Passer au contenu principal Passer à la recherche Passer à la navigation principale
Prices shown incl. VAT for Allemagne. Select your delivery country for accurate pricing.
Menu

PRONAR Ballenwagen 2-Achs, 9 t Nutzlast, 4-mm-Boden, 40 km/h

Description

PRONAR Ballenwagen 2-Achs, 9 t Nutzlast, 4-mm-Boden, 40 km/h

Serienmäßige Ausrüstung

  • Plattform mit seitlicher Profilaufkantung
  • Verstärkter Stahlboden, 4 mm
  • Y-Deichsel mit starrer Zugöse Ø 40
  • 2-Leiter-Druckluftbremse, Trommelbremse 300 × 90 mm
  • Kurbelbremse
  • Elektrischer Anschluss hinten
  • Beleuchtungsanlage mit seitlichen Umrissleuchten
  • Ladegitter vorne und hinten, abgerundet und klappbar
  • Plattformverlängerung (nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr)
  • Zurrgurtlöcher an den Plattformrändern und an den Ladegittern
  • Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
  • Keile mit Halter
  • Lackierung: grün RAL 6010

Technische Daten

HerstellerPRONAR
ProduktartZweiachs-Ballentransportwagen
Zul. Gesamtgewicht12.000 kg
Eigengewicht3.020 kg
Nutzlast8.980 kg
Plattformmaße innen L × B6.495 – 7.395 mm × 2.517 mm
Gesamtmaße L × B × H9.135 × 2.550 × 2.880 mm
Ladegitterhöhe ab Ladefläche1.700 mm
Bodenblechstärke4 mm
Plattformhöhe1.180 mm
Spurweite1.820 mm
AufhängungParabelfederung
Bereifung500/50-17
Zul. Geschwindigkeit40 km/h
Erforderliche Schlepperleistung93,6 PS / 68,8 kW

Hinweis: Die Plattformlänge von 7.395 mm gilt mit Plattformverlängerung. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.

Produktbeschreibung

Verstärkter Zweiachs-Ballentransportwagen

Der gefederte Tandem bietet eine Ladefläche von bis zu 7,4 m Länge und 2,52 m Breite bei 8.980 kg Nutzlast. Verstärkter 4-mm-Boden, seitliche Profilaufkantung und Zurrgurtlöcher gehören zur Serienausstattung.

Verstärkt heißt: mehr als nur Ballen

Das ist der Unterschied zur Basisversion. Drei Merkmale machen den Wagen universeller:

  • 4 mm Bodenblech statt 3 mm. Der Boden verträgt punktuelle Lasten – Palettenfüße, Gabelzinken, abgesetzte Maschinen. Ein Ballenwagen wird selten nur mit Ballen beladen.
  • Seitliche Profilaufkantung. Sie hält die unterste Lage in Position, statt dass sie beim Bremsen und in Kurven über den Rand wandert.
  • Zurrgurtlöcher an Plattform und Ladegittern. Damit lassen sich auch die oberen Lagen niederzurren.

Zudem ist die Plattform 67 mm breiter als bei der Basisversion – 2.517 statt 2.450 mm.

8.980 kg – was das in Ballen bedeutet

BallenartGewicht je BallenAnzahl bis zur Nutzlast
Strohquaderballenca. 300 kgrund 29
Heuquaderballenca. 400 kgrund 22
Silagerundballen600 – 900 kg9 bis 14

Bei Stroh begrenzt die Ladefläche, bei Silage die Nutzlast.

Ladungssicherung – hier ernst genommen

Rundballen rollen, Quaderballen verrutschen, und beides trifft bei einer Vollbremsung die Fahrerkabine.

Die Zurrpunkte sitzen an zwei Stellen:

  • An den Plattformrändern – für die unteren Lagen.
  • An den Ladegittern – damit lassen sich auch die oberen Lagen niederzurren, ohne dass der Gurt über die ganze Höhe geführt werden muss.

Optional sind zwei Zurrgurtaufroller vorne erhältlich, die das Auf- und Abgurten deutlich beschleunigen.

Plattformverlängerung – auch hydraulisch

Die Länge wächst von 6.495 auf 7.395 mm. Die Verlängerung ist nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr – sie ist für Feld und Betriebsgelände gedacht.

Als Zusatzausrüstung gibt es sie hydraulisch gesteuert. Das ist unter den Zweiachsern der Reihe einmalig. Ausfahren und Einfahren geschieht aus der Kabine, ohne dass jemand aussteigt – praktisch, wenn der Wagen regelmäßig zwischen Feld und Straße wechselt.

