ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine RSBM 4/50, Bohrleistung 50 mm, MK 4, 25 - 2000 UpM
24 735,00 €
ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine RSBM 4/50, Bohrleistung 50 mm, MK 4, 25 - 2000 UpM
Lieferumfang
- ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine Ø 50 mm
- Schnellspannbohrfutter B 16, 1–16 mm
- Kegeldorn und Reduzierhülse
- Werkzeugsatz mit Austreibkeil
- Bedienungsanleitung mit CE-Konformität
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Bohrleistung | Ø 50 mm |
| Antriebsleistung | 3.000 W |
| Spannung | 400 V |
| Drehzahlstufen | 16 |
| Spindelausladung | 350 – 1.600 mm |
| Drehrichtung | Rechts- und Linkslauf |
| Spindel-/Vorschubgetriebe | hydraulisch geschaltet, im Ölbad laufend |
| Getrieberäder | Chrom-Nickel-Stahl, gehärtet und präzisionsgeschliffen |
| Drehzahl-/Vorschubeinstellung | über Stellhebel |
| Grundkörper | stark verripptes, feinkörniges Grauguss |
| Säule | massiv, geschliffener Stahl |
| Auslegerkonstruktion | verwindungssteif, hoch belastbar |
| Bohrkopfhub | Hubspindelantrieb, gehärtete Hubspindel |
| Ausleger-Führungsbahnen | gehärtet und präzisionsgeschliffen |
| Bohrspindel | Präzisionslager, hohe Rundlaufgenauigkeit |
| Kubatur | extra groß |
| Laufeigenschaften | äußerst vibrationsarm und laufruhig |
| Konformität | Betriebsanleitung / CE |
| Garantie | 2 Jahre ELMAG-Vollgarantie (erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung) |
| Ersatzteilversorgung | 15 Jahre garantiert |
Produktbeschreibung
Radial-Säulenbohrmaschine von ELMAG mit Ø 50 mm Bohrleistung – volle 1.600 mm Ausladung in der mittleren Leistungsklasse
Bei großen, schweren Werkstücken kehrt sich das Verhältnis um: Nicht das Werkstück wird zur Spindel gebracht, sondern die Spindel zum Werkstück. Genau das leistet eine Radialbohrmaschine – der Bohrkopf lässt sich entlang eines höhenverstellbaren Auslegers frei positionieren. Bei Distanzbohrungen in einem Stahlträger, einer Schweißkonstruktion oder einem Gussteil entfällt damit das zeitaufwändige Umspannen fast vollständig.
350 bis 1.600 mm Spindelausladung – dieselbe Reichweite wie die große Schwester
Das ist das bemerkenswerte Merkmal dieser Maschine: Sie erreicht dieselben 1.600 mm Ausladung wie die 60-mm-Ausführung, bei geringerer Antriebsleistung und entsprechend niedrigerer Investition. Wer große Werkstücke bearbeitet, aber selten über Ø 50 mm bohrt, bekommt hier die volle Arbeitsraumabdeckung ohne Aufpreis für Bohrleistung, die nicht abgerufen wird.
Die Mindestausladung von 350 mm ist dabei ebenso relevant wie die Maximale: Sie bestimmt, wie nah an der Säule gebohrt werden kann.
3.000 W Antriebsleistung
Drei Kilowatt sind auf Ø 50 mm in Stahl ausgelegt – kräftig genug für Vollbohrungen in diesem Durchmesserbereich, ohne dass die Drehzahl unter Last einbricht.
16 Drehzahlstufen
Sechzehn Stufen decken den Bereich zwischen kleinen Bohrern und Ø 50 mm so dicht ab, dass für jede Kombination aus Durchmesser und Werkstoff eine passende Drehzahl verfügbar ist – der Kompromiss, den man bei grob gestuften Getrieben eingeht, entfällt.
Einfache Drehzahl- und Vorschubeinstellung über Stellhebel
Kein Menü, kein Display – die Einstellung erfolgt über Stellhebel direkt an der Maschine. Für Betriebe, die eine robuste, wartungsarme Maschine ohne Elektronikabhängigkeit suchen, ist das ein bewusster Vorteil: Was mechanisch geschaltet wird, fällt nicht durch einen Steuerungsfehler aus.
Der Grundkörper: verripptes Grauguss auf massiver Stahlsäule
Hier entscheidet sich die Bohrqualität. Der Grundkörper besteht aus stark verripptem, feinkörnigem Grauguss – dem Werkstoff mit der besten Schwingungsdämpfung im Maschinenbau. Die massive, geschliffene Stahlsäule trägt den verwindungssteifen Ausleger. Zusammen ergibt das eine Maschine, die äußerst vibrationsarm und laufruhig arbeitet: Vibrationen sind die Hauptursache für unrunde Bohrungen, Rattermarken und vorzeitigen Werkzeugverschleiß – besonders bei langen Auslegerstellungen, wo sich jede Schwingung am Werkzeug verstärkt.
Hydraulisch geschaltetes Getriebe im Ölbad
Spindel- und Vorschubgetriebe laufen im Ölbad und werden hydraulisch geschaltet. Ölbadschmierung bedeutet dauerhafte Versorgung aller Zahnräder und Abfuhr der Reibungswärme. Die Getrieberäder bestehen aus gehärtetem, präzisionsgeschliffenem Chrom-Nickel-Stahl – der Werkstoff, der bei den hier auftretenden Drehmomenten über Jahrzehnte hält.
