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ELMAG Universal-Drehmaschine PREMIUM CU 630 RD - Vario Spitzenweite 3000 mm, inkl. RÖHM-Drehfutter; Spitzenhöhe 315 mm, Drehdurchmesser über Bett 630 mm

Description

ELMAG Universal-Drehmaschine PREMIUM CU 630 RD - Vario Spitzenweite 3000 mm, inkl. RÖHM-Drehfutter; Spitzenhöhe 315 mm, Drehdurchmesser über Bett 630 mm

Lieferumfang

  • 1 × ELMAG Universal-Drehmaschine
  • RÖHM Dreibacken-Drehfutter Ø 315 mm
  • Schnellwechsel-Stahlhalter-Set, 5-teilig
  • Halogen-Maschinenlampe
  • Not-Aus-Taster mit Nullspannungsauslöser
  • Drehfutterschutz mit Sicherheitsschalter
  • Werkzeugschlitten mit Spritzschutz
  • Untergestell, Spänewanne, Spritzwand
  • Werkzeugsatz
  • Bedienungsanleitung
  • CE-Konformität

Sonderzubehör (optional):

  • Wendeplatten-Drehmeißel-Satz 25 × 25 mm, 7-teilig
  • Wendeplatten-Satz 25 × 25 mm, 7-teilig
  • Stechwerkzeugsortiment inkl. Platten, 6-teilig
  • Maschinenschuhe Ø 160 mm, 8 Stück

Auf Anfrage:

  • Mitlauflünette
  • Stehlünette
  • Stehlünette mit Kugellagerführung
  • Planscheibe
  • 4-Backen-Planscheibenfutter

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerELMAG
ProduktartUniversal-Drehmaschine mit stufenloser Drehzahlregelung
Spitzenweite3.000 mm
Spitzenhöhe 315 mm
Drehdurchmesser über Bett630 mm
Drehdurchmesser über Schlitten430 mm
Drehdurchmesser ohne Brücke830 mm
Maschinenbettbreite400 mm
Querschlittenweg315 mm
Oberschlittenweg130 mm
Drehmeißelquerschnitt max.32 × 32 mm
DrehfutteraufnahmeDIN 55027, Nr. 11
Spindelaufnahme (Drehspindel)120 mm
Spindelbohrung103 mm
Drehzahlbereich 1, stufenlos16 – 63 U/min
Drehzahlbereich 2, stufenlos 63 – 250 U/min
Drehzahlbereich 3, stufenlos315 – 1.250 U/min
Längsvorschübe120 Stufen, 0,04 – 12 mm/U
Quervorschübe120 Stufen, 0,02 – 6 mm/U
Gewindemaß metrisch64 Stufen, 0,5 – 120 mm
Metrische Modulgewinde64 Stufen, 0,125 – 30 mm
Zollgewinde64 Stufen, 60 – 1/4 Gänge/Zoll
Modulgewinde (Gänge)64 Stufen, 240 – 1
PinolenaufnahmeMK 5
Pinolendurchmesser90 mm
Pinolenweg230 mm
Motorleistung11.000 W (11 kW)
Netzanschluss 400 V / 50–60 Hz
Länge gesamt4.600 mm
Breite gesamt1.250 mm
Höhe gesamt1.400 mm
Gewicht3.590 kg
GenauigkeitDrehmaschinengenauigkeit nach DIN

Produktbeschreibung

Universal-Drehmaschine von ELMAG mit stufenloser Drehzahlregelung

Diese Baureihe ermöglicht eine genaue Abstimmung der Schnittgeschwindigkeit auf Werkstoff und Drehdurchmesser – besonders vorteilhaft bei Nichteisenmetallen, Kunststoffen und für die perfekte Oberfläche bei Präzisionsteilen und Passungen.

Stufenlose Drehzahlregelung – warum das den Unterschied macht

Bei einer klassischen Drehmaschine wählt man aus festen Drehzahlstufen. Man nimmt die, die am nächsten liegt – und arbeitet damit fast immer neben dem Optimum.

Die Schnittgeschwindigkeit ist aber der entscheidende Parameter für das Drehergebnis. Sie ergibt sich aus Drehzahl und Werkstückdurchmesser – und jeder Werkstoff hat seinen eigenen optimalen Bereich.

Was passiert bei falscher Schnittgeschwindigkeit:

Zu niedrig – Aufbauschneidenbildung, rauhe Oberfläche, schlechte Maßhaltigkeit, unnötig lange Bearbeitungszeit.

Zu hoch – rapider Schneidenverschleiß, Wärmeentwicklung, Maßabweichungen durch thermische Ausdehnung, bei Kunststoffen Schmelzen statt Schneiden.

Mit stufenloser Regelung trifft man den optimalen Punkt exakt – nicht ungefähr.

