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Scheppach Wippkreissäge 400 V, 4.500 W, 700-mm-Blatt, bis 250 mm

Description

Scheppach Wippkreissäge 400 V, 4.500 W, 700-mm-Blatt, bis 250 mm

Lieferumfang

  • 1 × Scheppach Wippkreissäge, einsatzbereit montiert
  • Innensechskantschlüssel oder Gabelschlüssel
  • Arretierungsstift
  • Bedienungsanweisung

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerScheppach
MaschinengruppeWippkreissäge
HerkunftMade in Germany
AntriebsartElektro, 400 V Drehstrom
Leistungsaufnahme Betriebsart 14.500 W
Spannung380 – 420 V
Frequenz50 Hz
Motordrehzahl max.1.400 U/min
SchutzartIP 54
Kabellänge600 mm
Akku oder Batterie enthaltennein
Sägeblattdurchmesser700 mm
Sägeblatt-TypHW (Hartmetall)
Anzahl Zähne42
ZahnformWechselzahn
Sägeblatt gewuchtetja
Bohrungsdurchmesser30 mm
Sägeblattbreite3,0 mm
Zahnbreite 4,2 mm
Schnittdurchmesser250 mm
Schnittlänge250 – 1.500 mm
Wippenauflage670 mm, mit Zähnen ausgestattet
Schutzklappepatentiert, mit mechanischer Wippenverriegelung
Wippenrückstellungselbsttätig in Ruhestellung
Schutzeinrichtungtrennend, verdeckt Sägeblattzähne in Ruheposition vollständig
Konstruktiongeschweißte Stahlkonstruktion, geprüft verwindungssteif
Schallleistungspegel unter Belastung107,0 dB(A), KwA 3,0 dB
Schallleistungspegel ohne Belastung105,0 dB(A)
Schalldruckpegel unter Belastung97,0 dB(A), KpA 3,0 dB
Schalldruckpegel ohne Belastung95,0 dB(A)
Maschinenlänge1.270 mm
Maschinenbreite730 mm
Maschinenhöhe1.130 mm
Nettogewicht89,5 kg
Bruttogewicht111,0 kg

Produktbeschreibung

Wippkreissäge von Scheppach mit Drehstromantrieb – die leistungsstärkste Elektroausführung der Baureihe

Diese Wippkreissäge bietet mehr Sicherheit, Effizienz und Komfort gegenüber anderen Wippkreissägen, um ihrem Made-in-Germany-Siegel gerecht zu werden.

Hohe Schnittleistungen sind dank des leistungsstarken Motors garantiert. Die robuste und geschweißte Stahlkonstruktion garantiert einen dauerhaften Einsatz – die Verwindungssteifigkeit wird in einem genormten Verfahren geprüft.

4.500 W Drehstrom – die Leistungsspitze

Das ist der entscheidende Unterschied zur baugleichen 230-V-Version: Statt 2.100 W stehen 4.500 W zur Verfügung – mehr als das Doppelte.

Was das praktisch bedeutet:

Kein Drehzahleinbruch, auch bei 250 mm Hartholz. Wo eine Wechselstrommaschine an ihre Grenze kommt und langsamer wird, zieht diese Ausführung durch. Ein Sägeblatt, das an Drehzahl verliert, schneidet schlechter und klemmt eher.

Zügiges Nachlegen. Man muss nicht nach jedem Schnitt auf die Drehzahl warten – bei größeren Mengen summiert sich das auf Stunden.

Reserven bei ungünstigem Holz. Astiges, verwachsenes oder gefrorenes Holz verlangt deutlich mehr Leistung als geradfaseriges Scheitholz.

Die Vorteile des Drehstromantriebs

Über die reine Leistung hinaus bringt der 400-V-Anschluss konstruktive Vorteile:

Höheres Anlaufmoment. Ein Drehstrommotor zieht kraftvoller an. Bleibt das Blatt in einem starken Scheit stehen, kommt die Maschine leichter wieder in Fahrt.

