ELMAG Universal-Drehmaschine PREMIUM CU 1320 Spitzenweite 4000 mm, inkl. RÖHM-Drehfutter; Spitzenhöhe 625 mm, Drehdurchmesser über Bett 1320 mm
ELMAG Universal-Drehmaschine PREMIUM CU 1320 Spitzenweite 4000 mm, inkl. RÖHM-Drehfutter; Spitzenhöhe 625 mm, Drehdurchmesser über Bett 1320 mm
Lieferumfang
- 1 × ELMAG Universal-Drehmaschine mit 4.000 mm Spitzenweite
- RÖHM-Drehfutter
- Demontierbare Brücke
- Betriebsanleitung mit CE-Konformität
- ELMAG START UP SERVICE
Optional erhältliches Sonderzubehör:
- Mitlauflünette, Stehlünette, Stehlünette mit Kugellagerführung
- Planscheibe, Vierbacken-Planscheibenfutter
- Nonius für die Z-Achse
- Support-Control-Steuerhebel mit Vierfach-Längs- und Quervorschub sowie Eilgangtaster
- Leitspindel-Schlossmutter
- Drehspindelschaltung Links / 0 / Rechts
- RÖHM Dreibacken-Drehfutter aus Stahl (ZS) Ø 500 mm
- Digitale Positionsanzeige SINO für 3 Achsen – für höchste Präzision
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Produktart | Universal-Drehmaschine |
| Spitzenweite | 4.000 mm |
| Maschinenbett | schweres Grauguss-Bett |
| Brücke | demontierbar |
| Führungen | Prismenführungen |
| Drehspindel | gehärtet und präzisionsgeschliffen |
| Spindellagerung | einstellbare Präzisionslager |
| Getriebe | Drehspindel- und Vorschubgetriebe im Ölbad |
| Zahnräder | Chromnickelstahl, gehärtet und präzisionsgeschliffen |
| Drehfutter | RÖHM, im Lieferumfang |
Produktbeschreibung
Universal-Drehmaschine von ELMAG – 4 Meter Spitzenweite für Großteile
Diese Maschine gehört zur Oberklasse der konventionellen Drehbearbeitung: 4.000 mm Spitzenweite, schweres Graugussbett und ein hochwertiges RÖHM-Drehfutter im Lieferumfang.
4.000 mm Spitzenweite – der Anwendungsbereich
Vier Meter zwischen den Spitzen sind eine Dimension, die den Einsatzbereich klar definiert:
Walzen und Zylinder aus dem Anlagen- und Maschinenbau.
Wellen und Spindeln für Antriebstechnik, Getriebe und Schiffbau.
Rohre und Hülsen in großer Länge.
Kolbenstangen und Hydraulikzylinder – ein klassischer Anwendungsfall für lange Drehmaschinen.
Instandsetzung von Großteilen, die nicht auf Standardmaschinen passen.
Das ist der wesentliche Punkt: Teile dieser Länge lassen sich sonst nur bei Lohnfertigern mit entsprechender Ausstattung bearbeiten. Eine Maschine dieser Größe im Haus zu haben, verändert die Fertigungstiefe eines Betriebs.
Schweres Grauguss-Maschinenbett
Das schwere Grauguss-Maschinenbett ist die Grundlage der gesamten Maschine – und bei dieser Baugröße besonders wichtig.
Grauguss dämpft Schwingungen besser als praktisch jeder andere metallische Werkstoff. Der Hersteller nennt die gute Schwingungsdämpfung ausdrücklich.
Warum das bei 4 Metern Bettlänge entscheidend ist:
Schwingungen zeigen sich unmittelbar in der Oberfläche. Rattermarken entstehen, wenn Werkzeug, Werkstück oder Maschine in Eigenschwingung geraten.
Je länger das Bett, desto anfälliger die Konstruktion. Ein Bett dieser Länge muss über die gesamte Distanz steif und verwindungsfrei bleiben.
Masse ist dabei die einfachste und wirksamste Lösung. Ein schweres Bett nimmt Schwingungsenergie auf, statt sie weiterzugeben.