Besonders bei diesen Werkstoffen zahlt es sich aus

Nichteisenmetalle. Aluminium, Messing, Kupfer und Bronze verlangen deutlich höhere Schnittgeschwindigkeiten als Stahl – und reagieren empfindlich auf Abweichungen. Bei Aluminium führt eine zu niedrige Geschwindigkeit zum Verschmieren, bei Messing zum Reißen der Späne.

Kunststoffe. Hier ist der nutzbare Bereich besonders schmal: Zu langsam bedeutet Ausreißen, zu schnell bedeutet Schmelzen. Kunststoffdrehen gelingt praktisch nur mit fein abgestimmter Drehzahl.

Präzisionsteile und Passungen. Wo Oberflächengüte und Maßhaltigkeit im Vordergrund stehen, ist die exakte Schnittgeschwindigkeit die Voraussetzung – nicht die Feineinstellung des Vorschubs allein.

Drei stufenlose Bereiche von 16 bis 1.250 U/min

Die Regelung erfolgt in drei stufenlosen Bereichen:

BereichDrehzahl
1 16 – 63 U/min
263 – 250 U/min
3315 – 1.250 U/min

Diese Aufteilung ist konstruktiv sinnvoll: Ein einzelner stufenloser Bereich über die gesamte Spanne würde entweder bei niedrigen Drehzahlen zu wenig Drehmoment liefern oder bei hohen Drehzahlen zu wenig Leistung.

Die mechanische Vorwahl des Bereichs sorgt dafür, dass in jedem Bereich volles Drehmoment zur Verfügung steht.

Bereich 1 (16–63 U/min) – für große Durchmesser bis 830 mm, Plandrehen großer Flächen und schwere Zerspanung.

Bereich 2 (63–250 U/min) – der Hauptarbeitsbereich für Stahl mittlerer Durchmesser.

Bereich 3 (315–1.250 U/min) – für kleine Durchmesser, Nichteisenmetalle und Kunststoffe.

R/L-Steuereinheiten am Werkzeugschlitten – die Bedienlösung

Eine interessante Besonderheit sind die an den Werkzeugschlitten angebauten R/L-Steuereinheiten, durch die auf einfache Weise der Rechts- oder Linkslauf der Drehspindel angesteuert wird. Sie ersetzen die bei Universaldrehmaschinen üblichen Schaltwellen.

Der praktische Nutzen ist erheblich:

Bedienung direkt am Arbeitsplatz. Man steht ohnehin am Schlitten – dort, wo man den Schnitt beobachtet und den Vorschub führt. Die Drehrichtung wird genau dort geschaltet, statt an einem entfernten Bedienelement.

Kein Umgreifen, kein Blickwechsel. Bei einer Maschine mit 3 Metern Spitzenweite ist der Weg zum Spindelstock lang. Wer bei jedem Gewindeschnitt hin und her läuft, verliert Zeit – und den Blick auf das Werkstück.

Konstruktiv einfacher und wartungsärmer. Klassische Schaltwellen laufen über die gesamte Maschinenlänge, haben Lagerstellen, Gelenke und Spiel. Ein elektrisches Steuersignal hat das nicht.

Besonders beim Gewindeschneiden relevant: Dort wird die Drehrichtung bei jedem Schnitt gewechselt – Zustellen, Schneiden, Zurückfahren mit Linkslauf, erneut zustellen. Bei einer Steuereinheit am Schlitten ist das ein Handgriff.

Elektromechanische Spindelbremse – superschneller Stopp

Die Maschine verfügt über eine elektromechanische Spindelbremse für superschnellen Drehspindelstopp.

Warum das bei dieser Maschinengröße zählt:

Drehfutter und Werkstück haben erhebliche Schwungmasse. Ein Ø-315-mm-Futter allein wiegt zweistellige Kilogramm; kommt ein Werkstück mit 630 mm Durchmesser dazu, läuft die Spindel nach dem Abschalten sehr lange nach.

Sicherheit. Die Nachlaufzeit ist die gefährlichste Phase: Das Futter dreht sich noch, wird aber nicht mehr als laufend wahrgenommen. Eine kurze Bremszeit reduziert genau dieses Zeitfenster.

Effizienz. Beim Messen, Werkstückwechsel und Umspannen wartet man nicht mehr auf den Auslauf. Über einen Arbeitstag summiert sich das erheblich.

Elektromechanisch bedeutet: Die Bremse arbeitet mit definierter Kraft und ist unabhängig von Bedienereinfluss – anders als das gelegentlich improvisierte Abbremsen von Hand, das an einer Maschine dieser Größe ohnehin ausgeschlossen ist.

Leitspindeln mit Überlastschutz

Die Leitspindeln sind mit einem Überlastschutz ausgestattet.

Warum das ein wesentliches Merkmal ist: Die Leitspindel ist eines der teuersten und aufwendigsten Bauteile einer Drehmaschine. Sie ist gehärtet, präzisionsgeschliffen und bestimmt die Gewindegenauigkeit der gesamten Maschine.

