ELMAG PREMIUM Highspeed-Säulenbohrmaschine R40E PGM inkl. schwenkbarem Schraubstocktisch; Bohrleistung 40 mm, Gewinde M24, MK 4
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ELMAG PREMIUM Highspeed-Säulenbohrmaschine R40E PGM inkl. schwenkbarem Schraubstocktisch; Bohrleistung 40 mm, Gewinde M24, MK 4
Lieferumfang
- 1 × ELMAG Highspeed-Säulenbohrmaschine
- Schwenkbarer Schraubstocktisch
- Betriebsanleitung mit CE-Konformität
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Produktart | Highspeed-Säulenbohrmaschine mit elektronischer Drehzahlregelung |
| Bohrleistung in Stahl | 40 mm |
| Gewindeschneidleistung | M24 |
| Spindelaufnahme | MK 4 |
| Drehzahlbereich | 45 – 2.150 U/min, variabel |
| Drehzahlregelung | elektronischer Geschwindigkeitsregler |
| Pinolenhub | 135 mm |
| Spindelausladung | 300 mm |
| Säulendurchmesser | 123 mm |
| Pinolenabstand Tisch | 0 – 690 mm |
| Bohrtisch | schwenkbarer Schraubstocktisch |
| Grundplatte | bearbeitet |
| Motorleistung | 2.200 W |
| Netzanschluss | 400 V / 50 Hz |
| Gewicht | 410 kg |
| Ursprungsland | Italien |
Produktbeschreibung
Säulenbohrmaschine von ELMAG mit elektronischer Drehzahlregelung – 40 mm Bohrleistung bei 2.150 U/min Spitzendrehzahl
Diese Maschine verbindet zwei Eigenschaften, die sonst selten zusammenkommen: hohe Bohrleistung und hohe Maximaldrehzahl.
Der Drehzahlbereich – das Alleinstellungsmerkmal
45 bis 2.150 U/min umfasst fast das 50-fache zwischen unterem und oberem Ende. Übliche Getriebe-Säulenbohrmaschinen dieser Bohrleistungsklasse enden bei etwa 2.600 U/min in festen Stufen – hier ist der Bereich variabel und elektronisch geregelt.
45 U/min – für 40-mm-Bohrungen in Stahl, Gewindeschneiden bis M24 und Aufbohrarbeiten. Bei großem Werkzeugdurchmesser zählt Drehmoment, nicht Drehzahl.
2.150 U/min – für kleine Bohrer, Nichteisenmetalle, Kunststoffe und Reibarbeiten. Genau der Bereich, in dem klassische Großbohrmaschinen nichts mehr bieten.
Warum das praktisch zählt: Wer eine 40-mm-Maschine hat, aber auch 4-mm-Bohrungen setzen muss, arbeitet dort sonst mit viel zu niedriger Schnittgeschwindigkeit – das Ergebnis sind schlechte Oberflächen, hoher Vorschubdruck und kurze Bohrerstandzeiten. Diese Maschine deckt beide Enden ab.
Elektronischer Geschwindigkeitsregler
Die Drehzahl wird elektronisch geregelt statt über Riemenumlegen oder Getriebehebel.
Der Nutzen:
Verstellung ohne Umbau. Kein Öffnen der Haube, kein Riemenwechsel – die Drehzahl wird am Regler eingestellt.
Zwischenwerte möglich. Man ist nicht auf feste Stufen angewiesen, sondern trifft die berechnete Schnittgeschwindigkeit.
Verstellung während der Arbeit. Etwa beim Übergang vom Anbohren zum Aufbohren.
Konstante Drehzahl unter Last. Die Elektronik regelt nach, wenn der Widerstand steigt.
Gewindeschneidleistung M24
Gewinde bis M24 direkt in der Maschine – das ist ein außergewöhnlich großer Wert.
Praktisch bedeutet das: Kein Umsetzen zum Gewindeschneiden, kein Handgewindeschneiden bei großen Durchmessern. Bei M24 in Stahl wäre das von Hand ohnehin kaum zu bewältigen.
Die niedrige Mindestdrehzahl von 45 U/min ist dafür die Voraussetzung – Gewindeschneiden verlangt langsame, kontrollierte Drehzahlen.
Spindelausladung 300 mm
Dreihundert Millimeter Ausladung bestimmen, wie weit von der Säule entfernt gebohrt werden kann – und damit die maximale Werkstückgröße.
