PRONAR Ballenwagen 3-Achs, 18,5 t Nutzlast, 11 m, verstellbare Gitter
23 425,00 €
PRONAR Ballenwagen 3-Achs, 18,5 t Nutzlast, 11 m, verstellbare Gitter
Serienmäßige Ausrüstung
- Plattform mit seitlicher Profilaufkantung
- Ladeplattform vorgesehen für die Montage von Rungen
- Fahrgestell mit variablem Querschnitt aus offenen und geschlossenen Profilen
- Fahrgestell vorgesehen für die Montage der hydraulischen Ladungssicherung
- Ladegitter mit einstellbarem Neigungswinkel, für Rund- und Quaderballen geeignet
- Plattformverlängerung (nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr)
- Zurrgurtlöcher an den Plattformrändern
- Y-Deichsel mit starrer Zugöse Ø 40
- 2-Leiter-Druckluftbremse
- Kurbelbremse
- Beleuchtungsanlage mit seitlichen Umrissleuchten
- Elektrischer Anschluss hinten
- Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
- Keile mit Halter
- Lackierung: grün RAL 6010
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Dreiachs-Ballentransportwagen |
| Zul. Gesamtgewicht | 24.000 kg |
| Eigengewicht | 5.500 kg |
| Nutzlast | 18.500 kg |
| Eigengewicht mit hydr. Ladungssicherung | 6.950 kg |
| Nutzlast mit hydr. Ladungssicherung | 17.050 kg |
| Plattformmaße innen L × B | 9.900 – 11.000 mm × 2.470 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 12.000 × 2.545 × 2.900 mm |
| Höhe der Ladungssicherungsprofile | 1.790 mm ab Ladefläche |
| Bodenblechstärke | 3 mm |
| Plattformhöhe | 1.110 mm |
| Spurweite | 2.060 mm |
| Federung | Parabelfederung |
| Bereifung | 445/45 R 19,5 |
| Zul. Geschwindigkeit | 40 km/h |
| Erforderliche Schlepperleistung | 128,8 PS / 91,8 kW |
Hinweis: Die Plattformlänge von 11.000 mm gilt mit Plattformverlängerung. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
Produktbeschreibung
Das Spitzenmodell der Ballenwagen-Reihe
Der gefederte Tridem bietet eine Ladefläche von bis zu 11 m Länge bei 18.500 kg Nutzlast. Die Ladegitter lassen sich im Neigungswinkel verstellen, die Plattform ist für Rungen vorbereitet, und das Fahrgestell nimmt auf Wunsch eine hydraulische Ladungssicherung auf.
Einstellbare Ladegitter – für Rund- und Quaderballen
Das ist das Merkmal, das dieses Modell von allen anderen der Reihe unterscheidet.
Warum der Neigungswinkel zählt:
- Quaderballen stehen senkrecht und brauchen ein senkrechtes Gitter, das sie flächig abstützt.
- Rundballen rollen. Ein leicht nach innen geneigtes Gitter hält sie besser in Position, statt dass sie beim Bremsen dagegen drücken und nach oben wandern.
Mit verstellbaren Gittern deckt ein Wagen beide Ballenformen optimal ab – ohne Kompromiss bei der einen oder anderen.
18.500 kg – was das in Ballen bedeutet
| Ballenart | Gewicht je Ballen | Anzahl bis zur Nutzlast |
|---|---|---|
| Strohquaderballen | ca. 300 kg | rund 60 |
| Heuquaderballen | ca. 400 kg | rund 46 |
| Silagerundballen | 600 – 900 kg | 20 bis 30 |
Bei schweren Silageballen spielt dieser Wagen seine Stärke aus. Mit 18,5 Tonnen lassen sich Fuhren fahren, bei denen kleinere Modelle längst an der Nutzlastgrenze sind.
Fahrgestell mit variablem Querschnitt
Der Rahmen kombiniert offene und geschlossene Profile.
Warum das konstruktiv sinnvoll ist: Geschlossene Profile sind verwindungssteif, offene lassen sich leichter bauen und an Anbaupunkten bearbeiten. Die Kombination bringt Steifigkeit dort, wo Kräfte wirken, und spart Gewicht, wo keine anliegen.
Drei Nutzungsformen in einem Wagen
| Konfiguration | Einsatz |
|---|---|
| Serienmäßig, mit Ladegittern | Rund- und Quaderballen |
| Mit Rungen | Holztransport |
| Mit hydraulischer Ladungssicherung | Ballentransport im Dauerbetrieb |
Rungen für den Holztransport
Die Ladeplattform ist konstruktiv für die Montage von Rungen vorbereitet. Drei Varianten stehen zur Wahl:
- Vordere und hintere Rungen, je vier Stück, anstelle der Ladegitter
- Zusätzlich seitliche Rungen, je acht Stück, anstelle der Ladegitter
- Seitliche Rungen zusätzlich zu den serienmäßigen Ladegittern
Die Rungen sind 1.200 mm hoch, der Abstand zwischen ihnen beträgt 2.324 mm, und sie sind mit Haken für die Zurrgurtmontage ausgerüstet.
Was das wirtschaftlich bedeutet: Ein Wagen deckt Ballen im Sommer und Holz im Winter ab – statt zweier Fahrzeuge, die jeweils die halbe Saison stehen.