Der typische Schadensfall: Der Werkzeugschlitten fährt gegen ein Hindernis – gegen den Spindelstock, den Reitstock oder ein Spannmittel. Ohne Überlastschutz wirkt die volle Antriebskraft auf Leitspindel und Schlossmutter. Die Folge sind Verformung, Gewindeschäden und dauerhafter Genauigkeitsverlust.

Mit Überlastschutz wird die Kraft begrenzt, bevor Schaden entsteht. Das ist die günstigste Versicherung gegen den teuersten Reparaturfall.

Gerade bei einer Maschine mit 3 Metern Spitzenweite ist das relevant: Der Schlittenweg ist lang, die Übersicht über die gesamte Maschinenlänge eingeschränkt.

3.000 mm Spitzenweite – die Dimension

Drei Meter Spitzenweite sind eine Größenordnung, die den Einsatzbereich deutlich erweitert:

Lange Wellen und Achsen – Antriebswellen, Spindeln, Walzenachsen.

Rohre und Zylinder in erheblicher Länge.

Mehrere Werkstücke hintereinander – zeitsparend bei Kleinserien.

Reparaturarbeiten an Großbauteilen, für die kleinere Maschinen nicht ausreichen.

Zu beachten: Bei langen, schlanken Werkstücken ist eine Lünette praktisch unverzichtbar – Mitlauf- und Stehlünetten sind auf Anfrage erhältlich. Ohne Abstützung biegt sich ein langes Werkstück unter dem Schnittdruck durch, was Maßhaltigkeit und Oberfläche verdirbt.

630 mm über Bett, 830 mm ohne Brücke – die demontierbare Brücke

Die drei Drehdurchmesser beschreiben unterschiedliche Arbeitssituationen:

630 mm über Bett – der reguläre Arbeitsbereich für Werkstücke, die über das gesamte Bett bearbeitet werden.

430 mm über Schlitten – der Bereich, in dem der Werkzeugschlitten unter dem Werkstück durchfahren kann.

830 mm ohne Brücke – der Sonderfall.

Die demontierbare Brücke ist ein klassisches und sehr wirkungsvolles Konstruktionsmerkmal: Ein Teil des Maschinenbetts direkt vor dem Spindelstock lässt sich herausnehmen. Dadurch entsteht eine Vertiefung, in der ein großer, kurzer Werkstückdurchmesser Platz findet.

Praktisch bedeutet das: Scheiben, Flansche, Riemenscheiben, Bremstrommeln und Radnaben bis 830 mm Durchmesser lassen sich plandrehen – auf einer Maschine, die regulär bei 630 mm endet.

Wichtig: Die Brücke ist nach dem Einsatz exakt wieder einzusetzen und zu befestigen. Die Bettführung muss dabei fluchtend ausgerichtet sein – davon hängt die Genauigkeit der gesamten Maschine ab.

Spindelbohrung 103 mm – der Stangendurchlass

Eine Spindelbohrung von 103 mm ist ein großzügiger Wert.

Der praktische Nutzen: Stangenmaterial bis 103 mm Durchmesser lässt sich durch die Spindel schieben. Das ermöglicht:

Serienfertigung aus der Stange. Werkstück abstechen, Material nachschieben, weiterarbeiten – ohne jedes Mal neu aufzuspannen.

Bearbeitung langer Rohre, die durch die Spindel hindurchragen.

Kürzere Aufspannlänge bei langen Werkstücken – ein Teil verschwindet in der Spindel und muss nicht überstehen.

Zusammen mit der Spindelaufnahme von 120 mm und der Drehfutteraufnahme DIN 55027 Nr. 11 ergibt das eine sehr solide Spindeleinheit.

Drehfutteraufnahme DIN 55027 Nr. 11 – der Normvorteil

Die genormte Aufnahme ist ein wichtiger Praxisvorteil: Futter, Planscheiben und Spannmittel verschiedener Hersteller passen ohne Sonderanfertigung.

Bei einer Maschine, die über Jahrzehnte im Einsatz steht, ist das entscheidend – die Auswahl an Spannmitteln bleibt offen, und Ersatz ist jederzeit beschaffbar.

Kurzkegelaufnahmen nach DIN 55027 haben zudem den Vorteil, dass sie selbstzentrierend sind und die Rundlaufgenauigkeit beim Futterwechsel erhalten.

RÖHM Dreibacken-Drehfutter Ø 315 mm serienmäßig

Das mitgelieferte Drehfutter stammt von RÖHM – einem der führenden europäischen Hersteller für Spanntechnik.

Der praktische Nutzen: Das Futter ist keine Beigabe, sondern ein vollwertiges Werkzeug. Rundlaufgenauigkeit, Spannkraft und Haltbarkeit entsprechen professionellem Anspruch – und Ersatzteile wie Backen und Spannschrauben sind über den Fachhandel verfügbar.

