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VOGELSANG Fassfüllstation stationär, DN 200, Ausleger 2,5 m, elektrisch

Description

VOGELSANG Fassfüllstation stationär, DN 200, Ausleger 2,5 m, elektrisch

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerVOGELSANG
ProduktartStationäre Fassfüllstation für Gülle und Gärsubstrat
Auslegerlänge2,5 m
Betätigungsartelektrisch
NenndurchmesserDN 200
Drehgelenkmanuell betätigt
Durchfahrtshöheca. 3.800 mm
WerkstoffStahl
Oberflächefeuerverzinkt, C3.05-L
LackierungRAL 3020 Verkehrsrot
Schichtstärke120 µm
KennzeichnungCE und UKCA
Typenschild / DokumentationDeutsch
Optionalkabelgebundene Steuerung, elektrisches Drehgelenk, Drehkolbenpumpe VX-Serie oder PowerFill

Produktbeschreibung

Stationäre Fassfüllstation von VOGELSANG – Tankfahrzeuge direkt am Behälter befüllen

Die Station wird an Behältern oder Fermentern angebracht – Tankfahrzeuge werden so direkt gefüllt.

Der Einfüllstutzen mit Doppelteleskop ist elektrisch absenkbar. Das vereinfacht und beschleunigt den Prozess enorm.

Das Doppelteleskop – der Kern der Konstruktion

Zwei ineinander laufende Stufen statt einer.

Warum das hier zählt: Die Durchfahrtshöhe von rund 3.800 mm muss frei bleiben, damit Fahrzeuge unterfahren können. Zugleich muss der Stutzen tief genug herunterkommen, um in den Fassdom zu reichen.

Ein einfaches Teleskop könnte beides nicht leisten – entweder es baut zu hoch oder es reicht nicht weit genug.

Warum Befüllen von oben schneller ist

Kein Schlauchhandling. Der Fahrer muss nicht absteigen, keinen Schlauch ankuppeln und wieder lösen.

Kein Verschleppen. Ein abgekuppelter Güllelauch tropft – über den Hof, auf die Straße, ins Fahrzeug.

Höherer Durchsatz. Bei DN 200 fließen erhebliche Mengen – die Befüllzeit sinkt deutlich.

Hygienisch getrennt. Fahrzeug und Behälter kommen nicht in direkten Kontakt – bei Tierseuchenvorsorge ein realer Punkt.

Elektrische Betätigung und optionale Fernsteuerung

Der Stutzen wird elektrisch abgesenkt – kein Kurbeln, kein Kraftaufwand.

Auf Wunsch mit kabelgebundener Steuerung: Das Fahrzeug fährt unter den Einfüllstutzen, und der Befüllprozess wird komfortabel aus der Fahrerkabine gestartet.

Was das praktisch bedeutet: Eine Person erledigt den gesamten Vorgang, ohne das Fahrzeug zu verlassen. Bei Regen, Kälte und im Dunkeln ein spürbarer Unterschied – und bei mehreren Fahrten pro Tag summiert sich die eingesparte Zeit erheblich.

Das Drehgelenk – manuell, elektrisch nachrüstbar

Diese Ausführung hat ein manuell betätigtes Drehgelenk.

Was es leistet: Der Ausleger lässt sich schwenken – das Fahrzeug muss nicht millimetergenau positioniert werden.

Bei 2,5 m Auslegerlänge ergibt sich daraus ein erheblicher Arbeitsbereich.

Der Hersteller bietet verschiedene Antriebsoptionen für das Drehgelenk – wer häufig befüllt, sollte die elektrische Ausführung prüfen.

Feuerverzinkt und lackiert – die Oberfläche

Feuerverzinkung plus Lackierung ist ein Duplexsystem – die beiden Schutzschichten wirken zusammen und halten länger als die Summe ihrer Einzelstandzeiten.

Warum das hier notwendig ist: Gülle und Gärsubstrat sind aggressiv – Ammoniak, Schwefelverbindungen und Feuchtigkeit greifen ungeschützten Stahl schnell an. Und die Anlage steht dauerhaft im Freien.

120 µm Schichtstärke bei Korrosivitätskategorie C3 – ausgelegt für Außenatmosphäre mit mäßiger Belastung.

RAL 3020 Verkehrsrot ist dabei mehr als Optik: Eine rote Anlage ist im Hofbetrieb und bei Dunkelheit gut sichtbar – bei einem Ausleger, unter den gefahren wird, ein Sicherheitsfaktor.

