PRONAR Dreiseitenkipper 2-Achs, 18 t, Palettenbreite, 17,2 m³
19 640,00 €
PRONAR Dreiseitenkipper 2-Achs, 18 t, Palettenbreite, 17,2 m³
Serienmäßige Ausrüstung
- Geteilte Bordwände mit Gummidichtung
- Aufsätze 600 mm
- Zentralverriegelung an drei Seiten (bei durchgehenden Bordwänden)
- Wahl der Kipprichtung über zwei Bolzen mit Sicherheitssystem
- Y-Deichsel mit starrer Zugöse Ø 40
- 2-Leiter-Druckluftbremse, Trommelbremse 400 × 120 mm
- Kurbelbremse
- LED-Beleuchtungsanlage mit seitlichen Umrissleuchten, Rücklichter mit Schutzgitter
- Kornschieber in der Rückwand
- Aufstiegsleiter und Trittstufen
- Hintere Anschlüsse für Elektrik, Hydraulik und Pneumatik
- Brückenabstützung für Wartungsarbeiten
- Kunststoff-Kotflügel auf der Hinterachse
- Keile mit Halter
- Lackierung: Fahrgestell schwarzgrau RAL 7021, Bordwände grün RAL 6010
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Zweiachs-Dreiseitenkipper in Palettenbreite |
| Zul. Gesamtgewicht | 18.000 kg |
| Eigengewicht | 4.900 kg |
| Nutzlast | 13.100 kg |
| Ladevolumen | 17,2 m³ (bei Bordwandhöhe 800 + 600 mm) |
| Brückenmaß innen L × B | 5.100 × 2.410 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 7.350 × 2.550 × 2.830 mm |
| Bordwandhöhe | 800 + 600 mm |
| Blechstärke Boden / Bordwand | 5 / 2,5 mm |
| Plattformhöhe | 1.390 mm |
| Spurweite | 1.900 mm |
| Aufhängung | Parabelfederung |
| Bereifung | 385/65 R 22,5 RE |
| Zul. Geschwindigkeit | 40 km/h (60 km/h als Option) |
| Kippsystem | dreiseitig |
| Kippwinkel rückw. / seitl. | 47 / 47° |
| Teleskopzylinder | Hublänge 1.980 mm, Ölbedarf 18 l, Betriebsdruck 200 bar |
| Erforderliche Schlepperleistung | 109,2 PS / 80,3 kW |
Hinweis: Die Innenbreite ist an den Transport von Europaletten angepasst. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
Produktbeschreibung
Dreiseitenkipper in Palettenbreite mit 17,2 m³
Der gefederte Zweiachser trägt 13.100 kg auf einer Brücke von 5.100 × 2.410 mm. Er kippt nach hinten und zu beiden Seiten – mit jeweils 47°. Geteilte Bordwände mit Gummidichtung und Aufsätze von 600 mm gehören zur Serienausstattung.
Geteilte Bordwände mit Gummidichtung – das ist die Besonderheit
Das unterscheidet den T680 von allen anderen Palettenbreite-Modellen der Reihe.
Was geteilte Bordwände leisten:
- Nur ein Teil wird geöffnet. Beim Abladen von Paletten oder Stückgut muss nicht die ganze Seite auf – das genügt oft, um mit dem Stapler heranzukommen.
- Leichter zu handhaben. Eine geteilte Wand wiegt pro Segment weniger als eine durchgehende von 5,1 m Länge.
- Weniger Schwenkraum nötig. In engen Hofsituationen und an der Wand lässt sich das kürzere Segment noch öffnen.
Die Gummidichtung schließt die Fugen zwischen den Segmenten. Bei Getreide und feinem Material ist das der Unterschied zwischen dichter Fuhre und Verlust unterwegs.
Alternativ ohne nennenswerten Aufpreis: durchgehende Bordwände und Aufsätze mit Spannseilen oder Spannleisten, jeweils inklusive Bordwandhebefedern – dann allerdings ohne Gummidichtung.
Palettenbreite – was das konkret bedeutet
Bei 2.410 mm Innenbreite passen Europaletten quer.
| Anordnung | Platzbedarf | Passt? |
|---|---|---|
| 2 Paletten quer (je 1.200 mm) | 2.400 mm | ja |
| 3 Paletten längs (je 800 mm) | 2.400 mm | ja |
Bei 5.100 mm Brückenlänge ist der T680 zudem die längste Brücke unter den Zweiachsern in Palettenbreite.
13.100 kg bei 17,2 m³
Das Verhältnis ergibt eine rechnerische Grenze von rund 0,76 t/m³.