Ø 315 mm ist eine der Maschinengröße angemessene Dimension.

Schweres Grauguss-Maschinenbett – die Basis für Genauigkeit

Das schwere Grauguss-Maschinenbett sorgt für gute Schwingungsdämpfung.

Warum Grauguss der richtige Werkstoff ist:

Hervorragende Schwingungsdämpfung. Grauguss dämpft Vibrationen besser als praktisch jeder andere metallische Werkstoff. Der Grund liegt in der Graphitstruktur, die Schwingungsenergie in Wärme umwandelt.

Warum das für das Drehergebnis entscheidend ist: Vibrationen erzeugen Rattermarken auf der Oberfläche, führen zu Maßabweichungen und verkürzen die Standzeit der Schneide drastisch. Ein dämpfendes Bett ist die Grundvoraussetzung für gute Oberflächen.

Hohe Masse. Bei 3.590 kg Gesamtgewicht ist die Maschine schwer genug, um auch bei schwerer Zerspanung ruhig zu stehen.

Formstabilität über Jahrzehnte. Ein Graugussbett, das nach dem Gießen ordentlich gespannungsfrei geglüht wurde, behält seine Geometrie dauerhaft.

Maschinenbettbreite 400 mm. Ein breites Bett bedeutet weitauseinanderliegende Führungsbahnen – und damit bessere Führung des Schlittens und höhere Kippsteifigkeit.

Prismenführungen

Die Prismenführungen sind die klassische und bewährte Führungsart im Präzisionsmaschinenbau.

Ihr Vorteil gegenüber Flachführungen: Sie zentrieren sich selbst. Verschleiß führt nicht zu seitlichem Spiel, sondern nur zu einer minimalen Absenkung – die Führungsgenauigkeit bleibt erhalten.

Zudem verteilen sie die Last auf zwei geneigte Flächen, was die Flächenpressung senkt und die Lebensdauer erhöht.

Gehärtete, präzisionsgeschliffene Drehspindel mit einstellbaren Präzisionslagern

Die Drehspindel ist gehärtet und präzisionsgeschliffen und läuft in einstellbaren Präzisionslagern – für hohe Rundlaufgenauigkeit.

Zwei Punkte dazu:

Härten und Schleifen ist die Voraussetzung für dauerhafte Genauigkeit. Eine ungehärtete Spindel würde an den Lagersitzen und der Futteraufnahme verschleißen.

Einstellbare Lager sind das entscheidende Wartungsmerkmal: Nach Jahren im Einsatz lässt sich das Lagerspiel nachstellen. Die Maschine bleibt genau, statt zunehmend zu „schlagen".

Bei Maschinen mit nicht einstellbaren Lagern bedeutet Lagerspiel den Austausch der gesamten Lagerung – ein aufwendiger Eingriff.

Laufruhiges Drehspindel- und Vorschubgetriebe im Ölbad

Beide Getriebe laufen im Ölbad – die Voraussetzung für:

Dauerschmierung. Alle Zahnräder und Lager werden permanent versorgt, ohne manuelles Nachschmieren.

Wärmeabfuhr. Das Öl transportiert die Verlustwärme ab.

Geräuschdämpfung. Ölbadgetriebe laufen deutlich leiser als trockene.

Verschleißschutz. Der Ölfilm verhindert Metallkontakt zwischen den Zahnflanken.

Zahnräder aus gehärtetem Chromnickelstahl

Die Zahnräder bestehen aus Chromnickelstahl, gehärtet und präzisionsgeschliffen.

Das ist eine bemerkenswerte Werkstoffwahl: Chromnickelstahl ist ein Einsatzstahl, der nach dem Härten eine harte, verschleißfeste Oberfläche bei zähem, bruchsicherem Kern erhält.

Präzisionsgeschliffen bedeutet: Die Zahnflanken werden nach dem Härten nachbearbeitet. Das ist aufwendig, aber entscheidend – beim Härten verziehen sich Zahnräder minimal. Ungeschliffene Zähne laufen dann unruhig und geräuschvoll.

Das Ergebnis: ruhiger Lauf, hohe Belastbarkeit, lange Lebensdauer.

Abgedeckte Trapezgewinde-Leitspindel

Die Leitspindel mit Trapezgewinde ist gehärtet, präzisionsgeschliffen und abgedeckt.

Trapezgewinde ist die richtige Gewindeform für Vorschubspindeln: hohe Tragfähigkeit, gute Kraftübertragung und – im Gegensatz zu Spitzgewinden – unempfindlich gegen Verschmutzung.

Die Abdeckung ist dabei der praktisch wichtigste Punkt: Späne und Kühlmittel dürfen nicht an die Leitspindel gelangen. Ein Span, der ins Gewinde gerät, beschädigt Spindel und Schlossmutter dauerhaft – mit direkter Auswirkung auf die Gewindegenauigkeit.