Pumpenoptionen

Die Ausrüstung kann mit einer Drehkolbenpumpe der VX-Serie oder einem PowerFill erfolgen.

Die Entscheidung hängt am Einsatzprofil – Fördermenge, Druck, Medienbeschaffenheit und Feststoffanteil. Das gehört in die Projektierung.


Was zu beachten ist

Durchfahrtshöhe prüfen – ca. 3.800 mm. Die Fahrzeugflotte muss darunter passen, einschließlich Aufbauten.

Fassdomhöhe und -position abgleichen – der Stutzen muss den Dom erreichen.

Anbausituation klären. Die Station wird an Behälter oder Fermenter angebracht – die Tragfähigkeit des Anschlusspunkts ist zu prüfen.

Rangierfläche vorsehen. Bei 2,5 m Ausleger und manuellem Drehgelenk muss das Fahrzeug in den Schwenkbereich gelangen.

Elektrischen Anschluss fachgerecht ausführen – bei Außenaufstellung mit Fehlerstromschutz.

⚠ Explosionsschutz klären. In Biogasanlagen können Zonen ausgewiesen sein – ob elektrische Komponenten dort zulässig sind, ist im Einzelfall zu prüfen.

Gefährdungsbeurteilung erstellen. Ein absenkbarer Ausleger über einem Fahrzeug ist eine Quetsch- und Anstoßstelle – Sichtverhältnisse und Warneinrichtungen sind zu bedenken.

Bei Arbeiten an Güllebehältern gelten besondere Anforderungen – Gase aus Gülle und Gärsubstrat sind lebensgefährlich.

Schwenkbereich freihalten und bei Nichtgebrauch sichern.

Oberflächenschutz regelmäßig prüfen – Beschädigungen ausbessern, bevor Korrosion einsetzt.

Wartungsintervalle einhalten – besonders an Teleskop und Drehgelenk.


Häufige Fragen

Wofür ist die Station gedacht?
Sie wird an Behältern oder Fermentern angebracht – Tankfahrzeuge werden so direkt gefüllt, ohne Schlauchanschluss.

Warum ein Doppelteleskop?
Weil zwei Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen sind: Die Durchfahrtshöhe von rund 3.800 mm muss frei bleiben, damit Fahrzeuge unterfahren können – zugleich muss der Stutzen tief genug herunterkommen, um in den Fassdom zu reichen. Ein einfaches Teleskop könnte beides nicht leisten.

Warum ist Befüllen von oben schneller?
Kein Schlauchhandling – der Fahrer muss nicht absteigen, ankuppeln und wieder lösen. Kein Verschleppen – ein abgekuppelter Gülleschlauch tropft über Hof und Straße. Höherer Durchsatz bei DN 200. Und Fahrzeug und Behälter kommen nicht in direkten Kontakt – bei Tierseuchenvorsorge ein realer Punkt.

Kann ich aus der Kabine befüllen?
Mit der optionalen kabelgebundenen Steuerung ja. Das Fahrzeug fährt unter den Einfüllstutzen, und der Befüllprozess wird komfortabel aus der Fahrerkabine gestartet – eine Person erledigt den gesamten Vorgang, ohne das Fahrzeug zu verlassen.

Was leistet das Drehgelenk?
Der Ausleger lässt sich schwenken – das Fahrzeug muss nicht millimetergenau positioniert werden. Diese Ausführung hat ein manuell betätigtes Gelenk; der Hersteller bietet verschiedene Antriebsoptionen – wer häufig befüllt, sollte die elektrische Ausführung prüfen.

Warum feuerverzinkt und lackiert?
Das ist ein Duplexsystem – die beiden Schutzschichten wirken zusammen und halten länger als die Summe ihrer Einzelstandzeiten. Gülle und Gärsubstrat sind aggressiv – Ammoniak, Schwefelverbindungen und Feuchtigkeit greifen ungeschützten Stahl schnell an, und die Anlage steht dauerhaft im Freien.

Welche Pumpe passt dazu?
Eine Drehkolbenpumpe der VX-Serie oder ein PowerFill. Die Entscheidung hängt am Einsatzprofil – Fördermenge, Druck, Medienbeschaffenheit und Feststoffanteil. Das gehört in die Projektierung.