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Vogelsang corps de pompe VX136-140 Q, demi-coque droite

Description

Vogelsang corps de pompe VX136-140 Q, demi-coque droite

Lieferumfang

  • 1 × Pumpenkörper einer Drehkolbenpumpe der VX136-Baureihe
  • Gehäusehalbschalen in gerader Ausführung
  • Vierflügelige Drehkolben

Dies ist eine Baugruppe, keine einsatzfertige Pumpe. Nicht enthalten: Antrieb (Hydraulik-, Elektromotor oder Zapfwellengetriebe), Konsole oder Anbaurahmen, Gelenkwelle, Saug- und Druckleitungen, Armaturen.

Vor der Bestellung bitte bestätigen lassen: ob Drehkolben, Wellen, Synchrongetriebe und Dichtungscartridges in diesem Umfang enthalten sind, und in welchem Elastomerwerkstoff die Kolben ausgeführt sind.

Technische Daten

HerstellerVogelsang, Essen (Oldenburg)
BauartPumpenkörper einer Drehkolbenpumpe
BaureiheVX136
Drehkolbenvierflügelig
GehäuseausführungHalbschalen gerade, nachstellbar
Max. Kugeldurchgang40 mm
Wellendurchmesser im Pumpenraum60 mm
Förderprinziprotierende Verdrängerpumpe, selbstansaugend
Förderrichtungumkehrbar
Fördermengedrehzahlproportional, auch bei Gegendruck konstant
Antriebnicht enthalten

Produktbeschreibung

Dies ist der Pumpenkörper – das hydraulische Herz einer Drehkolbenpumpe, ohne Antrieb und ohne Anbaurahmen. Darin sitzen die gegenläufigen Drehkolben, die bei jeder Umdrehung ein festes Volumen einschließen und weiterschieben. Alles andere – Motor, Getriebe, Konsole, Leitungen – kommt von außen dazu.

Wer diesen Artikel braucht

Es gibt drei typische Fälle:

  • Ersatz bei Pumpenschaden. Antrieb, Rahmen und Verrohrung sind in Ordnung, die Pumpe selbst ist hin – etwa nach einem Fremdkörper, der Gehäuse oder Wellen beschädigt hat. Dann wird nur der Pumpenkörper getauscht und bleibt alles andere stehen.
  • Einbau in eine eigene Maschine. Wer ein Güllefass, eine Pumpstation oder einen Behälterkreis selbst aufbaut, kauft den Pumpenkörper und setzt Antrieb und Verrohrung nach eigener Auslegung dazu.
  • Aufbau durch Werkstatt oder Händler. Die Kombination aus Pumpenkörper und passendem Antrieb wird für den Anwendungsfall zusammengestellt – hydraulisch, elektrisch oder über die Zapfwelle.

Wer eine fertige, anbaubare Pumpe sucht, ist mit einer Komplettausführung auf Dreipunktkonsole besser beraten. Die bringt Antrieb und Rahmen mit und ist nach dem Anbau einsatzbereit.

„Halbschale gerade“ – was das festlegt

Das Gehäuse der Pumpe besteht aus Halbschalen, und deren Ausführung bestimmt die Geometrie des Pumpenraums und die Lage der Anschlüsse. Diese Ausführung ist die gerade.

Beim Ersatzteilkauf muss diese Angabe mit dem vorhandenen Aufbau übereinstimmen. Eine abweichende Gehäuseausführung bedeutet andere Anschlusslagen – und dann passt die Verrohrung nicht mehr, auch wenn die Pumpe selbst die richtige Baugröße hat. Vergleichen Sie vor der Bestellung die Bezeichnung am Typenschild Ihrer Pumpe.

Die nachstellbaren Halbschalen – und wann Sie keinen neuen Pumpenkörper brauchen

Mit zunehmendem Verschleiß wächst der Spalt zwischen Drehkolben und Gehäuse. Ein größerer Spalt bedeutet Rückströmung – die Pumpe dreht, fördert aber weniger, und der Verlust steigt mit dem Gegendruck. Das ist das typische Bild einer nachlassenden Drehkolbenpumpe.

Dieser Zustand erfordert in der Regel keinen neuen Pumpenkörper. Die Halbschalen lassen sich nachstellen, und wenn sie verbraucht sind, werden Halbschalen, Drehkolben und Dichtungscartridges als Verschleißteile getauscht – das Gehäuse selbst bleibt.

Ein kompletter Pumpenkörper wird gebraucht, wenn Wellen, Lager oder das Synchrongetriebe beschädigt sind oder das Gehäuse einen Riss hat. Das sind Folgen von Fremdkörpern, Trockenlauf oder Frost – nicht von normalem Verschleiß.

Prüfen Sie also zuerst, welcher Fall vorliegt. Ein Satz Verschleißteile ist deutlich günstiger als eine neue Baugruppe, und bei reinem Spaltverschleiß bringt der neue Körper nichts, was die Verschleißteile nicht auch brächten.

40 Millimeter Kugeldurchgang

Die Baureihe lässt Fremdkörper bis 40 mm Durchmesser passieren. Das ist die Zahl, die das Einsatzgebiet festlegt.

Zum Vergleich: Die nächstgrößere Vogelsang-Baureihe schafft 61 mm. Wer wiederholt Fremdkörperschäden hatte, sollte bei einem Pumpentausch nicht automatisch dieselbe Baureihe nachkaufen, sondern prüfen, ob die größere Reihe die richtige Antwort ist – oder ob ein saugseitiger Fremdkörperabscheider fehlt.