Werkzeugschlitten mit Schlossmutter

Die Schlossmutter ist das Bauteil, das den Werkzeugschlitten mit der Leitspindel koppelt.

Beim Gewindeschneiden wird sie geschlossen – der Schlitten läuft dann exakt in dem Verhältnis, das die Leitspindel vorgibt. Das ist die Voraussetzung für maßhaltige Gewinde.

Beim normalen Drehen bleibt sie geöffnet, und der Vorschub erfolgt über die Zugspindel – das schont die Leitspindel und erhält ihre Genauigkeit.

Präzise, einstellbare Schlittenführungen

Die Schlittenführungen sind präzise ausgeführt und einstellbar.

Das ist – wie bei den Spindellagern – ein Wartungsmerkmal von erheblicher Bedeutung: Führungen verschleißen im Betrieb. Einstellbare Führungen lassen sich über Keilleisten nachstellen, sodass das Spiel wieder auf das Sollmaß gebracht werden kann.

Ohne diese Möglichkeit würde die Maschine mit den Jahren ungenau, ohne dass sich etwas dagegen tun ließe.

Massiver Reitstock mit Kegeldrehverschiebung

Der massive Reitstock verfügt über eine Kegeldrehverschiebung – die Möglichkeit, den Reitstock quer zur Bettachse zu versetzen.

Der Nutzen: Drehen von Kegeln über die volle Werkstücklänge.

Wird der Reitstock aus der Mittellage versetzt, läuft das zwischen Spitzen gespannte Werkstück nicht mehr parallel zur Bettachse – der Drehmeißel erzeugt einen Kegel.

Der Vorteil gegenüber dem Kegeldrehen mit dem Oberschlitten: Der Oberschlittenweg beträgt 130 mm – damit lassen sich nur kurze Kegel erzeugen. Mit der Reitstockverschiebung sind Kegel über die volle Spitzenweite von 3.000 mm möglich.

Typische Anwendungen: lange Kegelwellen, konische Rollen, Übergangsstücke.

Pinole MK 5, Ø 90 mm, 230 mm Weg

Die Reitstockpinole hat 90 mm Durchmesser und einen Weg von 230 mm bei Morsekegel-5-Aufnahme.

MK 5 ist eine kräftige Aufnahme – passend für Zentrierspitzen, Bohrfutter, Aufbohrer und große Spiralbohrer.

230 mm Pinolenweg erlauben Bohrungen erheblicher Tiefe, ohne den Reitstock nachsetzen zu müssen.

Der Pinolendurchmesser von 90 mm bestimmt die Steifigkeit: Eine dicke Pinole biegt sich beim Bohren nicht durch – Voraussetzung für maßhaltige und mittige Bohrungen.

120 Vorschubstufen und 4 Gewindearten

Der Vorschubbereich ist außergewöhnlich fein abgestuft:

Längsvorschübe: 120 Stufen von 0,04 bis 12 mm/U
Quervorschübe: 120 Stufen von 0,02 bis 6 mm/U

Was die Spanne bedeutet:

0,04 mm/U ist ein sehr feiner Vorschub – für Schlichtschnitte mit bester Oberflächengüte.

12 mm/U ist ein außergewöhnlich hoher Wert – gedacht für Schruppen mit großem Spanquerschnitt und für spezielle Anwendungen wie das Drehen von Steilgewinden.

Vier Gewindearten, je 64 Stufen

Die Maschine schneidet:

GewindeartBereich
Metrisch0,5 – 120 mm Steigung
Metrische Modulgewinde0,125 – 30 mm
Zollgewinde60 – 1/4 Gänge pro Zoll
Modulgewinde (Gänge)240 – 1

Das deckt praktisch alles ab, was in Werkstatt, Reparatur und Sonderfertigung vorkommt:

Metrisch – der Standard im europäischen Maschinenbau.

Zoll – für angelsächsische Normteile, Altbestände, Rohrgewinde und importierte Maschinen.

Modulgewinde – für Schneckenwellen und Zahnstangenantriebe.

Die Steigung bis 120 mm ist bemerkenswert: Damit lassen sich auch Steilgewinde und Förderschnecken herstellen – Anwendungen, an denen viele Universaldrehmaschinen scheitern.

Vorschubumkehrschaltung

Die Vorschubumkehrschaltung ermöglicht das Umschalten der Vorschubrichtung, ohne die Spindeldrehrichtung zu ändern.

Der Nutzen zeigt sich beim Gewindeschneiden und beim Zurückfahren des Schlittens: Statt die gesamte Maschine umzusteuern, wird nur die Vorschubrichtung gewechselt – schneller und schonender für den Antrieb.

11 kW Motorleistung

Elf Kilowatt sind für eine Universaldrehmaschine eine kräftige Motorisierung. Der Nutzen zeigt sich an der Leistungsgrenze:

Schwere Zerspanung – großer Spanquerschnitt bei Stahl, ohne dass die Drehzahl einbricht.

