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PRONAR Tandem-Muldenkipper 16,2 t, 13,2 m³, Mulde 1,2 m, 40 km/h

Description

PRONAR Tandem-Muldenkipper 16,2 t, 13,2 m³, Mulde 1,2 m, 40 km/h

Serienmäßige Ausrüstung

  • Tandem-Fahrwerk mit Starrachsen und Parabelfederung, Achsabstand 1.325 mm
  • Hydraulische Heckklappe mit automatischer Verriegelung und Gummidichtung
  • Universal-Deichsel zur Unten- und Obenanhängung mit starrer Zugöse Ø 40
  • Hydraulischer Schrägstützfuß
  • 2-Leiter-Druckluftbremse, Trommelbremse 400 × 80 mm
  • Kurbelbremse
  • LED-Beleuchtungsanlage mit seitlichen Umrissleuchten, Rücklichter mit Schutzgitter
  • Vorderwand mit Sichtfenster aus Gitter mit PLEXI-Scheibe
  • Kornschieber in der Rückwand
  • Aufstiegsleiter und Trittstufen
  • Kunststoff-Kotflügel vorne und hinten, Metallkotflügel oben
  • Hinterer Unterfahrschutz, homologiert und klappbar
  • Keile mit Halter
  • Lackierung: Fahrgestell rot RAL 3000, Bordwände grün RAL 6010

Technische Daten

HerstellerPRONAR
ProduktartTandem-Muldenkipper, Heckkipper
Zul. Gesamtgewicht16.200 kg
Eigengewicht4.200 kg
Nutzlast12.000 kg
Ladevolumen13,2 m³ (mit Aufsätzen 19,4 m³)
Muldengröße innen L × B4.800 × 2.140 – 2.200 mm
Gesamtmaße L × B × H6.797 × 2.550 × 2.460 mm
Bordwandhöhe1.200 mm
Blechstärke Boden / Bordwände4 / 4 mm
Plattformhöhe1.260 mm
Spurweite1.960 mm
AufhängungParabelfederung
Stützlast1.950 kg
Bereifung385/65 R 22,5 RE
Zul. Geschwindigkeit40 km/h
Kippsystemheckseitig, Kippwinkel 50°
TeleskopzylinderHublänge 1.700 mm, Ölbedarf 13 l, Betriebsdruck 200 bar
Erforderliche Schlepperleistung83,2 PS / 61 kW

Hinweis: Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.

Produktbeschreibung

Tandem-Heckkipper mit 12 Tonnen Nutzlast

Der gefederte Zweiachser trägt 12.000 kg und fasst 13,2 m³ – ohne Aufsätze. Die Mulde ist 1.200 mm hoch, die Heckklappe öffnet hydraulisch und verriegelt sich automatisch.

1.200 mm Mulde – der Unterschied zur Standardausführung

Der T679 derselben Reihe hat 1.000 mm Bordwandhöhe und fasst 10,3 m³. Hier sind es 200 mm mehr und damit 13,2 m³.

Was die höhere Wand bringt:

  • 13,2 m³ ohne Aufsätze. Für Rüben, Kartoffeln und Erde reicht das aus, ohne dass Aufsätze montiert werden müssen.
  • Stabilere Mulde. Eine durchgehende 1,2-m-Wand aus 4-mm-Blech ist steifer als eine niedrige Wand mit aufgesetztem Rahmen.
  • Dichter. Keine Fuge zwischen Mulde und Aufsatz, durch die feines Material austritt.

Dazu kommt mehr Tragkraft: 16.200 statt 16.000 kg zulässiges Gesamtgewicht und 12.000 statt 12.000 kg Nutzlast – bei gleichzeitig größerem Volumen.

12.000 kg bei 13,2 m³

Das Verhältnis ergibt eine rechnerische Grenze von rund 0,9 t/m³.

  • Rüben, Kartoffeln, Erde (0,8 – 1,3 t/m³) – hier ist die Nutzlast vor dem Volumen erreicht. Die Grundausführung passt.
  • Getreide (0,7 – 0,8 t/m³) – beides läuft etwa gleichzeitig voll.
  • Mais, Silage, Hackschnitzel – hier begrenzt das Volumen, und die Aufsätze bringen den Zuwachs auf 19,4 m³.

Die Aufsätze mit einklappbaren Seitenwänden

Ein durchdachtes Detail: Die optionalen 600-mm-Aufsätze haben Scharniere, die das Zusammenklappen der Seitenaufsätze ermöglichen.

Warum das im Alltag zählt: Bei 1,8 m Gesamtaufbauhöhe wird das Überladen vom Häcksler schwierig, und in niedrigen Hallen passt der Wagen nicht mehr durch. Eingeklappt bleibt die Höhe beherrschbar, ohne die Aufsätze demontieren zu müssen.

Der vordere Aufsatz hat ein Sichtfenster aus Gitter mit PLEXI-Scheibe.

Hydraulische Heckklappe mit Gummidichtung

Die Klappe wird hydraulisch angehoben und verriegelt sich automatisch – der Fahrer bleibt sitzen.

Was das im Alltag spart: Bei einer mechanisch verriegelten Klappe steigt der Fahrer vor jedem Abkippen ab, entriegelt und steigt wieder auf – und nach dem Kippen noch einmal zum Verriegeln.

