Scheppach Wippkreissäge 230 V, 2.600 W, 500-mm-Blatt, bis 170 mm
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Scheppach Wippkreissäge 230 V, 2.600 W, 500-mm-Blatt, bis 170 mm
Lieferumfang
- Grundrahmen mit Wippe, Motor und Schalter
- Schlüssel mit Arretierstift
- Strebe hinten
- Fuß links und rechts hinten
- Sägeblatt
- Strebe links und rechts
- 2 × Laufrad
- Beipackbeutel mit Kleinteilen
- Schutzhaube (montiert)
- Schutzwinkel
- Schutzdeckel
- 2 × Wippenschutz
- Schutzklappe
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Scheppach |
| Maschinengruppe | Wippkreissäge |
| Herkunft | Made in Germany |
| Antriebsart | Elektro, 230 V |
| Leistungsaufnahme Betriebsart 1 | 2.600 W |
| Spannung / Frequenz | 230 V / 50 Hz |
| Motordrehzahl max. | 2.800 U/min |
| Sägeblattdurchmesser | 500 mm |
| Sägeblatt-Typ | HW (Hartmetall) |
| Anzahl Zähne | 44 |
| Bohrungsdurchmesser | 30 mm |
| Sägeblattbreite | 2,8 mm |
| Zahnbreite | 3,6 mm |
| Max. Schnitthöhe Rundholz | 170 mm |
| Min. Schnittlänge | 200 mm |
| Max. Schnittlänge | 1.200 mm |
| Schutzklappe | patentiert |
| Sägebereich | geschlossen und gesichert |
| Wippenschutz | 2 Stück |
| Gestell | robustes, geschweißtes Stahlgestell |
| Laufräder | 2 Stück |
| Lieferzustand | teilmontiert |
| Maschinenlänge | 860 mm |
| Maschinenbreite | 775 mm |
| Maschinenhöhe | 990 mm |
| Nettogewicht | 75,0 kg |
| Bruttogewicht | 81,6 kg |
Produktbeschreibung
Wippkreissäge von Scheppach – große Holzmengen zu ofenfertigem Kaminholz
Mit dieser Wippkreissäge können schnell und sicher auch große Holzmengen zu ofenfertigem Kaminholz verarbeitet werden. Sie ist nicht nur „Made in Germany", sondern sorgt dank ihres leistungsstarken 2.600-Watt-Motors (230 V~) und einer maximalen Schnittlänge von bis zu 1.200 mm rasch für optimale Schnittergebnisse.
Die patentierte Schutzklappe ermöglicht ein sicheres und komfortables Arbeiten.
Made in Germany
Das Siegel ist bei einer Wippkreissäge mehr als ein Herkunftsnachweis. Es steht für Fertigungsqualität an einer Maschine, bei der die Präzision der Konstruktion unmittelbar über die Sicherheit entscheidet: Rahmensteifigkeit, Fluchtung von Wippe und Sägeblatt, Funktion der Schutzeinrichtungen.
230 Volt – die normale Steckdose genügt
Die Säge arbeitet an 230 V. Der praktische Vorteil:
Kein Starkstromanschluss nötig. In Garage, Carport, Schuppen und Hof ist 230 V vorhanden – ein CEE-Anschluss meist nicht.
Keine Elektroinstallation. Wer die Säge saisonal nutzt, muss keinen Anschluss legen lassen.
Keine Abgase, kein Kraftstoff. Anders als bei einer Benzinsäge ist der Betrieb auch unter dem Vordach möglich – ohne Ölwechsel, Vergaserprobleme oder Winterstart.
Zu beachten: Bei 2.600 W sollte die Säge an einem eigenen, ausreichend abgesicherten Stromkreis betrieben werden. Verlängerungskabel möglichst kurz und ausreichend dimensioniert wählen – Spannungsabfall führt zu Leistungsverlust und thermischer Belastung des Motors.
500-mm-Hartmetall-Sägeblatt mit 44 Zähnen
Das leistungsstarke HW-Sägeblatt mit 500 mm Durchmesser ist für das optimale Schneiden von sämtlichen Hölzern ausgelegt.
Hartmetall statt Werkzeugstahl bedeutet:
Deutlich längere Standzeit. Hartmetallschneiden halten ein Vielfaches länger – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern der entscheidende Punkt.