Große Durchmesser – bei 630 mm über Bett und 830 mm ohne Brücke sind die Schnittkräfte am Umfang erheblich.

Konstante Drehzahl – eine Spindel, die unter Last einbricht, erzeugt schlechtere Oberflächen und beansprucht die Schneide stärker.

Netzanschluss 400 V / 50–60 Hz – Drehstrom, wie bei Maschinen dieser Klasse üblich. Der Anschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen; auf die richtige Drehrichtung ist zu achten.

Sicherheitsausstattung serienmäßig

Die Maschine ist umfassend abgesichert:

Not-Aus-Taster mit Nullspannungsauslöser. Der Nullspannungsauslöser ist dabei besonders wichtig: Nach einem Stromausfall läuft die Maschine nicht selbsttätig wieder an, sondern muss bewusst neu gestartet werden. An einer Drehmaschine mit rotierendem Futter ist das ein wesentliches Sicherheitsmerkmal.

Drehfutterschutz mit Sicherheitsschalter. Die Schutzhaube über dem Futter ist nicht nur eine Abdeckung – der Sicherheitsschalter verhindert den Betrieb bei geöffnetem Schutz.

Werkzeugschlitten mit Spritzschutz. Schützt vor Spänen und Kühlmittel.

Spritzwand und Spänewanne. Halten den Arbeitsplatz sauber und schützen die Umgebung.

Halogen-Maschinenlampe. Gute Ausleuchtung der Schnittstelle ist Voraussetzung für präzises Arbeiten – und für die Erkennbarkeit von Gefahren.

Schnellwechsel-Stahlhalter-Set, 5-teilig

Der mitgelieferte Schnellwechsel-Stahlhalter ist ein erheblicher Zeitgewinn im Alltag.

Statt bei jedem Werkzeugwechsel neu auszurichten und die Höhe einzustellen, wird der Halter mit vorgerüstetem Werkzeug eingesetzt – Höhe und Position bleiben erhalten.

Fünf Halter bedeuten: Fünf Werkzeuge lassen sich vorrüsten – etwa Schruppmeißel, Schlichtmeißel, Abstechstahl, Gewindestahl und Bohrstange. Das deckt die meisten Arbeitsfolgen ohne Umrüsten ab.

Drehmeißelquerschnitt bis 32 × 32 mm erlaubt kräftige Werkzeuge für schwere Zerspanung.

Drehmaschinengenauigkeit nach DIN

Der Hersteller weist die Genauigkeit nach DIN aus. Das ist mehr als eine Werbeaussage: Die entsprechenden Normen definieren konkrete, messbare Toleranzen für Rundlauf, Planlauf, Führungsgeradheit und Parallelität.

Bei einer Maschine, die Passungen und Präzisionsteile fertigen soll, ist die dokumentierte Normkonformität die belastbare Grundlage.

Untergestell, Spänewanne, Spritzwand serienmäßig

Alle drei Komponenten sind im Lieferumfang – die Maschine ist damit komplett aufstellbar, ohne zusätzliche Beschaffung.

Optional: Maschinenschuhe Ø 160 mm

Als Sonderzubehör sind acht Maschinenschuhe Ø 160 mm erhältlich.

Ihr Nutzen ist doppelt: Ausrichten der Maschine – eine Drehmaschine muss exakt waagerecht und verwindungsfrei stehen, sonst verzieht sich das Bett und die Genauigkeit leidet. Und Schwingungsentkopplung vom Boden.

Bei einer Maschine mit 3.590 kg und 4,6 Metern Länge ist die korrekte Aufstellung kein Nebenaspekt, sondern Voraussetzung für die Einhaltung der DIN-Genauigkeit.

Optional auf Anfrage: Lünetten und Planscheiben

Mitlauflünette – läuft mit dem Schlitten mit und stützt das Werkstück direkt neben der Schneide ab. Unverzichtbar beim Drehen langer, schlanker Teile.

Stehlünette – wird fest auf dem Bett montiert und stützt an einer definierten Stelle. Für lange Werkstücke, die weit auskragen.

Stehlünette mit Kugellagerführung – die höherwertige Ausführung: Statt Gleitbacken laufen Kugellager auf dem Werkstück. Das bedeutet weniger Reibung, weniger Wärme und keine Riefenbildung auf bearbeiteten Flächen.

Planscheibe und 4-Backen-Planscheibenfutter – für unrunde, exzentrische oder sperrige Werkstücke, die sich nicht im Dreibackenfutter spannen lassen. Das 4-Backen-Futter mit einzeln verstellbaren Backen erlaubt zudem das gezielte Ausrichten außermittiger Werkstücke.

Was zu beachten ist

Aufstellung. Tragfähiger, ebener Untergrund; die Maschine ist exakt waagerecht und verwindungsfrei auszurichten. Bei 3.590 kg ist die Bodentragfähigkeit zu prüfen.