Gleichmäßigerer Rundlauf. Drehstrommotoren erzeugen ein kontinuierliches Drehfeld statt pulsierender Wechselstromleistung – ruhigerer Lauf, weniger Vibration, geringere mechanische Belastung.

Geringere thermische Belastung. Bei gleicher Abgabeleistung arbeitet ein Drehstrommotor kühler – die Voraussetzung für längere Arbeitsphasen ohne Pause.

Niedrigere Stromaufnahme je Phase. Die 4.500 W verteilen sich auf drei Phasen. An Wechselstrom wäre diese Leistung gar nicht darstellbar.

Bessere Wirkungsgrade – über eine Saison gerechnet ein spürbarer Unterschied beim Stromverbrauch.

Der Gewichtsvorteil: 6 kg leichter trotz mehr Leistung

Ein bemerkenswerter Nebeneffekt: Die Drehstromausführung wiegt mit 89,5 kg rund 6 kg weniger als die 230-V-Version (95,5 kg) – bei mehr als doppelter Leistung.

Der Grund: Ein Drehstrommotor kommt bei gleicher Leistung mit weniger Material aus. Er braucht keinen Anlaufkondensator und keine Hilfswicklung.

Wer welche Ausführung braucht

400 V, wenn ein Drehstromanschluss vorhanden ist. Bei einer Maschine dieser Größenordnung – 700-mm-Blatt, 250 mm Schnittdurchmesser, 1.500 mm Schnittlänge – ist der Drehstromantrieb die technisch stimmige Wahl. Wer regelmäßig größere Mengen aufarbeitet, sollte diese Version wählen.

230 V, wenn kein Drehstromanschluss verfügbar ist. Die Wechselstromversion leistet weniger, ist dafür aber überall einsetzbar.

Made in Germany mit geprüfter Verwindungssteifigkeit

Das ist ein Qualitätsversprechen mit messbarem Kern: Die Verwindungssteifigkeit wird nicht behauptet, sondern in einem genormten Verfahren geprüft.

Warum das zählt: Bei einer Wippkreissäge ist Rahmensteifigkeit unmittelbar Sicherheit. Gibt der Rahmen unter Last nach, fluchten Wippe und Sägeblatt nicht mehr exakt. Das Blatt läuft schief im Schnitt, verklemmt und neigt zum Rückschlag – bei einem 700-mm-Blatt und 4,5 kW Antriebsleistung eine ernste Gefahr.

Ein genormtes Prüfverfahren macht aus einem Werbeversprechen einen belegten Wert.

1.400 U/min – die konstruktiv richtige Drehzahl

Vierzehnhundert Umdrehungen klingen wenig, sind aber für ein 700-mm-Blatt genau richtig. Der Grund ist die Umfangsgeschwindigkeit am Zahn: Bei großem Blattdurchmesser legt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurück.

Eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten – mit Folgen für Standzeit, Schnittqualität und Sicherheit.

Zugleich bedeutet die niedrige Drehzahl bei 4,5 kW ein außergewöhnlich hohes Drehmoment – genau das, was beim Durchtrennen starker Scheite gebraucht wird.

700-mm-Hartmetall-Sägeblatt mit 42 Wechselzähnen

Das leistungsstarke HW-Sägeblatt mit 700 mm Durchmesser ist für das optimale Schneiden von sämtlichen Hölzern ausgelegt.

Drei Merkmale machen dieses Blatt aus:

Hartmetallbestückung. Deutlich längere Standzeit als Werkzeugstahl, bleibt länger scharf, mehrfach nachschärfbar – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern der entscheidende Punkt.

Wechselzahn-Geometrie. Die Zähne sind abwechselnd nach links und rechts angeschliffen. Das ergibt einen sauberen Schnitt in beide Faserrichtungen und guten Spanabtransport – genau richtig für Brennholz.

Gewuchtet. Ein gewuchtetes Blatt läuft vibrationsarm. Die Folgen sind spürbar – ruhigerer Lauf, sauberere Schnittflächen, geringere Lagerbelastung, weniger Geräusch und deutlich längere Lebensdauer von Blatt und Maschine.