Und Grauguss ist alterungsbeständig: Er behält seine Form über Jahrzehnte – die Voraussetzung dafür, dass eine solche Investition langfristig genau bleibt.
Demontierbare Brücke – die Durchmesserreserve
Die demontierbare Brücke ist das Bettstück direkt vor dem Spindelstock, das sich herausnehmen lässt.
Was das ermöglicht: Werkstücke mit deutlich größerem Durchmesser können bearbeitet werden – allerdings nur in unmittelbarer Spindelnähe, wo die Brücke fehlt.
Typische Anwendungen: Scheiben, Flansche, Räder, Ringe und Deckel, deren Durchmesser den normalen Drehdurchmesser über Bett übersteigt.
Der praktische Wert: Statt für ein einzelnes großes Teil eine Karusselldrehmaschine zu brauchen oder auszulagern, wird die Brücke ausgebaut. Ein Merkmal, das man selten braucht – und wenn, dann rettet es den Auftrag.
Prismenführungen
Die Prismenführungen sind die Bahn, auf der Bettschlitten und Reitstock laufen.
Warum diese Bauform:
Selbstzentrierend. Die Prismenform führt den Schlitten formschlüssig – seitliches Spiel entsteht gar nicht erst.
Verschleißausgleich. Setzt sich Verschleiß, sinkt der Schlitten minimal ab, bleibt aber zentriert. Bei Flachführungen entstünde seitliches Spiel.
Hohe Führungsgenauigkeit über die gesamte Länge – bei 4 Metern Verfahrweg der entscheidende Punkt.
Gute Späneabweisung. Späne fallen von der Prismenschräge ab, statt sich auf der Führungsfläche zu sammeln.
Gehärtete und präzisionsgeschliffene Drehspindel
Die Drehspindel ist gehärtet und präzisionsgeschliffen und läuft in einstellbaren Präzisionslagern – der Hersteller nennt die hohe Rundlaufgenauigkeit ausdrücklich.
Warum die Spindel das Herzstück ist: Jeder Rundlauffehler der Spindel überträgt sich unmittelbar auf das Werkstück. Die Spindelgenauigkeit ist die Obergrenze der erreichbaren Werkstückgenauigkeit – keine noch so gute Bedienung kann sie ausgleichen.
Gehärtet bedeutet, dass die Lagersitze und Anlageflächen über Jahre maßhaltig bleiben.
Einstellbare Präzisionslager sind dabei ein wesentliches Werterhaltungsmerkmal: Spiel, das sich über die Jahre einstellt, lässt sich nachstellen – statt die Spindel tauschen zu müssen.
Laufruhiges Getriebe im Ölbad
Sowohl Drehspindel- als auch Vorschubgetriebe laufen im Ölbad.
Der Nutzen ist mehrfach:
Dauerhafte Schmierung aller Zahnräder – auch derjenigen, die selten im Eingriff sind.
Wärmeabfuhr. Das Öl transportiert Reibungswärme von den Zahnflanken ab.
Geräuschdämpfung. Ein Ölbadgetriebe läuft deutlich leiser als ein trocken laufendes.
Längere Lebensdauer. Ein permanent geschmiertes Getriebe verschleißt erheblich langsamer.
Chromnickelstahl-Zahnräder, gehärtet und präzisionsgeschliffen
Die Zahnräder bestehen aus Chromnickelstahl und sind gehärtet und präzisionsgeschliffen.
Chromnickelstahl ist ein hochfester Einsatzstahl mit ausgezeichneter Zähigkeit – die richtige Wahl für hoch belastete Getriebe.
Gehärtet ergibt verschleißfeste Zahnflanken.
Präzisionsgeschliffen ist der aufwendigere und entscheidende Teil: Beim Härten verziehen sich Zahnräder minimal. Ungeschliffene Zähne laufen dann unruhig, geräuschvoll und mit ungleichmäßiger Lastverteilung.
