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ZUWA Ölwechselgerät mobil 55 l, absaugen und befüllen, 230 V

Description

Lieferumfang

  • Impellerpumpe UNISTAR/V 2000-A, 230 V
  • Fahrwagen
  • Behälter 55 l
  • Saugsonden
  • Schläuche

Technische Daten

HerstellerZUWA-Zumpe GmbH
ProduktartMobile Ölwechsel- und Umfülleinheit
PumpeImpellerpumpe UNISTAR/V 2000-A
Max. Fördermenge15 l/min
Drehzahl1.400 min⁻¹
Netzspannung230 V
Behälterinhalt55 l
FunktionAbsaugen und Befüllen mit einer Pumpe
Mediensaubere und verschmutzte Flüssigkeiten
Mobilitätfahrbar

Produktbeschreibung

Absaugen und nachfüllen mit einer Pumpe

Die mobile Einheit besteht aus Pumpe, Wagen, Behälter, Saugsonden und Schläuchen. Sie saugt Flüssigkeiten ab und füllt sie um – bei sauberen wie bei verschmutzten Medien. Kein Hantieren mit schweren Kanistern, kein Verschütten von Flüssigkeit.

Eine Pumpe für beide Richtungen – das ist der Kern

Das unterscheidet das Gerät von reinen Absauggeräten.

ArbeitsschrittWas passiert
AbsaugenAltöl über die Saugsonde aus Motor oder Maschine in den 55-l-Behälter
TransportierenGerät zum Sammelbehälter fahren
EntleerenInhalt in den Sammelbehälter pumpen
Umgekehrt: BefüllenFrischöl im Behälter zum Einsatzort fahren und in Motor oder Maschine pumpen

Warum das den Arbeitsablauf verändert: Bei einem reinen Absauggerät wird Altöl abgesaugt, und das Frischöl kommt aus Kanistern. Das bedeutet Heben, Ansetzen, Trichter und die Gefahr des Verschüttens.

Mit einer Pumpe für beide Richtungen läuft beides über denselben kontrollierten Weg.

Warum eine Impellerpumpe

Das ist die technisch passende Bauart für diese Aufgabe.

  • Selbstansaugend. Die Pumpe zieht die Flüssigkeit aus dem Motor hoch – ohne Vorbefüllung und ohne Zulaufdruck.
  • Unempfindlich gegen Verschmutzung. Der elastische Impeller kommt mit Partikeln zurecht, an denen Zahnrad- oder Flügelzellenpumpen Schaden nehmen.
  • Schonende Förderung. Die Flüssigkeit wird geschoben, nicht geschert.
  • Beide Förderrichtungen sind mit derselben Pumpe möglich.

Warum das bei Altöl entscheidend ist: Altöl enthält Abrieb, Ruß und Schwebstoffe. Eine empfindliche Pumpe wäre nach wenigen Einsätzen verschlissen.

15 l/min – was das in der Praxis bedeutet

Die Fördermenge ist auf die Aufgabe abgestimmt.

Die Rechnung: Ein Pkw-Motor mit 5 Litern Ölinhalt ist in rund 20 Sekunden abgesaugt, ein Nutzfahrzeugmotor mit 30 Litern in zwei Minuten.

Warum nicht mehr Leistung: Beim Absaugen über eine dünne Sonde ist nicht die Pumpe der begrenzende Faktor, sondern der Querschnitt. Eine stärkere Pumpe würde die Zeit kaum verkürzen – sie würde nur Unterdruck erzeugen.

55 Liter Behältervolumen

Das ist die Größe, die mehrere Ölwechsel abdeckt.

FahrzeugtypÖlmengeWechsel je Füllung
Pkw4 – 6 lrund 10
Transporter, Traktor8 – 15 l4 bis 6
Nutzfahrzeug, Landmaschine20 – 40 l1 bis 2

Warum das die Arbeit beschleunigt: Wer nach jedem Fahrzeug zum Sammelbehälter fahren muss, verliert Zeit. Mit 55 Litern lassen sich mehrere Fahrzeuge abarbeiten, bevor entleert wird.

Kein Hantieren mit schweren Kanistern

Der Hersteller nennt das als zentralen Vorteil – und das hat einen ergonomischen Hintergrund.

Was ein 20-Liter-Ölkanister wiegt: rund 18 kg. Über Kopf angesetzt, in gebückter Haltung ausgegossen oder über einen Trichter in den Einfüllstutzen – das ist eine der typischen Rückenbelastungen in der Werkstatt.

Mit Pumpe und Schlauch bleibt der Behälter am Boden, und die Flüssigkeit geht den Weg allein.

Kein Verschütten

Der zweite genannte Vorteil hat wirtschaftliche und rechtliche Seiten.

  • Öl auf dem Hallenboden ist eine Rutschgefahr und muss aufgenommen werden.
  • Öl im Boden oder in der Kanalisation ist ein Umweltschaden mit Meldepflicht.
  • Öl am Motor brennt bei Betriebstemperatur an und riecht wochenlang.

Ein geschlossener Weg von Sonde zu Behälter vermeidet all das.