- Getreide (0,7 – 0,8 t/m³) – Nutzlast und Volumen laufen gleichzeitig voll. Das ist die optimale Auslegung.
- Rüben und Kartoffeln – hier ist die Nutzlast zuerst erreicht.
- Mais und Silage – hier begrenzt das Volumen, und die dritte Aufsatzstufe bringt den Zuwachs.
Abnehmbare Mittelrungen als Option
Ein Merkmal, das kein anderes Modell der Reihe bietet.
Wozu sie dienen: Sie stützen die geteilten Bordwände in der Mitte ab. Bei hoher Beladung und Schüttgut verhindern sie, dass sich die Wände ausbeulen – und sie lassen sich abnehmen, wenn die Brücke frei zugänglich sein soll.
Vier Aufbauvarianten
| Aufbau | Typische Güter |
|---|---|
| Bordwand 800 mm + Aufsätze 600 mm (serienmäßig) = 17,2 m³ | Getreide, Kartoffeln, Rüben |
| Bordwand 800 mm + Aufsätze 800 mm | Mais, Kompost |
| + zusätzliche Aufsätze (800 + 600 + 600 mm) | Silage, Hackschnitzel |
| Vorderer Aufsatz aus Lochblech Ø 10 mm | Sicht in die Brücke, Luftdurchlass |
Der vordere Aufsatz aus Lochblech ist in 600 und 800 mm erhältlich. Er gibt Sicht in die Brücke und lässt beim Überladen die verdrängte Luft entweichen – beim Häckseln der praktische Unterschied.
Hydraulisch öffnende Bordwände als Option
Die linke, die rechte oder beide Bordwände lassen sich hydraulisch öffnen.
Was das im Alltag spart: Bei einem konventionellen Dreiseitenkipper steigt der Fahrer vor jedem Seitenkippen ab, entriegelt die Bordwand und steigt wieder auf. Bei zwanzig Fuhren am Tag sind das vierzig Auf- und Abstiege.
Seitliche Blechrutschen über die gesamte Länge
Als Zusatzausrüstung, klappbar, links, rechts oder beidseitig.
Wozu sie dienen: Beim seitlichen Abkippen lenken sie das Material gezielt und verhindern, dass es am Rahmen entlangläuft oder unter den Wagen gerät. Eingeklappt stören sie nicht.
Bis zu drei Kornschieber
Serienmäßig ist ein Kornschieber in der Rückwand verbaut. Optional gibt es zwei oder drei.
Warum mehrere sinnvoll sind: Bei 2,41 m Brückenbreite läuft das Getreide aus einem einzelnen Schieber ungleichmäßig ab – in der Mitte schneller als an den Rändern. Mehrere Schieber verteilen den Strom und beschleunigen das Entladen.
5 mm Boden und Trommelbremse 400 × 120 mm
Beides ist kräftiger dimensioniert als bei den kleineren Modellen der Reihe.
Der 5-mm-Boden nimmt den Aufprall beim Beladen auf – Schotter aus der Radladerschaufel, Rübensteine, Palettenfüße.
Die Bremse passt zur höheren Tragfähigkeit. Optional sind ALB und ALB Premium erhältlich.
Warum ALB sinnvoll ist: Leer wiegt der Wagen 4,9 Tonnen, beladen 18 – fast das Vierfache. Ohne lastabhängige Regelung blockieren die Räder im leeren Zustand.
60 km/h als Option
Der Wagen ist auch für 60 km/h erhältlich – inklusive ALB oder ALB Premium und mit passender Räderwahl.
Auch als EU-Typgenehmigung für 60 km/h verfügbar: mit selbstnachstellenden Hebeln, verstärkten Felgen, seitlicher Schutzeinrichtung und homologiertem Unterfahrschutz.
Zum Durchhängen vorbereitet
Hintere Anschlüsse für Elektrik, Hydraulik und Pneumatik gehören zur Serienausstattung. Damit lässt sich ein zweiter Anhänger anhängen – Anhängerkupplungen sind als Zusatzausrüstung erhältlich.
Zulassung
| Zulassungsweg | Zul. Gesamtgewicht | Nutzlast |
|---|---|---|
| Einzelzulassung DE | 18.000 kg | 13.100 kg |
| EU-Typgenehmigung, 40 km/h | 18.000 kg | 13.100 kg |
| EU-Typgenehmigung, 60 km/h | 18.000 kg | 13.100 kg |
Bemerkenswert: Bei keinem Zulassungsweg entsteht ein Nutzlastverlust.