Die Gummidichtung hält feine Güter zurück. Bei Getreide, Kompost und feuchtem Material ist das der Unterschied zwischen dichter Fuhre und Spur auf der Straße.

Universal-Deichsel für oben und unten

Die Deichsel mit starrer Zugöse Ø 40 ist für Unten- und Obenanhängung ausgelegt.

Warum das flexibel macht: Der Wagen passt an Schlepper mit Hitch-Kupplung ebenso wie an solche mit Zugmaul in Bockhöhe – ohne Umbau. Eine Kugelkupplung K80 ist als Zusatzausrüstung erhältlich.

Hydraulischer Schrägstützfuß serienmäßig

Bei 1.950 kg Stützlast ist ein mechanischer Stützfuß in beladenem Zustand mühsam.

LED-Beleuchtung serienmäßig

LED-Leuchten haben keine Glühfäden, die durch Erschütterung brechen – bei einem Anhänger, der über Feldwege und Kopfsteinpflaster läuft, der praktische Unterschied.

Bremsanlage in drei Stufen

Serienmäßig 2-Leiter-Druckluftbremse mit Trommelbremse 400 × 80 mm und Kurbelbremse. Optional ALB oder ALB Premium.

Warum ALB sinnvoll ist: Leer wiegt der Wagen 4,2 Tonnen, beladen 16,2 – fast das Vierfache. Ohne lastabhängige Regelung blockieren die Räder im leeren Zustand. Für die EU-Typgenehmigung ist der ALB ohnehin Teil des Pakets.

Kornschieber und Sichtfenster

  • Der Kornschieber in der Rückwand lässt Getreide dosiert ab, ohne dass die ganze Heckklappe geöffnet werden muss.
  • Das Sichtfenster in der Vorderwand zeigt den Füllstand während der Fahrt – bei 1,2 m Wandhöhe die einzige praktikable Kontrolle.

Zulassung

ZulassungswegZul. GesamtgewichtNutzlast
Einzelzulassung DE16.200 kg12.000 kg
EU-Typgenehmigung, 40 km/h14.000 kgca. 9.800 kg

Der Unterschied beträgt 2.200 kg – dafür erlaubt die EU-Ausführung 2.000 kg Stützlast statt 1.950 kg.

Zusätzliche Ausrüstung

  • AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
  • Kugelkupplung K80
  • 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB oder ALB Premium
  • Aufsätze 600 mm mit Sichtfenster und einklappbaren Seitenaufsätzen für 19,4 m³
  • Auslaufgosse
  • Hintere Anschlüsse für Elektrik, Hydraulik und Pneumatik
  • Anhängerkupplungen verschiedener Hersteller
  • Werkzeugkasten
  • Seitlicher Unterfahrschutz
  • Ersatzrad, Kunststoff-Tube für Fahrzeugunterlagen
  • Warndreieck für langsame Anhänger

Einsatzgebiete

Landwirtschaft und Ernte, Kartoffel- und Rübenernte, Lohnunternehmen, Biogasanlagen, Garten- und Landschaftsbau, Kommunen und Bauhöfe, Bauwesen.

Hinweise zum Betrieb

  • Zulassungsweg vor der Bestellung klären – zwischen Einzelzulassung und EU-Typgenehmigung liegen 2.200 kg.
  • Stützlast des Zugfahrzeugs prüfen: bis zu 1.950 kg.
  • Beim Kippen auf ebenen, tragfähigen Untergrund achten.
  • Mulde nicht unter Freileitungen anheben.
  • Vor dem Kippen prüfen, ob die Heckklappe frei öffnen kann.
  • Nach dem Entladen prüfen, ob die Mulde geleert ist.
  • Gummidichtung an der Heckklappe regelmäßig prüfen.
  • Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.

Häufige Fragen

Wie viel fasst der Kipper?

13,2 m³ ohne Aufsätze und 19,4 m³ mit den optionalen 600-mm-Aufsätzen.

Wie viel kann er laden?

12.000 kg bei 16.200 kg zulässigem Gesamtgewicht. Mit EU-Typgenehmigung sind es 14.000 kg zulässiges Gesamtgewicht.

Was unterscheidet die M-Ausführung?

Die höhere Mulde: 1.200 mm statt 1.000 mm beim Standardmodell. Damit fasst sie 13,2 statt 10,3 m³ ohne Aufsätze – bei ebenfalls höherer Tragkraft.

Was ist das Besondere an den Aufsätzen?

Sie haben Scharniere, die das Zusammenklappen der Seitenaufsätze ermöglichen. Damit lässt sich die Aufbauhöhe reduzieren, ohne die Aufsätze zu demontieren. Der vordere Aufsatz hat zudem ein Sichtfenster.

Ist die Heckklappe hydraulisch?

Ja, serienmäßig – mit automatischer Verriegelung und Gummidichtung. Der Fahrer muss zum Öffnen und Verriegeln nicht absteigen.

Passt der Wagen an meinen Schlepper?

Die Universal-Deichsel ist für Unten- und Obenanhängung ausgelegt. Erforderlich sind 83,2 PS beziehungsweise 61 kW und eine Kupplung für 1.950 kg Stützlast.

Wie weit kippt die Mulde?

50° nach hinten.

Wie sehe ich den Füllstand?

Über das Sichtfenster aus Gitter mit PLEXI-Scheibe in der Vorderwand – bei 1,2 m Wandhöhe die einzige praktikable Kontrolle während der Fahrt.