PRONAR Ballenwagen 2-Achs, 9 t Nutzlast, 7,4 m Ladefläche, 40 km/h
12 725,00 €
PRONAR Ballenwagen 2-Achs, 9 t Nutzlast, 7,4 m Ladefläche, 40 km/h
Serienmäßige Ausrüstung
- Y-Deichsel mit starrer Zugöse Ø 40
- 2-Leiter-Druckluftbremse
- Kurbelbremse
- Elektrischer Anschluss hinten
- Beleuchtungsanlage mit seitlichen Umrissleuchten
- Ladegitter vorne und hinten, klappbar
- Plattformverlängerung (nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr)
- Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
- Keile mit Halter
- Lackierung: grün RAL 6010
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Zweiachs-Ballentransportwagen |
| Zul. Gesamtgewicht | 12.000 kg |
| Eigengewicht | 2.960 kg |
| Nutzlast | 9.040 kg |
| Plattformmaße innen L × B | 6.495 – 7.395 mm × 2.450 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 9.135 × 2.500 × 2.880 mm |
| Ladegitterhöhe ab Ladefläche | 1.700 mm |
| Bodenblechstärke | 3 mm |
| Plattformhöhe | 1.180 mm |
| Spurweite | 1.820 mm |
| Aufhängung | Parabelfederung |
| Bereifung | 500/50-17 |
| Zul. Geschwindigkeit | 40 km/h |
| Erforderliche Schlepperleistung | 93,6 PS / 68,8 kW |
Hinweis: Die Plattformlänge von 7.395 mm gilt mit Plattformverlängerung. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
Produktbeschreibung
Zweiachs-Ballentransportwagen mit 9 Tonnen Nutzlast
Der gefederte Zweiachser bietet eine Ladefläche von bis zu 7,4 m Länge und 2,45 m Breite bei 9.040 kg Nutzlast. Klappbare Ladegitter vorne und hinten gehören zur Serienausstattung.
9 Tonnen – was das in Ballen bedeutet
Das ist die eigentliche Kennzahl dieses Wagens.
| Ballenart | Gewicht je Ballen | Anzahl bis zur Nutzlast |
|---|---|---|
| Strohquaderballen | ca. 300 kg | rund 30 |
| Heuquaderballen | ca. 400 kg | rund 22 |
| Silagerundballen | 600 – 900 kg | 10 bis 15 |
Bei Stroh begrenzt das Volumen, bei Silage die Nutzlast. Wer überwiegend Silageballen fährt, hat mit diesem Wagen die passende Tragfähigkeit; für Stroh zählt vor allem die Ladefläche.
Plattformverlängerung serienmäßig
Die Länge wächst von 6.495 auf 7.395 mm – fast einen Meter mehr.
Wichtig: Die Plattformverlängerung ist nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr. Sie ist für den Einsatz auf dem Feld und auf dem Betriebsgelände gedacht, wo jeder zusätzliche Ballen pro Fuhre zählt.
Klappbare Ladegitter
- Vorne und hinten – die Ladung ist in Fahrtrichtung und nach hinten gesichert.
- 1.700 mm Höhe über der Ladefläche – hoch genug für mehrere Lagen Ballen.
- Klappbar – für den Transport von Sperrgut, für die Beladung von der Seite und für platzsparendes Abstellen.
Als Zusatzausrüstung gibt es die Ausführung ganz ohne Ladegitter und Plattformverlängerung – sie senkt den Preis um 680 €.
Parabelfederung und 40 km/h
Die Federung ist der Unterschied zwischen einem Feldwagen und einem Transportanhänger.
- Schont die Ladung. Silageballen mit Folie reagieren empfindlich auf Stöße – jede beschädigte Folie ist verdorbenes Futter.
- Schont den Wagen. Ungefederte Achsen leiten jeden Schlag in den Rahmen.
- Erlaubt 40 km/h. Bei längeren Wegen zwischen Feldern und Betriebsstätten macht das den Unterschied.
