händen. Wer ölige Hände hat, drückt mit dem Unterarm.
- Dosiert. Der Spender gibt eine definierte Menge ab.
- Sauberer Waschplatz. Keine verschmierte Dose neben dem Becken.
Die Konsistenz entscheidet, ob das funktioniert: Zu flüssig läuft der Reiniger im Spender nach, zu fest wird er nicht gefördert. Semipastös ist der Kompromiss, der beides vermeidet.
Silikonfrei – für Lackierbetriebe ein Ausschlusskriterium
Warum das zwingend sein kann: Silikonspuren führen bei der Lackierung zu Kraterbildung. Der Lack zieht sich an der kontaminierten Stelle zusammen – und die Fläche muss neu aufgebaut werden.
Das Tückische: Silikon verbreitet sich über die Hände. Ein silikonhaltiger Handreiniger im Waschraum kann Lackieraufträge in der Halle verderben.
Wogegen der Reiniger eingesetzt wird
- Öl und Fett
- Bitumen
- Tinte
- Andere hartnäckige Verschmutzungen
An Händen und Unterarmen – dem Bereich, der bei Werkstattarbeit regelmäßig betroffen ist.
Äußerst sparsam in der Anwendung
Der Hersteller hebt das ausdrücklich hervor.
Was daraus folgt: Eine kleine Menge genügt. Wer mehr nimmt, reinigt nicht besser – er verbraucht nur mehr Produkt und belastet die Haut länger.
Reinigung ist nur ein Schritt
Ein Handreiniger allein genügt nicht, um die Haut dauerhaft gesund zu halten.
| Schritt | Zeitpunkt |
|---|---|
| 1. Hautschutz | vor der Arbeit |
| 2. Hautreinigung | dieser Reiniger |
| 3. Hautpflege | nach der Reinigung |
Warum der Hautschutz vor der Arbeit die größte Wirkung hat: Ein Schutzpräparat verhindert, dass Öl und Schmutz überhaupt tief in die Haut eindringen. Was nicht eindringt, muss nicht herausgewaschen werden – die Reinigung wird damit schonender.
Arbeitsmedizinischer Hintergrund
Hauterkrankungen gehören zu den häufigsten arbeitsbedingten Erkrankungen. Betroffen sind vor allem Berufe mit Feuchtarbeit, Ölen, Schmierstoffen und Reinigungsmitteln.
Für Arbeitgeber: Ein Hautschutzplan gehört zur Gefährdungsbeurteilung, wenn hautbelastende Tätigkeiten ausgeübt werden.
Einsatzgebiete
Kfz-Werkstätten und Karosseriebetriebe, Metallbau und Maschinenbau, Landtechnik und Landwirtschaft, Bau und Handwerk, Industriebetriebe, Straßen- und Tiefbau, Druckereien, Kommunen und Bauhöfe.
Hinweise zur Anwendung
- Sparsam dosieren – eine kleine Menge genügt.
- Auf die Hand geben, verreiben, dann mit Wasser abspülen.
- Fingerzwischenräume, Nagelfalze und Handgelenke nicht vergessen.
- Nicht auf offene Wunden auftragen.
- Kontakt mit den Augen vermeiden; bei Augenkontakt gründlich mit Wasser spülen.
- Nach der Reinigung Hautpflege auftragen.
- Der Hautschutz vor der Arbeit ist der wirksamste Schritt.
- Bei anhaltenden Hautveränderungen ärztlichen Rat einholen.
- Gebinde nach Gebrauch verschließen.
- Kühl und trocken lagern, vor Frost und direkter Sonneneinstrahlung schützen.
- Die Angaben auf der Verpackung beachten.
Häufige Fragen
Woraus bestehen die Reibekörper?
Aus Maismehl – einem pflanzlichen, biologisch abbaubaren Rohstoff. Das Produkt enthält keine umweltschädlichen Plastikabrasiva.
Warum pH 5 und nicht neutral?
Gesunde Haut hat einen leicht sauren Säureschutzmantel im Bereich pH 4,5 bis 5,5. Ein Reiniger bei pH 5 arbeitet in genau diesem Bereich – die Haut muss nach dem Waschen nichts zurückregulieren.
Wogegen hilft der Reiniger?
Gegen Öl, Fett, Bitumen, Tinte und andere hartnäckige Verschmutzungen an Händen und Unterarmen.
Enthält der Reiniger Lösemittel?
Nein. Er arbeitet mit einem natürlichen, hautfreundlichen Reinigungsöl – nach dem Prinzip, dass Öl Öl löst.
Passt das Produkt in meinen Spender?
Es ist semipastös eingestellt und für moderne Push-Bar-Dispensersysteme geeignet.
Ist der Reiniger silikonfrei?
Ja. Für Karosseriebetriebe und Lackierereien ist das entscheidend – Silikonspuren führen bei der Lackierung zu Kraterbildung.
Ist das Produkt umweltverträglich?
Es ist biologisch abbaubar und enthält keine Plastikabrasiva. Die pflanzlichen Reibekörper haben laut Hersteller einen umweltfreundlichen Weiterverwendungswert.
Wie riecht der Reiniger?
Angenehm frisch nach Orange.