Saugsonden für den Messstabkanal

Die Sonden gehören zum Lieferumfang.

Wie sie arbeiten: Die dünne Sonde wird durch den Messstabkanal bis in die Ölwanne geführt. Die Ablassschraube bleibt geschlossen.

Was das praktisch bedeutet:

  • Kein Unterheben. Der Ölwechsel gelingt ohne Hebebühne und ohne Grube.
  • Keine Dichtringe. Die Ablassschraube wird nicht geöffnet, also auch nicht undicht.
  • Kein Rundschleifen. Gerade bei Alu-Ölwannen ist das ein realer Vorteil.
  • Schneller. Kein Auffangen, kein Umfüllen.

Auch für andere Flüssigkeiten

Der Hersteller spricht allgemein von sauberen und verschmutzten Medien – nicht nur von Motoröl.

Typische weitere Anwendungen: Getriebeöl, Hydrauliköl, Kühlflüssigkeit und andere Betriebsstoffe.

Wichtig: Die Beständigkeit von Pumpe, Dichtungen und Schläuchen gegenüber dem jeweiligen Medium sollte vorab geprüft werden. Der Hersteller stellt dafür Unterlagen bereit.

Fahrbar – der Punkt, der die Anschaffung trägt

Das Gerät kommt zum Fahrzeug.

Warum das bei einer Werkstatteinrichtung zählt: Ein stationäres Absauggerät bindet den Arbeitsplatz. Ein fahrbares Gerät arbeitet dort, wo das Fahrzeug steht – auf dem Hof, in der Halle, im Außeneinsatz beim Kunden.

Für Landtechnikbetriebe und mobile Servicedienste ist das der entscheidende Unterschied: Die Maschine muss nicht in die Werkstatt.

Einsatzgebiete

Kfz- und Nutzfahrzeugwerkstätten, Landtechnik und Landmaschinenservice, mobile Servicedienste, Baumaschinenservice, Bootstechnik und Marinas, Industrieinstandhaltung, Fuhrparks und Speditionen, Kommunen und Bauhöfe.

Hinweise zum Betrieb

  • Beständigkeit von Pumpe, Dichtungen und Schläuchen gegenüber dem jeweiligen Medium vorab prüfen.
  • Netzanschluss 230 V mit ausreichender Absicherung; Kabel und Stecker vor jedem Einsatz prüfen.
  • Impellerpumpen dürfen nur begrenzt trocken laufen – die Betriebsanleitung beachten.
  • Saugsonde passend zum Messstabkanal wählen und vorsichtig einführen.
  • Bei warmem Motor arbeiten – warmes Öl fließt besser und nimmt mehr Schwebstoffe mit. Verbrennungsgefahr an heißen Bauteilen beachten.
  • Behälterfüllstand im Blick behalten und rechtzeitig entleeren.
  • Altöl ist gefährlicher Abfall und muss über eine zugelassene Sammelstelle entsorgt werden. Die betrieblichen und behördlichen Vorgaben beachten.
  • Altöl nicht mit anderen Betriebsstoffen vermischen – das erschwert die Entsorgung und kann Kosten verursachen.
  • Bei Wechsel des Mediums Pumpe und Schläuche spülen.
  • Schutzhandschuhe tragen; wiederholter Hautkontakt mit Altöl ist zu vermeiden.
  • Gerät nach dem Einsatz reinigen und frostfrei lagern.
  • Impeller ist ein Verschleißteil – regelmäßig prüfen und rechtzeitig ersetzen.

Häufige Fragen

Kann das Gerät auch befüllen?

Ja, das ist der zentrale Punkt: Absaugen und Nachfüllen erfolgen mit einer Pumpe. Frischöl lässt sich im Behälter zum Einsatzort transportieren und dort in Motor oder Maschine pumpen.

Wie viel fasst der Behälter?

55 Liter. Das entspricht rund zehn Pkw-Ölwechseln oder vier bis sechs bei Transportern und Traktoren.

Wie schnell wird abgesaugt?

Die Pumpe fördert bis zu 15 l/min. Ein Pkw-Motor mit 5 Litern ist damit in rund 20 Sekunden abgesaugt.

Brauche ich eine Hebebühne?

Nein. Die Saugsonde wird durch den Messstabkanal geführt – die Ablassschraube bleibt geschlossen.

Verträgt die Pumpe verschmutztes Öl?

Ja. Impellerpumpen sind unempfindlich gegen Partikel – Altöl mit Abrieb, Ruß und Schwebstoffen ist der vorgesehene Anwendungsfall.

Wie wird der Behälter entleert?

Das Gerät wird zum Sammelbehälter gefahren, und der Inhalt wird hineingepumpt.

Kann ich auch andere Flüssigkeiten fördern?

Das Gerät ist für saubere und verschmutzte Medien ausgelegt. Die Beständigkeit von Pumpe, Dichtungen und Schläuchen gegenüber dem jeweiligen Medium sollte vorab geprüft werden.

Welchen Stromanschluss brauche ich?

230 V. Die Pumpe läuft mit 1.400 min⁻¹.