Blattdaten für den Ersatzkauf

  • Bohrungsdurchmesser 30 mm – der Standard bei Blättern dieser Größe
  • Sägeblattbreite 3,0 mm / Zahnbreite 4,2 mm – die Zahnbreite bestimmt die Schnittfugenbreite
  • 42 Zähne, Wechselzahn

Beim Ersatzkauf muss die zulässige Drehzahl des neuen Blattes mindestens 1.400 U/min betragen.

Schnittdurchmesser bis 250 mm

Ein Viertelmeter Schnittdurchmesser ist ein außergewöhnlicher Wert. Zum Vergleich: Kleinere Maschinen der Baureihe liegen bei 135 bis 170 mm.

Was das praktisch bedeutet:

Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen – ohne vorher zu spalten. Das spart einen kompletten Arbeitsgang und ist bei nassem, schwerem Holz ein erheblicher Vorteil.

Stammabschnitte statt nur Astmaterial. Der Einsatzbereich reicht damit weit über klassisches Meterholz hinaus.

Erst mit 4.500 W voll nutzbar. Der maximale Durchmesser ist das eine, ihn zügig zu durchtrennen das andere – hier zeigt sich der Vorteil der Drehstromausführung am deutlichsten.

Schnittlänge 250 bis 1.500 mm – der größte Bereich der Baureihe

1.500 mm Maximallänge ist der eigentliche Ausnahmewert. Die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 mm.

Der Nutzen: Auch überlanges Material lässt sich verarbeiten – 1,25-m-Ware, unregelmäßig abgelängte Stämme, Reste aus dem Waldeinschlag. Was sonst erst nachgeschnitten werden müsste, geht direkt auf die Wippe.

250 mm Mindestlänge – auch kürzere Stücke lassen sich noch sicher verarbeiten.

Wippenauflage 670 mm mit Zähnen

Um das ungewollte Drehen des Holzes beim Sägevorgang einzuschränken, wurde die Werkstückauflage mit Zähnen ausgestattet.

Das ist ein Detail mit direkter Sicherheitsrelevanz: Rundholz ist naturgemäß rund – es rollt und dreht sich. Dreht sich ein Scheit während des Schnitts, verklemmt das Blatt oder wird verkantet. Beides führt zu Rückschlag oder Blattschaden.

Die Verzahnung krallt sich in die Rinde und hält das Holz an Ort und Stelle. Der Nutzen ist doppelt: mehr Sicherheit und weniger Kraftaufwand, weil man das Holz nicht gegen das Drehen festhalten muss.

Bei 4.500 W Antriebsleistung ist dieses Merkmal besonders relevant: Die Kräfte, die auf ein sich drehendes Werkstück wirken, sind entsprechend höher.

Idealer Wippendrehpunkt – kräftesparendes Arbeiten

Der optimal positionierte Drehpunkt der Wippe minimiert den Kraftaufwand beim Sägen und ermöglicht längere Arbeitsphasen.

Das ist ein ergonomisches Konstruktionsmerkmal, dessen Wert sich erst nach der zwanzigsten Wippenbewegung zeigt. Die Hebelverhältnisse bestimmen, wie viel Kraft jeder einzelne Schnitt kostet.

Bei einem Scheit von 250 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde.

Der praktische Effekt: Man arbeitet länger, ohne zu ermüden – und ermüdungsfreies Arbeiten ist an einer Kreissäge zugleich sicheres Arbeiten. Gerade bei einer Maschine, die durch ihre Leistung zum Durcharbeiten einlädt, ist das ein wesentlicher Punkt.

Patentierte Schutzklappe – das mehrstufige Sicherheitskonzept

Die Zuführwippe ist mit der patentierten Scheppach Schutzklappe abgedeckt, die den Benutzer vor Holzsplittern und dem Griff ins Sägeblatt schützt.