Bleibt länger scharf. Ein stumpfes Blatt schneidet nicht, es reibt: mehr Kraftbedarf, mehr Wärme, höheres Klemmrisiko.
Nachschärfbar. Hartmetallblätter lassen sich mehrfach professionell nachschärfen.
44 Zähne sind eine feinere Bestückung als bei vielen Brennholzsägen. Das ergibt eine glattere Schnittfläche – ein Vorteil, wenn das Holz nicht nur verbrannt, sondern auch gestapelt und präsentiert wird.
Blattdaten für den Ersatzkauf
- Bohrungsdurchmesser 30 mm – der Standard bei Blättern dieser Größe
- Sägeblattbreite 2,8 mm / Zahnbreite 3,6 mm – die Zahnbreite bestimmt die Schnittfugenbreite
- 44 Zähne
Beim Ersatzkauf muss die zulässige Drehzahl des neuen Blattes mindestens 2.800 U/min betragen.
Max. Schnitthöhe Rundholz 170 mm
Der Hersteller weist den Wert bewusst als maximale Schnitthöhe für Rundholz aus – nicht als allgemeinen Schnittdurchmesser. Das ist die praxisnähere Angabe: Sie beschreibt, wie hoch ein rundes Werkstück auf der Wippe sein darf, um in einem Zug durchtrennt zu werden.
170 mm decken den größten Teil des üblichen Brennholzaufkommens ab. Stärkere Stämme werden in aller Regel ohnehin gespalten, bevor sie abgelängt werden.
Schnittlänge 200 bis 1.200 mm
1.200 mm Maximallänge liegen über dem üblichen Meterholz. Der Nutzen: Auch etwas überlanges Material – unregelmäßig abgelängte Stämme, Reste aus dem Waldeinschlag – geht direkt auf die Wippe, ohne vorher nachgeschnitten zu werden.
200 mm Mindestlänge ist ein niedriger Wert für eine Wippkreissäge. Damit lassen sich auch kürzere Stücke noch sicher verarbeiten – etwa für kleine Kaminöfen mit 20-cm-Brennraum oder für Anzündholz.
Patentierte Schutzklappe – schnelles und ergonomisches Handling
Die patentierte Schutzklappe ermöglicht ein schnelles und ergonomisches Handling und zugleich sicheres Arbeiten.
Warum das zählt: Die Wippkreissäge ist statistisch eine der unfallträchtigsten Maschinen im land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Die typischen Unfallhergänge sind immer dieselben – Griff in den Sägebereich, Kontakt mit dem auslaufenden Blatt, herausgeschleuderte Holzsplitter.
Und der entscheidende Punkt bei Schutztechnik: Eine Schutzeinrichtung, die den Arbeitsablauf stört, wird demontiert oder überbrückt. Genau das ist die häufigste Ursache schwerer Sägeunfälle.
Die patentierte Klappe ist deshalb so konstruiert, dass sie in den natürlichen Bewegungsablauf integriert ist: öffnen, Holz einlegen, schließen, sägen. Kein Zusatzhandgriff, kein Grund zur Manipulation.
Geschlossener und sicherer Sägebereich
Der gesamte Sägebereich ist geschlossen ausgeführt. Das schützt zweifach: vor dem Blatt und vor herausgeschleuderten Spänen und Holzsplittern – bei Brennholz mit Rinde, Ästen und Rissen ein realer Faktor.
Mehrteiliges Schutzkonzept
Der Lieferumfang zeigt, wie umfassend das Schutzkonzept angelegt ist:
Schutzhaube (bereits montiert) – deckt den oberen Blattbereich ab
Schutzklappe – die patentierte Abdeckung der Zuführwippe
Schutzwinkel und Schutzdeckel – ergänzende Abdeckungen
2 × Wippenschutz – seitliche Absicherung der Wippenbewegung
Diese Bauteile arbeiten zusammen: Sie schließen den Sägebereich in allen Betriebszuständen ab. Alle Schutzeinrichtungen sind vor der Inbetriebnahme vollständig zu montieren – sie sind kein Zubehör, sondern Teil der Maschine.
Robustes, geschweißtes Stahlgestell
Das robuste, geschweißte Stahlgestell sorgt für lange Lebensdauer.