Bei einer Blechtafel oder Platte lässt sich damit bis 600 mm von der Kante entfernt bohren, wenn das Werkstück gedreht werden kann. Für Träger, Rahmen und Schweißkonstruktionen ist die Ausladung der begrenzende Wert.
Pinolenabstand Tisch 0–690 mm
Der Verstellbereich von null bis 690 mm ist bemerkenswert groß.
Null bedeutet: Der Tisch lässt sich bis an die Pinole heranfahren – für flache Werkstücke und kurze Werkzeuge.
690 mm bedeutet: Auch hohe Werkstücke finden Platz – Gehäuse, stehende Profile, Schweißbaugruppen.
Und weil die Grundplatte bearbeitet ist, lässt sich der Bohrtisch bei sehr hohen Werkstücken auch komplett wegschwenken und direkt auf der Grundplatte gespannt werden.
Schwenkbarer Schraubstocktisch serienmäßig
Der schwenkbare Schraubstocktisch ist im Lieferumfang – kein Zubehör.
Zwei Funktionen in einem Bauteil:
Schraubstockfunktion. Das Werkstück wird direkt im Tisch gespannt – kein separater Maschinenschraubstock nötig, keine Spannpratzen, kein Ausrichten.
Schwenkbar. Der Tisch lässt sich neigen – für schräge Bohrungen, ohne das Werkstück aufwendig unterlegen zu müssen.
Der Sicherheitsaspekt: Ein von Hand gehaltenes Werkstück kann sich beim Durchbrechen des Bohrers schlagartig mitdrehen – die häufigste schwere Verletzung an Bohrmaschinen. Ein serienmäßiger Spanntisch senkt die Hemmschwelle, tatsächlich zu spannen.
Bearbeitete Grundplatte
Die bearbeitete Grundplatte ist eine plangefräste Fläche – keine Rohgussoberfläche.
Der Nutzen: Sie dient als zweite Aufspannfläche für hohe oder sperrige Werkstücke, die nicht auf den Bohrtisch passen. Weil sie bearbeitet ist, liegt das Werkstück plan auf – Voraussetzung für rechtwinklige Bohrungen.
Säulendurchmesser 123 mm
Die Säule trägt Bohrkopf und Tisch – und nimmt sämtliche Kräfte auf.
123 mm massiver Durchmesser bedeuten hohe Biegesteifigkeit: Bei 40-mm-Bohrungen und 300 mm Ausladung wirkt ein erhebliches Kippmoment auf die Säule. Gibt sie nach, wandert die Bohrung und die Bohrung wird nicht rechtwinklig.
Zugleich ist die Säule die Führung für die Tischhöhenverstellung – ein großer Durchmesser bedeutet auch hier weniger Spiel und bessere Führung.
MK 4 Spindelaufnahme
Morsekegel 4 ist die passende Aufnahme für diese Bohrleistungsklasse: kräftig genug für 40-mm-Bohrer und ausreichend verbreitet, dass Werkzeuge, Reduzierhülsen, Bohrfutter und Aufsteckreibahlen überall verfügbar sind.
410 kg – Masse als Genauigkeitsvoraussetzung
Bei 40 mm Bohrdurchmesser wirken erhebliche Vorschubkräfte und Momente. Masse dämpft und hält die Maschine dort, wo sie steht.
Zu beachten: Bei diesem Gewicht ist die Bodentragfähigkeit zu prüfen, und die Maschine sollte fest verschraubt werden.
ELMAG START UP SERVICE
Bevor die Maschine das Haus verlässt, nehmen geschulte Techniker sie persönlich in die Hand: Entkonservierung, Entfettung und Entsicherung, Zusammenbau bis zur Betriebsbereitschaft, Ölfüllung von Getriebekästen und Schmierungen, Prüfung von Elektrik und Sicherheitseinrichtungen, Probelauf auf allen Schalt- und Leistungsstufen inkl. 30 Minuten unter höchster Last, Prüfung und Einstellung der Maschinentoleranzen wie Keilriemenspannung und Spindelrundlauf.
Sie erhalten keine Maschine, die erst zusammengebaut und eingerichtet werden muss, sondern ein geprüftes, eingestelltes und freigegebenes Gerät.
Zur Lieferzeit: Die Aufbereitung erfolgt individuell nach Bestellung – bitte 2–3 Wochen zusätzliche Lieferzeit einplanen.
