ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine RSBM 5/60, Bohrleistung 60 mm, MK 5, 25 - 2000 UpM
24 926,25 €
ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine RSBM 5/60, Bohrleistung 60 mm, MK 5, 25 - 2000 UpM
Lieferumfang
- ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine Ø 60 mm
- Schnellspannbohrfutter B 16, 1–16 mm
- Kegeldorn MK 5 / B 16
- Reduzierhülse MK 5 / MK 4
- Werkzeugsatz mit Austreibkeil
- Bedienungsanleitung mit CE-Konformität
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Bohrleistung | Ø 60 mm |
| Gewindeschneidleistung | bis M46 |
| Werkzeugaufnahme | MK 5 |
| Antriebsleistung | 4.000 W |
| Spannung | 400 V |
| Drehzahlbereich | 25 – 2.000 U/min |
| Drehzahlstufen | 16 |
| Spindelhub | 315 mm |
| Vorschubstufen | 16 |
| Vorschubbereich | 0,04 – 3,2 mm/U |
| Spindelausladung | bis 1.600 mm |
| Drehrichtung | Rechts- und Linkslauf |
| Spindel-/Vorschubgetriebe | hydraulisch geschaltet, im Ölbad laufend |
| Getrieberäder | Chrom-Nickel-Stahl, gehärtet und präzisionsgeschliffen |
| Drehzahl-/Vorschubeinstellung | über Stellhebel |
| Grundkörper | stark verripptes, feinkörniges Grauguss |
| Säule | massiv, geschliffener Stahl |
| Bohrkopfhub | Hubspindelantrieb, gehärtete Hubspindel |
| Ausleger-Führungsbahnen | gehärtet und präzisionsgeschliffen |
| Bohrspindel | Präzisionslager, hohe Rundlaufgenauigkeit |
| Konformität | Betriebsanleitung / CE |
| Garantie | 2 Jahre ELMAG-Vollgarantie (erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung) |
| Ersatzteilversorgung | 15 Jahre garantiert |
Produktbeschreibung
Radial-Säulenbohrmaschine von ELMAG mit Ø 60 mm Bohrleistung – die klassische Ausführung mit Stellhebelbedienung
Bei großen, schweren Werkstücken kehrt sich das Verhältnis um: Nicht das Werkstück wird zur Spindel gebracht, sondern die Spindel zum Werkstück. Genau das leistet eine Radialbohrmaschine – der Bohrkopf lässt sich entlang eines höhenverstellbaren Auslegers frei positionieren. Bei Distanzbohrungen in einem Stahlträger, einer Schweißkonstruktion oder einem Gussteil entfällt damit das zeitaufwändige Umspannen fast vollständig.
Bis zu 1.600 mm Spindelausladung – der eigentliche Nutzwert
Anderthalb Meter Reichweite bedeuten: Auf einem großformatigen Werkstück lassen sich Bohrbilder abarbeiten, ohne das Teil auch nur einmal zu bewegen. Wer schon einmal eine tonnenschwere Schweißkonstruktion für jede einzelne Bohrung neu ausgerichtet hat, weiß, wie viel Zeit – und wie viel Fehlerpotenzial – hier steckt.
16 Drehzahlstufen von 25 bis 2.000 U/min
Der Bereich ist bewusst weit gespannt: 25 U/min für große Durchmesser in zähem Material, 2.000 U/min für kleine Bohrer und weiche Werkstoffe. 16 Stufen decken diese Spanne so dicht ab, dass für jede Kombination aus Durchmesser und Werkstoff eine passende Drehzahl verfügbar ist – der Kompromiss, den man bei grob gestuften Getrieben eingeht, entfällt.
16 Vorschubstufen von 0,04 bis 3,2 mm/U
Ein Faktor 80 zwischen kleinstem und größtem Vorschub – das ist der Bereich, in dem sich Reibarbeiten (feinster Vorschub, beste Oberfläche) und Schruppbohrungen mit Ø 60 mm (grober Vorschub, maximale Zerspanungsleistung) gleichermaßen abbilden lassen. Der maschinelle Vorschub ist bei diesen Durchmessern kein Komfortmerkmal: Von Hand ist ein gleichmäßiger Vorschub über 315 mm Spindelhub bei 60 mm Bohrdurchmesser praktisch nicht zu halten.
315 mm Spindelhub
Über 30 Zentimeter Hub in einem Zug – ausreichend für dicke Pakete, Grobbleche und mehrfach gestapelte Werkstücke, ohne nachsetzen zu müssen.
Gewindeschneiden bis M46 – mit Rechts- und Linkslauf
Bohren, Senken und Gewindeschneiden an einer Maschine. M46 ist eine bemerkenswerte Größe: Gewinde dieser Dimension sind auf normalen Bohrmaschinen nicht darstellbar, weil das erforderliche Drehmoment fehlt. Rechts- und Linkslauf sind Voraussetzung und serienmäßig vorhanden.
Einfache Drehzahl- und Vorschubeinstellung über Stellhebel
Kein Menü, kein Display – die Einstellung erfolgt über Stellhebel direkt an der Maschine. Für Betriebe, die eine robuste, wartungsarme Maschine ohne Elektronikabhängigkeit suchen, ist das ein bewusster Vorteil: Was mechanisch geschaltet wird, fällt nicht durch einen Steuerungsfehler aus.
