PRONAR Futtermischwagen 5 m³, Vertikalschnecke, 7 Messer, ab 55 PS
13 065,00 €
PRONAR Futtermischwagen 5 m³, Vertikalschnecke, 7 Messer, ab 55 PS
Serienmäßige Ausrüstung
- Vertikale Mischschnecke
- 7 austauschbare Schneidmesser
- 2 mechanisch gesteuerte Gegenmesser
- 1 hydraulisch gesteuertes Austragsfenster, seitlich vorne rechts
- Metallauslauf unter dem Austragsfenster
- 3-Punkt-Wiegesystem mit LCD-Anzeige für das Beladungsgewicht
- Podest mit Aufstiegsstufen auf beiden Seiten
- Oberer beweglicher Sicherheitsring
- Untenanhängung, starre Deichsel mit drehbarer Zugöse Ø 50
- Mechanischer Teleskopstützfuß
- Ungebremste Achse
- 2 Keile mit Halter
- Lackierung: Podest und Austragsfenster rot RAL 3000, Behälter und Fahrgestell grün RAL 6010
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Futtermischwagen, vertikal |
| Ladevolumen | 5 m³ |
| Zul. Gesamtgewicht | 3.650 kg |
| Eigengewicht | 1.700 kg |
| Nutzlast | 1.950 kg |
| Mischschnecke | 1 Stück, vertikal |
| Schneckendrehzahl bei 540 U/min | 33 U/min |
| Schneidmesser | 7 Stück, austauschbar |
| Gegenmesser | 2 Stück, mechanisch gesteuert |
| Futteraustrag | Austragfenster seitlich vorne rechts, hydraulisch |
| Wiegesystem | 3-Punkt-Wiegesystem mit LCD-Anzeige |
| Max. Behälterlänge | 2.990 mm |
| Max. Behälterbreite | 2.190 mm |
| Max. Behälterhöhe | 1.430 mm |
| Bodendurchmesser | 1.700 mm |
| Blechdicke Boden / Bordwand | 12 / 6 mm |
| Höhe bis Behälterboden | 695 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 3.880 × 2.190 × 2.130 mm |
| Spurweite | 1.500 mm |
| Aufhängung | Starrfederung |
| Stützlast | 800 kg |
| Bereifung | 10,0/75-15,3 |
| Max. Geschwindigkeit | 15 km/h |
| Erforderliche Schlepperleistung | 55 PS / 40,5 kW |
Produktbeschreibung
Der kleinste Vertikalmischer im Programm
Eine vertikale Mischschnecke mit sieben Messern bereitet die Ration auf, ein hydraulisch gesteuertes Austragsfenster gibt sie ab. Ein 3-Punkt-Wiegesystem mit LCD-Anzeige erfasst das Beladungsgewicht.
2.190 mm Breite – der entscheidende Punkt
Das ist die schmalste Maschine der Reihe. Zum Vergleich: Der VMP-10 misst 2.550 mm, die DVMP-Modelle 2.460 mm.
Was 36 cm weniger Breite bedeuten:
- Passt durch enge Stalltore in Altbeständen.
- Passt in schmale Futtergänge, in denen größere Maschinen nicht rangieren können.
- Bei 3.880 mm Gesamtlänge ist der Wagen zudem sehr wendig.
Für Betriebe in gewachsenen Gebäuden ist das oft der Unterschied zwischen nutzbar und nicht nutzbar.
55 PS – passt hinter fast jeden Schlepper
Das ist der niedrigste Leistungsbedarf unter den PRONAR-Futtermischwagen. Der Wagen passt hinter Kompakttraktoren und kleine Betriebsschlepper.
Die Stützlast von 800 kg ist ebenfalls moderat und entlastet kleinere Zugfahrzeuge.
12 mm Boden – solide für diese Größenklasse
Der Behälterboden ist 12 mm stark, die Bordwand 6 mm.
Warum der Boden das kritische Bauteil ist: Die Schnecke dreht sich direkt darüber, und Sand, Steine und Erde aus der Silage wirken wie Schmirgel. Ein durchgearbeiteter Boden ist das häufigste Ende eines Mischwagens – die Reparatur ist aufwendig, weil die Schnecke ausgebaut werden muss.
33 U/min – die schnelle Drehzahl
Die Schnecke läuft mit 33 U/min bei 540 U/min Zapfwellendrehzahl.
Was das bedeutet: Die höhere Drehzahl löst Ballen und langes Material zügiger auf. Bei kleinen Rationen ist das sinnvoll, weil die Mischzeit ohnehin kurz bleibt.
7 austauschbare Messer
Verschlissene Messer werden einzeln getauscht, nicht die ganze Schnecke.
Warum das zählt: Messer sind Verschleißteile. Stumpfe Messer reißen statt zu schneiden und erhöhen Leistungsbedarf und Mischzeit erheblich – austauschbare Klingen halten die Betriebskosten niedrig.
Zwei Gegenmesser
Sie greifen von der Behälterwand in den Materialstrom und halten das Futter fest, während die Schneckenmesser schneiden. Ohne Gegenmesser dreht sich langes Material einfach mit, statt geschnitten zu werden.
Optional sind zwei Hebel zur manuellen Unterstützung erhältlich.
3-Punkt-Wiegesystem serienmäßig
Auch beim kleinsten Modell der Reihe gehört das Wiegesystem zur Serienausstattung.
Was damit möglich wird: Die Ration wird komponentenweise eingewogen. Silage, Kraftfutter, Mineralstoffe und Stroh kommen in definierten Mengen in den Wagen – die Voraussetzung für eine berechnete Ration und stabile Leistungen im Bestand.