Ein geschweißtes Gestell ist einem geschraubten überlegen: Schraubverbindungen können sich unter Dauervibration lockern, Schweißnähte nicht.
Und die Steifigkeit ist Sicherheitsvoraussetzung: Ein nachgebender Rahmen führt dazu, dass Wippe und Sägeblatt nicht mehr fluchten. Das Blatt läuft schief im Schnitt, verklemmt und neigt zum Rückschlag.
Der Hersteller beschreibt die Maschine ausdrücklich als extrem widerstandsfähig, kraftvoll und komfortabel.
Zwei Laufräder – die Säge kommt zum Holz
Die beiden Laufräder im Lieferumfang machen die Maschine beweglich. Bei 75 kg ist das kein Nebenaspekt: Ohne Räder wäre jeder Standortwechsel ein Zwei-Mann-Job.
Mit Rädern gilt: anheben, rollen, abstellen – vom Schuppen zum Holzstapel, vom Hof unters Vordach, im Herbst raus und im Frühjahr wieder rein.
2.800 U/min bei 500 mm Blattdurchmesser
Die Kombination ergibt eine hohe Umfangsgeschwindigkeit am Zahn – die Voraussetzung für saubere Schnittflächen und zügigen Arbeitsfortschritt.
Wichtig beim Ersatzblatt: Die zulässige Drehzahl des Blattes muss mindestens der Motordrehzahl entsprechen.
Kompakte Abmessungen: 860 × 775 × 990 mm
Mit unter einem Meter in allen drei Dimensionen ist diese Maschine die kompakteste der Baureihe. Praktisch bedeutet das:
- Transport im Kombi oder auf dem Anhänger ohne Sondermaße
- Durchfahrt durch normale Tore und Kellerzugänge
- Lagerung in Garage oder Schuppen auf minimaler Stellfläche
75 kg – schwer genug für sicheren Stand
Das Gewicht ist gewollt: Ein leichtes Gerät würde beim Sägen wandern. Die Masse hält die Säge dort, wo sie steht, und dämpft Schwingungen. Dank der Laufräder bleibt sie trotzdem beweglich.
Teilmontiert geliefert
Die Säge wird teilmontiert geliefert. Zu montieren sind vor allem Streben, Füße, Laufräder und die Schutzeinrichtungen – die Schutzhaube ist bereits montiert.
Schlüssel mit Arretierstift und ein Beipackbeutel mit Kleinteilen sind im Lieferumfang. Der Arretierstift blockiert das Sägeblatt beim Wechsel – ohne ihn lässt sich die Blattmutter nicht lösen.
Wichtig: Die Montage ist nach Anleitung durchzuführen; auf festen Sitz aller Verbindungen und die vollständige Montage sämtlicher Schutzeinrichtungen ist besonders zu achten.
Was zu beachten ist
Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz, Schutzbrille, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine losen Kleidungsstücke, lange Haare zusammenbinden.
Nie in den Sägebereich greifen – auch nicht bei auslaufendem Blatt. Ein 500-mm-Blatt läuft nach dem Abstellen erhebliche Zeit nach.
Mindestlänge 200 mm einhalten. Kürzere Stücke nicht sägen.
Holz auf Fremdkörper prüfen. Nägel, Draht und Steine zerstören Hartmetallzähne und können ausgeschleudert werden.
Nur einwandfreie Sägeblätter verwenden. Rissige, verbogene oder mit fehlenden Zähnen bestückte Blätter sind sofort auszutauschen. Die zulässige Blattdrehzahl muss mindestens 2.800 U/min betragen.
Alle Schutzeinrichtungen montiert lassen. Schutzhaube, Schutzklappe, Schutzwinkel, Schutzdeckel und Wippenschutz sind Teil der Maschine, nicht optional.
Standsicherheit. Ebener, tragfähiger Untergrund; ausreichend Platz zum Auflegen und Ablegen des Holzes.
Elektrischer Anschluss. Eigener, ausreichend abgesicherter Stromkreis; Verlängerungskabel kurz und ausreichend dimensioniert.