Der Mechanismus ist konsequent durchdacht:

Bei geöffneter Klappe ist die Zuführwippe mechanisch verriegelt. Die unbeabsichtigte Betätigung des Schnitthubs wird verhindert, solange die Klappe offen ist.

Der Schnitthub kann erst bei vollständig geschlossener Schutzklappe durchgeführt werden. Es gibt keinen Zwischenzustand.

Ein Öffnen der Klappe ist nur in der Ruhestellung möglich. Während des Schnitts lässt sich die Klappe nicht öffnen.

Diese mechanische Zwangsführung ist der springende Punkt: Sie funktioniert nicht über Elektronik oder Sensoren, die ausfallen oder überbrückt werden können.

Selbsttätige Rückstellung in die gesicherte Position

Nach dem Schnitthub kehrt die Zuführwippe selbsttätig in ihre Ruhestellung zurück, womit sie sich wieder in der gesicherten Position befindet.

Das ist der oft übersehene Sicherheitsgewinn: Die Maschine ist nach jedem Schnitt automatisch wieder sicher. Man muss nicht daran denken, die Wippe zurückzuführen – sie tut es selbst.

Gerade bei Ermüdung, Routine oder Ablenkung ist das entscheidend: Der sichere Zustand ist der Normalzustand, nicht das Ergebnis eines bewussten Handgriffs.

Trennende Schutzeinrichtung – Blattzähne vollständig verdeckt

Der Zugriff zum Sägeblatt ist in der Ruhestellung, in der die Wippe beladen wird, und während des Schneidens nicht möglich. Dafür sorgt eine trennende Schutzeinrichtung, die die Zähne des Sägeblattes in der Ruheposition vollständig verdeckt.

Das ist die zweite Sicherheitsebene neben der Schutzklappe – und sie greift genau dort, wo die meisten Unfälle passieren: beim Beladen der Wippe.

In diesem Moment sind die Hände am Holz, die Aufmerksamkeit beim Positionieren, und das Blatt läuft. Eine trennende Schutzeinrichtung, die die Zähne vollständig verdeckt, macht den Griff ins Blatt in dieser Phase physisch unmöglich.

Geschlossener und sicherer Sägebereich

Ergänzend ist der gesamte Sägebereich geschlossen ausgeführt – Schutz auch vor herausgeschleuderten Holzsplittern.

Schnelles und ergonomisches Handling

Trotz des mehrstufigen Sicherheitskonzepts ermöglicht die Schutzklappe ein schnelles und ergonomisches Handling.

Das ist der entscheidende Punkt bei Schutztechnik: Eine Schutzeinrichtung, die den Arbeitsablauf stört, wird demontiert oder überbrückt – und das ist die häufigste Ursache schwerer Unfälle an Wippkreissägen.

Hier ist die Klappe in den natürlichen Bewegungsablauf integriert: öffnen, Holz einlegen, schließen, sägen – und die Wippe stellt sich selbst zurück.

Schutzart IP 54

Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Bei einer Maschine, die im Freien, unter dem Vordach oder bei feuchtem Holz arbeitet, ist das die richtige Auslegung – Sägestaub ist allgegenwärtig.

Einsatzbereit montiert geliefert

Die Säge wird einsatzbereit montiert geliefert. Das ist bei einer Maschine dieser Größe ein realer Vorteil: Auspacken, aufstellen, anschließen, arbeiten.

Kein Zusammenbau von Baugruppen, kein Ausrichten, keine Frage, ob alles korrekt montiert wurde – gerade bei einem sicherheitskritischen Gerät ein beruhigender Punkt.

Innensechskant- oder Gabelschlüssel und Arretierungsstift liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei.

Anschluss durch Elektrofachkraft

Der Drehstromanschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen. Besonders wichtig: Auf die richtige Drehrichtung achten. Läuft der Motor falsch herum, schneidet das Sägeblatt nicht – und ein Weiterbetrieb kann die Maschine beschädigen.