Der Unterschied zum 4-Punkt-System der größeren Modelle: Drei Wiegepunkte sind bei kleineren Behältern ausreichend, weil die Beladung weniger stark ungleich ausfällt.
Austragsfenster vorne rechts
Ein hydraulisch gesteuertes Fenster mit Metallauslauf, seitlich vorne rechts positioniert.
Warum die Position vorne sinnvoll ist: Der Fahrer sieht das Fenster aus der Kabine und kann die Ablage kontrollieren, ohne sich umzudrehen.
Untenanhängung mit drehbarer Zugöse Ø 50
Die drehbare Zugöse lässt Verwindungen zwischen Schlepper und Wagen zu, ohne dass sich Kräfte in der Deichsel aufbauen. Bei Fahrten über Hofkanten und Türschwellen ist das der schonendere Weg.
Ungebremste Achse – was das bedeutet
Der Wagen hat keine Bremse und ist auf 15 km/h begrenzt.
Für welchen Einsatz er gedacht ist: Er bleibt auf dem Betriebsgelände. Wer ihn über öffentliche Straßen zwischen Betriebsstätten bewegen will, sollte prüfen, ob die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind – bei den größeren Modellen der Reihe sind Bremsanlagen serienmäßig oder als Option erhältlich.
Podest auf beiden Seiten
Mit Aufstiegsstufen links und rechts. Das ist kein Komfortmerkmal: Verstopfungen im Behälter werden von Hand gelöst, und ein sicherer Zugang von beiden Seiten ist die Voraussetzung dafür.
Ein oberer beweglicher Sicherheitsring gehört ebenfalls zur Serienausstattung.
1.950 kg Nutzlast – für welche Bestände
Die Nutzlast ist der begrenzende Faktor, nicht die 5 m³.
Die Rechnung: 5 m³ Silage mit 0,6 t/m³ wiegen 3 Tonnen – deutlich mehr als die zulässige Nutzlast. Der Wagen wird in der Praxis volumetrisch selten voll.
Typische Zielgruppe: Kleinbestände, Schaf- und Ziegenhaltung, Pferdebetriebe, Nebenerwerbsbetriebe.
Zusätzliche Ausrüstung
- Zwei Hebel für die Gegenmesser
- Gelenkwelle
- Ersatzrad
- Warndreieck für langsame Anhänger
Einsatzgebiete
Kleine Milchviehbetriebe, Schaf- und Ziegenhaltung, Pferdebetriebe, Nebenerwerbsbetriebe, Betriebe mit engen Stalldurchfahrten, Zuchtbetriebe, Tierparks.
Hinweise zum Betrieb
- Zapfwellendrehzahl von 540 U/min einhalten.
- Erforderlich sind mindestens 55 PS beziehungsweise 40,5 kW.
- Stützlast des Zugfahrzeugs prüfen: bis zu 800 kg.
- Die Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h einhalten – der Wagen ist ungebremst.
- Nutzlast von 1.950 kg beachten: Der Behälter lässt sich volumetrisch nicht voll befüllen.
- Reihenfolge der Komponenten beim Befüllen einhalten – sie beeinflusst Mischqualität und Mischzeit.
- Nicht übermischen: Zu lange Mischzeit zerstört die Struktur der Ration.
- Niemals bei laufender Zapfwelle in den Behälter steigen oder hineingreifen.
- Vor Arbeiten im Behälter Zapfwelle abschalten, Motor abstellen, Schlüssel abziehen und Stillstand der Schnecke abwarten.
- Messer regelmäßig prüfen und rechtzeitig tauschen.
- Wiegesystem regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf kalibrieren.
- Nach dem Einsatz Behälter und Auslauf reinigen; Futterreste gären und verderben die nächste Ration.
Häufige Fragen
Wie viel fasst der Mischwagen?
5 m³. Die Nutzlast beträgt allerdings 1.950 kg – der Behälter lässt sich volumetrisch nicht voll befüllen.
Welchen Schlepper brauche ich?
55 PS beziehungsweise 40,5 kW – der niedrigste Wert unter den PRONAR-Futtermischwagen. Die Stützlast beträgt 800 kg.
Passt der Wagen durch enge Stalltore?
Mit 2.190 mm Breite und 3.880 mm Länge ist er die schmalste und kürzeste Maschine der Reihe – er passt dort, wo größere Mischwagen scheitern.
Ist der Wagen gebremst?
Nein, er hat eine ungebremste Achse und ist auf 15 km/h begrenzt. Er ist für den Einsatz auf dem Betriebsgelände gedacht.
Wie viele Messer hat die Schnecke?
Sieben austauschbare Schneidmesser. Verschlissene Messer werden einzeln getauscht.
Was bringt das Wiegesystem?
Die Ration wird komponentenweise eingewogen – die Voraussetzung für eine berechnete Ration und stabile Leistungen im Bestand. Drei Wiegepunkte sind bei dieser Behältergröße ausreichend.
Warum ist der Boden 12 mm stark?
Die Schnecke dreht sich direkt darüber, und Sand und Steine aus der Silage wirken wie Schmirgel. Ein durchgearbeiteter Boden ist das häufigste Ende eines Mischwagens.
Für welche Betriebe eignet sich der Wagen?
Für Kleinbestände – Schaf- und Ziegenhaltung, Pferdebetriebe, kleine Milchviehbetriebe und Nebenerwerbsbetriebe, besonders solche mit engen Stalldurchfahrten.