Nachgeschliffene Flanken ergeben ruhigen Lauf, hohe Belastbarkeit und lange Lebensdauer – und einen Antrieb, der keine Schwingungen ins Werkstück trägt.
RÖHM-Drehfutter im Lieferumfang
Das RÖHM-Drehfutter ist Teil der Lieferung – bei einer Maschine dieser Klasse ein realer Wert, denn Futter dieser Größe sind eine erhebliche Einzelinvestition.
RÖHM ist im Spannmittelbau eine der etabliertesten Adressen. Die Futter arbeiten mit definierter Rund- und Planlaufgenauigkeit nach Norm, und Ersatzbacken sind langfristig verfügbar.
Als Sonderzubehör bietet der Hersteller zusätzlich ein RÖHM Dreibacken-Drehfutter aus Stahl (ZS) mit Ø 500 mm an – Stahlkörper statt Guss, für höchste Spannkräfte und Drehzahlen.
R/L-Steuereinheiten am Werkzeugschlitten – die Besonderheit der Baureihe
Der Hersteller hebt diese Ausstattung ausdrücklich hervor: An den Werkzeugschlitten angebaute R/L-Steuereinheiten, über die auf einfache Weise Rechts- oder Linkslauf der Drehspindel angesteuert wird.
Warum das bei einer 4-Meter-Maschine besonders zählt:
Der Bediener steht am Werkstück, nicht am Spindelstock. Bei vier Metern Bettlänge kann der Weg zum Hauptschalter zehn Schritte betragen.
Kein Laufweg bei jedem Richtungswechsel. Gewindeschneiden, Rückzug, Positionierung – alles vom Arbeitsplatz aus.
Schnellere Reaktion. Was in Reichweite ist, wird auch benutzt.
Bei langen Maschinen ist das kein Komfortmerkmal, sondern ein Produktivitäts- und Sicherheitsfaktor.
Optionale Ausstattung – was sich lohnt
Der Hersteller bietet umfangreiches Sonderzubehör; drei Punkte verdienen besondere Beachtung:
Digitale Positionsanzeige SINO für 3 Achsen. Der Hersteller führt sie unter „Sonderzubehör für höchste Präzision" – zu Recht: Sie misst am Schlitten statt an der Spindel, sodass Umkehrspiel nicht mitgerechnet werden muss. Bei einer Maschine dieser Größe und Investitionshöhe ist die Positionsanzeige die wirksamste Einzelmaßnahme zur Produktivitätssteigerung.
Lünetten – Mitlauf-, Steh- und Stehlünette mit Kugellagerführung. Bei 4 Metern Spitzenweite praktisch unverzichtbar: Lange, schlanke Werkstücke biegen sich unter Schnittkraft und Eigengewicht durch. Eine Lünette stützt in der Mitte und macht die Bearbeitung überhaupt erst maßhaltig möglich.
Support-Control-Steuerhebel mit Vierfach-Längs- und Quervorschub sowie Eilgangtaster. Der Eilgang ist bei 4 Metern Verfahrweg der Zeitfaktor schlechthin – Positionierfahrten im Schnellgang statt im Arbeitsvorschub.
Die Serie PREMIUM CU – stufenlose Drehzahlregelung
Der Hersteller beschreibt die Baureihe so: Sie ermöglicht eine genaue Abstimmung der Schnittgeschwindigkeit auf Werkstoff und Drehdurchmesser – besonders vorteilhaft bei Nichteisenmetallen, Kunststoffen und für die perfekte Oberfläche bei Präzisionsteilen und Passungen.
Der technische Hintergrund: Die richtige Schnittgeschwindigkeit ergibt sich aus Werkstoff und Durchmesser. Beim Plandrehen ändert sich der Durchmesser laufend – bei festen Drehzahlstufen arbeitet man dann zwangsläufig neben dem Optimum.
Mit stufenloser Regelung trifft man den optimalen Punkt exakt: bessere Oberflächen, längere Werkzeugstandzeiten, kürzere Bearbeitungszeiten.