Was zu beachten ist
Elektrischer Anschluss 400 V durch eine Elektrofachkraft; auf die richtige Drehrichtung achten.
Tragfähiger, ebener Untergrund; Maschine fest verschrauben und ausrichten.
Werkstück immer spannen – im Schraubstocktisch oder mit Spannpratzen. Nie von Hand halten: Beim Durchbrechen des Bohrers kann sich das Werkstück schlagartig mitdrehen.
Drehzahl an Bohrdurchmesser und Material anpassen. Große Bohrer langsam, kleine schnell.
Bei Gewindeschneiden niedrige Drehzahl wählen und Schneidöl verwenden.
Persönliche Schutzausrüstung: Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe an der laufenden Maschine. Keine Ketten, Armbänder oder Uhren; lange Haare zusammenbinden.
Späne nur mit Spänehaken bei stehender Maschine entfernen – Bohrspäne sind scharfkantig und oft heiß.
Bohrfutterschlüssel nach jedem Spannen abziehen.
Bohrmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.
Typische Einsatzgebiete
Metallbau und Schlosserei, Maschinen- und Anlagenbau, Stahlbau, Lohnfertigung, Werkzeug- und Vorrichtungsbau, Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten, Fahrzeug- und Sonderfahrzeugbau, Betriebe mit gemischtem Teilespektrum von klein bis groß, Gewindeschneiden bis M24, Ausbildungsbetriebe und Lehrwerkstätten.
Häufige Fragen
Was ist an dieser Maschine „Highspeed"?
Der Drehzahlbereich reicht bis 2.150 U/min – bei 40 mm Bohrleistung ungewöhnlich hoch. Übliche Maschinen dieser Klasse bieten oben nichts mehr. Damit lassen sich auch kleine Bohrer, Nichteisenmetalle und Kunststoffe mit korrekter Schnittgeschwindigkeit bearbeiten.
Warum ist der große Drehzahlbereich wichtig?
Wer eine 40-mm-Maschine hat, aber auch 4-mm-Bohrungen setzt, arbeitet dort sonst mit viel zu niedriger Schnittgeschwindigkeit – schlechte Oberflächen, hoher Vorschubdruck, kurze Bohrerstandzeiten. Diese Maschine deckt beide Enden ab.
Was bringt der elektronische Geschwindigkeitsregler?
Verstellung ohne Riemenumlegen oder Getriebehebel, Zwischenwerte statt fester Stufen, Verstellung während der Arbeit und konstante Drehzahl auch bei steigendem Widerstand.
Kann ich damit Gewinde schneiden?
Ja, bis M24. Die niedrige Mindestdrehzahl von 45 U/min ist dafür die Voraussetzung – Gewindeschneiden verlangt langsame, kontrollierte Drehzahlen.
Wie groß darf mein Werkstück sein?
Die Spindelausladung von 300 mm bestimmt, wie weit von der Säule entfernt gebohrt werden kann. Der Pinolenabstand zum Tisch reicht von 0 bis 690 mm – auch hohe Werkstücke finden Platz.
Was ist ein schwenkbarer Schraubstocktisch?
Ein Bohrtisch mit integrierter Spannfunktion, der sich zusätzlich neigen lässt. Das Werkstück wird direkt gespannt – ohne separaten Maschinenschraubstock – und schräge Bohrungen sind ohne Unterlegen möglich.
Wozu die bearbeitete Grundplatte?
Als zweite Aufspannfläche für hohe oder sperrige Werkstücke, die nicht auf den Bohrtisch passen. Weil sie plangefräst ist, liegt das Werkstück plan auf – Voraussetzung für rechtwinklige Bohrungen.
Warum ist der Säulendurchmesser wichtig?
Bei 40-mm-Bohrungen und 300 mm Ausladung wirkt ein erhebliches Kippmoment. Gibt die Säule nach, wandert die Bohrung und wird nicht rechtwinklig. 123 mm sind entsprechend massiv dimensioniert.
Welche Werkzeuge passen?
Alles mit Morsekegel 4 – kräftig genug für 40-mm-Bohrer und breit verfügbar, inklusive Reduzierhülsen, Bohrfuttern und Aufsteckreibahlen.
Was muss ich bei der Aufstellung beachten?
Bei 410 kg ist die Bodentragfähigkeit zu prüfen; die Maschine sollte fest verschraubt und ausgerichtet werden. Der 400-V-Anschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen.
| Gerätetyp : | Bohr- und Fräsmaschine |
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