Oest Oecokraft® 4T | Sonderkraftstoff - 20 Liter
Oest Oecokraft® 4T | Sonderkraftstoff - 20 Liter
Technische Daten
| Hersteller | OEST Lubricants |
|---|---|
| Produktart | Sonderkraftstoff für 4-Takt-Motoren |
| Füllmenge | 20 Liter |
| Gewicht | 13,6 kg |
| Eigenschaften | benzolfrei, aromatenarm, schwefelarm |
| Normen | SS 15 54 61 D (Schweden), SN 181163 (Schweiz) |
| Prüfung | vom KWF positiv getestet |
| Haltbarkeit | 5 Jahre ab Herstelldatum |
| Signalwort | Gefahr |
| Gebinde je Palette | 36 |
Produktbeschreibung
Schadstoffreduzierter Sonderkraftstoff für 4-Takt-Motoren
Der Kraftstoff dient der Schonung von Umwelt und Gesundheit: benzolfrei, aromaten- und schwefelarm, mit reduzierter Partikel- und Schadstoff-Emission.
Durch bessere Verbrennung werden Rückstände an Ventilen und Kolben vermieden und damit Leistung und Lebensdauer der Motoren verbessert.
Warum Sonderkraftstoff statt Tankstellenbenzin
Der Unterschied liegt in der Zusammensetzung.
Handelsübliches Benzin besteht aus einer Vielzahl von Komponenten – darunter Aromaten wie Benzol, die beim Verbrennen und beim Umgang gesundheitlich bedenklich sind. Sonderkraftstoff besteht aus nur wenigen Komponenten: mehr Reinheit, weniger Schadstoffe.
Für den Anwender wirkt sich das an zwei Stellen aus:
- Beim Arbeiten. Wer mit handgeführten Geräten arbeitet, steht im Abgasstrahl. Bei Freischneider, Kettensäge und Heckenschere ist das über Stunden hinweg eine reale Belastung.
- Beim Betanken. Auch die Dämpfe beim Umfüllen werden eingeatmet – und Benzoldämpfe sind der kritische Anteil.
Der arbeitsrechtliche Hintergrund: Sonderkraftstoffe entsprechen den berufsgenossenschaftlichen Substitutionsempfehlungen. Nach Gefahrstoffverordnung und Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, Gefahrstoffe durch weniger gefährliche Stoffe zu ersetzen, soweit das möglich ist. Für gewerbliche Anwender ist das oft der ausschlaggebende Punkt.
Weniger Rückstände – der technische Nutzen
Die bessere Verbrennung wirkt sich auf den Motor aus: Rückstände an Ventilen und Kolben werden vermieden.
Was das praktisch bedeutet: Ablagerungen verengen Kanäle, verschlechtern die Abdichtung der Ventile und setzen Leistung herab. Bei handgeführten Geräten mit kleinem Hubraum wirkt sich schon eine geringe Ablagerungsmenge spürbar aus.
Dazu kommt der Effekt auf Kraftstoff führende Bauteile: Aromatenarmer Kraftstoff greift Dichtungen, Schläuche und Membranen im Vergaser weniger an als handelsübliches Benzin.
Fünf Jahre haltbar
Der Kraftstoff ist bis zu fünf Jahre nach Herstelldatum verwendbar – in luftdicht verschlossenen Originalgebinden, gelagert in einem trockenen, dunklen und kühlen Lagerraum.
Das ist der praktisch wichtigste Unterschied zu Tankstellenbenzin. Herkömmliches Benzin altert binnen weniger Monate: Leichtsieder verflüchtigen sich, Oxidationsprodukte bilden sich, und im Vergaser bleiben harzige Rückstände zurück.
Warum das bei Saisongeräten den Ausschlag gibt: Eine Heckenschere, ein Freischneider oder ein Stromerzeuger steht oft monatelang. Wer sie mit Tankstellenbenzin einlagert, findet im Frühjahr einen verharzten Vergaser vor. Der häufigste Grund, warum Gartengeräte nach dem Winter nicht anspringen, ist alter Kraftstoff – und eine Vergaserreinigung kostet mehr als eine Kanistermenge.