Elektrischer Anschluss durch eine Elektrofachkraft; auf die richtige Drehrichtung achten.

Persönliche Schutzausrüstung: Schutzbrille, eng anliegende Kleidung, Sicherheitsschuhe. Keine Handschuhe beim Drehen – sie können vom rotierenden Werkstück erfasst werden. Lange Haare zusammenbinden, keine Ketten, Armbänder oder Uhren tragen.

Drehfutterschutz stets geschlossen halten. Der Sicherheitsschalter ist nicht zu überbrücken.

Futterschlüssel nach jedem Spannen abziehen. Ein steckengebliebener Schlüssel wird beim Anlauf zum Geschoss.

Nie in die laufende Maschine greifen – auch nicht zum Entfernen von Spänen. Spänehaken verwenden, Maschine abschalten und Stillstand abwarten.

Werkstücke sicher spannen. Auskragende Länge begrenzen, bei langen Teilen Lünette oder Reitstock verwenden.

Brücke korrekt einsetzen. Nach dem Arbeiten ohne Brücke ist diese exakt fluchtend wieder zu montieren und zu befestigen – davon hängt die Maschinengenauigkeit ab.

Regelmäßige Wartung: Ölstände der Getriebe prüfen, Führungen schmieren, Späne von Leitspindelabdeckung und Führungen entfernen.

Späne nie mit der Hand entfernen. Drehspäne sind scharfkantig und oft heiß.

Werkzeugmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Herstellerqualität

ELMAG gewährt 2 Jahre Vollgarantie, die sich bei Registrierung auf 3 Jahre erweitern lässt, und sichert die Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.

Bei einer Investition dieser Größenordnung ist die langfristige Ersatzteilversorgung ein wesentlicher Faktor – eine Drehmaschine dieser Bauart ist bei ordentlicher Pflege über Jahrzehnte im Einsatz.

Typische Einsatzgebiete

Maschinenbau und Metallverarbeitung, Lohnfertigung und Zerspanungsbetriebe, Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten, Betriebsschlossereien, Anlagenbau, Fahrzeug- und Nutzfahrzeugreparatur, Landmaschinenwerkstätten, Bearbeitung langer Wellen und Achsen, Rohr- und Zylinderbearbeitung, Nichteisenmetall- und Kunststoffbearbeitung, Präzisionsteile und Passungen, Sonderfertigung und Prototypenbau, Ausbildungsbetriebe und Lehrwerkstätten.

Häufige Fragen

Was bringt die stufenlose Drehzahlregelung?
Sie ermöglicht die exakte Abstimmung der Schnittgeschwindigkeit auf Werkstoff und Drehdurchmesser. Bei festen Drehzahlstufen arbeitet man fast immer neben dem Optimum – mit Folgen für Oberflächengüte, Maßhaltigkeit, Standzeit und Bearbeitungszeit.

Für welche Werkstoffe ist das besonders wichtig?
Nichteisenmetalle wie Aluminium, Messing und Kupfer reagieren empfindlich auf Abweichungen. Bei Kunststoffen ist der nutzbare Bereich besonders schmal: zu langsam bedeutet Ausreißen, zu schnell Schmelzen. Und bei Präzisionsteilen und Passungen ist die exakte Schnittgeschwindigkeit die Voraussetzung für die geforderte Oberfläche.

Warum drei Drehzahlbereiche statt einem?
Ein einzelner stufenloser Bereich über die gesamte Spanne würde entweder bei niedrigen Drehzahlen zu wenig Drehmoment oder bei hohen zu wenig Leistung liefern. Die mechanische Bereichsvorwahl sorgt dafür, dass in jedem Bereich volles Drehmoment zur Verfügung steht.

Was sind die R/L-Steuereinheiten?
An den Werkzeugschlitten angebaute Steuereinheiten für den Rechts- und Linkslauf der Drehspindel. Sie ersetzen die üblichen Schaltwellen – die Drehrichtung wird direkt am Arbeitsplatz geschaltet, nicht am entfernten Spindelstock. Besonders beim Gewindeschneiden ein erheblicher Zeitgewinn.

Wozu die elektromechanische Spindelbremse?
Für den schnellen Drehspindelstopp. Drehfutter und Werkstück haben erhebliche Schwungmasse und laufen ohne Bremse lange nach. Das verkürzt die gefährlichste Phase – wenn das Futter noch dreht, aber nicht mehr als laufend wahrgenommen wird – und spart beim Messen und Umspannen spürbar Zeit.

Was macht der Überlastschutz der Leitspindeln?
Er begrenzt die Kraft, wenn der Schlitten gegen ein Hindernis fährt. Die Leitspindel ist eines der teuersten Bauteile der Maschine und bestimmt die Gewindegenauigkeit – ohne Überlastschutz führt ein Anfahrschaden zu dauerhaftem Genauigkeitsverlust.