Für die 40-km/h-Zulassung in Deutschland sind Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse Pflicht – sie sind als Zusatzausrüstung erhältlich. Für Österreich gilt die erweiterte Variante mit Kotflügeln auch hinter der Vorderachse.
Elektrischer Anschluss hinten
Serienmäßig. Er erlaubt es, die Beleuchtung an ein weiteres Fahrzeug durchzuschleifen – eine Anhängerkupplung ist als Zusatzausrüstung erhältlich.
Zur Bereifung
Serienmäßig sind Diagonalreifen 500/50-17 montiert. Der Hersteller weist darauf hin: Diagonalreifen sollten nur in typisch landwirtschaftlicher Anwendung genutzt werden. Wer überwiegend auf Asphaltstraßen fährt, sollte Radialreifen wählen – sie sind als Alternative erhältlich.
Zulassung
Bemerkenswert: Auch mit EU-Typgenehmigung bleibt das zulässige Gesamtgewicht bei 12.000 kg. Anders als bei vielen Schwestermodellen entsteht hier kein Nutzlastverlust durch den Zulassungsweg.
Zusätzliche Ausrüstung
- DE-, AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
- 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB oder ALB Premium
- Ausführung ohne Ladegitter und ohne Plattformverlängerung
- Anhängerkupplungen verschiedener Hersteller
- Werkzeugkasten
- Seitlicher Unterfahrschutz nach 89/297/EWG
- Kunststoff-Kotflügel (Pflicht bei 40-km/h-Zulassung)
- Ersatzradhalter mit Seilwinde, Ersatzrad
- Warndreieck für langsame Anhänger
Einsatzgebiete
Landwirtschaft und Futterbau, Lohnunternehmen, Strohhandel und Ballenlogistik, Pferdebetriebe und Reitanlagen, Biogasanlagen, Garten- und Landschaftsbau, Kommunen.
Hinweise zum Betrieb
- Zulassungsweg vor der Bestellung klären.
- Plattformverlängerung nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen.
- Für die 40-km/h-Zulassung sind Kotflügel vorgeschrieben.
- Ladung immer niederzurren – auch bei kurzen Wegen und auch bei formschlüssiger Beladung zwischen den Ladegittern.
- Bei Rundballen auf die Rollsicherung achten; die Ladegitter ersetzen keine Zurrgurte.
- Zulässige Höhe beachten: Mit Ladegittern misst der Wagen 2.880 mm.
- Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
- Reifenwahl an den Einsatz anpassen: Diagonalreifen für Feldeinsatz, Radialreifen für überwiegende Straßenfahrt.
Häufige Fragen
Wie viel kann der Wagen laden?
9.040 kg bei 12.000 kg zulässigem Gesamtgewicht – auch mit EU-Typgenehmigung bleibt es bei 12.000 kg.
Wie viele Ballen passen darauf?
Das hängt von der Ballenart ab: rund 30 Strohquaderballen, etwa 22 Heuquaderballen oder 10 bis 15 Silagerundballen – bei Silage begrenzt die Nutzlast, bei Stroh die Ladefläche.
Wie lang ist die Ladefläche?
6.495 mm, mit der serienmäßigen Plattformverlängerung 7.395 mm. Die Verlängerung ist allerdings nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Welchen Schlepper brauche ich?
93,6 PS beziehungsweise 68,8 kW.
Was ist für die 40-km/h-Zulassung nötig?
In Deutschland Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse, in Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse. Beide Varianten sind Zusatzausrüstung.
Sind die Ladegitter klappbar?
Ja, vorne und hinten, mit 1.700 mm Höhe über der Ladefläche. Eine Ausführung ganz ohne Ladegitter ist ebenfalls erhältlich und senkt den Preis.
Welche Reifen sollte ich wählen?
Serienmäßig sind Diagonalreifen montiert. Der Hersteller empfiehlt sie für typisch landwirtschaftliche Anwendung; wer überwiegend auf Asphalt fährt, sollte Radialreifen wählen.
Kann ich einen zweiten Anhänger anhängen?
Ein elektrischer Anschluss hinten ist serienmäßig; eine Anhängerkupplung gibt es als Zusatzausrüstung.