Wippkreissägen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Typische Einsatzgebiete
Brennholzaufbereitung für Kamin und Holzofen, Ablängen von Meterholz und überlangem Material, kurze Scheitlängen ab 200 mm, Kaminholz- und Ofenholzherstellung, Anzündholzherstellung, Haus- und Grundstückspflege, Land- und Forstwirtschaft im kleineren Umfang, Selbstwerber, Garten- und Landschaftsbau, Werkstatt und Hobbybereich, Ferien- und Wochenendhäuser, Vereinsheime und Jagdhütten.
Häufige Fragen
Brauche ich einen Starkstromanschluss?
Nein. Die Säge arbeitet mit 2.600 W an einer normalen 230-Volt-Steckdose. Empfehlenswert ist ein eigener, ausreichend abgesicherter Stromkreis.
Welche Holzstärke kann ich schneiden?
Die maximale Schnitthöhe für Rundholz beträgt 170 mm. Das deckt den größten Teil des üblichen Brennholzaufkommens ab – stärkere Stämme werden in aller Regel ohnehin gespalten.
Welche Holzlängen sind möglich?
Von 200 bis 1.200 mm. Die Maximallänge liegt über dem üblichen Meterholz – auch etwas überlanges Material geht direkt auf die Wippe. Die Mindestlänge von 200 mm ist niedrig für eine Wippkreissäge und erlaubt auch kurze Scheite für kleine Kaminöfen.
Was für ein Sägeblatt ist verbaut?
Ein Hartmetall-Sägeblatt (HW) mit 500 mm Durchmesser, 44 Zähnen, 30 mm Bohrung, 2,8 mm Blattbreite und 3,6 mm Zahnbreite.
Warum Hartmetall?
Hartmetallschneiden halten ein Vielfaches länger als Werkzeugstahl und bleiben länger scharf – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern entscheidend. Zudem lassen sie sich mehrfach professionell nachschärfen.
Warum 44 Zähne?
Das ist eine feinere Bestückung als bei vielen Brennholzsägen und ergibt eine glattere Schnittfläche – ein Vorteil, wenn das Holz nicht nur verbrannt, sondern auch gestapelt und präsentiert wird.
Worauf muss ich beim Ersatzblatt achten?
Auf Durchmesser 500 mm, Bohrung 30 mm und eine zulässige Drehzahl von mindestens 2.800 U/min – der Motordrehzahl.
Was macht die patentierte Schutzklappe?
Sie ermöglicht sicheres Arbeiten bei zugleich schnellem und ergonomischem Handling. Eine Schutzeinrichtung wirkt nur, wenn sie nicht stört – umständliche Abdeckungen werden im Alltag entfernt, und das ist die häufigste Unfallursache.
Welche Schutzeinrichtungen gehören zur Maschine?
Schutzhaube (bereits montiert), patentierte Schutzklappe, Schutzwinkel, Schutzdeckel und zwei Wippenschutze. Alle sind vor der Inbetriebnahme vollständig zu montieren – sie sind Teil der Maschine, nicht Zubehör.
Warum ein geschweißtes Stahlgestell?
Schraubverbindungen können sich unter Dauervibration lockern, Schweißnähte nicht. Zudem ist die Steifigkeit Sicherheitsvoraussetzung: Ein nachgebender Rahmen lässt Wippe und Blatt nicht mehr fluchten – das Blatt verklemmt und neigt zum Rückschlag.
Wie transportiere ich die Säge?
Über die beiden mitgelieferten Laufräder: anheben, rollen, abstellen. Bei 75 kg wäre das ohne Räder ein Zwei-Mann-Job.
Passt die Säge in meine Garage?
Mit 860 × 775 × 990 mm ist sie die kompakteste der Baureihe – unter einem Meter in allen drei Dimensionen. Transport im Kombi, Durchfahrt durch normale Tore und Lagerung auf minimaler Stellfläche sind problemlos.
Muss ich die Säge montieren?
Ja, sie wird teilmontiert geliefert. Zu montieren sind vor allem Streben, Füße, Laufräder und Schutzeinrichtungen; die Schutzhaube ist bereits montiert. Schlüssel mit Arretierstift und Beipackbeutel sind enthalten.
Wozu der Arretierstift?
Er blockiert das Sägeblatt beim Wechsel – ohne ihn lässt sich die Blattmutter nicht lösen.
Wie schwer ist die Maschine?
75 kg netto, 81,6 kg brutto. Das Gewicht ist gewollt: Eine leichte Maschine würde beim Sägen wandern.