Was bedeutet „demontierbare Brücke"?
Ein Teil des Maschinenbetts vor dem Spindelstock lässt sich herausnehmen. Dadurch entsteht Platz für große, kurze Werkstücke bis 830 mm Durchmesser – etwa Scheiben, Flansche, Riemenscheiben oder Bremstrommeln. Nach dem Einsatz ist die Brücke exakt fluchtend wieder einzusetzen.

Was kann ich durch die Spindel schieben?
Stangenmaterial bis 103 mm Durchmesser. Das ermöglicht Serienfertigung aus der Stange – abstechen, nachschieben, weiterarbeiten – ohne jedes Mal neu aufzuspannen.

Passen andere Drehfutter auf die Maschine?
Ja. Die Aufnahme entspricht DIN 55027 Nr. 11 – Futter, Planscheiben und Spannmittel verschiedener Hersteller passen ohne Sonderanfertigung. Kurzkegelaufnahmen nach dieser Norm sind zudem selbstzentrierend.

Warum ein Grauguss-Maschinenbett?
Wegen der Schwingungsdämpfung. Grauguss dämpft Vibrationen besser als praktisch jeder andere metallische Werkstoff. Vibrationen erzeugen Rattermarken, führen zu Maßabweichungen und verkürzen die Standzeit der Schneide drastisch.

Was ist der Vorteil von Prismenführungen?
Sie zentrieren sich selbst. Verschleiß führt nicht zu seitlichem Spiel, sondern nur zu minimaler Absenkung – die Führungsgenauigkeit bleibt erhalten. Zudem verteilen sie die Last auf zwei geneigte Flächen.

Kann ich Spiel nachstellen?
Ja, an zwei entscheidenden Stellen: Die Drehspindel läuft in einstellbaren Präzisionslagern, und die Schlittenführungen sind über Keilleisten nachstellbar. Die Maschine bleibt damit genau, statt mit den Jahren zunehmend zu schlagen.

Wozu die Kegeldrehverschiebung am Reitstock?
Zum Drehen von Kegeln über die volle Werkstücklänge. Mit dem Oberschlitten (130 mm Weg) lassen sich nur kurze Kegel erzeugen; mit der Reitstockverschiebung sind Kegel über die volle Spitzenweite von 3.000 mm möglich.

Welche Gewinde kann ich schneiden?
Vier Arten mit je 64 Stufen: metrisch (0,5–120 mm), metrische Modulgewinde (0,125–30 mm), Zollgewinde (60–1/4 Gänge/Zoll) und Modulgewinde (240–1). Die Steigung bis 120 mm erlaubt auch Steilgewinde und Förderschnecken.

Wozu die Schlossmutter?
Sie koppelt den Werkzeugschlitten mit der Leitspindel. Beim Gewindeschneiden wird sie geschlossen, damit der Schlitten exakt im Verhältnis der Leitspindel läuft. Beim normalen Drehen bleibt sie geöffnet – das schont die Leitspindel und erhält ihre Genauigkeit.

Was bringt der Schnellwechsel-Stahlhalter?
Werkzeuge lassen sich vorgerüstet einsetzen – Höhe und Position bleiben erhalten, kein Neuausrichten. Fünf Halter bedeuten fünf vorgerüstete Werkzeuge, etwa Schrupp-, Schlicht-, Abstech-, Gewindestahl und Bohrstange.

Brauche ich eine Lünette?
Bei langen, schlanken Werkstücken praktisch ja. Ohne Abstützung biegt sich das Werkstück unter dem Schnittdruck durch – Maßhaltigkeit und Oberfläche leiden. Mitlauf- und Stehlünetten sind auf Anfrage erhältlich, die Stehlünette auch mit Kugellagerführung für riefenfreies Abstützen.

Wozu die Maschinenschuhe?
Zum exakten Ausrichten und zur Schwingungsentkopplung. Eine Drehmaschine muss waagerecht und verwindungsfrei stehen, sonst verzieht sich das Bett und die Genauigkeit leidet – bei 3.590 kg und 4,6 m Länge kein Nebenaspekt.

Was bedeutet der Nullspannungsauslöser?
Nach einem Stromausfall läuft die Maschine nicht selbsttätig wieder an, sondern muss bewusst neu gestartet werden. An einer Drehmaschine mit rotierendem Futter ein wesentliches Sicherheitsmerkmal.

Darf ich beim Drehen Handschuhe tragen?
Nein. Handschuhe können vom rotierenden Werkstück erfasst werden. Ebenso sind Ketten, Armbänder und Uhren abzulegen und lange Haare zusammenzubinden.

Wie lange gibt es Ersatzteile?
ELMAG sichert die Ersatzteilversorgung über 15 Jahre zu. Auf die Maschine werden 2 Jahre Vollgarantie gewährt, bei Registrierung 3 Jahre.

Properties
Gerätetyp : Drehmaschine