ELMAG START UP SERVICE
Bei Drehmaschinen umfasst der Service über den Standardumfang hinaus vier Punkte, die direkt über die erreichbare Fertigungsgenauigkeit entscheiden:
Drehfutter-Neumontage mit Markierung der Minimaltoleranz – das Futter wird in der Position montiert, in der der Rundlauf am besten ist, und diese Position markiert. Nach jedem Futterwechsel lässt sie sich exakt wiederherstellen.
Vermessung der Spindelnase auf Toleranz < 0,01 mm – dokumentiert, nicht angenommen.
Vermessung des Drehfutters.
Einstellung der Reitstock-Parallelität – Voraussetzung dafür, dass zwischen Spitzen zylindrisch und nicht kegelig gedreht wird. Bei 4 Metern Spitzenweite ist dieser Punkt besonders kritisch: Ein minimaler Winkelfehler summiert sich über die Länge zu einem erheblichen Durchmesserunterschied.
Dazu kommen Entkonservierung, Zusammenbau bis zur Betriebsbereitschaft, Ölfüllung von Getriebekästen und Zentralschmierung, Prüfung von Elektrik und Sicherheitseinrichtungen sowie ein Probelauf auf allen Schalt- und Leistungsstufen inklusive 30 Minuten unter höchster Last.
Zur Lieferzeit: Die Aufbereitung erfolgt individuell nach Bestellung – bitte 2–3 Wochen zusätzliche Lieferzeit einplanen.
Was zu beachten ist
Aufstellfläche und Zugang planen. Eine Maschine mit 4 Metern Spitzenweite hat eine Gesamtlänge von deutlich über 6 Metern; dazu kommt Bedien- und Wartungsraum an beiden Seiten.
Bodentragfähigkeit prüfen und die Maschine fachgerecht ausrichten. Bei dieser Bettlänge ist die Ausrichtung entscheidend: Ein verwundenes Bett erzeugt kegelige Werkstücke – die Nivellierung ist keine Formsache, sondern Voraussetzung für die Genauigkeit.
Einbringung klären. Transportweg, Türbreiten und Hebemittel vorab prüfen.
Elektrischer Anschluss durch eine Elektrofachkraft; Anschlussleistung und Absicherung prüfen.
Lünetten einplanen, wenn lange, schlanke Teile bearbeitet werden.
Werkstück sicher spannen und bei Bedarf abstützen. Bei Werkstücken dieser Größe sind Masse und Trägheit erheblich.
Nie in die laufende Maschine greifen. Späne mit Spänehaken bei stehender Maschine entfernen.
Spannschlüssel nach jedem Spannen abziehen – die klassische schwere Unfallursache an der Drehmaschine.
Persönliche Schutzausrüstung: Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe an der laufenden Maschine, keine Ketten oder Armbänder; lange Haare zusammenbinden.
Ölstände und Schmierstellen regelmäßig prüfen – Spindel- und Vorschubgetriebe, Führungen, Leitspindel.
Bei ausgebauter Brücke besondere Vorsicht. Der Bereich ist offen; Absturz- und Quetschgefahr sind zu beachten.
Werkzeugmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.
Typische Einsatzgebiete
Maschinen- und Anlagenbau, Bearbeitung von Walzen und Zylindern, Wellen- und Spindelfertigung, Antriebs- und Getriebetechnik, Hydraulikzylinder und Kolbenstangen, Rohr- und Hülsenbearbeitung, Schiff- und Kraftwerksbau, Papier-, Druck- und Folienindustrie, Instandsetzung von Großteilen, Lohnfertigung mit Großteilbearbeitung, Betriebe mit hoher Fertigungstiefe, Werften und Schwerindustrie.
Häufige Fragen
Wofür brauche ich 4.000 mm Spitzenweite?
Für Walzen und Zylinder, lange Wellen und Spindeln, Rohre und Hülsen, Hydraulikzylinder und Kolbenstangen sowie die Instandsetzung von Großteilen. Teile dieser Länge lassen sich sonst nur bei Lohnfertigern bearbeiten – eine Maschine dieser Größe im Haus verändert die Fertigungstiefe eines Betriebs.
