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ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine RSBM 5/60 Touch Vario mit Gewindeschneidautomatik M60, Höhenverstellung des Auslegers über motorischen Antrieb, elektronisch geregelter Servo-Pinolenvorschub mit großem Touchscreen; Bohrleistung 60 mm

Description

ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine RSBM 5/60 Touch Vario mit Gewindeschneidautomatik M60, Höhenverstellung des Auslegers über motorischen Antrieb, elektronisch geregelter Servo-Pinolenvorschub mit großem Touchscreen; Bohrleistung 60 mm

Lieferumfang

  • ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine Ø 60 mm
  • Schnellspannbohrfutter B 16, 1–16 mm
  • Kegeldorn MK 5 / B 16
  • Reduzierhülse MK 5 / MK 4
  • Werkzeugsatz mit Austreibkeil
  • Bedienungsanleitung mit CE-Konformität

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerELMAG
BohrleistungØ 60 mm
Antriebsleistung4.000 W
Spannung400 V
Spindelausladungbis 1.600 mm
WerkzeugaufnahmeMK 5
Drehzahlregelungstufenlos (Vario)
DrehrichtungRechts- und Linkslauf
BedienungTouchscreen-Display
Pinolenvorschubelektronisch geregelter Servovorschub
Auslegerverstellungmotorischer Antrieb (Höhenverstellung)
GewindeschneidenGewindeschneidautomatik
Spindel-/Vorschubgetriebehydraulisch geschaltet, im Ölbad laufend
GetrieberäderChrom-Nickel-Stahl, gehärtet und präzisionsgeschliffen
Grundkörperstark verripptes, feinkörniges Grauguss
Säulemassiv, geschliffener Stahl
BohrkopfhubHubspindelantrieb, gehärtete Hubspindel
Ausleger-Führungsbahnengehärtet und präzisionsgeschliffen
BohrspindelPräzisionslager, hohe Rundlaufgenauigkeit
KonformitätBetriebsanleitung / CE
Garantie2 Jahre ELMAG-Vollgarantie (erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung)
Ersatzteilversorgung15 Jahre garantiert

Produktbeschreibung

Radial-Säulenbohrmaschine von ELMAG mit Ø 60 mm Bohrleistung – die neueste Generation mit Touchscreen-Bedienung

Bei großen, schweren Werkstücken kehrt sich das Verhältnis um: Nicht das Werkstück wird zur Spindel gebracht, sondern die Spindel zum Werkstück. Genau das leistet eine Radialbohrmaschine – der Bohrkopf lässt sich entlang eines höhenverstellbaren Auslegers frei positionieren. Bei Distanzbohrungen in einem Stahlträger, einer Schweißkonstruktion oder einem Gussteil entfällt damit das zeitaufwändige Umspannen fast vollständig.

Bis zu 1.600 mm Spindelausladung – der eigentliche Nutzwert

Anderthalb Meter Reichweite bedeuten: Auf einem großformatigen Werkstück lassen sich Bohrbilder abarbeiten, ohne das Teil auch nur einmal zu bewegen. Wer schon einmal eine tonnenschwere Schweißkonstruktion für jede einzelne Bohrung neu ausgerichtet hat, weiß, wie viel Zeit – und wie viel Fehlerpotenzial – hier steckt.

Touchscreen-Bedienung und Servo-Pinolenvorschub – das Bedienkonzept

Das ist der Generationssprung gegenüber klassischen Radialbohrmaschinen: Über das Touchscreen-Display werden die Parameter eingegeben, der elektronisch geregelte Servo-Pinolenvorschub setzt sie präzise um. Das Bedienkonzept unterstützt bei der Wahl der optimalen Einstellungen – für Betriebe mit wechselndem Personal oder Auszubildenden senkt das die Einarbeitungszeit erheblich und reduziert die Abhängigkeit von Erfahrungswissen.

Stufenlose Drehzahl statt fester Stufen

Die stufenlose Regelung erlaubt es, die Schnittgeschwindigkeit exakt auf Werkzeugdurchmesser und Werkstoff abzustimmen – statt auf die nächstgelegene Getriebestufe auszuweichen. Bei Bohrern von wenigen Millimetern bis Ø 60 mm ist der Drehzahlbereich enorm; jede Kompromissdrehzahl kostet Standzeit oder Zeit.

Motorische Auslegerverstellung

Die Höhenverstellung des Auslegers erfolgt über einen motorischen Antrieb. Bei einer Maschine dieser Größe ist das kein Komfortmerkmal, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Höhe im Arbeitsablauf tatsächlich angepasst wird, statt mit einer suboptimalen Einstellung weiterzuarbeiten.

Gewindeschneidautomatik

Bohren, Senken und Gewindeschneiden an einer Maschine – die Gewindeschneidautomatik kehrt die Drehrichtung am Gewindegrund selbsttätig um. Rechts- und Linkslauf sind Voraussetzung dafür und serienmäßig vorhanden.

Der Grundkörper: verripptes Grauguss auf massiver Stahlsäule

Hier entscheidet sich die Bohrqualität. Der Grundkörper besteht aus stark verripptem, feinkörnigem Grauguss – dem Werkstoff mit der besten Schwingungsdämpfung im Maschinenbau. Die massive, geschliffene Stahlsäule trägt den Ausleger. Zusammen ergibt das eine Maschine, die äußerst vibrationsarm und laufruhig arbeitet: Vibrationen sind die Hauptursache für unrunde Bohrungen, Rattermarken und vorzeitigen Werkzeugverschleiß – besonders bei großen Durchmessern und langen Auslegerstellungen.