Normen und Prüfung
Das Produkt erfüllt die schwedische Norm für Sonderkraftstoffe SS 15 54 61 D und die Schweizer Norm SN 181163. Es wurde vom Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) in Groß-Umstadt positiv getestet.
Warum die schwedische Norm maßgeblich ist: Schweden hat Sonderkraftstoffe als erstes Land verbindlich geregelt und gilt seither als Referenz. Wer die Norm erfüllt, hält definierte Grenzwerte für Benzol, Aromaten und Schwefel ein.
Die KWF-Prüfung ist für Forstbetriebe relevant: Das Kuratorium prüft Forsttechnik auf Eignung und Arbeitssicherheit und ist in der Branche eine anerkannte Instanz.
Für welche Motoren
Für luftgekühlte 4-Takt-Motoren sämtlicher Marken – bei Geräten mit hohen wie mit niedrigen Drehzahlen.
Typisch sind Rasenmäher, Vertikutierer, Motorhacken, Kehrmaschinen, Stromerzeuger, Pumpen, Rüttelplatten und weitere handgeführte oder kleinmotorige Arbeitsgeräte.
Zur Abgrenzung: Dieser Kraftstoff ist unvermischt und für 4-Takt-Motoren bestimmt. Für 2-Takt-Motoren bietet der Hersteller eine fertig gemischte Ausführung an – die beiden Produkte sind nicht austauschbar.
20 Liter – die Gebindegröße
Zwanzig Liter sind die übliche Betriebsgröße zwischen Kleingebinde und Fass.
Wann sie passt: bei regelmäßigem Verbrauch über die Saison – Garten- und Landschaftsbau, Kommunalbetriebe, Forstbetriebe, Hausmeisterdienste.
Bei 13,6 kg lässt sich der Kanister noch tragen. Für die Entnahme empfiehlt sich ein passendes Auslaufsystem – der Hersteller bietet solche für alle Gebindegrößen an.
Zur Haltbarkeit im Verhältnis zur Menge: Fünf Jahre Lagerfähigkeit bedeuten, dass auch ein langsamer Verbrauch unkritisch ist. Ein angebrochener Kanister sollte dennoch luftdicht verschlossen bleiben.
Einsatzgebiete
Forstwirtschaft und Waldarbeit, Garten- und Landschaftsbau, Kommunalbetriebe und Bauhöfe, Hausmeisterdienste, Friedhofsgärtnerei, Landwirtschaft, Gerätevermietung, Baustellen mit handgeführten Geräten, Feuerwehren und Hilfsorganisationen, private Anwender mit Saisongeräten.
Sicherheitshinweise
Signalwort: Gefahr
Gefahrensymbole: entflammbar, gesundheitsschädlich, Gefahr für die Gesundheit.
Die vollständigen H- und P-Sätze sowie alle weiteren Angaben sind dem Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen. Vor Gebrauch Etikett und Sicherheitsdatenblatt lesen.
Hinweise zu Lagerung und Umgang
- Von Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen.
- Nur in gut belüfteten Bereichen umfüllen und betanken.
- Motor vor dem Betanken abstellen und abkühlen lassen.
- Behälter dicht verschlossen halten – das ist zugleich Voraussetzung für die angegebene Haltbarkeit.
- Kühl, trocken und dunkel lagern.
- Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- Nur in zugelassenen Behältern lagern und transportieren.
- Hautkontakt vermeiden, geeignete Schutzhandschuhe tragen.
- Verschüttetes Produkt mit Bindemittel aufnehmen – nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
- Gebinde und Reste ordnungsgemäß entsorgen.
- Beim Transport gelten die gefahrgutrechtlichen Vorschriften.
Häufige Fragen
Was unterscheidet Sonderkraftstoff von Tankstellenbenzin?