Das Anschlusskabel ist mit 600 mm bewusst kurz gehalten. Bei Verwendung einer Drehstrom-Verlängerung ist auf ausreichenden Leitungsquerschnitt zu achten; Spannungsabfall führt bei 4.500 W zu erheblichem Leistungsverlust und thermischer Belastung.

89,5 kg – schwer genug für sicheren Stand

Das Gewicht ist bei dieser Maschine gewollt: Ein leichtes Gerät würde beim Sägen wandern. Bei 250 mm Schnittdurchmesser und 4,5 kW Antriebsleistung ist Masse Voraussetzung für ruhigen Lauf.

Für den Transport ist das Gewicht einzuplanen – zu zweit oder mit Hebehilfe. Zu beachten: Der Aktionsradius ist durch den CEE-Anschluss begrenzt.

Lärmwerte – differenziert ausgewiesen

Scheppach weist die Schallwerte unter und ohne Belastung getrennt aus:

Schallleistung Lw(A)Schalldruck Lp(A)
Unter Belastung107,0 dB97,0 dB
Ohne Belastung105,0 dB95,0 dB

Die geringe Differenz von nur 2 dB zwischen Leerlauf und Schnitt ist bemerkenswert – ein Hinweis auf das gewuchtete Blatt und den ruhigen Lauf des Drehstrommotors.

Gehörschutz ist dennoch Pflicht: Ab 85 dB(A) ist er vorgeschrieben, 97 dB(A) liegen deutlich darüber. Gehörschäden sind irreversibel.

Was zu beachten ist

Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz (zwingend), Schutzbrille, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine losen Kleidungsstücke, lange Haare zusammenbinden.

Nie in den Sägebereich greifen – auch nicht bei auslaufendem Blatt. Ein 700-mm-Blatt läuft nach dem Abstellen erhebliche Zeit nach.

Mindestlänge 250 mm einhalten. Kürzere Stücke nicht sägen.

Holz auf Fremdkörper prüfen. Nägel, Draht und Steine zerstören Hartmetallzähne und können ausgeschleudert werden.

Nur einwandfreie Sägeblätter verwenden. Rissige, verbogene oder mit fehlenden Zähnen bestückte Blätter sind sofort auszutauschen. Die zulässige Blattdrehzahl muss mindestens 1.400 U/min betragen.

Standsicherheit. Ebener, tragfähiger Untergrund; ausreichend Platz zum Auflegen und Ablegen des Holzes – bei bis zu 1.500 mm Schnittlänge entsprechend großzügig bemessen.

Wippkreissägen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Typische Einsatzgebiete

Brennholzaufbereitung in großem Umfang, gewerbliche und semiprofessionelle Nutzung, Verarbeitung starker Rundlinge bis 250 mm, überlanges Material bis 1.500 mm, Kaminholz- und Ofenholzherstellung, Hart- und Weichholzverarbeitung, Land- und Forstwirtschaft, Selbstwerber und Waldbesitzer, Brennholzhandel im Nebenerwerb, Hof und Werkstatt mit Drehstromanschluss, Kommunalbetriebe und Bauhöfe, Vereinsheime und Jagdhütten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zur 230-V-Version?
Die Leistung: 4.500 W statt 2.100 W – mehr als das Doppelte. Dazu kommen die Vorteile des Drehstromantriebs: höheres Anlaufmoment, gleichmäßigerer Rundlauf, geringere thermische Belastung und bessere Wirkungsgrade. Zudem ist diese Ausführung rund 6 kg leichter.

Warum ist die stärkere Version leichter?
Weil ein Drehstrommotor bei gleicher Leistung mit weniger Material auskommt – er braucht keinen Anlaufkondensator und keine Hilfswicklung.

Wann sollte ich die 400-V-Version wählen?
Immer dann, wenn ein Drehstromanschluss vorhanden ist. Bei einer Maschine mit 700-mm-Blatt und 250 mm Schnittdurchmesser ist der Drehstromantrieb die technisch stimmige Wahl – besonders bei regelmäßig größeren Mengen.