Warum ein Grauguss-Maschinenbett?
Wegen der Schwingungsdämpfung. Rattermarken entstehen, wenn Werkzeug, Werkstück oder Maschine in Eigenschwingung geraten – und je länger das Bett, desto anfälliger die Konstruktion. Masse ist dabei die wirksamste Lösung. Zudem ist Grauguss alterungsbeständig und behält seine Form über Jahrzehnte.
Was bringt die demontierbare Brücke?
Sie erlaubt die Bearbeitung deutlich größerer Durchmesser in Spindelnähe – für Scheiben, Flansche, Räder und Ringe, die den normalen Drehdurchmesser über Bett übersteigen. Ein Merkmal, das man selten braucht – und wenn, dann rettet es den Auftrag.
Warum Prismenführungen?
Sie führen den Schlitten formschlüssig und selbstzentrierend – seitliches Spiel entsteht gar nicht erst. Verschleiß führt zu minimaler Absenkung statt zu seitlichem Spiel. Bei 4 Metern Verfahrweg ist die Führungsgenauigkeit über die gesamte Länge der entscheidende Punkt.
Warum ist die Spindel so wichtig?
Weil jeder Rundlauffehler sich unmittelbar auf das Werkstück überträgt. Die Spindelgenauigkeit ist die Obergrenze der erreichbaren Werkstückgenauigkeit – keine Bedienung kann sie ausgleichen. Die einstellbaren Präzisionslager erlauben zudem, Spiel nachzustellen, statt die Spindel tauschen zu müssen.
Was bringt das Ölbadgetriebe?
Dauerhafte Schmierung aller Zahnräder, Wärmeabfuhr von den Zahnflanken, geringeres Laufgeräusch und deutlich längere Lebensdauer.
Warum präzisionsgeschliffene Zahnräder?
Weil sich Zahnräder beim Härten minimal verziehen. Ungeschliffene Zähne laufen unruhig, geräuschvoll und mit ungleichmäßiger Lastverteilung – nachgeschliffene Flanken tragen keine Schwingungen ins Werkstück.
Wozu die R/L-Steuereinheiten am Werkzeugschlitten?
Damit Rechts- und Linkslauf der Drehspindel direkt vom Arbeitsplatz aus geschaltet werden können. Bei einer 4-Meter-Maschine kann der Weg zum Hauptschalter zehn Schritte betragen – die Steuereinheiten sparen bei jedem Richtungswechsel den Laufweg.
Brauche ich Lünetten?
Bei langen, schlanken Werkstücken praktisch immer. Sie biegen sich unter Schnittkraft und Eigengewicht durch; eine Lünette stützt in der Mitte und macht die Bearbeitung überhaupt erst maßhaltig möglich. Mitlauf-, Steh- und Stehlünette mit Kugellagerführung sind als Sonderzubehör erhältlich.
Lohnt sich die digitale Positionsanzeige?
Bei einer Maschine dieser Größe und Investitionshöhe ist sie die wirksamste Einzelmaßnahme zur Produktivitätssteigerung. Sie misst am Schlitten statt an der Spindel – Umkehrspiel muss nicht mitgerechnet werden, Maße lassen sich direkt anfahren.
Was ist beim START UP SERVICE besonders wichtig?
Die Einstellung der Reitstock-Parallelität. Bei 4 Metern Spitzenweite summiert sich ein minimaler Winkelfehler über die Länge zu einem erheblichen Durchmesserunterschied. Dazu kommen Vermessung der Spindelnase auf unter 0,01 mm und die Drehfutter-Neumontage mit Markierung der Minimaltoleranz.
Was muss ich bei der Aufstellung beachten?
Gesamtlänge von deutlich über 6 Metern zuzüglich Bedien- und Wartungsraum, Bodentragfähigkeit und – besonders wichtig – die fachgerechte Ausrichtung: Ein verwundenes Bett erzeugt kegelige Werkstücke. Zudem sind Transportweg und Hebemittel vorab zu klären.
| Gerätetyp : | Drehmaschine |
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