Denn 40 mm Durchgang bedeutet nicht, dass ein 30-mm-Stein der Pumpe nichts antut. Er blockiert sie nicht, aber er beschädigt Elastomerkolben und Gehäuseschutz bei jedem Durchlauf. Ein Nasszerkleinerer mit Abscheider hält ihn zurück, bevor er die Pumpe erreicht – und das ist der wirksamste Schutz einer neuen Baugruppe.

Warum eine Drehkolbenpumpe überhaupt

Drei Eigenschaften, die eine Kreiselpumpe nicht hat:

  • Die Fördermenge hängt an der Drehzahl, nicht am Druck. Die Pumpe fördert pro Umdrehung dasselbe Volumen – bergauf, in langen Leitungen, bei abnehmendem Fassinhalt. Das ist die Voraussetzung für eine dokumentierbare Ausbringmenge.
  • Sie saugt selbst an. Kein Flüten, keine Zulaufhöhe – sie zieht aus Gruben und tiefer liegenden Behältern.
  • Die Förderrichtung ist umkehrbar. Befüllen und Ausbringen mit derselben Pumpe, und Freispülen einer verstopften Leitung durch Umsteuern.

Antrieb: muss zur Anwendung passen

Der Pumpenkörper kommt ohne Antrieb. Je nach Einsatz kommt in Frage:

  • Hydraulikmotor – für den Aufbau auf Fahrzeugen und Güllefässern, drehzahlvariabel über die Ölmenge
  • Elektromotor – für stationäre Pumpstationen und Biogasanlagen
  • Zapfwellengetriebe – für den schleppergetriebenen Einsatz

Der Wellendurchmesser im Pumpenraum beträgt 60 mm. Welche Auslegung Ihr Antrieb braucht, hängt von Fördermenge, Gegendruck und Medium ab – Vogelsang lässt diese Felder im eigenen Auslegungsformular bewusst offen, weil sie sich erst aus dem Anwendungsfall ergeben. Lassen Sie den Antrieb auslegen, statt ihn zu schätzen: Ein zu kleiner Antrieb bringt die Menge nicht, ein zu großer überlastet die Pumpe.

Wo die Pumpe in der Anlage sitzt

Nasszerkleinerer → Pumpe → Verteiler. Der Zerkleinerer schneidet Fasern und scheidet Fremdkörper ab, die Pumpe fördert, der Verteiler teilt auf die Abgänge auf. Jedes Glied schützt das nächste – und ein Schaden am Pumpenkörper ist häufig die Folge eines fehlenden oder verschlissenen Glieds davor.

Häufige Fragen

Ist das eine einsatzfertige Pumpe?

Nein. Dies ist der Pumpenkörper – die hydraulische Baugruppe ohne Antrieb, ohne Konsole und ohne Leitungen. Wer eine anbaufertige Pumpe sucht, braucht eine Komplettausführung mit Antrieb und Rahmen.

Welchen Antrieb brauche ich?

Das hängt vom Einsatz ab: Hydraulikmotor für den Fahrzeugaufbau, Elektromotor für stationäre Anlagen, Zapfwellengetriebe für den Schlepperbetrieb. Die erforderliche Leistung ergibt sich aus Fördermenge, Gegendruck und Medium und sollte ausgelegt, nicht geschätzt werden.

Passt der Pumpenkörper in meinen vorhandenen Aufbau?

Das muss geprüft werden. Entscheidend sind Baugröße, Gehäuseausführung und Anschlusslage. Vergleichen Sie die Bezeichnung auf dem Typenschild Ihrer Pumpe – eine andere Baugröße derselben Reihe oder eine andere Halbschalenausführung passt nicht ohne Änderungen.

Was bedeutet „Halbschale gerade“?

Die Gehäuseausführung, die Pumpenraumgeometrie und Anschlusslage festlegt. Beim Ersatzteilkauf muss sie mit dem vorhandenen Aufbau übereinstimmen, sonst passt die Verrohrung nicht.

Meine Pumpe fördert weniger – brauche ich einen neuen Pumpenkörper?

Meist nicht. Nachlassende Förderleistung bei gleicher Drehzahl deutet auf Spaltverschleiß hin – dann werden Halbschalen nachgestellt oder Halbschalen, Drehkolben und Dichtungscartridges als Verschleißteile getauscht. Ein kompletter Pumpenkörper ist nötig, wenn Wellen, Lager oder Synchrongetriebe beschädigt sind oder das Gehäuse einen Riss hat.

Was bedeutet Kugeldurchgang 40 mm?

Ein kugelförmiger Fremdkörper bis 40 mm Durchmesser passiert die Pumpe, ohne sie zu blockieren. Er beschädigt dabei trotzdem Kolben und Gehäuseschutz – blockierungsfrei ist nicht gleich schadensfrei. Ein saugseitiger Fremdkörperabscheider ist der wirksame Schutz.

Sind die Drehkolben Verschleißteile?

Ja, planmäßig. Die Elastomerkolben laufen ohne Metallkontakt und verzeihen dadurch Fremdkörper, die eine Pumpe mit metallischen Verdrängern zerstören würden. Der Austausch gehört zum Betriebskonzept.

In welchem Werkstoff sind die Drehkolben ausgeführt?

Die Baureihe ist in verschiedenen Elastomerwerkstoffen lieferbar – NBR für Gülle und Gärreste, FPM beziehungsweise FFPM für aggressive Medien. Beim Ersatz muss der Werkstoff dem bisher verbauten entsprechen; ein unpassender Elastomer verschleißt sehr schnell. Bitte bei der Bestellung angeben.