Zusätzliche Ausrüstung
- DE-, AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten, wahlweise für 40 oder 60 km/h
- 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB oder ALB Premium
- Ausführung 60 km/h inkl. ALB
- Aufsätze 800 mm statt 600 mm
- Zusätzliche Aufsätze 600 mm für die dritte Stufe
- Vorderer Aufsatz aus Lochblech Ø 10 mm in 600 oder 800 mm
- Fenster 340 × 710 mm mit Gitter und PLEXI-Scheibe
- Abnehmbare Mittelrungen
- Linke, rechte oder beide Bordwände hydraulisch öffnend
- Durchgehende Bordwände und Aufsätze mit Spannseilen oder Spannleisten
- Rollplane mit klappbarem Gestell und Podest
- Zwei oder drei Kornschieber in der Rückwand
- Auslaufgosse, Blechrutsche hinten über die gesamte Breite
- Seitliche Blechrutschen, klappbar, links, rechts oder beidseitig
- Fallsegel, 2 Sätze (nur mit Aufsätzen)
- Entladeschnecke für Getreide mit 30 t/h (auf Anfrage)
- Bordwandbügel für den Ballentransport (nicht für den öffentlichen Straßenverkehr)
- Anhängerkupplungen Unimar oder Rockinger
- Werkzeugkasten, seitlicher Unterfahrschutz
- Kunststoff-Kotflügel hinter der Vorderachse und vor der Hinterachse
- Ersatzradhalter oder Reserveradwinde unter dem Rahmen, Ersatzrad
- Warndreieck für langsame Anhänger
Einsatzgebiete
Landwirtschaft und Ernte, Landhandel und Saatgutlogistik, Lohnunternehmen, Gärtnereien und Baumschulen, Garten- und Landschaftsbau, Kommunen und Bauhöfe, Baustoffhandel, Bauwesen.
Hinweise zum Betrieb
- Zulassungsweg vor der Bestellung klären.
- Die Zentralverriegelung an drei Seiten gilt nur bei durchgehenden Bordwänden.
- Bei Palettentransport auf ausreichende Ladungssicherung achten – die Bordwände allein genügen nicht.
- Vor dem Kippen die Verriegelung der jeweiligen Seite prüfen und die Kipprichtung über die Bolzen sichern.
- Beim Seitenkippen auf ebenen, tragfähigen Untergrund achten – mit drei Aufsatzstufen liegt der Schwerpunkt hoch.
- Brücke nicht unter Freileitungen anheben.
- Seitliche Blechrutschen vor der Straßenfahrt einklappen.
- Gummidichtungen der geteilten Bordwände regelmäßig prüfen.
- Bordwandbügel für den Ballentransport sind nicht für den öffentlichen Straßenverkehr geeignet.
- Reserveradwinde nur für die Bereifungen 385/65 R 22,5 und 425/65 R 22,5.
- Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
Häufige Fragen
Was sind geteilte Bordwände?
Die Seitenwände bestehen aus mehreren Segmenten statt aus einer durchgehenden Wand. Dadurch muss beim Abladen nicht die ganze Seite geöffnet werden, jedes Segment ist leichter, und in engen Situationen genügt weniger Schwenkraum. Eine Gummidichtung schließt die Fugen.
Passen Europaletten quer auf die Brücke?
Ja. Bei 2.410 mm Innenbreite passen zwei Europaletten quer nebeneinander – zwei mal 1.200 mm ergeben 2.400 mm. Alternativ passen drei Paletten längs.
Wie viel kann der Kipper laden?
13.100 kg bei 18.000 kg zulässigem Gesamtgewicht – bei allen Zulassungswegen, auch mit EU-Typgenehmigung für 40 oder 60 km/h.
Kann ich durchgehende Bordwände bekommen?
Ja, als Zusatzausrüstung mit Spannseilen oder Spannleisten, jeweils inklusive Bordwandhebefedern – dann allerdings ohne Gummidichtung. Die Zentralverriegelung an drei Seiten gilt nur für diese Ausführung.
Wozu die abnehmbaren Mittelrungen?
Sie stützen die geteilten Bordwände in der Mitte ab und verhindern bei hoher Beladung, dass sich die Wände ausbeulen. Abnehmen lassen sie sich, wenn die Brücke frei zugänglich sein soll.
Welchen Schlepper brauche ich?
109,2 PS beziehungsweise 80,3 kW. Für das Kippen werden 18 Liter Öl bei 200 bar benötigt.
Gibt es eine Ausführung für 60 km/h?
Ja, inklusive ALB und mit passender Räderwahl – auch als EU-Typgenehmigung mit selbstnachstellenden Hebeln, verstärkten Felgen und seitlicher Schutzeinrichtung.
Wie weit kippt die Brücke?
47° nach hinten und 47° zur Seite. Die Kipprichtung wird über zwei Bolzen mit Sicherheitssystem gewählt.