Welchen Durchmesser kann ich schneiden?
Bis 250 mm. Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen, ohne vorher zu spalten. Mit 4.500 W ist dieser Durchmesser auch zügig zu durchtrennen.

Welche Holzlängen sind möglich?
Von 250 bis 1.500 mm. Die Maximallänge von 1,5 m ist ein Ausnahmewert – die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 mm.

Wozu die Zähne auf der Werkstückauflage?
Sie schränken das ungewollte Drehen des Holzes beim Sägen ein. Rundholz rollt und dreht sich; dreht sich ein Scheit im Schnitt, verklemmt oder verkantet das Blatt. Bei 4.500 W Antriebsleistung ist dieses Merkmal besonders relevant.

Was bringt der ideale Wippendrehpunkt?
Er minimiert den Kraftaufwand beim Sägen und ermöglicht längere Arbeitsphasen. Bei einem Scheit von 250 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde.

Was macht die patentierte Schutzklappe?
Sie schützt vor Holzsplittern und dem Griff ins Sägeblatt. Bei geöffneter Klappe ist die Zuführwippe mechanisch verriegelt; der Schnitthub ist erst bei vollständig geschlossener Klappe möglich, und ein Öffnen nur in Ruhestellung.

Was bedeutet die selbsttätige Rückstellung?
Nach dem Schnitthub kehrt die Zuführwippe automatisch in die Ruhestellung zurück und ist damit wieder gesichert. Der sichere Zustand ist so der Normalzustand.

Wie ist das Sägeblatt in Ruhestellung geschützt?
Eine trennende Schutzeinrichtung verdeckt die Zähne des Sägeblattes in der Ruheposition vollständig. Der Zugriff ist weder beim Beladen noch während des Schneidens möglich – und genau beim Beladen passieren die meisten Unfälle.

Was für ein Sägeblatt ist verbaut?
Ein gewuchtetes Hartmetall-Sägeblatt (HW) mit 700 mm Durchmesser, 42 Zähnen in Wechselzahn-Geometrie, 30 mm Bohrung, 3,0 mm Blattbreite und 4,2 mm Zahnbreite.

Was bedeutet „gewuchtet"?
Ein gewuchtetes Blatt läuft vibrationsarm – ruhigerer Lauf, sauberere Schnittflächen, geringere Lagerbelastung, weniger Geräusch und deutlich längere Lebensdauer von Blatt und Maschine.

Warum nur 1.400 U/min?
Weil bei einem 700-mm-Blatt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurücklegt. Eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten. Zugleich bedeutet niedrige Drehzahl bei 4,5 kW außergewöhnlich hohes Drehmoment.

Was bedeutet IP 54?
Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen – die richtige Auslegung für eine Maschine, die im Freien oder unter dem Vordach arbeitet.

Wer darf die Säge anschließen?
Der Drehstromanschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen. Besonders wichtig ist die richtige Drehrichtung – läuft der Motor falsch herum, schneidet das Blatt nicht.

Wie lang ist das Anschlusskabel?
600 mm – bewusst kurz gehalten. Bei Verwendung einer Drehstrom-Verlängerung ist auf ausreichenden Leitungsquerschnitt zu achten; bei 4.500 W führt Spannungsabfall zu erheblichem Leistungsverlust.

Muss ich die Säge montieren?
Nein, sie wird einsatzbereit montiert geliefert. Schlüssel und Arretierungsstift liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei.

Wie laut ist die Maschine?
Unter Belastung 97,0 dB(A) Schalldruck bzw. 107,0 dB(A) Schallleistung, im Leerlauf 95,0 bzw. 105,0 dB(A). Die geringe Differenz von nur 2 dB spricht für das gewuchtete Blatt und den ruhigen Drehstromlauf. Gehörschutz ist zwingend.

Wie schwer ist die Maschine?
89,5 kg netto, 111 kg brutto. Das Gewicht ist gewollt – bei 250 mm Schnittdurchmesser und 4,5 kW ist Masse Voraussetzung für ruhigen Lauf.