Gehärtete und präzisionsgeschliffene Führungsbahnen
Die Ausleger-Führungsbahnen sind gehärtet und präzisionsgeschliffen; der Bohrkopfhub erfolgt über einen Hubspindelantrieb mit gehärteter Hubspindel. Das ist der Grund, warum die Positioniergenauigkeit auch nach Jahren erhalten bleibt: Ungehärtete Führungen laufen sich ein, und eingelaufene Führungen bedeuten Spiel im Ausleger – bei 1,6 m Ausladung ist ein solches Spiel am Werkzeug um ein Vielfaches verstärkt spürbar.
Bohrspindel mit Präzisionslager
Hohe Rundlaufgenauigkeit an der Spindel – Grundvoraussetzung für maßhaltige Bohrungen und Standzeit des Werkzeugs, insbesondere bei Reibarbeiten.
Extra große Kubatur
Der nutzbare Arbeitsraum ist bewusst großzügig ausgelegt – passend zu den Werkstückgrößen, für die diese Bauform gedacht ist.
Wofür diese Bauform gebaut ist
Bohren, Reiben und Gewindeschneiden an großen Werkstücken: Stahlträger, Schweißkonstruktionen, Gussteile. Ein besonders geeigneter Einsatzbereich ist die verzugsfreie Bearbeitung von Grobblechen im Kessel- und Industrieofenbau – etwa bei Wärmetauscher- und Rohrhalteplatten, wo viele Bohrungen in einem großen, empfindlichen Blech sitzen und jede Umspannung Verzug bedeuten würde.
Aufstellung realistisch planen
Maschinen dieser Klasse brauchen einen tragfähigen, ebenen Hallenboden und eine sauber ausgerichtete Aufstellung. Bei 1,6 m Ausladung wirken erhebliche Kippmomente auf das Fundament.
Herstellerqualität mit Absicherung
ELMAG gewährt zwei Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf drei Jahre nach Registrierung, sowie 15 Jahre garantierte Ersatzteilversorgung.
Typische Einsatzgebiete
Stahlbau und Stahlkonstruktion, Maschinen- und Anlagenbau, Schweißkonstruktionen und Baugruppenfertigung, Gussteil-Nachbearbeitung, Kessel- und Industrieofenbau, Wärmetauscher- und Rohrhalteplatten, Grobblechbearbeitung, Behälter- und Apparatebau, Fahrzeug- und Nutzfahrzeugbau, Instandhaltung und Betriebstechnik, Lohnfertigung und Zulieferbetriebe, Lehr- und Ausbildungswerkstätten.
Häufige Fragen
Was ist der Vorteil einer Radialbohrmaschine?
Der Bohrkopf lässt sich entlang eines höhenverstellbaren Auslegers frei positionieren – bei Distanzbohrungen in großen Werkstücken entfällt das zeitaufwändige Umspannen fast vollständig.
Wie weit reicht die Spindel?
350 bis 1.600 mm Spindelausladung – dieselbe Maximalreichweite wie bei der 60-mm-Ausführung.
Ø 50 oder Ø 60 mm Bohrleistung – welche Ausführung?
Entscheidend ist der größte regelmäßig gebohrte Durchmesser. Beide erreichen 1.600 mm Ausladung; die 50-mm-Ausführung kommt mit 3.000 W statt 4.000 W aus und ist die wirtschaftlichere Wahl, wenn Ø 50 mm ausreicht.
Wie viele Drehzahlstufen hat die Maschine?
16 Stufen, eingestellt über Stellhebel.
Stellhebel oder Touchscreen – welche Ausführung?
Diese Maschine wird über Stellhebel bedient: robust, wartungsarm, ohne Elektronikabhängigkeit. ELMAG bietet daneben Touch-Vario-Ausführungen mit Touchscreen-Display, Servo-Pinolenvorschub und stufenloser Drehzahl – die richtige Wahl bei häufig wechselnden Einstellungen oder wechselndem Personal.
Warum Grauguss als Grundkörper?
Grauguss hat die beste Schwingungsdämpfung im Maschinenbau. Vibrationen sind die Hauptursache für unrunde Bohrungen, Rattermarken und vorzeitigen Werkzeugverschleiß – bei 1,6 m Ausladung besonders kritisch.
Was bedeutet „im Ölbad laufendes Getriebe"?
Alle Zahnräder werden dauerhaft geschmiert und die Reibungswärme wird abgeführt – Voraussetzung für lange Getriebelebensdauer bei hohen Drehmomenten.
Warum sind gehärtete Führungsbahnen wichtig?
Ungehärtete Führungen laufen sich ein und bekommen Spiel. Bei einem 1,6 m langen Ausleger wirkt sich Spiel am Werkzeug stark verstärkt aus.
Kann ich damit Gewinde schneiden?
Rechts- und Linkslauf sind vorhanden. Die konkrete Gewindeschneidleistung bitte dem Datenblatt entnehmen.
Bestehen Prüfpflichten?
Bohrmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung durch eine befähigte Person; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
| Acier de forage haute performance: | 50 mm |
|---|---|
| Gerätetyp : | Säulenbohrmaschine |
| Support de broche: | MK 4 |