Hydraulisch geschaltetes Getriebe im Ölbad

Spindel- und Vorschubgetriebe laufen im Ölbad und werden hydraulisch geschaltet. Ölbadschmierung bedeutet dauerhafte Versorgung aller Zahnräder und Abfuhr der Reibungswärme. Die Getrieberäder bestehen aus gehärtetem, präzisionsgeschliffenem Chrom-Nickel-Stahl – der Werkstoff, der bei hohen Drehmomenten über Jahrzehnte hält.

Gehärtete und präzisionsgeschliffene Führungsbahnen

Die Ausleger-Führungsbahnen sind gehärtet und präzisionsgeschliffen; der Bohrkopfhub erfolgt über einen Hubspindelantrieb mit gehärteter Hubspindel. Das ist der Grund, warum die Positioniergenauigkeit auch nach Jahren erhalten bleibt: Ungehärtete Führungen laufen sich ein, und eingelaufene Führungen bedeuten Spiel im Ausleger.

Bohrspindel mit Präzisionslager

Hohe Rundlaufgenauigkeit an der Spindel – Grundvoraussetzung für maßhaltige Bohrungen und Standzeit des Werkzeugs, insbesondere bei Reibarbeiten.

Extra große Kubatur

Der nutzbare Arbeitsraum ist bewusst großzügig ausgelegt – passend zu den Werkstückgrößen, für die diese Bauform gedacht ist.

Wofür diese Bauform gebaut ist

Bohren, Reiben und Gewindeschneiden an großen Werkstücken: Stahlträger, Schweißkonstruktionen, Gussteile. Ein besonders geeigneter Einsatzbereich ist die verzugsfreie Bearbeitung von Grobblechen im Kessel- und Industrieofenbau – etwa bei Wärmetauscher- und Rohrhalteplatten, wo viele Bohrungen in einem großen, empfindlichen Blech sitzen und jede Umspannung Verzug bedeuten würde.

Für Einzelstücke und Kleinserien

Die Auslegung zielt nicht auf Massenfertigung, sondern auf den Betrieb, der heute einen Träger und morgen zwanzig Rohrhalteplatten bearbeitet.

Aufstellung realistisch planen

Maschinen dieser Klasse brauchen einen tragfähigen, ebenen Hallenboden und eine sauber ausgerichtete Aufstellung. Bei 1,6 m Ausladung wirken erhebliche Kippmomente auf das Fundament.

Herstellerqualität mit Absicherung

ELMAG gewährt zwei Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf drei Jahre nach Registrierung, sowie 15 Jahre garantierte Ersatzteilversorgung.

Typische Einsatzgebiete

Stahlbau und Stahlkonstruktion, Maschinen- und Anlagenbau, Schweißkonstruktionen und Baugruppenfertigung, Gussteil-Nachbearbeitung, Kessel- und Industrieofenbau, Wärmetauscher- und Rohrhalteplatten, Grobblechbearbeitung, Behälter- und Apparatebau, Fahrzeug- und Nutzfahrzeugbau, Instandhaltung und Betriebstechnik, Lohnfertigung und Zulieferbetriebe, Lehr- und Ausbildungswerkstätten.

Häufige Fragen

Was ist der Vorteil einer Radialbohrmaschine?
Der Bohrkopf lässt sich entlang eines höhenverstellbaren Auslegers frei positionieren – bei Distanzbohrungen in großen Werkstücken entfällt das zeitaufwändige Umspannen fast vollständig.

Wie weit reicht die Spindel?
Bis 1.600 mm Spindelausladung. Damit lassen sich Bohrbilder auf großformatigen Werkstücken abarbeiten, ohne das Teil zu bewegen.

Was bringt die Touchscreen-Bedienung?
Das Bedienkonzept vereinfacht den Bearbeitungsprozess und unterstützt bei der Auswahl der optimalen Einstellungen – hilfreich besonders bei wechselndem Personal.

Was ist ein Servo-Pinolenvorschub?
Ein elektronisch geregelter Vorschubantrieb der Bohrpinole. Er hält den eingestellten Vorschub präzise ein – reproduzierbar und unabhängig von der Bedienererfahrung.

Warum stufenlose Drehzahl?
Weil der Drehzahlbereich zwischen kleinen Bohrern und Ø 60 mm enorm ist. Stufenlos lässt sich die Schnittgeschwindigkeit exakt auf Werkzeug und Werkstoff abstimmen, statt auf die nächste Getriebestufe auszuweichen.

Kann ich damit Gewinde schneiden?
Ja – die Maschine verfügt über eine Gewindeschneidautomatik sowie Rechts- und Linkslauf.

Warum Grauguss als Grundkörper?
Grauguss hat die beste Schwingungsdämpfung im Maschinenbau. Vibrationen sind die Hauptursache für unrunde Bohrungen, Rattermarken und vorzeitigen Werkzeugverschleiß.

Was bedeutet „im Ölbad laufendes Getriebe"?
Alle Zahnräder werden dauerhaft geschmiert und die Reibungswärme wird abgeführt – Voraussetzung für lange Getriebelebensdauer bei hohen Drehmomenten.

Welche Werkzeugaufnahme hat die Spindel?
MK 5. Kegeldorn MK 5 / B 16 und Reduzierhülse MK 5 / MK 4 sind im Lieferumfang.

Was ist beim Aufstellen zu beachten?
Ein tragfähiger, ebener Hallenboden und eine sauber ausgerichtete Aufstellung. Bei 1,6 m Ausladung wirken erhebliche Kippmomente.

Bestehen Prüfpflichten?
Bohrmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung durch eine befähigte Person; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Properties
Gerätetyp : Bohr- und Fräsmaschine