Hydraulische Ladungssicherung als Option
Die Ladung wird hydraulisch niedergespannt, statt von Hand gegurtet. Bei mehreren Fuhren am Tag spart das erheblich Zeit – und die Sicherung ist reproduzierbar, unabhängig davon, wer fährt.
Was sie kostet – nicht nur im Preis:
- Die Ladefläche bleibt bei 9.900 mm.
- Keine Plattformverlängerung mehr möglich.
- Keine Rungen montierbar – der Holztransport entfällt.
- Die Neigung der Ladegitter lässt sich nicht mehr einstellen.
- Das Eigengewicht steigt auf 6.950 kg, die Nutzlast sinkt auf 17.050 kg.
Die Entscheidung fällt damit früh: hydraulische Ladungssicherung oder Flexibilität bei Gittern und Rungen – beides zusammen geht nicht.
Plattformverlängerung – auch hydraulisch
Die Länge wächst von 9.900 auf 11.000 mm. Die Verlängerung ist nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr – sie ist für Feld und Betriebsgelände gedacht.
Als Zusatzausrüstung gibt es sie hydraulisch gesteuert. Das ist die praktischere Lösung, wenn der Wagen regelmäßig zwischen Feld und Straße wechselt.
Parabelfederung und 40 km/h
- Schont die Ladung. Silageballen mit Folie reagieren empfindlich auf Stöße – jede beschädigte Folie ist verdorbenes Futter.
- Schont den Wagen. Ungefederte Achsen leiten jeden Schlag in den Rahmen.
- Erlaubt 40 km/h. Bei längeren Transportwegen macht das den Unterschied.
Für die 40-km/h-Zulassung in Deutschland sind Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse Pflicht; für Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse.
Zulassung ohne Nutzlastverlust
Auch mit EU-Typgenehmigung bleibt das zulässige Gesamtgewicht bei 24.000 kg – anders als bei vielen anderen PRONAR-Modellen entsteht hier kein Verlust durch den Zulassungsweg.
Zusätzliche Ausrüstung
- DE-, AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
- 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB oder ALB Premium
- Hydraulische Ladungssicherung
- Rungen für Holztransport in drei Varianten
- Plattformverlängerung hydraulisch gesteuert
- Ausführung ohne Ladegitter und ohne Plattformverlängerung
- Anhängerkupplungen verschiedener Hersteller, manuell oder automatisch
- Werkzeugkasten
- Seitlicher Unterfahrschutz nach 89/297/EWG
- Kunststoff-Kotflügel (Pflicht bei 40-km/h-Zulassung)
- Ersatzrad
Einsatzgebiete
Landwirtschaft und Futterbau, Lohnunternehmen, Strohhandel und Ballenlogistik, Forstwirtschaft und Holztransport, Biogasanlagen, Pferdebetriebe, Garten- und Landschaftsbau.
Hinweise zum Betrieb
- Zulassungsweg vor der Bestellung klären.
- Plattformverlängerung nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen.
- Für die 40-km/h-Zulassung sind Kotflügel vorgeschrieben.
- Hydraulische Ladungssicherung, Rungen und Plattformverlängerung schließen sich gegenseitig aus.
- Neigungswinkel der Ladegitter an die Ballenform anpassen.
- Ladung immer sichern – auch bei formschlüssiger Beladung zwischen den Ladegittern.
- Bei Holztransport die Vorgaben zur Rundholzsicherung beachten; die Rungen allein sind keine Ladungssicherung.
- Zulässige Höhe beachten: Der Wagen misst 2.900 mm.
- Bei 12 m Gesamtlänge Zufahrten und Wendemöglichkeiten vorab prüfen.
- Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
Häufige Fragen
Was bringen die einstellbaren Ladegitter?
Quaderballen brauchen ein senkrechtes Gitter, Rundballen ein leicht geneigtes, damit sie nicht nach oben wandern. Mit verstellbarem Neigungswinkel deckt ein Wagen beide Ballenformen optimal ab.
Wie viel kann der Wagen laden?
18.500 kg bei 24.000 kg zulässigem Gesamtgewicht – auch mit EU-Typgenehmigung bleibt es bei 24.000 kg. Mit hydraulischer Ladungssicherung sinkt die Nutzlast auf 17.050 kg.
Wie lang ist die Ladefläche?
9.900 mm, mit der serienmäßigen Plattformverlängerung 11.000 mm. Die Verlängerung ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Kann ich den Wagen für Holz nutzen?
Ja. Die Ladeplattform ist für die Montage von Rungen vorbereitet. Drei Varianten sind erhältlich – mit 1.200 mm Rungenhöhe, 2.324 mm Abstand und Haken für die Zurrgurtmontage.
Kann ich Rungen und hydraulische Ladungssicherung kombinieren?
Nein. Mit der hydraulischen Ladungssicherung ist keine Rungenmontage möglich, ebenso keine Plattformverlängerung und keine Neigungseinstellung der Ladegitter.
Wie viele Ballen passen darauf?
Das hängt von der Ballenart ab: rund 60 Strohquaderballen, etwa 46 Heuquaderballen oder 20 bis 30 Silagerundballen.
Welchen Schlepper brauche ich?
128,8 PS beziehungsweise 91,8 kW.
Was ist für die 40-km/h-Zulassung nötig?
In Deutschland Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse, in Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse. Beide Varianten sind Zusatzausrüstung.