Abgerundete, klappbare Ladegitter

  • Vorne und hinten – die Ladung ist in Fahrtrichtung und nach hinten gesichert.
  • Abgerundet – die Ballen lassen sich leichter einschieben und werden beim Beladen nicht an Kanten aufgerissen.
  • Klappbar – für Sperrgut, für die seitliche Beladung und für platzsparendes Abstellen.

Alternativen: feste Ladegitter, feste gerade senkrechte Ladegitter oder die Ausführung ganz ohne Ladegitter und Plattformverlängerung.

Parabelfederung und 40 km/h

  • Schont die Ladung. Silageballen mit Folie reagieren empfindlich auf Stöße – jede beschädigte Folie ist verdorbenes Futter.
  • Schont den Wagen. Ungefederte Achsen leiten jeden Schlag in den Rahmen.
  • Erlaubt 40 km/h. Bei längeren Transportwegen macht das den Unterschied.

Für die 40-km/h-Zulassung in Deutschland sind Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse Pflicht; für Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse.

Zulassung ohne Nutzlastverlust

Auch mit EU-Typgenehmigung bleibt das zulässige Gesamtgewicht bei 12.000 kg – anders als bei vielen anderen PRONAR-Modellen entsteht hier kein Verlust durch den Zulassungsweg.

Zur Bereifung

Serienmäßig sind Diagonalreifen 500/50-17 montiert. Der Hersteller weist darauf hin: Diagonalreifen sollten nur in typisch landwirtschaftlicher Anwendung genutzt werden. Wer überwiegend auf Asphaltstraßen fährt, sollte Radialreifen wählen.

Zusätzliche Ausrüstung

  • DE-, AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
  • 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB oder ALB Premium
  • Plattformverlängerung hydraulisch gesteuert
  • Ausführung ohne Ladegitter und ohne Plattformverlängerung
  • Feste Ladegitter bzw. feste gerade senkrechte Ladegitter
  • Anhängerkupplungen verschiedener Hersteller
  • Werkzeugkasten
  • Seitlicher Unterfahrschutz nach 89/297/EWG
  • Zurrgurtaufroller, 2 Stück vorne
  • Kunststoff-Kotflügel (Pflicht bei 40-km/h-Zulassung)
  • Ersatzradhalter mit Seilwinde, Ersatzrad
  • Warndreieck für langsame Anhänger

Einsatzgebiete

Landwirtschaft und Futterbau, Lohnunternehmen, Strohhandel und Ballenlogistik, Pferdebetriebe und Reitanlagen, Biogasanlagen, Garten- und Landschaftsbau, Kommunen, Betriebe mit gemischtem Transport aus Ballen und Stückgut.

Hinweise zum Betrieb

  • Zulassungsweg vor der Bestellung klären.
  • Plattformverlängerung nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen.
  • Für die 40-km/h-Zulassung sind Kotflügel vorgeschrieben.
  • Ladung immer niederzurren – auch bei kurzen Wegen und auch bei formschlüssiger Beladung zwischen den Ladegittern.
  • Bei Rundballen auf die Rollsicherung achten; die Ladegitter ersetzen keine Zurrgurte.
  • Zulässige Höhe beachten: Mit Ladegittern misst der Wagen 2.880 mm.
  • Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
  • Reifenwahl an den Einsatz anpassen.

Häufige Fragen

Wie viel kann der Wagen laden?

8.980 kg bei 12.000 kg zulässigem Gesamtgewicht – auch mit EU-Typgenehmigung bleibt es bei 12.000 kg.

Was unterscheidet die M-Ausführung?

Der verstärkte 4-mm-Boden statt 3 mm, die seitliche Profilaufkantung, die Zurrgurtlöcher an Plattform und Ladegittern und die um 67 mm breitere Plattform.

Wozu der 4-mm-Boden?

Er verträgt punktuelle Lasten – Palettenfüße, Gabelzinken, abgesetzte Maschinen. Ein Ballenwagen wird selten nur mit Ballen beladen.

Wie lang ist die Ladefläche?

6.495 mm, mit der serienmäßigen Plattformverlängerung 7.395 mm. Die Verlängerung ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.

Was bringt die hydraulische Plattformverlängerung?

Ausfahren und Einfahren geschehen aus der Kabine, ohne dass jemand aussteigt. Unter den Zweiachsern der Reihe ist diese Option einmalig.

Wie viele Ballen passen darauf?

Das hängt von der Ballenart ab: rund 29 Strohquaderballen, etwa 22 Heuquaderballen oder 9 bis 14 Silagerundballen.

Welchen Schlepper brauche ich?

93,6 PS beziehungsweise 68,8 kW.

Was ist für die 40-km/h-Zulassung nötig?

In Deutschland Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse, in Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse. Beide Varianten sind Zusatzausrüstung.