Die Zusammensetzung. Handelsübliches Benzin besteht aus einer Vielzahl von Komponenten – darunter Aromaten wie Benzol. Sonderkraftstoff besteht aus nur wenigen Komponenten: mehr Reinheit, weniger Schadstoffe. Das Produkt ist benzolfrei sowie aromaten- und schwefelarm.
Wo wirkt sich das für den Anwender aus?
An zwei Stellen. Beim Arbeiten: Wer mit handgeführten Geräten arbeitet, steht im Abgasstrahl – bei Freischneider, Kettensäge und Heckenschere ist das über Stunden hinweg eine reale Belastung. Und beim Betanken: Auch die Dämpfe beim Umfüllen werden eingeatmet.
Gibt es einen arbeitsrechtlichen Grund für den Einsatz?
Ja. Sonderkraftstoffe entsprechen den berufsgenossenschaftlichen Substitutionsempfehlungen. Nach Gefahrstoffverordnung und Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, Gefahrstoffe durch weniger gefährliche Stoffe zu ersetzen, soweit das möglich ist. Für gewerbliche Anwender ist das oft der ausschlaggebende Punkt.
Was bringt der Kraftstoff dem Motor?
Durch bessere Verbrennung werden Rückstände an Ventilen und Kolben vermieden. Ablagerungen verengen Kanäle, verschlechtern die Abdichtung der Ventile und setzen Leistung herab – bei kleinem Hubraum wirkt sich schon eine geringe Menge spürbar aus. Zudem greift aromatenarmer Kraftstoff Dichtungen, Schläuche und Vergasermembranen weniger an.
Wie lange ist der Kraftstoff haltbar?
Bis zu fünf Jahre nach Herstelldatum – in luftdicht verschlossenen Originalgebinden und bei trockener, dunkler, kühler Lagerung.
Warum ist die Haltbarkeit so wichtig?
Weil herkömmliches Benzin binnen weniger Monate altert: Leichtsieder verflüchtigen sich, Oxidationsprodukte bilden sich, und im Vergaser bleiben harzige Rückstände zurück. Eine Heckenschere, ein Freischneider oder ein Stromerzeuger steht oft monatelang – wer sie mit Tankstellenbenzin einlagert, findet im Frühjahr einen verharzten Vergaser vor. Der häufigste Grund, warum Gartengeräte nach dem Winter nicht anspringen, ist alter Kraftstoff.
Welche Normen erfüllt das Produkt?
Die schwedische Norm SS 15 54 61 D und die Schweizer Norm SN 181163. Zudem wurde es vom Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) positiv getestet.
Warum ist die schwedische Norm maßgeblich?
Schweden hat Sonderkraftstoffe als erstes Land verbindlich geregelt und gilt seither als Referenz. Wer die Norm erfüllt, hält definierte Grenzwerte für Benzol, Aromaten und Schwefel ein.
Für welche Motoren ist der Kraftstoff geeignet?
Für luftgekühlte 4-Takt-Motoren sämtlicher Marken – bei Geräten mit hohen wie mit niedrigen Drehzahlen. Typisch sind Rasenmäher, Vertikutierer, Motorhacken, Kehrmaschinen, Stromerzeuger, Pumpen und Rüttelplatten.
Kann ich den Kraftstoff auch in 2-Takt-Motoren verwenden?
Nein. Dieser Kraftstoff ist unvermischt und für 4-Takt-Motoren bestimmt. Für 2-Takt-Motoren bietet der Hersteller eine fertig gemischte Ausführung an – die beiden Produkte sind nicht austauschbar.
Für wen passt die 20-Liter-Größe?
Für regelmäßigen Verbrauch über die Saison – Garten- und Landschaftsbau, Kommunalbetriebe, Forstbetriebe, Hausmeisterdienste. Bei 13,6 kg lässt sich der Kanister noch tragen. Für die Entnahme empfiehlt sich ein passendes Auslaufsystem; der Hersteller bietet solche für alle Gebindegrößen an.