Der Grundkörper: verripptes Grauguss auf massiver Stahlsäule
Hier entscheidet sich die Bohrqualität. Der Grundkörper besteht aus stark verripptem, feinkörnigem Grauguss – dem Werkstoff mit der besten Schwingungsdämpfung im Maschinenbau. Die massive, geschliffene Stahlsäule trägt den Ausleger. Zusammen ergibt das eine Maschine, die äußerst vibrationsarm und laufruhig arbeitet: Vibrationen sind die Hauptursache für unrunde Bohrungen, Rattermarken und vorzeitigen Werkzeugverschleiß – besonders bei großen Durchmessern und langen Auslegerstellungen.
Hydraulisch geschaltetes Getriebe im Ölbad
Spindel- und Vorschubgetriebe laufen im Ölbad und werden hydraulisch geschaltet. Ölbadschmierung bedeutet dauerhafte Versorgung aller Zahnräder und Abfuhr der Reibungswärme. Die Getrieberäder bestehen aus gehärtetem, präzisionsgeschliffenem Chrom-Nickel-Stahl – der Werkstoff, der bei den hier auftretenden Drehmomenten über Jahrzehnte hält.
Gehärtete und präzisionsgeschliffene Führungsbahnen
Die Ausleger-Führungsbahnen sind gehärtet und präzisionsgeschliffen; der Bohrkopfhub erfolgt über einen Hubspindelantrieb mit gehärteter Hubspindel. Das ist der Grund, warum die Positioniergenauigkeit auch nach Jahren erhalten bleibt: Ungehärtete Führungen laufen sich ein, und eingelaufene Führungen bedeuten Spiel im Ausleger.
Bohrspindel mit Präzisionslager
Hohe Rundlaufgenauigkeit an der Spindel – Grundvoraussetzung für maßhaltige Bohrungen und Standzeit des Werkzeugs, insbesondere bei Reibarbeiten.
Wofür diese Bauform gebaut ist
Bohren, Reiben und Gewindeschneiden an großen Werkstücken: Stahlträger, Schweißkonstruktionen, Gussteile. Ein besonders geeigneter Einsatzbereich ist die verzugsfreie Bearbeitung von Grobblechen im Kessel- und Industrieofenbau – etwa bei Wärmetauscher- und Rohrhalteplatten, wo viele Bohrungen in einem großen, empfindlichen Blech sitzen und jede Umspannung Verzug bedeuten würde.
Aufstellung realistisch planen
Maschinen dieser Klasse brauchen einen tragfähigen, ebenen Hallenboden und eine sauber ausgerichtete Aufstellung. Bei 1,6 m Ausladung wirken erhebliche Kippmomente auf das Fundament.
Herstellerqualität mit Absicherung
ELMAG gewährt zwei Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf drei Jahre nach Registrierung, sowie 15 Jahre garantierte Ersatzteilversorgung.
Typische Einsatzgebiete
Stahlbau und Stahlkonstruktion, Maschinen- und Anlagenbau, Schweißkonstruktionen und Baugruppenfertigung, Gussteil-Nachbearbeitung, Kessel- und Industrieofenbau, Wärmetauscher- und Rohrhalteplatten, Grobblechbearbeitung, Behälter- und Apparatebau, Fahrzeug- und Nutzfahrzeugbau, Instandhaltung und Betriebstechnik, Lohnfertigung und Zulieferbetriebe, Lehr- und Ausbildungswerkstätten.
Häufige Fragen
Was ist der Vorteil einer Radialbohrmaschine?
Der Bohrkopf lässt sich entlang eines höhenverstellbaren Auslegers frei positionieren – bei Distanzbohrungen in großen Werkstücken entfällt das zeitaufwändige Umspannen fast vollständig.
Wie weit reicht die Spindel?
Bis 1.600 mm Spindelausladung.
Welchen Drehzahlbereich hat die Maschine?
25 bis 2.000 U/min in 16 Stufen – ausreichend gespreizt für Ø 60 mm in zähem Material ebenso wie für kleine Bohrer in weichen Werkstoffen.
Welche Vorschübe sind möglich?
0,04 bis 3,2 mm/U in 16 Stufen. Der feine Bereich für Reibarbeiten, der grobe für Schruppbohrungen großer Durchmesser.
Wie groß ist der Spindelhub?
315 mm – ausreichend für dicke Pakete und Grobbleche ohne Nachsetzen.
Bis zu welcher Größe kann ich Gewinde schneiden?
Bis M46. Rechts- und Linkslauf sind serienmäßig vorhanden.
Stellhebel oder Touchscreen – welche Ausführung?
Diese Maschine wird über Stellhebel bedient: robust, wartungsarm, ohne Elektronikabhängigkeit. ELMAG bietet daneben Touch-Vario-Ausführungen mit Touchscreen-Display, Servo-Pinolenvorschub und stufenloser Drehzahl – die richtige Wahl bei häufig wechselnden Einstellungen oder wechselndem Personal.
Warum Grauguss als Grundkörper?
Grauguss hat die beste Schwingungsdämpfung im Maschinenbau. Vibrationen sind die Hauptursache für unrunde Bohrungen, Rattermarken und vorzeitigen Werkzeugverschleiß.
Was bedeutet „im Ölbad laufendes Getriebe"?
Alle Zahnräder werden dauerhaft geschmiert und die Reibungswärme wird abgeführt – Voraussetzung für lange Getriebelebensdauer bei hohen Drehmomenten.
Welche Werkzeugaufnahme hat die Spindel?
MK 5. Kegeldorn MK 5 / B 16 und Reduzierhülse MK 5 / MK 4 sind im Lieferumfang.
Bestehen Prüfpflichten?
Bohrmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung durch eine befähigte Person; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
| Acier de forage haute performance: | 60 mm |
|---|---|
| Gerätetyp : | Säulenbohrmaschine |
| Support de broche: | MK 5 |